Luzider Traum - Traum oder Wirklichkeit?

sketromi

Captain
Registriert
Apr. 2006
Beiträge
3.419
In meiner Kindheit habe ich sehr oft davon geträumt von einem Monster verfolgt zu werden, irgendwann sagte mir meine Mutter einen Satz den ich niemals vergessen werde, "sag ihm er soll weg gehen", der Traum kam 1 mal die Woche und nach etwa 2 Wochen erinnerte ich mich plötzlich an die Worte meiner Mutter und sagte, "er soll weg gehen" und er war weg, ich war etwa 8-10 Jahre alt, irgendwie habe ich die Angst verloren und sagte auf einmal "komm zurück", das Monster war wieder da und ich musste weglaufen, doch ich sagte dann wieder "geh weg" und er war weg, dann sagte ich "komme nie wieder" und seit dem habe ich nie mehr von ihm geträumt.

Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass viele Menschen mehr oder weniger die Fähigkeit haben einen "Luziden Traum" zu haben, oder kontrollieren zu können, wo sie wissen, dass sie träumen.
Das beste Beispiel ist meine Schwester, sie kann jede Nacht das träumen was die will und für die ist es nichts besonderes, ich bin sogar fast der Meinung so etwas geht dazu über, dass man Luzides Träumen als ein Traum wahrnimmt, wodurch der Sinn der Technik wiederum verloren geht, oder Träumer Interesse dran verliert.

Ich selbst habe viele dieser Träume erlebt, doch seit etwa 5-7 Jahren haben diese stark nachgelassen, sie sind sogar fast schon verschwunden und vereinzelt 2 mal im Jahr auftauchen.
Vor etwa 5 Jahren habe ich eine Zeitung in der Hand gehabt wo eine Beschreibung gab, wie man einen solchen Traum hervorruft, durch so eine Art Selbsthypnose, ich habe es sofort ausprobiert und es hat auf Anhieb geklappt, ich habe das geträumt was ich wollte, doch die Zeitung ging am nächsten Tag verloren und ich selber Denkte am nächsten Tag nicht mehr drüber nach. Ein paar Tage später wollte ich es noch einmal machen doch die Zeitung war nicht mehr da.

Seit dem hat es nie mehr geklappt, was auch immer ich versucht habe mir vorzustellen.
Hat sich jemand vielleicht damit auseinander gesetzt und kann mir ein paar Tipps geben, wie ich den Zustand trainieren kann, oder welche Hypnose mir dabei hilft!?

Oder erzählt hier einfach eure Erfahrungen oder Meinungen dazu!

mfg
 
Hi...

auch ich kenne die Erfahrung, seine Träume beeinflussen zu können. Meist gelingt mir das, wenn ich am WE ausschlafen kann und dann morgens nach dem ersten wachwerden mich nocheinmal umdrehe. Wobei ich sagen muss, das das ganze auch bei mir nachgelassen hat. Aber wohl eher, weil ich mich damit nicht mehr so beschäftige, bzw. weil ich etwas genervt bin vom träumen. Da ich einen sehr leichten Schlaf habe (ich werd sehr schnell bei Geräuschen wach), träume ich auch mehr als das ich eigentlich richtig tief schlafe.

Für Tipps würd ich empfehlen, mal zu googlen, es gibt da etliche Seiten zum Thema Träume beeinflussen

MfG
 
Also hier steht was zur Selbsthypnose, ob es funktioniert oder nicht weißt ich nicht.
Das man Träume kontrollieren kann glaube ich schon, aber ob es in dem Maße machbar ist wie du es beschreibst weiß ich nicht. Ich z.B. kann Träume abbrechen bzw. einfach aufwachen, wenn ich Alpträume habe. Also egal was ich Träume ich kann sie beenden.
Ich habe auch davon gehört, dass man bewusst Träumen kann oder, dass man einen Traum, den man letzte Nacht hatte, in der folgenden Nacht weiterträumen kann.
 
Bei mir funktionierts manchmal auch, dass ich Träume beeinflussen kann. Manchmal entwickelt sich der Traum aber völlig anders und ich kann ihn nicht mehr kontrollieren (Wenn ich einen Alptraum habe entsteht er meist auf diese Weise). Abbrechen funktioniert bei mir eigentlich fast nur bei Alpträumen, die mich auch so mitnehmen können, dass ich total verschwitzt aufwache.
Ich finde das ist eine recht interessante Thematik und man (oder zumindest ich) weiß noch extrem wenig über die Abläufe im Gehirn (auch im Zusammenhang mit dem Unterbewusstsein) und was, wann, warum so funktioniert.
Ich glaube die Selbsthypnose probier ich mal aus :D
 
also nen Traum abbrechen hab ich noch nicht probiert, aber mir ist es mal gelungen, nen Alptraum weiter zu träumen. In dem Traum bin ich gefallen, habe dann bemerkt das es nur nen Traum ist und hab mich "gezwungen" weiter zu träumen. Aber bis auf ein schwarzes Bild beim "Aufprall" und anschließendem wachwerden war da nix besonderes. Das mit dem Abbrechen werd ich mir aber mal merken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HyperSnap
Selbsthypnose klappt wunderbar, wer daran interessiert ist sollte sich auf jeden Fall mit diesem Thema beschäftigen. Zudem befindet sich praktisch jeder Mensch mehrmals am Tag in einem hypnoseähnlichem Zustand, z.B. in der Schule/Uni wenn man mal ~2 Minuten nur durchs Fenster starrt - das Gefühl kennt jeder.

Geträumt wird ja nicht die ganze Nacht, und in den frühen Morgenstunden kommt es dann zu erhöhter Aktivität im Gehirn und die Augen bewegen sich (REM = Rapid Eye Movement). Dabei ist es ganz normal, dass kleine Kinder mehr REM Phasen haben, sprich bis zum ca. 8 Lebensjahr wird fast nur gerackert im Hirn und den Augen und ab dann reduziert sich es auf 3 Stunden für den Rest des Lebens. Was genau physisch passiert weiß man, aber welche Funktion das alles hat ist nicht eindeutig geklärt. Klarträume - also luzide Träume - finden fast nur in der REM Phase statt - allerdings gibt es hier natürlich Ausnahmen.
Wirklichkeit ist es meiner Meinung nach sicher nicht. Jegliche anspruchsvolle kognitive Aufgabe in diesem Traum wird nämlich nicht funktionieren - man kanns ja selber ausprobieren wenn man daran denkt beim nächsten Traum
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann Träume fast immer abbrechen, wenn ich bemerke dass es ein schlechter Traum wird. Dann mach ich einfach die Augen auf.
Wenn ich sie schließe träum ich aber direkt weiter bei Albträumen. Daher geh ich dann erst mal aufs Klo :)
Alsowie Neon es auch beschrieben hat.
Am Tag kann ich mich dann bereits nicht mehr an den Traum erinnern.

Einen Traum zu beeinflussen hab ich an sich aber noch nicht probiert. Aber naja, wenn ich weiß dass es nur ein Traum ist macht das auch keinen Sinn. Ich kann nur wählen ob ich ihn träumen will oder nicht :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Kind war ich ein wenig Psycho. Ich habe Horrorfilme bis zum geht nicht mehr geguckt. Logischerweise hatte ich oft Alpträume. Viele wiederholten sich, die Räumlichkeiten waren haargenau wie in vorherigen Träumen. Meine Monster verfolgten mich solange, bis ich einen Zustand erreicht habe, wo ich vor Angst eigentlich aufwachen musste- mein Herz schlug so schnell wie nach 100 Meter -Lauf, ich atmete auch sehr schnell als ob ich nicht genug Luft kriegen würde - und ich "erwachte". Es war ein Zustand vom " wachen Träumen". Analythisch gesehen, waren gewisse Regionen meines Gehirns, durch zuviel Adrenalin(oder was auch immer) selbst beim Träumen aktiv. Somit konnte ich die "Umgebung" und die Geschehnisse als einen Traum identifizieren. Dadurch konnte ich sogar meine Träume manipulieren - es genügte sich etwas zu wünschen(hört sich unglaublich an ist aber tatsächlich passiert). Mit 22 habe ich diese Fähigkeit verloren. Meiner Meinung nach, geschieht dies als eine Abwehrreaktion des Körpers auf eingebildete Gefahrensituationen, als ob mein Körper mir sagen würde: "keine Angst, es ist nur ein Traum. Glaubst du mir nicht? Dann kann ich so machen, dass du das selber rausfindest...." Wie gesagt - bei uns war das nach vielen Alpträumen passiert und wenn jemand eine wissenschaftliche Erklärung dafür hat - würde ich diese gerne hören.

Ob man diesen Zustand auch bewusst vorprogrammieren kann, ist mir nicht bekannt, würde aber auch gerne wissen.
 
jack86 schrieb:
Ich glaube die Selbsthypnose probier ich mal aus :D
Einen Teil der Hypnose habe ich behalten aus der Zeitung; und zwar soll man etwas so genau vorstellen beim einschlafen (oder auch so), dass man denkt es gerade zu erleben und zu fühlen, d.h. ihr müsst jedes einzelne Detail so genau vorstellen wie es nur geht, euer gehirn soll denken ihr seid in der realität die ihr euch vorstellt, ob ihr aber merkt das ihr träumt hängt von jedem einzeln ab und das kann man dann auch mit einer anderen Methode trainieren die hier beschrieben wird: http://www.bioprotect.de/thegreenpage/luzid.htm.

mfg

@Schnie
Das ist ja auch das beste, dass man es auch kontrolieren kann, man muss es nur lernen und das wüsste ich auch jetzt gerne wie!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich mit diesem Thema auch einmal vor längerer Zeit beschäftigt, aber da ich eigentlich sehr oft das Glück habe, luzid träumen zu können, brauche ich keine speziellen Techniken, dem sogenannten W.I.L.D. (Waked In Luzid Dream, wenn mich nicht alles täuscht). Das Web ist überfüllt von Anleitungen aber sehr weit bin ich mit diesen nicht gekommen. Am besten eignen sich der frühe Morgen und angeblich auch der späte Nachmittag. Ersteres geht aber um einiges besser. Vor dem Einschlafen bedarf es schon weitaus größerer Übung.
Es gibt bis zum luziden Traum einige Stufen und um am schnellsten dorthin zu kommen auch ganz nützliche Tipps. Vorallem wirklich ruhig liegen bleiben und abwarten. Nach einiger Zeit wird man merken, dass man das Gefühl für Beine und Arme verliert (diese Bereiche werden im Schlaf zusätzlich "abgeschirmt", damit man sich nicht bewegen kann und verletzen). Brustkorb und Kopf bleiben mehr oder weniger komplett beeinflussbar.
Es hilft vielleicht auch, sich vorzustellen, man sei ein Massepunkt und möchte abheben. Klingt seltsam, ist es auch, aber die kommenden Träume sind ja dann meistens noch kurioser. Aber hier wird es für die meisten Menschen schwerer. Man muss sich konzentrieren und darf ja nicht die "Kontrolle" verlieren, oder besser gesagt einschlafen. Die Augen sind selbstverständlich die ganze Zeit geschlossen und bis man tatsächlich was sieht, dauert es noch ein Weilchen. Davor kommt eine unangenehme Phase (manche Leute haben das Gefühl, es würde jemand neben ihnen stehen - andere haben Angst sie fallen in irgendeine Hypnose und wachen nicht mehr auf) da muss man durch und am besten geht das, indem man schon daran denkt, was man denn gerne träumen möchte. Man kann auch versuchen, sich gedanklich schon zu bewegen. Sprich man steigt aus seinem schlafenden Körper heraus. Mit den Beinen geht es am leichtesten. Einfach mal gehen (natürlich nicht wirklich) und ganz plötzlich und unerwartet bist du schon mitten drinnen.
Manchmal sind es ganz klare Träume, mit einem extremst hohen Detailgrad (stell dich mal hin und zähle die Dinge auf die du siehst - dann vergisst du sie weniger leicht, wenn du wieder wach bist) und andere Träume haben irgendwie einen Schleier. Aus meiner Erfahrung werden die auch nicht mehr besonders großartig.

Wenn man es mal geschafft hat, dann gibt es wieder andere Methoden, den Traum möglichst lange zu wahren und ihn richtig gut zu beeinflussen. Ich kann auch gerne mal meine Erfahrungen hier posten, wenn erwünscht, aber ich will jetzt mal nicht zu viel schreiben.
Es gilt aber letzten Endes immer: Üben, üben, üben - und selbst wenn man es nicht schafft, ich bin davon überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit eines zufälligen luziden Traums sich erhöht.

Viel Spaß beim Testen und nicht vergessen....das richtige Leben ist hier! Nutze den Traum zu Erholung. :D
 
Ich würde mich echt freuen deine Erfahrungen zu hören wie du damit umgehst, oder wie du es beeinflusst, egal wie.

mfg
 
Na okay....
wach in einen Traum einzusteigen ist die eine Sache, aber diesen auch unter Kontrolle zu haben was in Inhalt und Dauer betrifft, ist eine andere. Meine bisherigen Erkenntnisse (die jetzt gar nicht wissenschaftlich sind ^^) beziehen sich also sowohl auf das Träumen nach bewusstem Einstieg und jenes, welches zufällig als ein solches plötzlich wahrgenommen wurde.
Wenn ich in einen Traum einsteige bzw. ihn bemerke, dann versuche ich mir nicht sofort ein Bild zu machen. Vorallem wenn dieser noch instabil wirkt (das bemerkt man an der Unschärfe oder einem Tunneleffekt und geringen Detailgrad - kennt man sicher), da man in derartigen Fällen möglichst vermeiden soll, Punkte direkt anzufixieren. Lieber einmal ein wenig herumstapfen und abwarten, ob daraus noch was wird. Wenn man einmal richtig in einer klaren Welt drinnen ist, in der alles sehr real erscheint (auch wenn die Inhalte es nicht sein können!) dann macht es durchaus Sinn, sich einzelne Objekte näher anzusehen oder anzugreifen. Jedoch wird man selten (ich habe das sogar noch nie erlebt) seine Hände oder Füße sehen. Vielleicht hat das etwas mit der Schlafstarre zu tun, die ich im letzten Post erwähnt habe. Auf jeden Fall sollte man die Zeit genießen und mit der Umgebung interagieren, klingt wie ein Computerspiel und ist auch ungefähr so, nur viel besser. :D
Die höhere Kunst ist es dann, sich ein Szenario zu erschaffen. Man kann sich wirklich alles mögliche Ausdenken. Mit einer gewissen Übung kommt es dann, zumindest in ähnlicher Form.
Ein Beispiel: Ich weiß gar nicht mehr, wie mein Traum angefangen hatte, aber er dürfte nicht sonderlich spannend gewesen sein. --->Selber bestimmen, was läuft. Da ich mir im wachen Zustand einmal vorgenommen habe, irgendwo als Sänger aufzutreten, und ich mich daran erinnert habe (auf die Hand schreiben hilft da), habe ich damit auch gleich begonnen. Irland am Meer, eine improvisierte Konzerthallte aus feinstem Holz (sah total schick aus) und ein Ambiente, welches ich nicht wirklich beschreiben kann. Publikum habe ich mir natürlich auch schnell angeschafft und dann war ich auch schon mitten drinne. Ich konnte sogar richtig gut singen, hurra, welch ein Ausnahmezustand. Hat auch gefühlte 20 Minuten gedauert und dann weiß ich nicht mehr, wie es weiter ging.
Doch...wie komme ich dazu? Es ist wirklich nicht immer leicht. Manchmal geht es, manchmal nicht. Interessanterweise tue ich mir in unklaren Träumen leichter - sehr blöd-. Die Idee dahinter ist aber relativ simpel. Man denkt an die Dinge, die man gerne sehen möchte...oder sagt sie laut und weil es nicht wirklich funktioniert, dass sie einem vor der Nase hinfallen kann man sich je nach dem dazudenken, dass die Objekte auftauchen, WENN ich um die Ecke gehe, oder WENN ich mich umdrehe und mit der Drehung kann sich auch schon das gesamte Arrondissement verändern. Sehr feine Sache....
Was man aber lieber vermeiden sollte, wenn der Traum nicht klar ist:
- nicht die Augen fest und lange zudrücken (dann wacht man meistens auf)
- nicht sich schnell im Kreis drehen (dann wacht man auch auf ^^)
- nicht zu oft Position wechseln (Auto rein, Auto raus,....)
- nicht gegen das Licht schauen
- nicht runterspringen oder anders Selbstmord begehen...(eh kloar....)
- und was einem auch jede Menge sog. "Traumenergie" nimmt: alles was einen stark sexuell erregen könnte....das dauert dann nicht mehr wirklich lange bist man aufwacht.

Selbstverständlich ist das bei jedem anders, aber das meiste lässt sich vielleicht übertragen und ein paar Tipps kann man vielleicht austesten...würde mich interessieren, wie ihr das so macht und ob es bei euch funktioniert. Falls es Fragen gibt, nur her damit.

Gruß FIL11
 
Hallo!

Ich kann kontrollieren, was ich im Traum träume.
Das erwirke ich, indem ich beim Einschlafen intensiv an Sachen denke, von welchen ich träumen will.
So kann ich mir selbst auch durchaus einen Alptraum "verpassen".
Und was ich auch kann ist, mich genau um einen bestimmten Zeitpunkt aufwachen zu lassen, ohne,das ich einen Wecker bräuchte.
Dazu muss ich mir die gewünschte Uhrzeit vor dem Einschlafen vorstellen, dann wache ich am nächsten Morgen genau um diese Zeit auf.

Aber Träume, in denen ich gemerkt habe, das ich träume hatte ich bisher leider nicht.
Da werde ich mich noch mal genauer informieren. das Thema interessiert mich nämlich.

Was mir aber etwas unheimlich vorkommt, ist, das ich im Schlaf manchmal aktiv zu werden scheine...
Ich bin schon öfters mit Blutergüssen morgens aufgewacht, die ich 100%-ig am Vortag noch nicht hatte.
Und letztens bin ich mit einem sehr dicken und großen Kratzer auf der rechten Hand aufgewacht.
Diesen Kratzer hatte ich beim Einschlafen noch nicht.

Das geschieht besonders gerne, wenn ich bei mir im Jugendzimmer alleine schlafe.
Aber auch mein Freund hat schon davon berichtet, das ich nachts manchmal aktiv sein soll, mal in die Küche gehe oder ins Bad, ich wie hypnotisiert und ferngesteuert wirken soll und auf sowas wie Ansprechen absolut nicht reagiere, selbst, wenn man mich anbrüllt.

Dann bin ich wohl manchmal eine kleine Schlafwandlerin..
Das luzide Träumen will ich mir aber auch noch antrainieren.
 
Das klingt durchaus interessant. Ich habe zumindest mal das Phänomen entdeckt, dass ich manchmal mehrere Tage hintereinander um exakt die gleiche Uhrzeit aufwache und wenn ich weiß, dass ich noch was machen muss in der Früh, dann schlafe ich automatisch kürzer.
Aber selber Alpträume hervorwecken, oder ähnliches - das habe ich noch nicht erlebt :D

Ich habe mal gehört, dass Schlafwandeln auch oft damit zu tun hat, dass man in der Nacht Hunger bekommt und dadurch in die Küche geht. War mal im Fernsehen in einer Dokumentation aber keine Ahnung wann...sicher schon Jahre her.

Aber du kannst ja mal meine Empfehlungen austesten...ich bin in der Tat kein begabter Mensch, was derartige Sachen angeht, aber so habe ich es nach längerer Recherche am leichtesten geschafft. Der Rest kommt dann eigentlich von selbst.

Schönen Abend noch,
FIL11
 
Als ich kleiner war hatte ich auch jede Nacht geträumt, natürlich nicht immer gutes. ;) Seltsamerweise habe ich immer geträumt, dass ich von einem hohen Punkt herunterspringe, und mir dabei nie wirklich weh getan habe. Trotzdem habe ich mich irgendwie immer gefürchtet bevor ich gesprungen bin. Warum ich das getan habe weiss ich nicht.

Hinterher merkt man imemr was seltsam war und nicht passte, wie es im Traum so ist. Mit der Zeit habe ich angefangen zu merken wenn was nicht stimmt und habe mir so gedacht, dass es eh nur ein Traum ist - dann bin ich meistens aufgewacht.
Das ist total seltsam, denn Höhenangst oder sowas habe ich nicht.

Manchmal hatte ich auch Dinge geträumt, welche Tage später genau so waren. Nur kurze Monente einer Bewegung oder sowas, aber wenn es passierte hatte ich es immer sofort gewusst.

In den letzten Jahren träume ich sehr selten.

Warum erzähl ich das überhaupt? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
was mich auf die "nächtliche beschäftigung" klartraum gebracht hat, war im grunde nur neugier. seitdem trainiere ich dies relativ regelmäßig und erziele ganz gute erfolge, auch wenn es immer noch nicht klappt, jedesmal "klarzuträumen" ;)

ps: eine gute erläuterung samt "anleitung" für interessierte gibts zb auch hier: http://de.wikibooks.org/wiki/Klartraum
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Kind hatte ich auch komische Träume. Zwar ohne Monster, dafür immer was mit irgendwo runter oder rein fallen. Hat vielleicht was mit meiner latenten Höhenangst zu tun, keine Ahnung. Die Träume jetzt sind eigentlich nur ziemlich zusammengewürfelter Quark aus dem Erlebten der letzten Tage bzw. Wochen. Als wenn das Gehirn ein Defrag macht. :D Nur im Gegensatz zu Vista hab ich noch keinen Weg gefunden, diesen Unfug abzuschalten... irgendwie fehlt mir eine Dienste-Verwaltung... ;)
 
ich hab sowas immer nur zufällig, alle paar jubeljahre. und insgesamt glaub ich erst 3 oder 4 mal.
genau genommen hab ich meist zuvor träume die mich stark emotional treffen, egal ob positiv oder negativ, und mich dann in so eine "leichtere" schlafphase heben - also aus einer der tiefen rem-phasen heraus. dann kommt irgendwann ein punkt der mir im traum so surreal erscheint, das ich im traum merke das ich träume und ab da wirds eigentlich erst richtig wirr und bei ner falschen rückmeldung ans hirn (zb. durch ne fehlende erfahrung, wenn man im traum was ertastet oder so und das gefühl der oberfläche gar nich kennt) kanns einen dann genauso von eine sekunde auf die nächste aus dem schlaf reissen und man sitzt quasi putzmunter im bett.

das is so n bisschen das blöde daran.

aber nichtsdestotrotz auf jedenfall ne sehr witzige sache. :)
und ich denke durch gezielte übungen kann man damit auch positive effekte auf die psyche wirken ähnlich wie traumreisen zur entspannung und co.

PS: das mit dem defrag des hirns is gar nich mal so weit hergeholt, denn im grunde genommen ist es (also die normalen träume) ja nichts weiter als die verarbeitung des unterbewusstsein. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Defragmentierung...hmmm
Ist eigentlich ein feiner Vergleich, auch wenn ich es sowohl im realen Leben vorm Computer, als auch beim wirren Träumen hasse. :D Ist ja meistens Nonsense hoch x, aber durchaus amüsant, vorallem weil man sich ziemlich dumm vorkommt, wenn man dran denkt, dass man es nicht als Traum identifizieren konnte, sondern geglaubt hat, das sei real gewesen.

Inwieweit Klarträumen fördernd für die Psyche ist, frage ich mich auch schon länger. Ich gehe mal davon aus, dass die Verarbeitungsphasen trotzdem stattfinden (müssen) und da werden die Klarträume sicherlich nicht zu viel Zeit rauben. Insofern betrachtet, gehe ich schon davon aus, dass es eine positive Wirkung hat.

Interessanterweise kommt mir das Zeitgefühl in Träumen eher abstrakt vor, beziehungsweise bin ich nicht in der Lage zu sagen, wie lange ich geträumt habe. In der Früh, wenn man aufgewacht ist, ist es ziemlich einfach, in einen Traum einzusteigen - das habe ich schon mal erwähnt. Aber es gibt auch eine Phase bei Aufwachen, in der man das, was man hört und schon sieht noch einmal ordentlich verdreht und so halb träumt. Wirklich schwer zu beschreiben..noch am ehesten kann man es als dasselbe konfuse Denken im physisch wachen Zustand bezeichnen, oder irre ich mich da?

Gruß FIL11

EDIT: Yeah, Beitrag 555 ^^
 
Zurück
Oben