LWL in Estrich verlegen

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Kabel gehören in Leerrohre... egal ob Netzwerk, Strom oder sonst was
Nur so kann man auch nach Jahren noch etwas verändern oder reparieren. Ich habe selbst meine alten, leider defekten CAT7-Kabel schon mal austauschen dürfen und habe dann durch die Leerrohre auch gleich noch meine LWL OM4-Verkabelung gemacht.

Hör auf darüber nachzudenken, die Kabel einfach so in den Beton zu schmeißen. Es haben schon genug dagegen argumentiert. Wenn Dir die Antworten nicht gefallen, dann mach es einfach trotzdem, aber dann ärger Dich auch nicht, wenn es in wenigen Jahren nicht mehr funktioniert.
 
NikoNet schrieb:
Die Übergänge zwischen dem Boden und den Wänden müssen entsprechend so geformt sein, dass das Rohr nicht geknickt ist und ein Ersetzen der Leitung möglich ist.
Genau das! Und je größer das Leerrohr umso schwieriger wird das. Im OG ist das kein Thema, da kommt das Leerrohr einfach in die Trockenbauwand. Im EG ist aber alles massiv und da wird der Aufwand deutlich größer.

Vom Dachboden ins OG hab ich einfach 40er HT Rohr genommen und da da den ganzen Kabelstrang durchgezogen. Das waren aber auch nur 2,5 + 2,5m.
Vom OG ins EG sinds aber ca. 20m mit jeder Menge Winkel.
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Die Frage an dieser Stelle ist doch viel mehr, wenn du eh zwei Switche hast, wozu dann überhaupt noch Kupfer verlegen? Selbst die "billigsten" Switche haben heutzutage SFP/SFP+ Ports.
Die sind beide schon vorhanden. Und die "billigsten" sinds nun auch nicht gerade.
Netgear JGS516PE und JGS524Ev2


Rego schrieb:
Hör auf darüber nachzudenken, die Kabel einfach so in den Beton zu schmeißen. Es haben schon genug dagegen argumentiert. Wenn Dir die Antworten nicht gefallen, dann mach es einfach trotzdem, aber dann ärger Dich auch nicht, wenn es in wenigen Jahren nicht mehr funktioniert.
Ich argumentiere nicht dagegen und werde es auch versuchen mit Leerrohren zu machen (lassen).
 
Zuletzt bearbeitet:
SaxnPaule schrieb:
Genau das will ich eben vermeiden. Daher will ich soviel wie möglich jetzt mit reinlegen um später nicht nochmal anfangen zu müssen.
Es geht nicht darum, dass die Technik aus Leistungsgründen ausgetauscht werden muss, sondern es kann ja auch mal was kaputtgehen.
Wenn dann die Kabel einfach im Estrich eingebettet sind, ist das blöde, weil nicht getauscht bzw. repariert werden kann, ohne den ganzen Boden aufzuhacken.
 
Warum reicht es eigentlich nicht zu sagen dass es Vorschrift ist Netzwerkkabel im Rohr zu verlegen?
Glaubt ihr das sind alles Vollspakken die sich so was ausdenken?
 
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Wenn es winklig wird mit den Leerrohren, dann Ziehdosen setzen, erspart viel Frust, spreche aus Erfahrung. Und nimm die Rohre auch eine Nummer größer als du erst denkst, du hast definitiv jetzt ein Kabel vergessen.

Bei mir derzeitiger Hausumbau: 4x 40er Leerrohr ausm Keller ins 1.OG, 3 davon weiter aufn Dachboden. Und an einer anderen Stelle ist noch ein weiteres 40er ausm Keller ins 1.OG geplant. Wenn du sowieso Dreck machst, kommt es auf die halbe Stunde wandaufhacken mitm Boschhammer (oder Hilti :P ) nicht mehr an, im Nachgang bist du aber definitiv froh drüber.
 
SaxnPaule schrieb:
Und die "billigsten" sinds nun auch nicht gerade.
Bitte? 24xGbit für 130€ nennst du nicht die "billigsten"? Für mich ist das billiger Schrott und abgesehen davon bekommst du zu dem gleichen Preis auch welche mit SFP Ports.
1631794790967.png

https://geizhals.de/netgear-s350-desktop-gigabit-smart-managed-switch-gs324t-100-a1993737.html

Switche austauschen, doppelte Verkabelung sparen, womöglich sparst du sogar Geld.
 
Old Henry schrieb:
Warum reicht es eigentlich nicht zu sagen dass es Vorschrift ist Netzwerkkabel im Rohr zu verlegen?
Weil sich viele nicht an die Vorschriften halten (auch einige Profis nicht) und man besser erklärt das es echte Vorteile bietet wenn man es so macht, auch wenn es mehr Arbeit ist.
Old Henry schrieb:
Glaubt ihr das sind alles Vollspakken die sich so was ausdenken?
Das nicht umbedingt aber einige Vorschriften sind durchaus von eine kleinen Lobygruppe geschaffen worden, deren Sinn man durchaus in Frage stellen kann. Man muss sich teilweise nur die zusammensetzung der Entscheidungsgremien anschauen. Bezieht sich aber nicht auf diesen Fall.
 
@xexex Wenn ich jetzt Geld in die Hand nehme um die Switches zu tauschen, kommen nur welche in Frage, die auch 10G über LWL können. Ansonsten kann ich ja auch bei der derzeitigen Lösung bleiben. Dazu noch mindestens 4 x PoE, da rechnet sich das Update heute noch nicht.

Da bleibe ich erstmal noch auf Kupfer und rüste um, wenn es tatsächlich notwendig wird. Daher prophylaktisch LWL.

Jetzt werde ich einfach nur ein Leerrohr mit reinlegen lassen und garkeine weiteren Kabel. Was dann in 5 oder 10 Jahren ist, wird sich zeigen.
 
Hallo, stiller Mitleser hier.
Einige Beiträge gingen mir ordentlich auf den Keks, daher kommentiere ich mal.

Innensechskant schrieb:
Spätestens, wenn einer ein Loch in dein Kabel gebohrt hat, oder einen Nagel in die Wand, bzw. deinem Kabel, gehauen hat, wünschst du dir ein Leerrohr. :)

Dafür gibt es Installationszonen, Dokumentationen des Hauses, und als allerletzte Überprüfung entsprechende Messgeräte.
Was das Leerrohr hier bringen soll, weiß ich nicht.
Man könnte argumentieren, dass es im Leerrohr immer Bewegungsraum hätte (was nicht stimmt) und dass es dann "ausweichen" könnte. Allerdings kann man eine Beschädigung ohne Austausch nicht ausschließen.

Gnah schrieb:
Also auf die Idee Kabel einfach einzubetonieren bin ich auch noch nicht gekommen...

Komisch. Das wird schon seit jeher so gemacht. Und ist auch so zulässig in vielen Fällen. Und das hat mehrere Gründe. Auf alles gehe ich gleich ein.

Skysurfa schrieb:
Nur weil es viele falsch machen, wird es dadurch nicht automatisch richtig.

Korrekt. Nur betrifft es in diesem Fall deine "Expertise".

Moep89 schrieb:
Wann immer es irgendwie möglich ist, Leerrohre legen! Das dient einerseits dem Schutz dr Kabel (nicht jedes verträgt beispielsweise die Chemikalien und pH-Werte in Estrich, Beton und Co.) und außerdem der leichteren Austauschbarkeit. Das muss nicht unbedingt zur Mondernisierung sein sondern eben auch zur Reparatur etc.
Es gibt nichts schlimmeres als wegen eines Kabels Wände oder Böden aufreißen zu müssen. Wer heutzutage Kabel nicht in Leerrohre verlegt wenn eh alles neu gemacht wird, der macht was falsch.

PVC (Die Ummantelung in NYM-J und fast allen Kabeln ist daraus, daher auch das "Y") ist beständig gegen Laugen.

rony12 schrieb:
Fang bitte nicht an, Kabel direkt in den Estrich reinzulegen.

Beton erzeugt beim Aushärten Hitze und Spannung und härtet nicht wegen Verdunstung von Wasser aus, sondern eines chemischen Prozesses, welcher die Isolierung der Kabel angreifen kann.
Des Weiteren werden sich die Spannungsfelder innerhalb des Betons über die Jahre Verändern (Dehnungsfugen). Auch hat Beton einen ganz anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten als die meisten Kunststoffe (für die Isolierung).

Des Weiteren können Kunststoffe über die Zeit sehr porös werden, wodurch die Leitung einer Alterung unterliegt und nach einigen Jahr(zenten) gewechselt werden muss.

Also Leerrohre (Schläuche) verlegen und dann kannst du bei ggf. aufkommenden Defekten die Leitung erneuern.
LWL kannst du natürlich aktuell dazu legen - die Stecker bekommt man auch ran, wenn es notwendig sein sollte :)

Die Erklärungen sind alle korrekt, nur einfach falsch angewandt.
Ja...
-Zement härtet chemisch aus
-Baustoffe (alle) arbeiten (unterschiedlich)
-Kunststoffe werden über die Zeit porös

Aber...
-Außenmantel sind idR, wie erwähnt, laugenbeständig
-Dass der Estrich arbeitet, ist dem Kabel scheißegal. Wenn nicht, liegt ein (grober) Installationsfehler vor.
-Kunststoffe werden porös, weil Weichmacher ausdünstet, Ozoneinwirkung, oder UV-Bestrahlung stattfindet. Die ersten beiden werden bei Materialeinschluss verlangsamt, letzteres gibt es dann gar nicht.

Was sagt die VDE?
Kommunikationskabel müssen in Leerrohren verlegt sein.
Stromkabel nicht.

Wieso verlegt man Stromkabel im Putz/Beton/Estrich/Dämmung (Verlegeklassen bei Belastungstabellen)?
-Es ist einfach
-(Größere) Schlitze für Leerrohre stellen einen Eingriff in die Statik da
-Ein NYM-J hält bei ordnungsgemäßer Verlegung ewig (20 Jahre bei dauerhafter Betriebstemperatur von 70°C. Wer wissen möchte, wie das bei sportlichen 30°C aussieht, hier mal rechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/RGT-Regel)

@TE:
Dein Kabel gehört in ein Leerrohr.
 
Old Henry schrieb:
Warum reicht es eigentlich nicht zu sagen dass es Vorschrift ist Netzwerkkabel im Rohr zu verlegen?
Weil einen wohl niemand verhaftet wenn man es doch tut
 
Wasserhuhn schrieb:
Komisch. Das wird schon seit jeher so gemacht.
Ja, und früher haben wir regelmäßig Hexen verbrannt. "Haben wir immer schon gemacht" ist eine Ausrede für Pfuscher, und nicht in Leerrohre legen ist Pfusch. Kannst du dir schönreden wie du willst.
 
Nichts ist zukunftsfähiger als ein ausreichend groß dimensioniertes Leerrohr!
 
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Wasserhuhn schrieb:
Was sagt die VDE?
Kommunikationskabel müssen in Leerrohren verlegt sein.
Stromkabel nicht.
Die VDE spricht bei der Verlegung von Mantelleitung nicht ausdrücklich von einem Leerrohr, dennoch ist eine Mantelleitung ohne Schutz (Leerrohr?) gemäß VDE 0100-520 nicht in Schütt-, Rüttel- oder Stampfbeton zugelassen. Hierbei geht es um den mechanischen Schutz und nicht um die Austauschbarkeit. Allgemein die Aussage zu tätigen, dass Stromkabel nicht in Leerrohr verlegt sein müssen ist somit nicht korrekt.
 
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SaxnPaule schrieb:
Wenn ich jetzt Geld in die Hand nehme um die Switches zu tauschen, kommen nur welche in Frage, die auch 10G über LWL können. Ansonsten kann ich ja auch bei der derzeitigen Lösung bleiben.
Ist deine Entscheidung, es ist halt nur unter Umständen günstiger einfach die Switche zu tauschen, statt unnötig Kupferkabel zu verlegen, die kosten schlichtweg auch Geld. Glasfaser ist hier nicht das Problem, sondern deine Festlegung auf Kupfer und vermutlich dicke AWG23 Cat 7 Kabel.

Wenn du nur eine temporäre Lösung suchst, verlege einfach zwei AWG26 Kat 5e Kabel, für 1Gbit ist das vollkommen ausreichend und schon hast du wieder genug Platz im Rohr und viel weniger Stress beim durchziehen.

Alternativ würde man einfach zwei Medienkonverter nehmen und sich den ganzen Kupferschrott gleich sparen.

1631798153645.png

https://www.amazon.de/dp/B001GQDRWK
 
Gnah schrieb:
Ja, und früher haben wir regelmäßig Hexen verbrannt. "Haben wir immer schon gemacht" ist eine Ausrede für Pfuscher, und nicht in Leerrohre legen ist Pfusch. Kannst du dir schönreden wie du willst.

Und sofort Argumentation ausgegangen und zu Whataboutism gewechselt.
Wie wäre es mit Argumenten? Denn mit "Hexenverbrennung" hat Kabelverlegung nichts zu tun.
Wären Argumente gewünscht gewesen, wärest du auch auf die eingegangen, die meine von dir zitierte Aussage untermauert haben. Ich erwarte zu viel.

Skysurfa schrieb:
Die VDE spricht bei der Verlegung von Mantelleitung nicht ausdrücklich von einem Leerrohr, dennoch ist eine Mantelleitung ohne Schutz (Leerrohr?) gemäß VDE 0100-520 nicht in Schütt-, Rüttel- oder Stampfbeton zugelassen. Hierbei geht es um den mechanischen Schutz und nicht um die Austauschbarkeit. Allgemein die Aussage zu tätigen, dass Stromkabel nicht in Leerrohr verlegt sein müssen ist somit nicht korrekt.

Das stimmt. NYM-J habe ich exemplarisch für das "Y" -> PVC genannt, aber weitergeführt. Es müsste NYY weiterlauten.
Bzgl. des Dickgedruckten:
Meine Aussage war "müssen nicht". Ja, die Aussage war allgemein, und bezieht sich auch auf die Gesamtheit der Kabel. Insofern ist sie sogar korrekt, weil nicht (alle) Stromkabel allgemein in ein Rohr müssen.
Damit ist aber mein Tagespensum der Haarspalterei aufgebraucht. Für mehr bitte günstig in die Türkei für FUE fliegen. :P
 
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Vielleicht missverstehe ich das Thema, aber warum nicht einfach Cat7 (oder mehr) in Leerrohre und an die Enden schlicht mit RJ45 arbeiten.
SaxnPaule schrieb:
1 Gb/s zwischen den Etagen genügt derzeit vollkommen.
Dann nimmst du aktuell einfach Gigabit. Manche Mainboards oder Router kommen ab Werk mit 2,5 Gigabit.
10 GE ginge auch und kannst du machen, wenn benötigt. Um LWL zu nutzen, musst du ja extra LWL-Geräte kaufen. Die meisten Gerätschaften haben RJ45.
https://heise.de/-221773
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/10_Gigabit_Ethernet#.C3.9Cber_Kupfer
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1107311.htm

PS: Gut finde ich, dass du teils 40 mm Leerrohr hast. In den meisten Fällen von "WLAN-Schwäche" würde ein geschossdeckenübergreifender Schacht alle Probleme lösen. Verkabelten AP pro Etage, fertig. Ob das irgendwann LWL ist, ist dann egal.
 
Wilhelm14 schrieb:
Vielleicht missverstehe ich das Thema, aber warum nicht einfach Cat7 (oder mehr) in Leerrohre und an die Enden schlicht mit RJ45 arbeiten.
Ist/war ja auch geplant. 2 x Cat7 für die Technik von heute. Und 2 x LWL rein prophylaktisch für die Zukunft.

Nach dieser ewigen Debatte in dem Thread hier wirds wohl bei 2 x Cat7 + einem weiteren Leerrohr bleiben.

Die APs je Etage kommen direkt an die jeweilige Unterverteilung. Obwohl das WLAN sowieso nur für Handy und Tablet genutzt wird. Alles andere spricht Zigbee oder hat eine RJ45 Buchse.

Das 40mm Leerrohr ist prall gefüllt mit 6 Cat7 Kabeln. Da bekommt man nix mehr durch. Spätestens bei den zwei 45° Kurven ist da Schluss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wasserhuhn schrieb:
Dokumentationen des Hauses
bwahahahahahahaha selten so gut gelacht. Sorry aber das ist Wunschdenken oder funktioniert leider nur bei Neubauten die jünger als 10 Jahre sind also wenn überhaupt^^
Wir suchen ein Haus und sobald das Haus bisschen älter ist und/oder schon mehr als einen Besitzer hatte sind Dokumentationen wo Kabel verlaufen defacto nicht wirklich existent.
Ganz ganz selten gibt es mal etwas was in Richtung Doku geht wenn die Vorbesitzer Bauingenieure o.ä. war.
Wasserhuhn schrieb:
Was das Leerrohr hier bringen soll, weiß ich nicht.
Austauschbarkeit bei Beschädigung.

blackshuck schrieb:
Weil einen wohl niemand verhaftet wenn man es doch tut
Wenn ich jetzt ein Haus bauen oder modernisieren/kernsanieren lasse und auch Netzwerkkabel Teil des Auftrags sind und bei der Abnahme ich fest stelle, dass diese "einbetoniert" verlegt wurden dann erfolgt keine Abnahme denn es liegt klar ein Mangel vor.
Selbst wenn ich es nicht merke weil man es nicht weiß/wusste so haften Handwerker für ihre Arbeit auch noch einige Jahre lang.
So zumindest wenn man es machen lässt. Wenn man als Privatperson herum "pfuscht" und frickelt, kann man gefühlt machen was man will. Im Zweifel muss man das mit der Versicherung klären wenn es um Elektrik, Wasser, Brandschutz, etc. geht^^

Ob die VDE und passende DIN jetzt explizit Leerrohre oder nicht verlangt ist vielleicht nebensächlich wenn wir uns darauf einigen können: Kommunikationskabel müssen austauschbar verlegt werden. Wenn vertraglich z.B. vereinbart wurde diese nur auf Putz oder in einer XXL Sockelleiste o.ä. verlegt werden, dann sind diese ja auch austauschbar.
 
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snaxilian schrieb:
bwahahahahahahaha selten so gut gelacht.
Normalerweise lacht man erst am Ende des Witzes.
Hier war nur keiner.
Zwei Worte weiter und davor waren direkt andere Punkte genannt, die dein Kommentar überflüssig, und deine weiterlaufende "Argumentation" unhaltbar machen:
snaxilian schrieb:
Austauschbarkeit bei Beschädigung.
Alleine schon, dass ich als verantwortungsvolle Person mir bewusst mache, dass ich gerade in eine Wand bohre, macht eine Austauschbarkeit bei Beschädigung überflüssig. Weil es zu keiner kommt. So etwas muss(!) vermieden werden. Wenn jemand nicht bohren kann und ein Kabel erwischt, ist es reiner Umstand, der entscheidet, ob man nur ein Datenkabel trifft, oder etwas schlimmeres mit größeren Folgen (Stromkabel oder ein Rohr).


Ich zitiere die relevante Stelle mal ganz, vielleicht klappt es mit dem Lesen beim zweiten Anlauf.
Wasserhuhn schrieb:
Dafür gibt es Installationszonen, Dokumentationen des Hauses, und als allerletzte Überprüfung entsprechende Messgeräte.
Was das Leerrohr hier bringen soll, weiß ich nicht.
Man könnte argumentieren, dass es im Leerrohr immer Bewegungsraum hätte (was nicht stimmt) und dass es dann "ausweichen" könnte. Allerdings kann man eine Beschädigung ohne Austausch nicht ausschließen.

Nicht gelesene Punkte habe ich nochmal fett unterstrichen, vielleicht hilft das auch.
 
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Wasserhuhn schrieb:
Nicht gelesene Punkte habe ich nochmal fett unterstrichen, vielleicht hilft das auch.
Ich kann dazu auch nur hinzufügen, Wunschdenken deinerseits und klappt nur wenn man vielleicht selbst in einem Haus wohnt. Erkläre mal bitte irgendwelchen Mietern was von Installationszonen oder liefere denen einen Plan. Ich habe schon unzählige Wohnungen gesehen und mindestens genauso viele Fälle erlebt, wo beides schlichtweg nicht existent ist, nicht bekannt ist und sowieso nicht berücksichtigt wird.

Hängeschrank an die Wand? Mal eben Kabel angebohrt? Ein Bild auf die Wand hängen wollen, dabei schön die Leitung erwischt? Alles schon in zig Varianten erlebt. Dabei müssen es nicht mal immer herangeführte
Beschädigungen sein, es kann auch zu einem Kurzschluss kommen, in ein paar Jahren werden zusätzliche Kabel zum Beispiel für Smart Home benötigt und die gesamte Vernetzung ist sowieso in ein paar Jahren überfällig.

Hätte man in Häusern vor 50 Jahren schon Leerrohre gekannt, hätten wir nicht noch immer unzählige Gebäude wo nur zwei Leiter zur Stromversorgung verlegt sind und ein Haus baut man nicht für 10 Jahre, viele stehen auch noch in 100 und da ist deine "Dokumentation" längst vergessen. Wer heute nicht alles in Leerrohren verlegen lässt der spart definitiv an der falschen Stelle und da gibt es keine Entschuldigung für. Da darf es auch keine Ausnahmen für Stromkabel geben, weil überall wo Strom hingeht wird auch irgendwann mal was angeschlossen werden und wahrscheinlich wird man an dieser Stelle dann auch mehr als nur Strom haben wollen.

So hat eine Elektroinstallation auszusehen, alles andere ist Pfusch!
 
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