Mehrere APs via PoE

haeuslebauer

Lt. Commander
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Hi!

ich möchte bei mir im Haus mehrere PoE APs installieren. Dabei dachte ich an folgende Anschaffungen:

  1. TP-Link TL-SG1008P 8-Port Gigabit PoE Switchmit 4 PoE+ Ports (64 Watt, geschirmte RJ-45 Ports,IEEE-802.3af/at, Plug-and-Play Installation, lüfterlos) Schwarz, v4.0
  2. TP-Link EAP225 AC1350 WLAN Access Point (Dualband 1350 Mbit/s mit MU-MIMO, Omada SDN, zentrales Management, professionelles Mesh WLAN, passend für Wand- und Deckenmontage, unterstützt 802.3af PoE)weiß
Kabellängen werden zwischen 4 und 25 Metern.

was meint ihr dazu?

Grüße!
 
Zu den AccessPoints kann ich mangels Erfahrung nichts sagen. Der Switch ist okay wenn du auf Features wie z.B. VLans nicht brauchst. Ansonsten hätte ich gesagt das "4" auch so die magische Grenze ist wo ich meist noch überlege ob es überhaupt bereits ein PoE Switch sein muss. Oder ob man bei der kleinen Anzahl an Geräten nicht mit PoE Injektoren arbeitet die den Geräten ja meist beiliegen.
 
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Danke! Injektor bräuchte ich aber einen für jedes PoE Gerät, oder? Denke das werden erstmal 3 und perspektivisch durchaus 5?
 
Das ist richtig, PoE Injektor wird dann pro Gerät benötigt. Oft liegen PoE AccessPoints aber auch gleich welche bei. Sobald man eine gewisse Zahl an Injektoren hat wirds natürlich "hässlich" am Switch.
 
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Du musst ggf. mal prüfen wie hoch der Aufwand ist die 3-5 EAP225 zu konfigurieren, die sind eigentlich für den Betrieb mit einem Controller gedacht, ich habe keine Ahnung ob die noch einen echten Standalone betrieb haben wenn du mehrere davon hast. Ansonsten brauchst du ggf. ncoh einen OC200 dazu.
 
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@Tornhoof Danke, ich lese hier das:
Der EAP225 unterstützt sowohl das 802.3af PoE- als auch die passive PoE-Energieversorgung. Er kann entweder über einen PoE-Switch oder den PoE-Adapter mit Strom versorgt werden, was die Installation einfach und flexibel macht.
Sollte doch Standalone (also mit PoE Switch) gehen, oder?
 
Ich meinte mit Standalone den Betrieb ohne zentralen Controller.
Den gibts als Software und Hardware, die Frage ist ob du die Software permanent mitlaufen lassen musst für einige Features (Ubiquiti macht das so zb) oder ob es auch ohne den laufenden Controller geht.
 
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aha, verstehe. Weißt du, um welche Features es da geht? Ich brauche eigentlich nur simples Wlan
 
Harrdy schrieb:
Das ist richtig, PoE Injektor wird dann pro Gerät benötigt. Oft liegen PoE AccessPoints aber auch gleich welche bei. Sobald man eine gewisse Zahl an Injektoren hat wirds natürlich "hässlich" am Switch.
Es wird nicht nur hässlich am Switch sondern, je nach Aufbau des Netzwerks, auch eng an den Steckdosen.
Ich habe in meinem Netzwerkschrank leider nur 8 Dosen. Wenn dann je eine für Switch, Server und Router/Modem belegt sind wirds schon eng mit 4 PoE Injektoren.

Ist dann halt doch deutlich "cleaner" einfach einen PoE Switch zu nehmen. Gibt ja auch immer wieder schöne im Angebot.

Tornhoof schrieb:
Ich meinte mit Standalone den Betrieb ohne zentralen Controller.
Den gibts als Software und Hardware, die Frage ist ob du die Software permanent mitlaufen lassen musst für einige Features (Ubiquiti macht das so zb) oder ob es auch ohne den laufenden Controller geht.
Der Ubiquiti Controller kann aber auch relativ einfach auf einem Raspberry Pi betrieben werden. Ich habe ihn auf einem Pi 4 laufen und das geht recht gut. (Ist natürlich mehr Eigenarbeit als den Controller einfach kaufen)
Eventuell gibt es für TP Link Systeme eine ähnliche Lösung?
 
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Danke! Ich habe noch das hier gefunden:
  • TP-Link Management Software zur einfachen Steuerung hunderter Access Points der EAP Serie. Private User können den/die Access Point(s) natürlich auch direkt über den Webbrowser alle Einstellungen bearbeiten
Hört sich doch so an, als ob es auch als Standalone laufen sollte?

Schlimmstenfalls brauche ich halt noch den Controller, vielleicht ganz nett für die nahtlose Übergabe von Videotelefonie etc. zwischen APs?
Ergänzung ()

ok, das hier ist doch sehr eindeutig:
hab es nun bestellt :)
 
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Noch ein Hinweis:

Der von dir gewählte PoE Switch unterstützt 802.3af und 802.3at, die Access Points aber nur 802.3af.
802.3af ist aber nur für 10Mbit/s und 100Mbit/s Verbindungen spezifiziert (da die unbenutzen Adernpaare 4/5 und 7/8 für die Einspeisung statt einer Phantomeinspeisung benutzt werden). Von daher kann es gut sein das du beim Betrieb von PoE am Access Point nur eine 100Mbit/s Verbindung zu deinem Switch erhältst. Es gibt Switche und Access-Points die trotz 802.3af auch eine Gigabit Verbindung schaffen, aber das ist nicht garantiert. Wenn man es garantiert will braucht man 802.3at kompatible Geräte.
 
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Es gibt Switche und Access-Points die trotz 802.3af auch eine Gigabit Verbindung schaffen, aber das ist nicht garantiert
Bitte nicht für Verunsicherung sorgen. Die Hersteller würden sich unmöglich machen, wenn die verbauten Gbit-Schnittstellen in APs kein Gbit könnten weil die PoE nach 802.3af verwenden.
802.3af bestimmt dass entweder die für Daten ungenutzten Adernpaare für die Stromübertragung genutzt werden können oder eine Phantomspeisung auf den Daten-Adernpaaren erfolgen kann.

Verwechselst du das mit "passivem" PoE welches nicht standardisiert ist und oftmals wirklich nur 100 Mbit kann?
 
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Danke nochmal für die Tipps!

Ich habe nun alles installiert und in Betrieb - und ich bin begeistert! Funktioniert super gut, nach einigen unbefriedigenden Versuchen mit PowerLan etc war das Verlegen von CAT7 mit Access Points definitiv den Aufwand wert. :-)

Nun gefällt es mir so gut, dass ich noch zwei weitere EAP225 dazu kaufen möchte. Verstehe ich das richtig, dass ich dann den OC200 zwingend dazu brauche?

Sinn machen wird es aber wohl in jedem Fall, soweit ich das verstehe ist dann ja endlich eine richtige "Übergabe" von AP zu AP möglich. Also nicht erst, wenn ein Client so schwaches Netz hat, dass er sich notgezwungen einen neuen AP sucht?

Grüße!
 
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