mehr MHZ sinnvoll?

M--G

Lieutenant
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Dez. 2006
Beiträge
772
Hi,
ich hätte eine Frage betreffend dem Arbeitsspeicher.

Was bringt es, wenn man Abreitspeicher mit mehr MHz betreibt?
Speziell frage ich das, weil der neue Bulldozer ja 1866MHz Ram unterstützen soll und ich mit dem Erscheinen von selbigen mir einen neuen PC bauen möchte.

Lohnt sich der aufpreis? Gibt es irgendwo Tests?

Vielen Dank schonmal!
Gruß
M--G
 
Ob sich das lohnt wird sich erst mit dem Bulldozer zeigen.

Alle bisherigen Tests sagen daß schneller RAM wenig bis garnichts bringt.
 
Das bringt dir bei guten Ram-Chips mehr Geschwindigkeit.

Wobei eindeutig zu sagen ist, dass es zwar messbar, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht fühlbar sein wird.
(Es sei denn, du wechselst von DDR2 266Mhz Ram auf DDR3 1866 Mhz)

Bei nicht so hochwertigem Ram verschlechtern sich die Timings mit höherer Frequenz, da ist der Mehrnutzen fraglich.
Und bei den DDR3-Ram kommt noch hinzu, dass je nach Prozessor, nicht mehr als 1333Mhz unterstützt werden.
 
Kommt drauf an mit welchem FSB dein Prozessor laufen soll / tut:
Bei DDR2: FSB*2 < RAMTAKT
Bei DDR3: FSB*3 < RAMTAKT

ansonsten bringt es glaube ich keinen Vorteil oder?
korrigiert mich wenn ich falsch liege.


Kannst auch im Overclocking tutorial nochmal nachschauen.
 
warte doch ab, bis der tatsächlich rauskommt. Das braucht ja noch ca. ein halbes Jahr.

Mometan macht "schneller" RAM wenig Sinn, da die reale Leistungsteigerung zwischen 0 und wenigen Prozenz liegt. Das Problem ist ja auch eher die interne RAM-Verabeitungszeit und weniger die Ankopplung. Deswegen bringt schneller RAM eben nicht viel, selbst im Vgl. zu DDR2.
 
Overclocking... interessiert mich nicht ;)
(eher undervolting ^^)
Hatte aber mal gelesen, dass man CPU, RAM und Chipsätze nur bei einem FSB betreiben kann, also wenn man den bei einem erhöht, auch bei den anderen hochgeht.

ob da irgendwas limitierend ist, habe ich keine Ahnung -> deswegen frage ich ;)
 
also ich hab mit 1333er Speicher meinen i7-940 (2,8GHz) auf knapp 4GHz gebracht und der speicher läuft jetzt auf 1360 oder so ...

eigentlich kann man sagen das schnellerer Speicher nur für Overclocker die über den FSB gehen müssen, interessant ist. Denn im alltäglichen Betrieb merkt man von den 1866er oder mehr, eh nix ...

greez
 
Ok danke!
Frage beantwortet :)
 
paul1601 schrieb:
Kommt drauf an mit welchem FSB dein Prozessor laufen soll / tut:
Bei DDR2: FSB*2 < RAMTAKT
Bei DDR3: FSB*3 < RAMTAKT

ansonsten bringt es glaube ich keinen Vorteil oder?
korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Du liegst so falsch, wie man nur falsch liegen kann.

Mit dem FSB hat das nur mittelbar etwas zu tun. Und wenn schon dann überträgt DDR2 doppelt so viele Daten pro RAM-Takt wie DDR und DDR3 nochjmal doppelt soviel, wie DDR2. aber dafür steigen die Latenzen.
 
ok, aber die von mir genannten Regeln sollten beim übertakten trotzdem eingehalten werden oder?
 
Seit 20 Jahren macht die Menge vom RAM die Performance aus, und nicht die Geschwindigkeit. Wird sich auch die nächsten 20 Jahre nicht ändern schätze ich.
Der Unterschied von Ultralahm zu Ultraschnell liegt meist unterhalb von 10% Systemleistung (Abgesehen von Bandbreiten-Benchmarks).
Der Unterschied zwischnen genug und zuwenig müsste euch allen auf der anderen Seite bekannt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
GHz.

hi,
ich wies das dass nicht in das forum gehört aber ich wollte mal fragen wie ich herausfinden kann wieviel ghz und was für ein system in meinem pc verbaut ist.
So könnte ich feststellen ob GTA Vice City bei mir läuft.

Mein pc läuft noch mit intel inside pentium 4
also nicht mehr der neueste.

Gibt es dafür ein programm?
 
Memory-Tab von CPU-z
 
genaueres möglich bin nicht grade der pc spezialist.
 
peter4_10 schrieb:
genaueres möglich bin nicht grade der pc spezialist.

oben downloads anklicken, in die suchmaske cpu-z eintragen.
Programm ziehen, installieren, starten, auf den Reiter Memory klicken
Alt+Druck drücken
In ein Bildbearbeitungsprogramm (Paint) wechseln
STRG+V drücken
Bild speichern
auf www.abload gehen
das Bild dort in die Maske eintragen, upload drücken, den Text-Baustein (direktlink für foren) den man bekommt hier ins Textfeld bei Antworten einfügen
Antworten drücken
 
M--G schrieb:
Overclocking... interessiert mich nicht ;)
(eher undervolting ^^)
Hatte aber mal gelesen, dass man CPU, RAM und Chipsätze nur bei einem FSB betreiben kann, also wenn man den bei einem erhöht, auch bei den anderen hochgeht.

ob da irgendwas limitierend ist, habe ich keine Ahnung -> deswegen frage ich ;)

Zuerst einmal, bei AMD gibt es seit ~6 Jahren keinen FSB mehr, es heißt Referenztakt.
Richtig ist, wenn man den Referenztakt erhöht, erhöht sich somit der Takt für die CPU, für den Speicher, für die NB in der CPU und für den HT-Link.
Allerdings kann man für alles einen Teiler setzen.

Schneller Speicher bringt praktisch im Desktop Null bis maximal 3%. Praktisch völlig sinnbefreit. Für den Server Bereich ist dies allerdings sinnvoll, denn dort wird eine höhere Bandbreite benötigt. Nicht umsonst gibt es dort Tripple und Quad Channel. Im Desktop Bereich ist Tripple und Quad Channel wiederum sinnbefreit.
 
also ab einer gewissen geschwindigkeit ist es egal ob du jetz paar Mhz mehr hast. Ausbremsen tut der Ram ja erst wenn er Flaschenhals ist und das kommt normalerweise nicht vor.
aber bisher war es wohl auch immer so das die CPUs eh nur Rams unterstützt haben die genügend bandbreite bereitstellen. DDR-400 würde den Bulldozer bestimmt bremsen aber mit sowas ist das Teil daher eh gar nicht erst kompatibel. meine Vermutung daher iwas in richtung DDR3-1333 wird ausreichend schnell sein und alles andere wohl nur in Benchmarks messbar.
 
HisN schrieb:
Seit 20 Jahren macht die Menge vom RAM die Performance aus, und nicht die Geschwindigkeit. Wird sich auch die nächsten 20 Jahre nicht ändern schätze ich.
Der Unterschied von Ultralahm zu Ultraschnell liegt meist unterhalb von 10% Systemleistung (Abgesehen von Bandbreiten-Benchmarks).
Der Unterschied zwischnen genug und zuwenig müsste euch allen auf der anderen Seite bekannt sein.

Auch wenn ich jetzt nicht alles gelesen habe aber HisN bitte, ich möchts jetz auch mal ganz genau wissen ;)

Bei DDR- RAM ab DDR1 betreffend mag das stimmen was du schreibst.

Wenn ich aber mal im Falle von alten SD-RAM spreche, stellt euch vor ich hätte meinen P3 noch :D, mit einem BE6 oder BX6 Board.

Damals war es so das ich zwischen 2x128MB NoName glaube CL2,5 und Infineon CL2 ebenfalls 2x128MB so einiges gemerkt habe an Leistung.

Alleine das hochfahren hatte sich extrem beschleunigt, warum passt das auf DDR 1 und aufwärs heutzutage nicht mehr :confused_alt:

Ich meine bei DDR1 solange es 266 oder 333er spürt man das auch noch, nur dort schon nicht mehr bedeutend.

Wo liegt da der Unterschied kann das mal wer vorrechnen der da die Formel hat dafür ? :cool_alt:


Gruß Dennis_50300
 
alter SD-RAM hatte eine Bandbreite von 0,5 - 1,2 GB/sek., je nach Ausführung. Dabei Datenübertragung nur bei einer Flanke.
DDR1 bis 3,2 GB/sek. Datenübertragung bei DDR-RAM findet bereits bei bei 2 Flanken statt.

DDR3 RAM hat schon in der 1333er Einstellung eine Bandbreite von ~10GB/sek. bei 1600 12 GB/sek.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist da alles andere im PC der Flaschenhals, aber kaum mehr spürbar der RAM.
Daher bringt es nur wenig, wenn der RAM zwar mehr kann/schneller ist, aber faktisch der Rest des Systems von dieser Geschwindigkeit nicht profitieren kann.

Höhere Taktraten bringen vor allem OCern was, die über den Bus gehen müssen, der RAM also vor allem fehlerfrei den höheren Takt mitgehen und dabei stabil bleiben muss. Von der damit zugleich steigenden Mehrleistung des RAMs ansich profitieren sie nicht, aber von der dadurch ermöglichten Mehrleistung des Gesamtsystems. :)

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1312291.htm
 
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