Mac oder PC - Die Vor- und Nachteile

Deca

Lt. Junior Grade
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Juni 2007
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507
Hallo,

zu allererst einmal möchte ich loswerden, dass man bei Goggle nichts brauchbares findet.
Auch die Suchfunktion in diesem Forum konnte mir in meinem Fall nicht helfen.

Ich würde gerne die Vorteile und Nachteile beider Systeme wissen

Und das wichtigste dabei ist, mit plausibler Begründung.
Dauernd hört man immer von irgendwelchen Leuten: "System X ist besser, das läuft stabiler"
oder "System X ist ist besser für Spiele geeignet".
Aber nie wird der Grund erläutert :(

Könnte mir jemand folgende Sachen (die man ja immer so hört) genauer erklären?

  • Warum sagt man das Mac Systeme besser für Grafikarbeiten sind?
  • Gibt es Benchmarks zu getesteten Systemen wo gleiche Komponenten verbaut sind?
  • Kann man Mac Systeme wie beim PC auch selber aufrüsten?
  • Kann man beim Mac OS die Klickibunti Effekte wie bei Windows auch deaktivieren?

Danke für alle hilfreiche Antworten.

Gruß
Deca
 
1. Meine persönliche Meinung ist, das die Adobe Produkte wesentlich besser auf einem Mac laufen, als auf einem WinPC.
2. kA
3. Ram und HDD ja, der Rest nein.
4. MacOSX hat keine "Klickibunti Effekte", meiner Meinung nach ;)
 
Danke erstmal für die Antwort Labtec.
Aber so ganz zufrieden bin ich noch nicht :D

1. Das Adobe Produkte aufm Mac besser laufen höre ich auch ständig, aber keiner kann mir sagen warum. schade :(

2. Wenn es keine Benchmarks für soetwas gibt. Wieso sagen dann alle Mac läuft bei Grafikprogrammen schneller? Es muss doch irgendwo Referenzen geben.

3. Danke für die kompetente Antwort :)

4. Meine Frage war, ob man sie ausstellen kann.
Deiner Antwort entnehme ich jetzt einfachmal, das man es nicht kann.

Würde mich noch über ein paar Antworten freuen.

Gruß
Deca
 
Naja wenn du uns sagst, was für dich "Klickibunti Effekte" sind, können wir dir sicher auch sagen, ob man die ausstellen kann. Für mich hat nämlich OS X keine "Klickibunti Effekte", daher wüsste ich auch nicht was man da austellen soll.
 
Wohl weil Mac OS nicht so verschwenderisch mit den Hardware-Resourcen umgeht.
Ich saß allerdigns noch nie an einem, weiß ich nur vom hörensagen.

Kann auch sein, dass sich das mit der Performance noch auf Power-PC-Zeiten bezieht, inzwischen ist die Hardware ja nahezu die gleiche...
Evtl war diese auf die Power-PC-CPUs besser optimiert bzw. bremst kein Virenscanner...

Eine Umstellung bedarf es auf einen Mac aber in jedem Fall, z.B. fehlt der DVD-ROM-Auswurfknopf am Laufwerk oder die rechte Mouse-Taste...

Ansonsten:
http://www.digitalvideoediting.com/2002/05_may/editorials/cw_editorial50.htm

Vor allem das Software-Angebot spricht für den PC, sowie die einfacherere Reparatur.
Wobei manche Mac-Software auch besser als vergleichbare Windows-Software sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich glaube ich kann dir hierzu ein paar sachen sagen.
Mein erster Rechner war ein iMac 266 - Designtechnisch ein geiles Teil, Performance war nicht so der Hammer ;)

Erst ein paar Jahre danach habe ich mir, weil ich unbedingt spielen wollte, einen Windows Rechner zusammengebaut.

Dann habe ich mir einen G4 Tower gekauft, und kurz danach ein PowerBook G4.

Meinen PC habe ich eigentlich ständig umgebaut.

Das lustige an der ganzen Sache war aber, dass ich immer der Meinung war, Apple Produkte sind besser, weil man eben nicht immer umbauen muss.
Heute denke ich anders. Ich möchte nicht einen neuen Rechner kaufen müssen, nur weil die CPU Leistung nicht mehr ausreicht.

Ich arbeite mittlerweile nur noch am PC.
Mein PowerBook hab ich zwar noch, allerdings reicht das grade noch so zum surfen.

Ich habe einige Kunden die in der Design und Medienwelt zu Hause sind, und die wollen alle Macs haben.
Viele wollen sich nicht umgewöhnen auf ein anderes System, oder haben Angst vor den bösen Viren und Trojanern.
Aus persönlicher Erfahrung weiss ich aber, beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.
Bei den Macs läuft auch nicht alles rund, und bis die CS3 von Adobe rauskam, war auf Intel Macs an ein angenehmes Arbeiten nicht zu denken. Photoshop hat Minuten gebraucht um zu starten, Filteraktionen haben ebenfalls ewig gedauert. Mit der CS3 ist es nun deutlich besser geworden, da es ja nun nativ läuft.

Ich bevorzuge dennoch meinen PC, da ich sehr viel unterschiedliche Software benutze, die es am Mac ganz einfach nicht gibt.
Ausserdem sind einige Lizenzen auf englisch und für den PC um einiges billiger als für den Mac.

Ob es nun wirklich auf einem Mac sauberer läuft als auf einem PC kann ich dir nicht sagen.
Bei einer großen Agentur war ich für ca 10 Macs und 20 PCs zuständig.
Und da hat praktisch jeder Rechner so seine Macken gehabt.
Inwiefern die Leute vor dem Rechner die Probleme verursachen ist natürlich auch nicht so leicht zu beantworten. Wird aber in einigen Fällen sicher zutreffen ;)

LG
 
Das Problem ist doch, dass man auch nicht grundsätzlich von einem Windows, von einem Linux, von einem MacOS usw sprechen kann, das mal vorneweg...
der zweite Punkt ist, dass die meisten Anwender nicht differenzieren können, warum etwas abgestürtzt ist, pauschal wird da einfach mal dem Betriebssystem die Schuld gegeben - die größte Schuld die es sich vorwerfen lassen kann ist, dass es sich von einem abgestürtzten Programm negativ beeinflussen lassen kann. Aber selbst unter Linux kann eine Anwendung abschmieren und unter MacOS auch, dass dann der Text den ich in genau der Anwendung geschrieben habe weg ist, kann nun mal kein OS verhindern - die Zeiten, dass der ganze Rechner wirklich abstürzt bei Windows sind auch einigermaßen vorbei, es kann aber dennoch mal vorkommen (hauptsächlich bei System-nahen Programmen).

Die größten Vorteile "alternativer" Betriebssysteme sind eigentlich, dass sie im Moment nicht die Zielgruppe für Angriffe sind. Malware etc gibt's halt fast ausschließlich für die Windows-Platform - dummerweise gilt das oft auch leider für kommerzielle Produkte für Privatanwender.

VHS hat sich gegen BetaMax durchgesetzt nicht weil es besser war... das beste setzt sich in der Wirtschaft nicht immer durch und im Grunde ist es auch egal. Wichtig ist, dass man für sich den besten Kompromiss findet...

@BigLebensky:
Gerade der Punkt, dass Leute vor dem Rechner auch Probleme machen können, ist ein guter - das geht halt unter Windows-Systemen deutlich einfacher als unter Linux und MacOS....
 
Zuletzt bearbeitet:
@ich3k:
Klickibunti Effekte ist für mich alles was bunt, rund und effektbeladen ist, und nicht nötig wäre.
Die da wären:
  1. Schatten von Fenstern, Maus etc.
  2. Abgerundete Bottons
  3. Farbige Leisten
  4. Kantenglättung
  5. Schriftglättung
  6. Menüschatten
  7. Animierte Objekte
  8. Visuelle Stile
  9. Quickinfos
  10. Durchsichtigkeitseffekte
  11. etc.

Wäre schön wenn Du mir sagen könntest in wie weit man in das Interface von Mac eingreifen und verändern kann.


@BigLebensky
Danke für Deinen Informativen Beitrag.
Also heißt das das erst mit Adobe CS3 alle Programme Nativ auf Mac eingestellt wurden?
Dann verstehe ich nicht wieso die leute immer sagen: "Grafik Programme laufen auf einen Mac besser".
Ich meine, "besser" bedeutet für mich, das erhebliche Performancevorteile zu merken sind.

Ich würde liebend gerne mal Benchmark Ergebnisse von Mac & PC Systemen sehen, die dieselben Komponenten verbaut haben.
Kann das Computerbase nichtmal machen?

Im Netz findet man so gut wie garkeine Fakten.
Und dafür das es ziemlich viele Gerüchte und Meinungen über Mac/PC gibt, ist es doch erschreckend das es keine Referenzen gibt.
Ich meine, auf irgendetwas müssen sich doch die Behauptungen stützen können.

Gruß
Deca
 
Danke für den Link, werd ich mal reinhören.
 
Deca schrieb:
@ich3k:Dann verstehe ich nicht wieso die leute immer sagen: "Grafik Programme laufen auf einen Mac besser".
Ich meine, "besser" bedeutet für mich, das erhebliche Performancevorteile zu merken sind.

unixoide haben generell eine bessere speicherverwaltung als windows. außerdem waren macs damals für ihre bessere farbwiedergabe bekannt. heute geht das natürlich auch mit windows aber Mac OSX ist einfach stabiler und weniger anfällig gegen viren.
auch die defragmentierung übernimmt das system selbst.

dadurch kann man so einige resourcen einsparen, wodurch die performance doch wesentlich besser ist als bei windows.
 
Interessant zu wissen das Mac OS X Defragmentierung alleine vornimmt.
Ob das nun jedem gefällt, darüber lässt sich wohl streiten.
Ich defragmentiere mein System regelmässig und dann, wenn ich den PC nicht benutze.
Denn wenn ich arbeite, möchte ich nicht durch Hintergrundaktivitäten gestört werden.

Das Mac systeme keine Virenprobleme haben, liegt daran das 98% der Viren und Trojaner für Windows geschrieben werden.
Aber heißt das dann gleichzeitig das Mac sicherer ist?
Was würde passieren, wenn Hacker den Trend bemerken und anfangen solche Programme für Mac zu schreiben?

Ich finde das einen interessanten Punkt.
Aber ich glaube das sprengt den Rahmen des Threads, dafür könnte man eigentlich mal einen neuen aufmachen.

Ich fühle mich jedenfalls instinktiv sicherer auf einem System was schon Viren kennt und sehr viel Erfahrung hat mit solchen schädlichen Programme.
Und wo Programme installiert sind, die zur Sicherheit beitragen.
Also bei mir habe ich Panda und eine Firewall drauf.
Spybot lasse ich auch regelmässig durchlaufen.

Wie ist das bei einem Mac,
welche Sicherheitsprogramme hat man da?
Hat das Betriebssystem schon Erfahrung mit schädlichen Programmen?

Gruß
Deca
 
Natürlich gibt es in MacOS X auch Sicherheitslücken, die anfällig für Schadprogramme wären. Diese Lücken werden auch ständig geschlossen.

An Sicherheitsprogrammen habe ich nur meinen gesunden Menschenverstand und einen Hardwarerouter, bzw die Uni zwischen mir und dem Internet. Ich fühle mich so überaus sicher und finde, dass man in Windows auch ohne Ressourcenfresser wie Firewall oder Antivirenprogramm auskommen könnte, wenn man aufpasst und nicht jeden Sche** anklickt.


Zum Thema Defragmentierung.
Bei MacOS X gibt es drei Jobs. Diese werden immer nur in bestimmten Intervallen (täglich, wöchentlich, bzw monatlich … jeweils morgens um 4:00, glaube zumindest dass das da war) ausgeführt und organisieren das System.
 
kennyalive schrieb:
Zum Thema Defragmentierung.
Bei MacOS X gibt es drei Jobs. Diese werden immer nur in bestimmten Intervallen (täglich, wöchentlich, bzw monatlich … jeweils morgens um 4:00, glaube zumindest dass das da war) ausgeführt und organisieren das System.

Also genau wie beim PC, wo man auch Defragmentierung, Regestryclean etc. planen kann.

Wegen den Antivirenprogramme.
Naja manchmal fängt man sich halt einen Virus ein. Ich fühle mich eben sicherer mit Panda im Hintergrund.
Von den Speicher den es belegt merk ich fast garnicht bei 2 GB RAM.

Ausserdem finde ich es ganz gut, Bilder, Programme, Mails, etc. immer kurz scanen zu lassen bevor ich sie öffne.
Jedenfalls wenn sie aus dem Internet kommen.
 
Deca schrieb:
Das Mac systeme keine Virenprobleme haben, liegt daran das 98% der Viren und Trojaner für Windows geschrieben werden.
Aber heißt das dann gleichzeitig das Mac sicherer ist?
Was würde passieren, wenn Hacker den Trend bemerken und anfangen solche Programme für Mac zu schreiben?

das ist ein kompliziertes thema...
ich kenne mich mit dem sicherheitskonzept von Mac OSX nicht wirklich aus, kann dir aber sagen, dass OSX und linux in der hinsicht ein bisschen anders funktionieren als windows und dadurch nicht so leicht (im normalfall garnicht) angreifbar sind.

scheinbar ist aber genauso wie bei linux
http://docs.info.apple.com/article.html?path=Mac/10.4/de/mh1549.html

wenn du das konzept verstanden hast, wirst du schnell merken warum Mac OSX sicherer ist.

virenscanner sind deshalb auch nicht nötig

Denn wenn ich arbeite, möchte ich nicht durch Hintergrundaktivitäten gestört werden.

jop, wirst du auch nicht

Ich fühle mich jedenfalls instinktiv sicherer auf einem System was schon Viren kennt und sehr viel Erfahrung hat mit solchen schädlichen Programme.
Und wo Programme installiert sind, die zur Sicherheit beitragen.

naja... das lassen wir jetzt einfach mal so stehen ;)
zwischen sicher fühlen und sicher sein können welten liegen

EDIT:
Also genau wie beim PC, wo man auch Defragmentierung, Regestryclean etc. planen kann.

soweit ich weiß wird schon beim schreiben die optimale lage der dateien errechnet... naja kann mich auch irren
 
Bisher habe ich aber keine brauchbaren Beiträge zum Thema Vorteile bei der Grafikerstellung / Bearbeitung gefunden. Da die meisten Designfirmen auf Mac setzen, sollten doch eigentlich speziell dort welche vorhanden sein.

"Schneller" ist dort für mich eigentlich kein Argument, da ein PC einen Filter oder eine Anwendung auch schnell genug ausführen kann.

Wenn ich "Blinke Blinke" Effekte haben möchte, dann kann ich auch Vista installieren für einen PC, wenn ich diese nicht haben möchte, dann nehm ich eben XP (meinetwegen auch in Win2000) Style.

Denke selber gerade darüber nach mir einen Mac für meine Arbeit zu holen, aber derzeit finde ich echt keine Vorteile.
 
diese blinke blinke effekte sind aber im gegensatz zu windows ziemlich nützlich...
schonmal expose benutzt?

Denke selber gerade darüber nach mir einen Mac für meine Arbeit zu holen, aber derzeit finde ich echt keine Vorteile.

es wurden doch wohl genug genannt
 
Wozu brauche ich Expose?

Ich habe alle Programme in meiner Taskleiste immer im Überblick,
was ich sogar besser finde - weil ich da keine extra Taste drücken muss :)
 
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