VsteckdoseV
Commander
- Registriert
- Jan. 2008
- Beiträge
- 2.476
Weiß jemand ob es sich hierbei um eine Tautologie handelt?
„Nichts ist subjektiver als eine Objektivität, die gegen die eigene Subjektivität blind ist.“
Laut Wikipedia ist eine Tautologie eine Aussage, die keine Evidenz benötigt, um wahr zu sein, also unabhängig vom Wahrheitsgehalt der einzelnen Bausteine wahr ist.
Das obige Zitat wäre dann eine tautologie zweiwertiger Aussagenlogik?:
Für jede Aussage A, B ist "A ist eine hinreichende Bedingung für B, oder B ist eine hinreichende Bedingung für A" eine Tautologie – in formaler Schreibweise: (A --> B) v (B --> A).
Eine Prüfung kann auch sein, die Aussage auf verneinung zu prüfen, und das geht bei dieser Aussage nicht. Letztendlich sagt sie aus: Nichts ist subjektiver, als subjektiv zu sein.
Was mir Probleme bereitet ist der Komparativ in "subjektiver". Ich müsste also beweisen, dass nichts subjektiver ist, als subjektiv zu sein. Wenn ich sehr subjektiv bin, bin ich doch subjektiver als wie wenn ich subjektiv bin?!?
I am confused, plz help
Das Problem hierbei ist auch, angenommen es ist eine Tautologie, dass die Aussage angenommen werden muss, dass eine subjektive Objektivität pure Subjektivität ist. Das ist zwar in unserem Sprachgebrauch logisch, aber woanders kann das anders sein und deswegen weiß ich nicht ob man das streng logisch voraussetzen darf.
„Nichts ist subjektiver als eine Objektivität, die gegen die eigene Subjektivität blind ist.“
Laut Wikipedia ist eine Tautologie eine Aussage, die keine Evidenz benötigt, um wahr zu sein, also unabhängig vom Wahrheitsgehalt der einzelnen Bausteine wahr ist.
Das obige Zitat wäre dann eine tautologie zweiwertiger Aussagenlogik?:
Für jede Aussage A, B ist "A ist eine hinreichende Bedingung für B, oder B ist eine hinreichende Bedingung für A" eine Tautologie – in formaler Schreibweise: (A --> B) v (B --> A).
Eine Prüfung kann auch sein, die Aussage auf verneinung zu prüfen, und das geht bei dieser Aussage nicht. Letztendlich sagt sie aus: Nichts ist subjektiver, als subjektiv zu sein.
Was mir Probleme bereitet ist der Komparativ in "subjektiver". Ich müsste also beweisen, dass nichts subjektiver ist, als subjektiv zu sein. Wenn ich sehr subjektiv bin, bin ich doch subjektiver als wie wenn ich subjektiv bin?!?
I am confused, plz help
Das Problem hierbei ist auch, angenommen es ist eine Tautologie, dass die Aussage angenommen werden muss, dass eine subjektive Objektivität pure Subjektivität ist. Das ist zwar in unserem Sprachgebrauch logisch, aber woanders kann das anders sein und deswegen weiß ich nicht ob man das streng logisch voraussetzen darf.
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