News Mehrheit der Deutschen ist für Bundestrojaner

Hui da liegt aber jemand gänzlich daneben.

Die Anschläge auf Deutsche Nahverkehrszüge im August 2006 scheiterten nur daran, dass die Bombenbauer einen kleinen Fehler gemacht haben und aus diesem Grund die Bomben, die bereits in den Zügen platziert waren, nicht zündeten.

Das ist also unkritisch?

Auch die Sinnhaftigkeit der Aussage, dass ein Terrorist Billionen kosten würde erschließt sich mir nicht so ganz.

Aber wie war das nochmal:

All die dummen Befürworter von Online-Überwachungen ... Dabei selbst nicht mal die jüngste Geschichte kennen ...
 
Adam_Smith schrieb:
Die Anschläge auf Deutsche Nahverkehrszüge im August 2006 scheiterten nur daran, dass die Bombenbauer einen kleinen Fehler gemacht haben und aus diesem Grund die Bomben, die bereits in den Zügen platziert waren, nicht zündeten.
Kleiner Fehler?

Diese waren absolut fehlgeplant.

Praktisch alles an diesen "Kofferbomben" (ich bin für das Unwort 2006) war so nicht funktionsfähig.

Adam_Smith schrieb:
Auch die Sinnhaftigkeit der Aussage, dass ein Terrorist Billionen kosten würde erschließt sich mir nicht so ganz.
Meinst du die ganze Überwachung wäre Umsonst?
 
Die Terroristen hatten es geschafft einen Sprengsatz unbeobachtet und ohne, dass die Ermittler vorher aus den Hauch einer Ahnung hatten in die Züge zu bringen.

Allein diese Tatsache sollte Grund zur Sorge sein. Wer hier fahrlässig die Augen verschließt ... Ach das ist einfach ohne Worte...

Meinst du die ganze Überwachung wäre Umsonst?

Der Brüller! Jo Billionen von Euros sind es die in die Überwachung eines einzelnen Terroristen fließen ... Hast schon ganz recht ...

Dumm nur, dass der gesamte Bundeshaushalt nur einen Bruchteil dieser Summe beträgt ...
 
Lasst uns mal wissenschafftlich und ohne Bauchgefühle argumentieren. Erstmal muss man genau gucken was in dem Gesetzesvorschlag drinnen steht und wie das dann vom Staat ausgelegt werden kann. Bisher ist alles sehr wage formuliert, so dass der Staat sich nicht selber beschränkt.

Es geht mir hier um eine sachliche Diskussion und nicht um Hau-Drauf-Ich-Habe-Recht Parolen.
Hier sind meine Überlegungen

1) Beschneidung der Verfassung:
Auf Vorrat Leute ausspionieren geht zu weit. Für alle, die es nicht wissen, schaut euch mal die Vorratsdatenspeicherung Gesetzesvorlage an. Die ist mindestens genauso "heiß" wie der Bundestrojaner aber wird nicht diskutiert. Back to Topic. Wir haben unsere Bürgerrechte und die werden jetzt immer weiter beeinträchtigt. Das ist ja schon ein Teilerfolg der Terroristen, die unseren Lebensstil und Freiheiten ändern wollen. Dadurch bewegt sich unsere Demokratie einen Schritt weiter in Richtung totalitärer Staat. In der europäischen Geschichte sind Menschen dafür gestorben, um für die Rechte zu kämpfen, die uns unsere Verfassung zusichert. Unsere Verfassung ist ein Erfolg von unzähligen Auseinandersetzungen und Kämpfen, der sich über mehrer Jahrhunderte erstreckt. Die Mehrheit der Menschen auf der Welt träumen von unserer Freiheit. Frag mal russische Journalisten (von China ganz zu schweigen), die würden gerne unsere Freiheiten genießen. Weiter muss man sagen, dass der PC immer mehr zum digitalen ICH wird. Dokument, Arztbriefe, Fotos, Steuer, etc sind drauf gespeichert.

2) Terroisten sind nicht doof:
Terroisten (ETA, IRA, Islamistische, etc., wer weiß vielleicht bekommen wir es auch bald wieder mit einer neuen RAF zu tun, die Rechten sind ja leider auch schon wieder auf dem Vormarsch) sind meist schlauer und vorsichtiger als Ottonormalverbraucher, der aufh Phising Emails und Co reinfällt. Ich weiß nicht, ob das Internet in deren Kommunikation über bewertet wird. Soll heißen, dass sie hauptsächlich auf anderen Kanälen kommunizieren.

3) Tücken der Technik:
Das Konzept ist doch mangelhaft. Erstmal muss der Trojaner auf das zu infizierende Gerät (Mobile, PDA, PC, UMPC, etc). Dass dies nicht umbedingt stupide via Email Anhang passieren soll, wie es in der Presse disktuiert wird ist denkbar. Nehmen wir mal an der versteckt sich in einem Web Applet einer Webseite (GMX, WEB.de etc) oder in einem Windows Update. Unauffällige Mittel und Wege gäbe es wohl. Hmm rein statistisch sollte man wohl am besten den Trojaner via Pornoseiten verbreiten. Aber ob sich Terroristen das angucken dürfen, wer weiß ;). Jetzt hat der Trojaner aber das Problem, dass es Firewalls, AntiViren und AntiSpyware Tools gibt. Und da sich sogar die neusten Sicherheitsmechanismen a la Vista Aktivierung, HD-DVD und BluRay in in kurzer Zeit knacken ließen, ist es nur eine Frage der Zeit bis findige Hacker auf der Welt eine Abweht entwicklen. Wer weiß, vielleicht schaffen sie es ja die Daten des Trojaners anzuzapfen. Oder den Trojaner gleich für ihre eigenen Zwecke zu mißbrauchen ;).

4) Für mich eins der größten Probleme. Was passiert mit den mächtigen Tools der Staatsspionage, wenn sich die Zeiten mal ändern und und wir keine Freiheits-liebende demokratische Regierung mehr haben. Davor ist keine Nation gefeit. Und der Übergang kann auch schleichend passieren, so dass man das erst bemerkt, wenn es zu spät ist. Ist ein etwas utopischer Gedanke, der aber nicht auszuschließen ist. Und gerade wir sind historisch gebrandmarkt und sollten aufpassen, dass der Staat keine zu großen Befugnisse bekommt.

5) Eyeballs:
Wer darf zugreifen auf die Daten, die mit dem Bundestrojaner ausspioniert werden? Nur der Staat? Firmen? Der Meistbietende? Bsp. gesundheitsrelevante Daten auf meinem PC (Arztbriefe, Briefe an die Krankenkasse etc.) gehen niemanden etwas an. Es gibt zurecht eine ärztliche Schweigepflicht und da hat z.B. ein Arbeitgeber nicht rein zu gucken. Wie zu Beginn meines Posting schon gesagt, es gilt den Gesetzesentwurf zu lesen und zwischen den Zeilen zu lesen. Jeder der schon mal Juraklausuren schreiben musste, kennt die Tücken der Sprache in Gesetzesbüchern.


Soweit meine Fragen und Kritikpunkte an der aktuellen Gesetzesvorlage. Ich freue mich auf eine sachliche Diskussion und neue Argumente von beiden Seiten. Lasst uns nicht in Schimpfwörter verfallen, wir sind doch nicht doof!

FAZIT:
Ich bin gegen einen Bundestrojaner in der jetzigen Form, für den keine Eingrenzungen gelten. Genauso wie ich gegen die Abhörung von Telefongesprächen bin ohne Verdachtsmoment und richterlichen Beschluss. Die Materie ist komplex, und muss richtig und fundiert diskutiert werden. Da haben wie so oft Gefühle nichts zu suchen! Leider ist das in der Politik anders, schade.
 
Das ist aber auch nur eine der Hau-drauf-Parolen wenn es heisst, die Terroristen sind zu schlau also lasst uns den Kopf einfach in den Sand stecken. So schafft man erst recht Raum für kriminelle Aktivitäten im Netz.
Das ein Trojaner per Amts-email verteilt werden soll halte ich persönlich nur für eine Medienente, damit ist erstens nicht sicher das dieser auch ankommt uns zweitens ist das nichtmehr heimlich und leicht entdeckbar.
So interesannt die WorstCase Szenarien sind "was passiert wenn die Fahndungs-Methoden mißbraucht werden" sie lenken doch hauptsächlich nur vom eigentlichen Thema ab. Ich hab bis heute noch keine Argumente seitens der Kritiker dazu gehört wie man die Tatverdächtigen überwachen will, zum Zwecke der Zerschlagung eines Netzes bzw. Gruppierung, wenn der/die Tatverdächtigen verschlüsselt kommunizieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr delikate Sache das!
Man gerät durch die benutzung des Internets immer mehr in juristisch prekäre Situationen!
Das fängt ja schon bei einem privaten Video an, welches man hochlädt!
Also ich glaube unserer Regierung, wenn sie sagt, das sie Onlinedurchsuchungen gegen den Terrorismus durchführen will.
Ich habe aber auch kein Problem anzunehmen, das sie dieselben FÜR den Kapitalismus durchführen werden.

Fakt ist, das wir einer harten Zeit entgegenblicken. Schwarze Schafe gibt es auch bei diesen Institutionen, die solche Durchsuchungen durchführen. Warum den großen Dienstweg gehen, wenn man die Abkürzung vor der Nase hat und seine vorhandenen Möglichkeiten voll ausschöpft, um den kleinen Mann auch noch im Internet unter Kontrolle zu halten!
 
Unyu schrieb:
Meinst du die ganze Überwachung wäre Umsonst?

Sieh mal an! Und wo holt man sich das Geld dann her?
Von den Leuten, die im Internet recht leichtfüssig umhersurfen und sich in jede erdenkliche juristisch prekäre Situation bringen könnten.
Um das aber rauszufinden, muß man uns kleine Leute natürlich beobachten.
Der nächste Schritt wäre ein Bußgeldkatalog fürs Internet. Warte mal ab ;)
 
LEUTE, das ist ne Ente die uns beeinflußen soll den Bundestrojaner zu akzeptieren

Das ganze ist gerade 2-3 Tage her und schon macht sich eine Welle von Bundestrojaner Anhänger auf, während Oposition und CDU eigene Leute selbst dagegen sind ?! Das ist doch Propaganda nichts Anderes..

Und nein, ich habe nichts zu vertuschen, aber darum gehts auch nicht.
Bürger die sagen, ja ich bin dafür, sind doch nur programmierbare Schafe, auch BILD leser genannt...
 
Wer Kontrolliert das ganze, wer verhindert den Missbrauch des Bundestrojaners durch die Behörden???? Wer schützt mich durch falsche interpretationen durch übereifrige Beamte die Schlagzeilen machen wollen weils nen Terrorist entdeckt haben ???
 
Ich glaub, die Leute verstehen die Folgen daraus nicht..

Man kann doch nicht einfach blauäugig glauben, daß es nur bei Terrorverdächtigen bleibt. Eine Ausweitung auf andere Straftaten (Filesharing, Kinderpornographie, usw.) folgt mit Sicherheit daraus.

Da im Zuge der Terrorismusbekämpfung auch die Geldwäschegesetze verschärft wurden, werden wahrscheinlich auch in diesem Zuge Online-Durchsuchungen bei z.B. den Steuermuffeln durchgeführt. Man könnte ja für Al-Qaida arbeiten und Geld zur Seite scheffeln..

Ein Einführen dieser Trojaner zeigt deutlich die Meinung der Politiker über seine Bürger: Jeder ist verdächtig und ein potenzieller Täter.

Wenn ich Dreck am Stecken habe bzw. verdächtigt werde, steht die Polizei vor der Tür. Durch diese Trojaner erkennt man aber erst gar nicht, daß man verdächtigt wurde. Wenn sich herausstellt, daß die Anschludigungen haltlos waren, habe ich trotzdem diesen Trojaner nach wie vor auf dem System liegen. Ohne davon Kenntnis zu haben..

Wie bereits im Artikel genannt, kann man sich über ungesicherte Netze ganz leicht ins Netz einwählen.

Softwarefirmen, die Betriebssyteme bzw. Anit-Virensoftware herstellen, sollen ja gerade vor Trojanern schützen. Was muß die Regierung in diesem Zuge machen? Ganz klar, den Herstellern eine Vorgabe auferlegen, ein kleines Hintertürchen aufzulassen.

Die andere Möglichkeit, die 'Regierungshacker' müssen den Trojaner so schreiben, daß das Betriebssystem bzw. der Virenscanner den Trojaner als solches nicht erkennt, indem das System durch den Trojaner umgeschrieben wird. Urheberrecht ade, sage ich. Sobald eine Software bzw. ein Betriebssystem von der Regierung entsprechend umgeschrieben werden kann, die dem Urheberrecht unterliegt, gewährt man der Regierung absolute Narrenfreiheit.

Oder es kommt nach amerikanischen Vorbild: Dort ist dieses Hintertürchen bereits in den Routern integriert. Auch hier: Jeder ist Verdächtiger und potenzieller Täter..
 
maCyo schrieb:
Da so viele kritisieren ich hätte doch etwas zu verbergen nur weil ich meinen "Nachbarn nicht gerne bei mir rumschnüffeln sehe" muß ich dazu vlt. einmal eine Erklärung abgeben.

Mein Nachbar macht dies aus Neugierde, ein Hacker macht dies auch aus Neugierde und will dann evtl. auch noch etwas böses anstellen. Den Staat sehe ich in einer überwachenden Person die böses abhalten soll und nicht als Big Brother Zuschauer der in meiner Andenken Schublade schnüffeln will um sich darüber lustig zu machen nur weil mir z.b. etwas peinlich sein könnte.

Wenn es eine Chance gibt Menschenleben zu schützen, auch wenn wie so viele sagen die Übeltäter dann ja keine Mails o.ä. mehr versenden, dann ergreife ich diese Chance da mir das doch noch wichtiger ist als mein peinlicher getigerter Schlüpfer!

Zumindest wird es den Terrornetzwerken erschwert zu kommunizieren und ich denke das es auch Fahndungserfolge dadurch geben wird, auch wenn nicht, die Chance etwas machen zu können zu ergreifen ist mir wichtiger!

Naja wenn man bedenkt das diese 3 Terroristen ohne so nen Trojaner erwischt wurden, frage ich mich wozu soll er eingeführt werden wenns auch ohne geht?
90% wenn nicht noch mehr deiner angeblichen Hacker sind Mennschen die aus Sportgeist in andre Systeme eindringen um den Firmen aufzuzeigen das sie Lücken haben und aussenstehende eindringen können, diese Hacker hinterlassen lediglich eine Nachricht, die Wenigsten Hacker wollen zerstören und werden von der Hacker-szene Verachtet, aber naja du Verallgemeinnerst wohl sehr gerne! und nein ich gehöre nicht der Hacker-szene an, übrigens Viele Firmen haben ehemalige Hacker in Stellung die sich um die System-sicherheit ihrer Netzwerke kümmern.
 
baFh schrieb:
das mittel, um menschen zu beeinflussen und gefügig zu machen ist angst. . :(

Sehe ich genauso, seit der Festnahme befürwortet eine Mehrheit die Durchsuchung.
Also eine gute Gelegenheit dies als Deckmantel für die Durchsuchen zu nutzen.

Aber das mehr Polizei besser wäre und 10 000 Polizeistellen in den letzten Jahren abgebaut wurden interessiert wohl keinen. :rolleyes:
Kostet ja nur mehr Geld und damit kann man keine Computer durchschnüffeln.
 
Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege:

Die Pläne für eine Onlineüberwachung (Bundestrojaner) stammen nicht von Schäuble, sondern noch aus den Zeiten von Rot/Grün.
Der Ex-Grüne Otto Schily hat diese Art der Überwachung "erfunden" und auch schon eingesetzt, bis das Bundesverfassungsgericht das ganze für verboten erklärt hat. Daraufhin hat Schäuble das ganze Verfahren gestoppt und sucht nun einen Weg, es zu legalisieren.
OK, das macht die Sache nicht unbedingt besser.
Wenn aber inzwischen über 50 % der Bevölkerung für die Durchführung dieser Maßnahmen sind, dann mag das auch daran liegen, daß sich viele informiert haben.
Die meisten denken immer noch, jeder kleine Beamte kann, wenn er Lust und Laune verspürt, in den Daten beliebiger Menschen rumwühlen. Dem ist aber nicht so, denn die Anordnung einer solchen Maßnahme erfolgt grundsätzlich nur durch den Präsidenten einer Behörde (BKA, LKA oder Verfassungsschutz).
Zudem werden die Auswertungen extrem streng überwacht, sowie die Vernichtung nicht relevanter Ergebnisse.
Nun werden die Skeptiker entgegenhalten, daß der schwammige Begriff der "Gefahr im Verzuge" doch einige Möglichkeiten eröffnen.
Nun, mit dieser Rechtsregelung wird aber in anderen Bereichen der StPO schon seit Jahrzehnten in Deutschland gearbeitet und sie betrifft ebenfalls sehr sensible durch das GG geschützte Rechtsgüter (Freiheit der Person, Wohnungsdurchsuchungen auch zur Nachtzeit).
Fehlverhalten von Behörden und einzelnen Beamten gegen diese Regelung belaufen sich auf unter 3 % und ziehen stets straf- u. disziplinarrechtliche Maßnahmen nach sich.

Ich bin absolut kein Freund von vielen Plänen des Herrn Schäuble, aber mit der Onlinedurchsuchung habe ich persönlich absolut keine Probleme, weil sie sich ausschließlich mit Terroristen beschäftigen dürfen. Findet die Behörde z.B. bei einer solchen Aktion andere Gesetzesverstöße, dürfen diese nicht geahndet werden.
Wo ist also das Problem, zumal so ein Bundestrojaner vielleicht 10-20 mal im Jahr eingesetzt werden wird, wenn es hoch kommt ?
 
Warum kann man hier nicht sachliche diskutieren. Dieses Thema mit Fashismu im Zusammenhang zu bringen
zeugt von Unkenntnis, aber auch das vorhergehende Beiträge nicht gelesen wurde. Einer Diskussion
unwürdigt. Und dann noch von löschen systemkritischer Beiträge schreiben.
Ihr könnt alles immer hier nachlesen.
 
Mal ganz nebenbei gefragt, wer portiert den Trojaner auf die ganzen verschiedenen Betriebssysteme?
 
@59

Also wenn du so denkst, dann bist du ein klares Opfer der Panikmache der Medien,
Wenn man so argumentiert dann wird bald auch 100% der Fläche Deutschlands mit Kameras überwacht. Getreu dem Motto: Gib Verbrechern keine Chance.

Und das alles auf Kosten der Mehrheit! So läuft das nicht!
 
Mein Problem bei der ganzen Thematik ist, dass eigentlich viel zu wenig bekannt ist über die Art und Weise wie diese Untersuchungen erfolgen sollen. Es fehlen schlicht Fakten. Diese ganzen Spekulationen über einen Trojaner und wie dieser den Zielrechner infizieren soll - also bitte! Der kommt ganz bestimmt als Anhang mit ner Email...

Überhaupt: Wie eine solche Online-Untersuchung ablaufen soll, ist bisher nur wage formuliert. Das ist der Punkt, der mich dann auch verstört: wie kann man sich auf dieser Basis klar dafür oder dagegen Aussprechen? Was wissen wir denn überhaupt?
In dem Zusammenhang sind solche Umfragen wie die in der News vorgestellten auch vollkommen haltlos und nichtsaussagend.

Aber auf so einer Basis kann ich mich nicht einfach blind vertrauend in unsere Politiker dafür aussprechen. Sicherlich kann man nicht mit allen Details an die Öffentlichkeit treten, aber die bissherigen Aussagen sind absolut unbefriedigend und populistisch. Ich kann mir nicht helfen, aber das allein schürt schon meine Skepsis. Zum einen haben wohmöglich nicht alle Politiker, die sich bisher dazu geäußert haben, die erforderliche Kenntnis von der Materie. Zum anderen kommt mir es auch so vor, dass hier gezielt Aussagen gemacht werden, um die breite, unwissende Massse der Bevölkerung für dieses Projekt zu gewinnen.

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass ein Aufhorchen, Hinterfragen und Warnen stets angebracht ist, wenn es darum geht, dass persönliche Freiheit - und damit ist für mich auch die Freiheit auf Privatsphäre verbunden - auf irgend eine Art eingeschränkt werden soll.
Nur weil wir in einer Demokratie leben, heißt das nicht, dass alles zum Wohle des Volkes geschieht. Der geschlichtliche Verweis auf die Folgen blinden Vertrauens, Desinteresse und Unwissenheit ist daher für mich gerechtfertigt. Wir leben zwar im 21. Jahrhundert, dass macht uns aber nicht automatisch zu besseren Menschen und die Geschehnisse in ach so demoktratischen Ländern wie Russland und China, aber auch den USA sind stellvertretend dafür. Macht korrumpiert - und das gilt heute noch so wie vor 1000 Jahren. Die prinzipielle Möglichkeit auf die privaten Daten eines PC-Besitzers zugreifen zu können ist Macht. Für die Ehrlichkeit unserer Politiker würde ich auch diesbezüglich nicht meine Hand ins Feuer legen.
 
Solang die Regierung das benutzen will um Terroristen zu fangen (von mir aus auch gleich wegen Kinderporno ringen etc.) ist mir das völlig recht!
Sollen Sie machen, wenn sie wirklich meinen sie bekommen das hin!

Nächster Punkt ist aber wie damit verfahren wird wenn z.B. Norton oder AntiVirus progs halt diesen Trojaner blocken?
Wird dann rechtlich drann gegangen dass dieser spezielle Trojaner nicht geblockt werden DARF?
Macht man sich Verdächtig oder gar Strafbar wenn man diesen Trojaner blockt???

Ein Insider oder irgendein findiger Möchtegernhacker wird damit auf jeden Rechner kommen, und dann hat er nichtmal zu befürchten geblockt zu werden, kann in ganz Deutschland (EU?) auf jeden PC, in jeder Firma (auch Banken und Regierung?)... ???

Und was erst wenn Terroristen die ja gefunden werden sollen und sich deswegen mit Sicherheit als erstes drumm bemühen den zu blocken es schaffen den selber zu benutzen?
Wenn die Terrors erstmal auf jedem PC in Deutschland spionieren können kann das ganz böhs nach hinten losgehn!


Ich Trau unsrer Regierung ja wirklich alles zu, besonders dass ganze total zu versauen wie bei der LKW Maut!


ob die jetzt meine MP3 Sammlung sehen können wenn sie wollen stört mich natürlich auch ein ganz klein bissel, also wer überwacht die Überwacher damit DIE kein Schindluder damit treiben?
 
Zuletzt bearbeitet:
SATRIANI-VAI schrieb:
Andere Länder wie USA, Russland usw. sind schon Profis in der Inszenierung der Terroranschläge (ich meine natürlich die Politiker der Länder)
Die deutschen Politiker sind dagegen Amateure, es kommt irgendwie billig rüber :)
Man sieht schon an den ängstlichen blicke der Terroristen das es alles Falsch ist :)
Ich lache mich zu Tode, ist das billig !

Ja natürlich, der 11. September war ein Fake genauso wie auch schon die Mondlandung vor 30 Jahren ein Fake war....oO#

Bitte endlich aufwachen, weniger Akte X gucken und sich der Realität stellen.
 
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