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News Luxusgut Gaming-PC: Ist ein High-End-Rechner im Jahr 2023 noch vertretbar?

j-d-s schrieb:
Auf Konsolen zu wechseln ist eine Scheinlösung. Da sind die Games sündhaft teuer.

Beim PC dagegen braucht man nicht immer High-End, dann dreht man halt mal die Grafikeinstellungen auf Mittel statt Hoch.

Du kannst sie aber wieder verkaufen.

Ich warte vor allem ersteinmal ab was für Spiele erscheinen. Erst dann kann ich schauen ob ich aufrüsten will. So wie immer.

Heute haben wir so eine breite Spanne an Möglichkeiten zu spielen. Von 1080P/ichbrauchekeinultrahoch zu 2160P/maxedout/RT.
Für die Qualität der aktuellen Konsolengeneration reicht eine 2070s.

Also ist die Panik das unser Hobby untergeht ist denke ich erst einmal unangebracht.
Ergänzung ()

seas888 schrieb:
Sie benutzt den gleichen Chip mit einigen abgeschalteten Funktionen wie die von dir genannten Karten. Sie war die AMD Karte die auf Effizienz ausgerichtet war. Diese Generation gibt es sowas nicht.

Weißt du schon was noch für Karten rauskommen?
 
Problem mit den Konsolen ist doch...

1. Es gibt viele Spiele gar nicht auf Konsolen
2. Man ist meist gezwungen mit dem Controller zu Spielen...wer bitte spielt sowas wie Crusader Kings 3 mit einem Controller?
 
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Zusätzlich zu den immer weiter steigenden Preisen (zumindest bei Grafikkarten), sinkt doch auch die Qualität der AAA Spiele. Und für die meisten guten Indie Games braucht es keine High End Hardware.

Ich selbst spiele zwar nicht mehr, finde aber man sollte sich vom diesem teuren Trend lösen und sich die guten Indie Games ansehen.
Aber Wunschdenken. Obwohl die Leute beschissen und ausgenommen werden rennen sie trotzdem jedem Hype hinterher.

Als Beweis z.B. dass aktiv in den Code eingegriffen wird um gute Spieler zu schwächen, schlechte stärker zu machen, sogar mit Patent im Thread:

https://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?t=613499
https://www.ingame.de/news/call-of-...-series-x-pc-berlin-deutschland-90070506.html
https://image-ppubs.uspto.gov/dirsearch-public/print/downloadPdf/20190091577

Das ist nichts anderes als Betrug und Geldmaximierung

Das ganze machts ja noch schlimmer. Die Leute geben tausende Euro aus um diesen Mist auch noch zu spielen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin durch das Computerspielen und das Basteln am PC vor 30 Jahren zu meinem Informatiker-Beruf gekommen. Damals hatte ich mir das Geld mit Ferienarbeit verdient und mir die passenden Komponenten zu meinem geringen Budget gekauft und konnte immer wieder nach- und aufrüsten. Hab dadurch extrem viel über den Computer gelernt.

Wenn ich heute neue Mitarbeiter bzw. Azubis in unserer IT-Abteilung suche höre ich immer wieder, dass die Jungs oftmals nur noch Konsole zocken, weil der Spiele PC sehr teuer ist. Ich finde, das Gaming ist ein sehr guter Einstieg, sich mit dem PC zu beschäftigen und Spaß am Programmieren, Videoschnitt, Kreativem Arbeiten usw. zu bekommen. Wenn da jemand nur vor der Konsole zockt, wird der Rest zweifelslos verkümmern und gute Leute kommen nicht nach. Deswegen sehe ich die aktuelle Preisentwicklung sehr negativ - unabhängig davon, ob ich mir persönlich nen teuren Rechner leisten kann oder nicht.
 
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Bei den vergangenen Umfragen widersprechen sich viele Teilnehmer selbst. 88% sind der Meinung, dass dem PC-Markt langfristig durch die Preise geschadet wird, wobei die meisten von großem Schaden ausgehen. Trotzdem denken 52% der Teilnehmer, dass der PC-Markt den Konsolen gegenüber in 5 Jahren stärker aufgestellt sein wird.
Ja was denn nun? Beide Märkte stehen indirekt in Konkurrenz und nur weil PCs zu teuer sind, hören die Leute nicht mit dem Spielen auf, sondern schauen sich nach Alternativen um.

Hier haben einige klar emotional abgestimmt, weil sie auf der einen Seite über die Preise maulen wollen und Untergangsszenarien ausmalen, wenn es dann allerdings um die doofen Konsolen geht, sollen die natürlich grundlos noch schlechter dran sein - "pc gaming ist mir heilig" und so.
;)

Meine Meinung:
Wer sparsam ist, stürzt sich auf den Gebrauchtmarkt, bleibt bei 1440P und schaltet Raytracing aus. Zack, kann man mit 5 Jahre alter Hardware alles spielen.
 
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verstehe die Frage nicht.
vertretbar?

Die gleiche Frage kann man bei Smartphones stellen, ist ein 1500€ phone vertretbar? Die User die das kaufen, werden schon einen Grund haben.
Ist ein Auto für 80k € vertretbar, wenn eines für 30k auch alles kann?

edit
die Graka Preise sind lächerlich, aber wenn ich die RTX4090 um die 5 Jahre nutze, ist mir das völlig egal.
Stromverbrauch juckt mich ebenfalls nicht.
 
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mike2105 schrieb:
Einen High-End-Rechner halte ich nicht mehr für vertretbar, genauso wie es nicht mehr vertretbar ist jeden Tag mit dem Auto alleine zur Arbeit zu eiern anstatt mit dem Rad zu fahren.
Ich muss aber 15km auf Arbeit fahren und das Überland ohne Radweg.
Was soll ich deiner Meinung nach machen?
Bus fahren dauert ca. 2h, eine Strecke.
Radfahren, da werd ich irgendwann garantiert über den Haufen gefahren.

Also... deine Lösung für mich ist?

Nicht jeder wohnt in der Stadt!
 
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seas888 schrieb:
Bonus Frage hört die RTX3080 auf Highend zu sein weils dann noch ne RTX3080ti, RTX 3090 und RTX3090ti gibt?
Für mich ja. Zum Release war meine alte 3080 für mich High End, mit RTX 3080Ti, 3090 und 3090Ti dann nicht mehr.
seas888 schrieb:
Sie benutzt den gleichen Chip mit einigen abgeschalteten Funktionen wie die von dir genannten Karten.
Highend definiert sich doch nicht nach Chip etc sondern nur durch die Leistung bzw wie viele schnellere Modelle es noch gibt. Die RX 6800 ist rund 18% langsamer als ne 6800XT. Sorry aber das ist doch dann kein Highend mehr.
 
MilchKuh Trude schrieb:
Interessante Umfrage. Das Einzige was ein Problem ist, sind die Grafikkarten. ALles andere ist preislich doch noch im Rahmen.
Also vor 10 Jahren habe ich definitiv keine 2500€ für einen highend Rechner zahlen müssen! Da hat mich ne highend Grafikkarte 500€ gekostet, aber die für 400€ hat mir auch gereicht und dass war das teuerste am PC!

Himbeerdone schrieb:
High End (Leistungsspitze) wird sicherlich auf einem sehr hohen Niveau bleiben. Wichtig (für mich) wäre wieder eine solide Mittelklasse zu einem vernünftigen Preis.
Naja, so ne 3060 ti für 450€ klingt doch ganz gut oder nich?
Oder doch eine 6700xt für 400€?
 
Habe Ende 2022 eine neue High-End Grafikkarte von 2020 eingebaut, nachdem sich dessen Preise endlich normalisiert haben. Das reicht dann auch fürs erste.

Der PC ist ein Hobby, zocken kann ich prinzipiell auch auf Konsolen. Habe zwar alle aber nutzen tue ich sie ehrlich gesagt kaum. Neben Heimkino und Musik bleibt aktuell nicht so viel Zeit fürs Hobby Gaming. Habe mir zu Weihnachten NFS Unbound für die Xbox gekauft und bisher 20 Minuten gespielt.

Was die künftige Preisentwicklung angeht denke ich dass es auch wieder nach unten geht. Der Versuch von Nvidia höhere Preise am Markt zu etablieren scheint aber Erfolg zu haben so lange die Leute kaufen.

Persönlich bin ich mittlerweile schon stärker für höhere Preise sensibilisiert und auch prinzipiell bereit mehr Geld auszugeben, was aber auch einfach daran liegt ein größeres Budget für sowas zur Verfügung zu haben. Schließlich gehe ich arbeiten auch um Geld zu haben für Dinge die mir Spaß machen. Wenn das eine 2000€ Grafikkarte ist, dann würde ich auch nicht unbedingt davor zurückschrecken diese zu kaufen. Aber das Hobby Gaming hat aktuell einfach keinen ausreichend hohen Stellenwert. Stattdessen habe ich die letzten Wochen tausende Euros in Audio-Equipment fürs Heimkino und Büro investiert. Bisher bereue ich keinen Cent :D

Man weiß ja schließlich nie wie sich die Zukunft entwickelt. Bevor ich es mir später nicht mehr leisten kann oder aus anderen Gründen nicht mehr dazu komme...ähnlich wäre es wohl beim PC wenn ich den ganzen Tag zocken würde.
 
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lalanunu schrieb:
Da hat mich ne highend Grafikkarte 500€ gekostet
Da sagt eine GTX 780 Ti mit rund 650€ UVP aber was anderes ;). Aber ja, ich weiß was du meinst bzw. sagen willst.
 
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Pisaro schrieb:
Da sagt eine GTX 780 Ti mit rund 650€ UVP aber was anderes ;). Aber ja, ich weiß was du meinst bzw. sagen willst.
Bin schon alt, hab ich dann wohl im Jahr verschätzt 😅
Aber ja, ich denke wir verstehen uns 🤙
 
Mal weg vom "Gaming" Aspekt, kaufe ich mir gerade Teile ein für einen Midrange Rechner für Bildbearbeitung und Semi Video.
Komme allerdings auch von einem Xeon E3 1230v3 und DDR3 Ram. Kann also außer Sata SSDs ohnehin nichts mitnehmen.

Habe bereits Case (O11 Air Mini), Netzteil (BeQuiet StraightPower 11 750W) , CPU (13600k) , NVME (Crucial P5), Kühler (NH15ds) und DDR5 Ram (Vengeance 6000 32GB).
Mainboard wird vermutlich eher ein B660 Board werden. Die Preise sind im Vergleich zu damals schon gestiegen für Mittelklasse. Mein PC ist 9 Jahre alt, daher wird es dann doch mal etwas Zeit, vll. auch zu falschen Zeit :(
Meine betagte GPU R9 280x Asus muss wohl noch eine weile durchhalten. Spielen tu ich allerdings auch nicht wirklich was außer mal eine Runde Valorant.

Zum spielen nutze ich tatsächlich eine PS5 sollte mich mal ein Spiel interessieren :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Haldi schrieb:
Richtig!
Ist es auch.
Stell dir vor da kauft einer ein alten vw Golf für 500€ und fährt damit an ein Tuning treffen.
Hunderte ihn keiner daran, und er kann ja auch technisch mit allen mitreden und eine gute Zeit haben.
Trotzdem ist das ein kleiner unterschied zu nem 40'000 Schlitten in dem nochmals 20'000 modifikationen stecken.
Komische Einstellung.

Der Gaming PC ist per Definition einfach nur ein PC zum Spielen. Das sagt erst Mal nichts über dessen Komponenten, die gespielten Spiele oder deren Einstellungen aus.
Ein PC, der vor 5 Jahren absolutes High-End war, ist ja jetzt nicht weniger ein Gaming PC, als er es 2018 war; und für z.B. Rocket League nicht weniger gut, als 2018.

Der Tuning Vergleich hinkt in so fern, als das er sich nur auf die Hardwarekosten bezieht. Die sind, wie Auflösung und FPS auch, zwar Objektiv messbar, aber nicht zwangsläufig direkt mit der Leistung verbunden.

Spielst du in 4k/HdR/144Hz hast du nicht per Definition mehr Spaß als derjenige in 1080p/60Hz.

Fährst du mit einem Ferrari SF90 vor und wirst auf der 1/4 Meile von einem Tesla Model S geschlagen, hast du halt trotzdem verloren.

Gaming ist Gaming.

4090 oder Notebook APU.
 
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Bisserl mehr Ram dürfte es schon sein. Die 16 GB 3600er machen sich langsam bemerkbar. Wird Zeit für 32GB
 
Leider kann man das in der Umfrage nicht wirklich anklicken, aber bei mir ist die neue Hardware auch immer notwendig um mit dem technischen Fortschritt mit zu halten. Als Programmierer hilft mir eine Konsole wenig wenn ich die neuesten AVX Befehle oder OpenCL/Vulkan Features ausprobieren möchte.
 
Ich werde bald 46, mit dem C64 ging es los, über CPC10, Amiga500 und 2000. Dann zur Playstation 1 und 2001 endlich zum ersten PC mit ISDN und AMD1300.

PC gerade wenn nicht nur eine schrottige Trident Shared-Memory verbaut war, kostete vor 22 Jahren viel Geld, die legendäre Deutsche Mark (DM) war noch da und Geld etwas wert, wir lebten in+mit der EWG besser als heute, EU Reisefreiheit gab es auch vorher schon bevor wieder gejaule kommt.

Der erste PC kostete 2000DM dazu mein erste LCD Monitor 1024x800? war das glaube ich und GF2 MX440 glaube ich als GPU. So lange her... inkl. allem Gedöns waren es glaube ich 3500DM und das war zur damaligen Zeit sehr viel Geld! In etwas im heutigen Gegenwert ca. 5000€, bedenkt das Geld ist nichts mehr Wert heute.
Damals gab´s Döner im Angebot für 1,50 normalpreis 2,50 (1€25Cent). In der Kaufhallte gab es gefühlt 50% der Waren unter 99 Pfennige.

Mein Vater sein erster PC für die Arbeit kostete 10.000DM oder ein CD Laufwerk die ersten 1000DM.
Da war zum meinem ersten PC die Preise schon arg gefallen, aus verschiedenen Gründen.

Die Währung/DM war stark, die Massenproduktion setzte an, dadurch wurden PCs und Komponenten immer günstiger. Z.B. Radeon 7500LE 64GB DDR Grafikkarte (meine zweite) 189DM. Super an der Tanke gab es für 1,35DM (68 Cent pro Liter)

Fakt ist! Eine Zeitlang haben wir alle von der EU sowie der Globalisierung profitiert und jetzt kommt die Rechnung dafür.


mfg
 
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C4rp3di3m schrieb:
Fakt ist! Eine Zeitlang haben wir alle von der EU sowie der Globalisierung profitiert und jetzt kommt die Rechnung dafür.
Schön geschrieben, ich bin 10 Jahre jünger als Du und habe immer alte PCs geschenkt bekommen. In der dritten Klasse konnte ich Basic und Pascal programmieren und habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Das mit den fallenden Preisen bestätige ich, mein erster Philipps CD-Brenner (8x) hat noch 379 DM gekostet. Hab das Gefühl, das es damals im Verhältnis günstiger war, weil jeder Zeug rumstehen hatte, was ich schnorren konnte mit etwas Straße kehren, etc.
 
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Oh man...jetzt auch noch hier so eine " was ist vertretbar" Frage...

Holzhütte im Wald und nur von der Natur leben...das ist vertretbar, wenn man diese Frage ernsthaft beantworten möchte... nix mit Elektronik, oder anderen Bequemlichkeiten... Langsam nerven diese möchte gern ökologisches getue..
 
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