Meinung zur Krankschreibung am ersten Tag

Mit der Attestpflicht erwischt man doch nicht die Blaumacher. Dann machen sie halt zukünftig statt einem Tag direkt 3 oder mehr Tage "krank".
Mir persönlich hat noch nie ein Arzt eine Krankschreibung verweigert. Was will er auch machen? Wenn ich ihm von diffusen Symptomen erzähle, die er aber schlecht nachprüfen kann (Kopf- Bauch- oder Gliederschmerzen kann man halt nicht einfach so messen) schreibt er im Zweifel immer krank. Stichwort Vertrauensverhältnis Arzt-Patient.
Beispiel: Letzte Woche Erkältung bekommen - Tag 1 stark laufende Nase, Halskratzen. Kann man schon mit Arbeiten. Tag zwei weiter stark laufende Nase und Halsschmerzen, dazu aber Abgeschlagenheit und stärkere Müdigkeit (u.A. auch durch die Medikamente, die Müde machen können). Das war der Tag, wo ich nicht hätte arbeiten wollen/können (war Irrelevant, da ich ohnehin Urlaub hatte). Tag 3 war dann wieder besser, hätte man vermutlich arbeiten können, Tag 4 war wieder soweit ok bis auf ein paar ausklingende Symptome.
Klassisch wäre ich dafür 1-2 Tage zuhause geblieben und danach wäre es wieder gut gewesen.
Gehe ich damit Montag oder Dienstag zum Arzt, bin ich mit großer Wahrscheinlichkeit die komplette Woche zuhause. In der Regel fragt meine Ärztin mich direkt, wielang ich denn zuhause bleiben will oder schlägt schonmal eine entsprechende Dauer vor (und das sind NICHT nur zwei Tage).
Ich persönlich nehme mir die Zeit, die ich brauche, damit ich wieder sinnvoll arbeiten kann. Ich war einmal mit aufkommendem Magen-Darm-Infekt in der Arbeit und hab "durchgezogen" (=Ich saß auf meinem Stuhl und hab die Minuten gezählt bis ich gehen kann ohne sinnvoll irgendwas zu arbeiten). Mein Chef meinte dann auch nur, ob ich dumm bin und ich hätte doch heim gehen sollen - hat doch keiner was davon.
Ich prophezeie, dass mit einem Karrenztag die Krankheitstage eher steigen als fallen. Mag sein, dass jene, die nur mal einen Tag "ausruhen" wollen (Montagskater vom Wochenende auskurieren) dann doch zur Arbeit kommen, dafür werden aber die, die mal 1 oder 2 Tage die besagte Erkältung kurieren wollen, dann eben direkt eine Woche draus machen. Wenn man den Tag schon verliert, macht man dann eben direkt ne Woche draus und nimmt etwas "gelben Urlaub" mit.
Es steht und fällt doch mit dem Betriebsklima und wie mit den Leuten umgegangen wird.
 
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Ich arbeite in einer Bayerischen Landesbehörde. Hier benötigt man ab dem 3. Krankheitstag ein ärztliches Attest. Ob sich trotz der neuen Regel dann etwas daran ändert Weis man noch nicht.

Die neue Regel dürfte zu mehr Bürokratie führen. Auch die ohnehin schon überlasteten Arztpraxen dürften sich nicht darüber freuen.
 
Man kann aber auch jederzeit wieder freiwillig früher arbeiten gehen wenn man nach zwei Tagen oder so sich fit fühlt, trotz eine Woche Krankschreibung.
Aber ja, kann nachvollziehen das man schon aus trotz dann die ganze Woche mitnimmt wenn man schon am ersten Tag gezwungen wird sich Hundeelend zum Arzt zu quälen und in nem verseuchten Wartezimmer stundenlang sein Dasein zu fristen weil man ja kein Termin hat...😓
 
Wo ist denn der Unterschied, ob man am ersten oder dritten Tag ‚in nem verseuchten Wartezimmer stundenlang sein Dasein zu fristen‘ hat?
 
Also bisher war es bei uns so daß man ein Tag auch mal ganz ohne Attest auskam. Wenn sich dann doch was ernsteres oder längeres abzeichnet ab zum Arzt.

Ich selbst hatte allerdings in den letzten Jahren nur in der zweiten Coronawelle das vergnügen wirklich krank zu werden und da hatte ich schon am Freitag nach dem halben Arbeitstag wo ich noch topfit war urplötzlich Beschwerden und erst Zuhause positiv auf Corona getestet. Am Montag dann Arzt angerufen und der hat mich die ganze Woche krankgeschrieben. Donnerstag war ich im Prinzip wieder fit. Durfte aber trotzdem nicht wieder zur Arbeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Incanus schrieb:
Wo ist denn der Unterschied, ob man am ersten oder dritten Tag ‚in nem verseuchten Wartezimmer stundenlang sein Dasein zu fristen‘ hat?
Rein auf das Wartezimmer bezogen gibt es keinen Unterschied, aber der gesamte Prozess kann sich gewaltig unterscheiden. Wenn man eine AU direkt am ersten Tag braucht, muss praktisch jeder, der an seinem ersten Tag sich AU fühlt, sofort bzw. am selben Tag noch zum Arzt gehen, unabhängig davon, wie er sich fühlt, wie voll die Praxis ist usw.

Wer allerdings erst ab dem dritten Tag eine AU braucht, kann hier einen besseren Zeitpunkt oder n der Praxis erfragen. Auch kann er erstmal schauen, ob es ihm am nächsten Tag nicht schon besser geht und muss erst gar nicht die Praxis aufsuchen. Wenn es dann doch nicht besser geht, kann er immer noch dahin.

So verlangt bspw. mein AG eine AU erst nach dem dritten Fehltag, d.h. man kann bis zu drei Tage ohne AU krank sein und begrenzt diese Möglichkeit auf maximal 3x pro Jahr. Das funktioniert hervorragend. Wenn es das nicht gäbe, hätten viele direkt nen gelben Schein mindestens für ne halbe Woche, i.d.R. eher für die ganze Woche. Natürlich kann ein jeder auch wieder arbeiten, wenn er sich fit fühlt, aber das kommt in der Praxis eher selten vor, dass jemand seinen gelben Schein nicht "ausreizt". Das frühzeitige Wiederaufnehmen der Arbeit passiert eher bei Fällen, wo den Menschen irgendwann die Decke aufn Kopf fällt (lange AU-Fälle) oder bei höherwertigeren Posten.
 
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samuelclemens schrieb:
Also bisher war es bei uns so daß man ein Tag auch mal ganz ohne Attest auskam. Wenn sich dann doch was ernsteres oder längeres abzeichnet ab zum Arzt.
Eben, wenn es aber nichts Ernstes ist, muss man sich ja auch nicht ‚hundeelend zum Arzt quälen‘.
Ich sage ja nicht, dass es eine perfekte Idee ist, vorzuschreiben, dass man schon am ersten Tag eine Krankmeldung braucht, aber was da für Gründe gefunden werden, dass es ja so schlimm sei deswegen zum Arzt zu müssen klingt schon seltsam. Wie oft soll es denn passieren, dass man so eine Ein-Tages-Grippe mit Bettlägerigkeit hat?
ShiftC schrieb:
Wenn es das nicht gäbe, hätten viele direkt nen gelben Schein mindestens für ne halbe Woche, i.d.R. eher für die ganze Woche
Das kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wenn es mir einen Tag schlecht geht, bleibe ich doch nicht die ganze Woche zu Hause.
 
Incanus schrieb:
Das kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wenn es mir einen Tag schlecht geht, bleibe ich doch nicht die ganze Woche zu Hause.
Ja aber wenn dein AG auch nur für diesen einen Tag eine AU verlangt, belastet das sowohl dich, weil du den ganzen Praxisprozess durchlaufen musst, als auch die Praxis. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine AU für mehr als nur diesen Tag bekommst, sehr hoch. Ja, du kannst das natürlich ablehnen oder einfach direkt am nächsten Tag wieder die Arbeit aufnehmen trotz deiner AU für die ganze Woche, nur dass das in der Praxis eher nicht so ist, habe ich versucht oben zu beschreiben.
 
Klingt aber eher nach Fehler im System und Ausnutzen. Da das aber doch angeblich bei, alten System kaum bis gar nicht passiert, dann doch im neuen wohl auch nicht ;).
 
Incanus schrieb:
Wie oft soll es denn passieren, dass man so eine Ein-Tages-Grippe mit Bettlägerigkeit hat?
Es ist nicht zwansläufig immer eine Infektion oder dergleichen.
Ich hatte zb vor Wochen eine üble Magenverstimmung. Wahrscheinlich am Vortag was schlechtes gegessen.
Hab aber nicht krank gemacht. Andere gehen schließlich auch mit üblem WE Kater Montags arbeiten.
Ein andermal bin ich auf dem Weg runter zur Haustür falsch aufgetreten am Treppenabsatz und mir den Fußgelenk gezerrt. Das hat Stundenlang ständig weh getan auf Arbeit.
Irgendwas ist immer ab nem gewissen Alter!😒
 
Incanus schrieb:
Klingt aber eher nach Fehler im System und Ausnutzen. Da das aber doch angeblich bei, alten System kaum bis gar nicht passiert, dann doch im neuen wohl auch nicht ;).
Das System hat Mängel, gar keine Frage, aber die AU-Pflicht ab Tag 1 verschlechtert das ganze eben. Ohne diese Pflicht ist die "Versuchung" einer längeren AU deutlich geringer und eine kurzzeitige statt längere Arbeitsunterbrechung viel wahrscheinlicher, während die Entlastung der Praxen auch deutlich höher ist.

Man muss aber auch dazu sagen, dass auch mit dieser Pflicht jeder AG immer noch den Freiraum hat, die 3-Tage Kulanzzeit zu gewähren. Das werden aber nicht alle so tun, weil hierfür Dokumente und Betriebsvereinbarungen erstellt bzw. verfasst werden müssen. Viele AG haben diesbezüglich keine betriebliche Regelung, weil der Gesetzgeber ja bereits eine Regelung hat und er sich einfach darauf stützt, ohne selbst etwas zu verfassen. Kommt die neue Tag-1 Pflicht, kann er das weiterhin tun, nur dann gilt eben für die Belegschaft die Tag-1 Pflicht.
 
Der eine meint, dass es schlechter wird, der andere, dass es besser wird, weil eben nicht wegen jedem Kleinkram ein bis zwei Tage zu Hause geblieben wird. Ist ja fraglich, ob man dafür überhaupt eine AU bekäme.
 
Das ist doch genau der Knackpunkt. Wenn du auch bei jedem Kleinkram in die Praxis musst, kann es nicht besser werden. Das erste, was wir dabei faktisch festhalten können, ist, dass die Belastung der Praxen steigt.
Das zweite, was auf eine verhaltensbasierte Wahrscheinlichkeitsbetrachtung beruht, ist, dass jemand, der vorher wegen des Kleinkrams nicht zur Praxis musste, jetzt aber nun doch, sich entscheiden muss:

a) Ist der Kleinkram klein genug, dass er doch lieber arbeiten geht, anstatt sich die Praxis anzutun?
b) Oder ist der Kleinkram groß genug, dass er sich die Praxis antun muss?

Bei a) werden die, die das auch heute so handhaben, weiterhin so handhaben, während jene, die heute eher nicht arbeiten würden, u.U. doch zum arbeiten animiert, da kein "Bock" auf Praxisprozess.

Bei b) hingegen werden die, die heute am nächsten Tag wieder arbeiten würden, gezwungen, die Praxis aufzusuchen und werden gleichzeitig dazu animiert, die AU für mehr als nur diesen Tag zu erhalten.
 
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Incanus schrieb:
Klingt aber eher nach Fehler im System und Ausnutzen.
Der Fehler ist folgendes:
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die AU sorgt dafür, das du auch ohne im Betrieb zu sein, dein gehalt für dioesen Tag bekommt. Da ist es ganz logisch, dass man eine Woche Krankschreoibung auch bis zum letzten Tag ausnutzt, denn das ist aus Sicht des AN "nur wirtschaftlich". Geld bekommen und dafür mnichts tun zu müssen, ist auch in der BWL das absolute Optimum.
Und es ist für diesen "fehler im System" (der keiner ist) absolut irrelevant, ob man sich nun ab dem ersten, oder erst ab dem dritten Tag Krankschreiben lassen muss. Die Zeit, die der Doc auf den gelben Schein schreibt, ist zusätzlicher bezahlter Urlaub, wenn er nicht gebraucht wird, um die Krankheit auszukurieren.

Die Karenztage haben mit diesem Verhalten ganz einfach nichts zu tun ... da gehts um wirtschaftliches Denken. Warum soll ich denn Arbeiten gehen, wenn ich auch Geld bekomme, während ich "krank" zuhause bin? Nur wegen einer abstrakten "Arbveiterehre", die ohnehin nur den Ausbeutern dient? Nee danke.

Schaut euch mal an, wie viel Geringer der Krankenstand in Branchen ist, in denen man schon heute ab Tag 1 eine AU braucht ... da läuft das ziemlich genau so, wie in den besser bezahlten Bereichen, wo man Karenztage nutzen kann ... in letzteren ist der Krankenstand eher geringer, weil die Leute eben nicht für jede Kleinigkeit eine AU bruachen, und dann tatsächlich nur ein oder zwei Tage fehlen.
 
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Bei uns wird man auch durchaus nach Hause bzw. zum Arzt geschickt, wenn man meint "es geht schon". Bei Infektionstionskrankheiten sollte das die Regel sein, aber auch in anderen Fällen - das nennt sich Sorgfaltspflicht des Arbeitgebers. Das ewige Gemaule, dass schon wieder jemand krank ist, kann ich langsam echt nicht mehr hören und dieses "der macht doch nur blau" schon länger nicht mehr. Auch bin ich der Meinung, dass ein Fachmann (Arzt) immer noch am besten entscheiden kann, ob jemand wirklich nur simuliert oder krank ist. Nicht der AG und schon lange nicht die Kollegen.

Klar, ein Drückeberger kann immer einen Weg finden und weiß auch, welche Beeinträchtigungen nur schwer oder gar nicht nachweisbar sind. Aber sobald ein "G" im Befundcode auftaucht, ist diese Diskussion beendet, denn das g steht für "gesicherte Diagnose". Klar, für den AG ist das nicht ersichtlich.

"Blaumacher" mag ich natürlich auch nicht. Denen würde ich raten, zum richtigen Arzt zu kommen und dem was von Magenproblemen zu erzählen. Erstes Mal: eAU. Zweites Mal: eAU und Magendarmspiegelung. :D
 
ShiftC schrieb:
Das ist doch genau der Knackpunkt. Wenn du auch bei jedem Kleinkram in die Praxis musst, kann es nicht besser werden.
Das sehe ich weiterhin anders. Die lieben Kollegen, denen es an bestimmten Tagen mal ‚nicht gut geht‘, werden dadurch eher dazu animiert dann doch arbeiten zu gehen, weil sie keine AU bekämen.

Wer chronische Erkrankungen hat, die berechtigterweise öfter mal zu Ausfalltagen führen, wird seinem Hausarzt so auch bekannt sein.

DerOlf schrieb:
Da ist es ganz logisch, dass man eine Woche Krankschreoibung auch bis zum letzten Tag ausnutzt
Das halte ich für eine sehr eigenartige Arbeitsauffassung, vor allem da, wo mein Fehlen eine Mehrbelastung für alle anderen bedeutet, z.B. in der Pflege oder Betreuung. Da geht es, zumindest unter den Kollegen, nicht um BWL.
 
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Arbeitgeber sind nicht dämlich und merken schon aus Erfahrung wenn einer zu sehr das AU System ausnutzt.
Und auch wenn das alles dann vordergründig alles rechtmäßig abläuft kann es schnell passieren das bei Personalentscheidungen irgendwann mal Punkte mit einfließen die man nicht schriftlich festhält.😉

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist eigentlich nur dann wichtig wenn es sich um relevante Zeiträume handelt mit spürbaren Einkommenseinbußen. Schließlich müssen ja gewisse Ausgaben weiterhin gedeckt sein wie Miete, Wasser usw...
Aber zwei, drei Tage im Jahr würde ich nicht als kritisch ansehen.

Allerdings erlebe ich es auch bei einigen immer öfter das Krankheitswochen/Tage gerne auch am Urlaub andocken oder zwischen Feiertagen und WE liegen. Lustig wird's dann wenn man während dem zweiwöchigen Urlaub komplett AU hat und danach den "ausgefallenen" Urlaub telefonisch beim AG dazubucht.
Praktisch wenn man dann die ganze Zeit am Urlaubsort auskurieren kann ...😉
Hab sogar gehört da war einer zwei Wochen krank, dann zwei Wochen gesund Urlaub gemacht und danach wurde der zufällig wieder zwei Wochen krank. Manche Leute sind aber wirklich vom Pech verfolgt...😅
 
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Incanus schrieb:
Das sehe ich weiterhin anders. Die lieben Kollegen, denen es an bestimmten Tagen mal ‚nicht gut geht‘, werden dadurch eher dazu animiert dann doch arbeiten zu gehen, weil sie keine AU bekämen.
Du siehst halt diese Perspektive und ich sehe die andere.

Man muss das ja auch mal ins Verhältnis setzen. Die Regelung, um die es hier geht, rührt aus der Ansicht her, dass ein zu großer Teil der AN "blau" machen würde. Das ist erstmal eine nicht belegte, indirekte Unterstellung. Es "bestraft" pauschal alle und gleichzeitig animiert es auch dazu, dass die Leute auch eher ungeeignet zur Arbeit gehen.

Dass es keinen Missbrauch gibt, sage ich ja nicht, aber ist der wirklich so relevant, dass es dafür eine neue Regelung geben muss? Das hat für mich nur populistische Aspekte.
 
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Hallo

Incanus schrieb:
Das halte ich für eine sehr eigenartige Arbeitsauffassung, vor allem da, wo mein Fehlen eine Mehrbelastung für alle anderen bedeutet, z.B. in der Pflege oder Betreuung. Da geht es, zumindest unter den Kollegen, nicht um BWL.
Richtig, das ist der springende Punkt, es gibt etliche die keine oder nur eine minimale Arbeitsauffassung haben und denen die Kollegen egal sind.
Es gibt zu viele die nur das Minimum machen (Dienst nach Vorschrift) und nur irgendwie den Tag absitzen, wir brauchen (unbezahlte) Karenztage.
Und gerade die "Arbeitszeitabsitzer" beschweren sich das sie wenig verdienen, keine Gehaltserhöhung und nur Gehalt nach Vorschrift bekommen.
Ich wurde am Montag um 8:00 bei uns im Krankenhaus am Finger und an der Hand operiert und ab 11:00 habe ich wieder gearbeitet (0 Tage AU).

Grüße Tomi
 

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Gute Besserung

Ich war übrigens die Woche AU geschrieben, so ne richtig faule Sau in der Perspektive vieler hier.

Grund war ein verschleppter Grippaler Infekt mit dem ich trotzdem arbeiten gegangen bin.
 
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