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Sorry aber das ist wirklich eines der wenigen Dinge, die wir als Zivilisation ernsthaft versuchen. Alkohol ist de facto Volkssport, Zigaretten sind auf Platz 2 der Einnahmen durch Verbrauchssteuern, Subventionen für ungesunde Lebensmittel durch gleichermaßen Besteuerung usw.P4ge schrieb:Seit Jahrzehnten versuchen wir schon die Bürger ganz sanft und fürsorglich in eine bessere gesündere Welt zu schieben, diese Transformation dauert leider viel zu lange. Da ist es halt nachvollziehbar , dass man etwas drastischer wird in den Mitteln. Dummerweise verstehen viele das immer noch als Einschnitt.
Das einzige, was immer im Vordergrund steht, sind wirtschaftliche Interessen.
Ja, es klingt plakativ und vermutlich wird es auch nicht solche Dimensionen erreichen, aber das muss es auch nicht, weil der Status quo bereits miserabel ist und daher eine Maßnahme, die das noch weiter verschlechtert, auch gar nicht solche Dimensionen erreichen muss, um es als kontraproduktiv zu betiteln.P4ge schrieb:Das z.b. die Tag AU "ALLE Praxen zum kollabieren bringt". Das wird es nicht, aber es klingt plakativ.
Die Praxen sind doch jetzt bereits überfüllt. Eine ernsthafte Beratung ist eine Rarität, während ein Abflugstücken von der Stange die gängige Realität ist. Die Praxen können dem Patienten nicht viel Zeit einräumen, weil es sonst nach einigen Minuten aus der eigenen Tasche bezahlt wird bzw. die kassenärztliche Budgetierrung stark gedeckelt ist. Es gibt Zwei-Klassen Behandlungsprobleme (GKV/PKV), lange Wartezeiten insbesondere bei Facharztterminen uvm.
Bei so einer Ausgangslage gießt man nicht weiter Öl ins Feuer und eine Tag1-AU Pflicht ist sicherlich kein Wasser.