Sorry, komm heute nichtmehr dazu - morgen gibt's eine Zusammenfassung.
Edit 10.08.:
Puh, war ein wenig aufwändiger, als gedacht bzw. vorgenommen.
Unter Windows bin ich nun bei folgenden Werten gelandet. Gerade der Tellastbereich ist aber nicht vollständig getestet!
Soviel auch zum Thema "Ich lass den HBM lieber niedriger laufen, bringt eh nix". Was soll ich sagen, lief soweit ich getestet habe stabil...
Benchmark war vorwiegend der Superposition Benchmark von Unigine (
Link).
Habe mich auch nochmal ausführlicher mit dem Thema unter Linux auseinandergesetzt.
Linux ist mittlerweile mein Haupt-OS und Win wird nur noch für bestimmte Games verwendet - quasi als Konsole - die partout nicht unter Wine oder Proton laufen.
Unter Linux zeigt die Vega56 ein ... interessantes Bild.
1. Übertakten klappt NICHT...
In dem Moment, in dem ich den Takt von P7 (nur GPU, Memory P3 kann mit entsprechenden Leistungsgewinnen manipuliert werden) erhöhe oder die Versorgungsspannung irgendeines P-States (GPU+Memory) ändere spielt die Spannungsversorgung völlig verrückt und verfällt in eine Art "Notfallmodus".
Was die Karte in dem Modus macht verstehe ich nicht. Andere auch nicht. Eing Bugreport dafür existiert zwar, aber viel passiert ist dazu nicht.
Bei mir kommen in dem Fall z.B. folgende Werte heraus:
Powercap maximiert (270 W)
Lüfter auf 2350 RPM fixiert
HBM auf 930 MHz
| P7 | eingestellt | real | Vcore | Verbrauch |
| Stock | 1590 MHz | 1563 MHz | 1112 mV | ca. 222 W |
| OC | 1591 MHz | 1501 MHz | 1056 mV | ca. 192 W |
Performance ist wenig überraschend schlechter.
2. ... und untervolten nur indirekt
Die Versorgungsspannung ist an die eingestellte Taktfrequenz der GPU P-States gekoppelt (ist sie bei Windows vielleicht auch, habe ich nicht weiter getestet, da unter Wirdows die Veränderung der Spannung ja auch so möglich ist).
Das heißt, verringere (!!!) ich die Taktfrequenz von P7 kann damit indirekt die Spannung reduziert werden (erhöhen der Taktfrequenz sorgt wiederum für den "Notfallmodus" in dem ... die Karte äh, Dinge tut, die sie scheint tun zu müssen... 🤨 🧐)
Die Anpassung der Spannung erfolgt dabei immer alle 6-7 MHz und zwar um (per Software ausgelesene) 6 mV.
Okay, ist also ein Ansatzunkt.
Die effektiv anliegende Taktfrequenz beträgt immer ungefähr 25-30 MHz unter der eingestellten.
Im Endeffekt lohnte es sich unter Linux allerdings NICHT.
Ob ich die Spannung indirekt durch die Taktferquenz angepasst habe, oder einfach das Powercap reduziert habe kam aufs selbe hinaus. Nur einmal weit aufwändiger 🤣.