News Logitech Pop: Schalter für Harmony und Smart Home kommt nach Deutschland

Frank

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#1
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#2
Gute Idee um Schalter für regelmäßig benötigte Funktionen zu haben ohne das immer erst ein Smartphone gezückt und die App gestartet werden muss oder die Harmony zur Hand sein muss.

Aber wieso gibt es keine schwarze Version neben der weißen? Um halt bei schwarzen Möbel den Schalter unauffällig platzieren zu können. Das Bunte Ding das auf dem Bild da an dem Sideboard oder auch ein weißer wirken extrem wie ein Fremdkörper. :freak:
 
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#4
Hmm... Irgendwie werde ich mit dem ganzen Krempel nicht warm. Mit den schaltern kann ich das, was ich mit einer harmony an der home Entertainment Anlage kann: An/aus und macros. Und dazu muss ich dann immer zu so nem Schalter rennen und kann dort dann eines von max 3 macros starten? Und wenn ich heute keine Zeit habe meinen üblichen toast zu essen sondern nur nen Kaffee will, dann muss ich doch wieder ans gerät?
Da find ich ein Tablet / Smartphone zum steuern dann doch praktischer. Zumindest hab ich keine derart repetiven Aufgaben zu Hause, für die ich das nutzen könnte. In Firmen sieht das wieder ganz anders aus!
Glaub das Thema intelligentes Haus wird für mich erst dann interessant, wenn ich meinem Haus einfach sagen kann was ich will :-)
 

Sawubi

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#5
Viele der Funktionen kann auch der neue Amazon Dash-Button ausführen wenn man den "hackt". Funktioniert dann auch mit IFTTT, man muss aber ein wenig Zeit investieren. Dafür kann man dann bspw. folgende Funktionen ausführen.

Phillips Hue Lights an und aus schalten
Sonos Lautsprecher steuern
Samsung Smart Things Produkte steuern
Per Knopfdruck eine SMS schicken
Uber bestellen
LiFX Lampen steuern
Belkin WeMo Produkte steuern
Bei Dominos eine Pizza bestellen
Irgendein Produkt bei Amazon bestellen (man braucht leider eine laufende Virtual Machine im selben Netzwerk)
Ein Babytagebuch führen mittels Dash Buttons

Funktioniert dann soweit ich weiß ohne einen extra Hub
 
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#6
Wenn man aufstehen muss um den Schalter zu tätigen um das Licht einzuschalten, was spricht dagegen ganz klassisch zum richtigen Schalter zu gehen? :D

Im ernst: Was mich an dem ganzen Gedöns stört ist folgendes: Ich habe viele Geräte inzwischen, die ich mit einer App steuern kann. Aber ich habe keine App, mit der ich ALLES steuern kann.
Ich muss ständig die Apps wechseln. Für Licht, für den Receiver, für den Fernseher, für den BR-Player .....

Wenn wir von Smart Home reden, dann integriert das für mich deutlich mehr als nur Heizung, Licht und Fenster. Aber die ganzen Home Entertain Geräte werden dabei bisher gar nicht berücksichtigt. Da finde ich den Ansatz und die Idee (Auch wenn mir die Umsetzung noch nicht ganz klar ist) mit dem Logitech Schalter gar nicht so verkehrt, wenn die Hamrony hier irgendwie integriert sind. Vielleicht verstehe ich das aber auch nicht ganz richtig.

Schön wäre es doch bei iOS z.B. Siri zu sagen, "Hey Siri, ich möchte fernsehen schauen" und er schaltet den Fernseher ein. Und später "Hey Siri, schalte die Anlage dazu ein" und der Sound kommt aus der Anlage. What ever.....aber wäre das nicht ein Schritt in Smart Home Entertain?

Rollos habe ich (noch) nicht, Licht schalte ich so auch sehr gut, Heizung ist so eingestellt, dass ich die zweimal im Jahr umschalten muss (Von Sommer auf Winter und zurück; Zudem wird Sie zentral gesteuert und nicht über die Thermostate) und einen Alarm für die Fenster habe ich nicht.
Ein Smarter Toaster ist total toll. Aber wie kommt der Toast in den Toaster? Eine smarte Kaffeemaschine voll geil, aber wie kommt das Kaffeepulver in die Maschine? Ein smarter Ofen: Geile Idee....aber wer legt noch die Pizza hinein?

Ich denke viel über smart Home nach, aber bisher hat mich ausser Smart Entertain nichts so richtig überzeugt. Das muss aber natürlich nicht auf alle zutreffen.
 
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#7
@coolsman
Sehe ich genauso. Die "intelligenten" Küchengeräte sind lächerlich aber eine Heimkino-Anlage (TV, Receiver, FireTV, Chromecast, Blueray Player, Sat-Receiver, Radio, usw.) einfach mit wenigen und gut beschrifteten Tasten zu steuern würde extrem vielen Menschen helfen.

Vielleicht kauft man sich einfach ein Brett und klebt ein paar Logitech Pop-Schalter oder Amazon Dash-Buttons drauf. Dann kann man die selber beschriften und programmieren und hat sich damit eine "Fernbedienung" für alles Möglich gebastelt :-)
 
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#8
@moan1

Danke.
Aber das selbst entwickeln wird auch wieder nicht so einfach sein aufgrund der unbekannten Protokolle der Hersteller. :(

Zu den Küchengeräten:
Wäre ja auch möglich, aber dann muss man bei einigen Geräten vollkommen umdenken. Beim Toaster benötigt man eine Bos daran, wo man das neu gekaufte Toast gleich komplett einlegen kann und sich der Toaster dann bei Anfrage direkt das Toast ziehen kann. Die Box muss das Brot aber auch Frisch halten. :)

Bei der Kaffeemaschine hat die Maschine Zugriff auf Pulver, Filter und Tassen. Idealerweise noch auf Milch und Zucker.

Der Ofen kann direkt auf das Gefrierfach zugreifen. Wie bei einer Jukebox. Hier werden die Artikel nach Abruf automatisch entnommen und fertiggemacht. Das wäre smart.

Aber ich glaube, davon sind wir doch noch ein ganzes Stück entfernt.

Und bei all dem smarten gibt es eines noch zu beachten:
Die Sicherheit. Ich habe echt ein unwohles Gefühl meine Haustür mit dem Smartphone zu öffnen. Sobald die Kommunikation übers Netz geht wird es auch Hacker geben, die dies knacken und dann in Deinem Haus stehen.
 
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#9
Meine Brett-Fernbedienung hätte ja den Vorteil, dass man verschiedene Buttons draufkleben kann. Sozusagen für jedes Protokoll einen Button-Typ. Und wenn alle IFTTT-Kompatibel sind, kann man sie auch kombinieren. Zugegeben, es ist viel Aufwand und man muss regelmäßig nacharbeiten...

Thema Küchengeräte:
Beim Kühlschrank hatte ich schon lange die Idee, dass man regelmäßig ein Foto der Lebensmittel in der hintersten Reihe aufs Handy bekommt, damit man sie aussortieren kann bevor sie laufen lernen :-)

Thema Türschloss:
Die Smart-Locks sind bestimmt nicht 100% sicher, bei den Auto-Türöffnern sieht man ja momentan wie es geht :( Allerdings sind die konventionellen Türschlösser ja auch nicht alle einbruchsicher. Bei beiden Systemen wird es schon bald die volle Bandbreite an Qualität geben.

Allerdings glaube ich nicht, dass die meisten Einbrecher (zumindest bei Einfamilienhäusern) durch die Haustüre eindringen. Die größten Schwachstellen sind meist Terrassentüren oder Fenster...
 
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#10
Im Gegensatz zum konventionellen Einbrecher geht bei "Smart" halt vieles aus der Ferne und sei es nur, dass wildfremde Leute bei einem in die Wohnung schauen oder ins Netzwerk eindringen können. Auch wenn dadurch nicht gleich was geklaut ist, so ist es IMO doch ein recht beängstigendes Gefühl, was möglich ist (bzw. auch mitunter schon alles passiert ist.). Mal schauen, wann Erpressungs-Trojaner vom Desktop auf die Smarthomeanlage übergehen. :o

Leider hat man es ja auch nicht nur mit Hacks & Angriffen zu tun. Man denke da etwa nur an Ausfälle von Diensten, wo das Smart-Home dann so dumm ist, dass man nicht einmal mehr heizen kann. (Etwa Qivicon von der Telekom)

IoT ist nicht Internet of Things sondern Internet of Targets.
 
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