Mainboard geht nach Lichtblitz aus den Lüfterschlitzen nicht mehr an

MajorBoB

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[Bitte fülle den folgenden Fragebogen unbedingt vollständig aus, damit andere Nutzer dir effizient helfen können. Danke! :)]

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): Intel Core i5-8265U
  • Arbeitsspeicher (RAM): LPDDR3 16G[ON BD.]
  • Mainboard: ?
  • Netzteil: ?
  • Gehäuse: ?
  • Grafikkarte: Intel UHD Graphics
  • HDD / SSD: 512GB PCIE G3X2 SSD
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.): Modell: Asus VivoBook 14 X403FA-EB198

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Hallo zusammen,
wollte die Tage mein Vivobook laden und anschließend hochfahren. Daraus wurde aber leider nichts, da ich von einen Lichtblitz aus den Lüfterschlitzen in Kombination mit einem Geruch von verbrannter Hardware überrascht wurde. Hab das Teil dann mal aufgeschraubt und gesehen, dass da anscheinend irgendwas geplatzt ist. Kann mir jemand sagen, ob man das reparieren kann und wenn ja, wie? 😅

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Hab bisher die Finger davon gelassen und wollte wissen, ob irgendjemand mir da helfen kann.
Hab mal ein paar Bilder aus verschiedenen WInkeln in den Anhang gepackt. Hoffe, dass das Wasserzeichen nicht zu sehr irritiert.

P.S.: Beachte auch die verschiedenen angepinnten Themen und die Forensuche. Möglicherweise findest du da bereits die Lösung zu deinem Problem.
 

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Ich behaupte jetzt mal das lohnt sich nicht. Also die Reparatur. Da ist unmittelbar ein RAM Baustein. Der hat sicher einen Schuss weg wenn ich da jetzt „tippen“ muss .
 
Häufig sitzt der der Auslöser für den Schaden auch an einer anderen Stelle. Würdest du das verschmorte Bauteil ersetzen, dann kann das neue auch gleich wieder in Rauch aufgehen.
 
Chesterfield schrieb:
Ich behaupte jetzt mal das lohnt sich nicht
Hängt davon ab, ob man eine kompetente und fair bepreiste Werkstatt findet, das dürfte das größte Problem darstellen.
Bevor ich damit losziehe, würde ich zuerst Preise für ähnliche Modelle vergleichen wenn die Reparatur ähnlich viel kostet, wie ein ähnlicher gebrauchter Laptop, ist das ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Speicherbaustein muss nicht zwangsweise was abbekommen haben, ich mache mir da mehr Sorgen um das PCB, das ist schon eine ordentliche Schmauchspur, wenn die Flame durch mehrere Schichten des PCB gedrungen ist, ist das oft irreparabel.
 
Oha, das sieht nicht gut aus. Herzliches Beileid! Ich an deiner Stelle würde schauen, ob ich Ersatz für das Board bekomme und es tauschen. An dem Motherboard würde ich nichts mehr versuchen.
MfG
 
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Tonne auf, Leiterplatte rein, Tonne zu.
 
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Sieht so aus als wäre der Ausgangskondensator von einem der Schaltregler abgeraucht. So sieht das aus, wenn ein Kondensator sich mit einem Kurzschluss verabschiedet...
Glücklicherweise sind moderne Schaltregler kurzschlussfest, so dass du tatsächlich Glück haben könntest und nur der Kondensator im Eimer ist.

Leiterplatte gut mit Isopropanol (99,9%, nicht mit Wasser verdünnt) sauber machen, die Überreste vorsichtig auslöten (ggf. ordentlich Flussmittel verwenden) und wenn die Pads noch unbeschädigt sind kann man probieren einen neuen einlöten.

Leider ist der Alpha&Omega 6380 nirgendwo auf der Herstellerseite zu finden, es scheint also ein Kundenspezifischer IC zu sein. Sonst hätte man mal im Datenblatt nachschauen können, welche Kapazität benötigt wird. So hilft nur entweder bei A&O das Datenblatt anzufragen (fraglich ob man es bekommt) oder es einfach mal mit einer typischen Kapazität für eine solche Anwendung (ich würde es mal mit 10µF probieren) probieren und gucken ob es läuft. Wegschmeißen kann man das ganze ja immer noch...

Immer im Hinterkopf behalten: das ist vermutlich Teil der Ladeschaltung des Akkus, daher gehtst du immer ein Risiko ein, wenn du ohne Ahnung was du tust daran herumbastelst. Ein gebrauchtes Mainboard von ebay oder ein neues Laptop ist im Zweifelsfall billiger als ein Hausbrand....
 
Tatsache... Die Suche auf der Herstellerseite hatte nichts ausgespuckt....
Ist aber leider nur ein MOSFET, kein Schaltregler-IC.
24A, also kein Teil der Ladeschaltung. Ich sehe 3 identische Schaltungsblöcke, vermutlich 3 Phasen für die CPU-Kernspannung. Sonst sollte in einem Laptop nichts verbaut sein, was 72A zieht. Der eigentliche Schaltregler ist dann vermutlich das Bauteil oben rechts neben der CPU.
D.h. hier ist vermutlich der Kurzschlussstrom der andern 2 Phasen durch die CPU geflossen. --> Wahrscheinlich Bonddrähte futsch und CPU tot...
 
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