News LumeGret A2000 und A4000: Mova bringt Speichersysteme für Balkonkraftwerke

D0m1n4t0r schrieb:
Ich finds aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Balkonkraftwerken eigentlich ganz gut wenn sich der Staat nicht auchnoch in Batterien / Speichersystem für Balkonkraftwerke einmischt sondern die Hausbesitzer einfach machen lässt.
Erfahrungsgemäß würde das nämlich sowieso nur über- bzw. kaputtreguliert mit völlig realitätsfremden Regelungen.
An der stelle wird der falsche Baum angebellt.
EU-Verordnung 2016/631 und die Novelle der EEG sowie im BGB sind sauber formuliert, freundlich für Bürger, Mieter.
Der Irrsinn kommt erst mit den VDE-Normen, wobei die VDE ein Zusammenschluss aus Wirtschaftsakteuren sind. Der Normungsprozess ist Imho beim VDE und anderen entsprechenden Gremien schon lange nicht mehr an technisch sauberen Lösungen interessiert sondern an Lösungen die sich von den beteiligten Akteuren gut vermarkten lassen.

Wobei ich auch kein Freund von komplett unreguliertem selber Basteln bin. Ich habe bereits zu viel Mist gesehen von Laien und professionellen Sparkies.
 
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Bist halt nicht die Zielgruppe für einen BKW Speicher. Hast ja vermutlich eine große PV Anlage auf dem Dach.

Ja, ist allerdings uralt und liefert nur ca. 2,6 kW. Speicher wäre aber so oder so eine gute Sache, und die größeren Speicher sind ja auch noch recht kostspielig.
 
Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel!
 
@Kadett_Pirx Die paar Watt eines BKW fallen da nicht wirklich ins Gewicht. Die werden doch noch innerhalb des gleichen Straßenzuges an anderer Stelle wieder verbraucht.
Wir reden hier von Größenordnungen um 500W zu Spitzenzeiten (max 800W - Eigenbedarf).
 
tree-snake schrieb:
Diese teuren Witzspeicher bei BKWs zahlen sich eh nicht ab.
Wieso? Hauptsächlich durch den Speicher kann ich mein BKW erst sinnvoll nutzen.
Tagsüber laden, abends und Nachts nutzen, anderenfalls würde ich die erlaubten 800W sinnlos ins eh schon überlastete Stromnetz blasen.
Oder gehöre ich zu einer aussterbenden Spezies, die tagsüber auf der Arbeit ist und abends, wenn es dunkel wird, zu Hause ist und anstehende Hausarbeiten erledigt?
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SaxnPaule schrieb:
@Kadett_Pirx Die paar Watt eines BKW fallen da nicht wirklich ins Gewicht. Die werden doch noch innerhalb des gleichen Straßenzuges an anderer Stelle wieder verbraucht.
Wir reden hier von Größenordnungen um 500W zu Spitzenzeiten (max 800W - Eigenbedarf).
Doch, die fallen ins Gewicht. Das liegt an der schieren Masse der Dinger und daran, dass die Energieversorger keinen blassen Schimmer davon haben, wie viel gerade wo eingespeist wird.
Es sind in DE ca. 1 Mio. BKW angemeldet (Dunkelziffer vollkommen im Dunklen), das sind mit Deinen 500W also 0,5 GW + X die unkontrolliert auf das Stromnetz losgelassen werden.
Schwierig zu handhaben, wenn man bedenkt, das in jeder Sekunde nur soviel Strom erzeugt werden kann/darf, wie im gleichen Moment verbraucht wird, sonst bekommst Du Probleme mit der Netzfrequenz.
 
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cookie_dent schrieb:
das sind mit Deinen 500W also 0,5 GW + X die unkontrolliert auf das Stromnetz losgelassen werden.
Das ist das angenommene Peak in der MIttagszeit.
Bei einer täglichen Produktion von knapp 1.400GWh (Für Deutschland) dürften diese 0,5 GW Spitze also tatsächlich nicht ins Gewicht fallen.

Selbst wenn die 4h volle 500W einspeisen reden wir von 2 GWh. Das geht bei den 1.400GWh am Tag einfach im Rauschen unter.
 
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cookie_dent schrieb:
Wieso? Hauptsächlich durch den Speicher kann ich mein BKW erst sinnvoll nutzen.
Das die Nutzung der selbst geschöpften Energie so verschoben werden kann bestreitet ja auch Niemand. Du zitierst aber den Teil "teure Witzspeicher". Die Akkusysteme sind oftmals schlicht zu teuer, dass bei den zu empfehlenden 20..80% Hüben (zum Schonen der Zellen) und realistischen Annahmen wie viele Zyklen im Jahr zu schaffen sind (200..250) die Kostenparität im Vergleich zu Netzbezug erst sehr spät oder garnicht erreicht wird.

Es gibt aber auch durchaus Systeme, die samt notwendiger Peripherie günstig genug sind, dass man da nach 2..3 Jahren in die Wirtschaftlichkeit rutscht.

Was eigentlich immer sinnlos ist sind Systeme die bei dynamischen Stromtarifen die Preisschwankungen ausgleichen sollen. Die Ladeverluste sind da zu hoch und die Schwankungen[1] der Strompreise zu klein um da auf einen wirtschaftlichen Ast zu kommen.
[1] Genaugenommen sind die Netzentgelte zu hoch. Die liegen ja meist >0,2€/kWh und bei 20..30% Verlust für einen Lade/Entladezyklus sind das 4..6cent/kWh die Differnz überwunden werden müssen, bis hier irgendwas gespart werden kann. Was die wirtschaftliche Nutzung dann doch arg reduziert.
 
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SaxnPaule schrieb:
Wenn der Speicher natürlich einen integrierten WR hat, wird es kompliziert.
Hab ich auch einzeln angemeldet, aber blöderweise stehen dann da 2x 800VA Ausgang.
Bisher hat es den Netzbetreiber nicht gestört.
 
SaxnPaule schrieb:
Selbst wenn die 4h volle 500W einspeisen reden wir von 2 GWh. Das geht bei den 1.400GWh am Tag einfach im Rauschen unter.
Auf den Tag gesehen hast Du natürlich recht, aber wie gesagt, die Energieversorger rechnen eben mit dem Strom, der sich aktuell im Netz befindet, also mit Deinen angeführten 4 Std. Anders als Baerbock es mal zum Besten gab, kann man den Strom leider nicht im Netz Speichern.
Aber ja, es ist auch dann nur 1% unkontrollierte Einspeisung. Die Energieversorger mögen das nicht, ob es Systemkritisch ist, weiß ich aber nicht.
Piktogramm schrieb:
Das die Nutzung der selbst geschöpften Energie so verschoben werden kann bestreitet ja auch Niemand. Du zitierst aber den Teil "teure Witzspeicher".
Ja - und auch das sich die Witzspeicher eh nicht abzahlen, was pauschalisiert ist.
In meinen Fall geht die Rechnung aber tatsächlich auf.
Tagsüber, wenn ich arbeiten bin, läuft bei nur Kleinkram, wie Kühlschrank, Router etc., wenn ich abends nach Hause komme dann Waschmaschine, Trockner, Staubsauger etc. und dabei hilft eben dieser Witzspeicher ungemein.
Rechnerisch (wenn es so läuft wie bisher) hat sich die komplette Anlage (2 kWp + 8 kWh Speicher) nach ca. 3,5 Jahren amortisiert. Bei 10 Jahren Garantie auf den Krempel sollte ich also mindestens 6,5 Jahre Geld sparen, schaun wir mal.
Piktogramm schrieb:
Was eigentlich immer sinnlos ist sind Systeme die bei dynamischen Stromtarifen die Preisschwankungen ausgleichen sollen. Die Ladeverluste sind da zu hoch und die Schwankungen[1] der Strompreise zu klein um da auf einen wirtschaftlichen Ast zu kommen.
Das sehe ich ganz genau so.
 
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cookie_dent schrieb:
Aber ja, es ist auch dann nur 1% unkontrollierte Einspeisung.
Nein. Es sind 0,143%.

Da in der Mittagszeit sowieso der größte Teil über Solarstrom erzeugt wird, den man nur sehr schwer steuern/kontrollieren/beeinflussen kann ist es vollkommen irrelevant.

Da zieht mal für 30 Minuten eine Wolke über einen Solarpark und das hat den gleichen Effekt, als würden auf einmal alle BKWs abgeschaltet. (bitte nicht nachrechnen, nur bildhaft).
 
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cookie_dent schrieb:
Wieso? Hauptsächlich durch den Speicher kann ich mein BKW erst sinnvoll nutzen.
Tagsüber laden, abends und Nachts nutzen, anderenfalls würde ich die erlaubten 800W sinnlos ins eh schon überlastete Stromnetz blasen.

Mit nem BKW bekommst du nicht jede Jahreszeit den Speicher voll. Aber rechnen wir doch mal so nen 1.6kWh Anker Solix für 500€ Invest an 180 Tage durch. 180*1,6kWh=288kWh. Strompreis von 0,27€ -> 77€ Ersparnis total ideal gerechnet. Da kenn ich aber bessere Deals um Geld für sich arbeiten zu lassen.

Ich hab mir für 500€ lieber ordentlich Panels auf die Garage gemacht und via Home Assistent die ganzen APSystem WR (gebraucht auf Kleinanzeigen unter 100€) auch auf 800W max. Einspeisung zusammen runtergeregelt. Das meiste bekommt dann der BEV wenn ich im Home Office bin, ansonsten brauch ich eigentlich ab 9 Uhr morgens bis Sonnenuntergang gar keinen Fremdstrom mehr außer Herd und Wasserkoche laufen gleichzeitig, da wird richtig gut gespart. Nicht ganz legal klar, aber Solarpolizei gibts hier nicht ; )
 
tree-snake schrieb:
Aber rechnen wir doch mal so nen 1.6kWh Anker Solix für 500€ Invest an 180 Tage durch. 180*1,6kWh=288kWh. Strompreis von 0,27€ -> 77€ Ersparnis total ideal gerechnet
Dann rechne doch mal mit nicht gnadenlos überteuertem Anker Zeugs.
Bei Marstek und Growatt bekommt man 2kWh für 300 - 350 EUR.

Bei mir sind letztes Jahr 670kWh durch den Akku (3x2kWh) gegangen, die sonst verschenkt worden wären. Mit deinen angenommenen 27 Cent also 180 EUR.

Deine Rechnung geht davon aus, dass ein Akku nur einen Zyklus pro Tag absolvieren kann.

Gegenüber dem Betrieb ohne Akku hat ein Akku zudem den Vorteil, dass Solarleistung über 800W genutzt werden kann, die sonst einfach am WR weggedrosselt wird. So kann man die zulässigen 2kWp dann tatsächlich auch legal ausnutzen.
 
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SaxnPaule schrieb:
Dann rechne doch mal mit nicht gnadenlos überteuertem Anker Zeugs.

Ja doch genau um die Anker und Mova Speicher gehts hier im Thread und das meine ich mit überteuerten Witzspeichern. Aber manche fühlen sich da ja sehr angegriffen ; )
 
Es wurden doch keinerlei Mova Preise kommuniziert und zudem auch Marstek als Konkurrenz im Artikel benannt. Daher kann ich deiner Aussage nicht ganz folgen.

Rechne doch mal mit nem Marstek B2500 für 300 EUR 😉
 
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SaxnPaule schrieb:
Bei mir sind letztes Jahr 670kWh durch den Akku (3x2kWh) gegangen, die sonst verschenkt worden wären. Mit deinen angenommenen 27 Cent also 180 EUR.
Bei mir waren es ca. 900kWh. Ich zahle allerdings 50 Cent die kWh, da ich "etwas" speziell wohne.
Das sind dann 450€ p.a.
Ich habe mir jetzt eine neue Anlage bestellt und überlege, ob ich noch auf 10kWh aufrüsten soll, dann hätte ich etwas mehr Autarkie, was mir ebenfalls wichtig ist. Die läuft dann komplett als Null Einspeisung.
 
tree-snake schrieb:
Ich hab mir für 500€ lieber ordentlich Panels auf die Garage gemacht und via Home Assistent die ganzen APSystem WR (gebraucht auf Kleinanzeigen unter 100€) auch auf 800W max. Einspeisung zusammen runtergeregelt. Das meiste bekommt dann der BEV wenn ich im Home Office bin, ansonsten brauch ich eigentlich ab 9 Uhr morgens bis Sonnenuntergang gar keinen Fremdstrom mehr außer Herd und Wasserkoche laufen gleichzeitig, da wird richtig gut gespart. Nicht ganz legal klar, aber Solarpolizei gibts hier nicht ; )
Ja gut, so kann man es natürlich auch machen. Wobei man dann auch den Speicher mit mehr Panels nehmen kann und dann wird der auch bei schlechtem Wetter voll. Rechnen muss der sich hauptsächlich in der Zeit nach Sonnenuntergang.

Wobei du schreibst, dass du auf max. 800W Einspeisung regelst, aber trotzdem Herd oder Wasserkocher einzeln versorgen könntest. Das passt so aber nicht, außer du speist deutlich mehr ein. Einspeisung bezieht sich nicht auf die Summe, sondern die Brutto Einspeisung ohne deinen Verbrauch.
Damit hast du von Solarleistung UND Einspeisung eine volle Solaranlage.

Aber du hast ja eh einen extrem großen Speicher, der deinen gesamten Überschuss aufnimmt (BEV). Da lohnt sich das eh nicht. Interessant ist es für Haushalte, bei denen Tagsüber Strom ins Netz gespeist würde und die nach 17 Uhr noch einen höheren Verbrauch als Tagsüber haben.

Die können ein BKW ohne Speicher nur sehr ineffizient nutzen.
 
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@Renegade334 Es lohnt auch für BKWs mit mehr als zwei Panels und auch wenn tagsüber jemand daheim ist.

Eben weil mit einem Speicher mehr als 800W Solarleistung verwertet werden können.
Ich bin immer daheim und trotzdem wird der Speicher tagsüber voll, weil er mit bis zu 1600W geladen wird.
 
Renegade334 schrieb:
Einspeisung bezieht sich nicht auf die Summe, sondern die Brutto Einspeisung ohne deinen Verbrauch.

Für mich ist die "Einspeisung" was der Stromzähler/Netzbetreiber sieht. Und er sieht nie mehr als 800W Einspeisung. Da kann er mir also keinen Strick draus drehen falls mein digitaler Zähler iwas nach Hause funkt.
 
@tree-snake Du baust also eine Anlage an geltenden Gesetzen vorbei und echauffierst dich dann in öffentlichen Foren über die Sinnhaftigkeit/Rentabilität von Lösungen die innerhalb gesetzlicher Vorgaben agieren. Sehe ich das richtig?

tree-snake schrieb:
Für mich ist die "Einspeisung" was der Stromzähler/Netzbetreiber sieht. Und er sieht nie mehr als 800W Einspeisung.
Was für dich "Einspeisung" bedeutet ist irrelevant. Im EEG ist klar definiert was (im Rahmen einer Steckersolaranlage) erlaubt ist. Die Summe der Einspeiseleistung (laut Typenschild) aller Wechselrichter die hinter einer Entnahmestelle (Stromzähler) installiert sind.

Das MaStR führt das auch für Laien noch näher aus und schreibt dazu:
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