Memtest86 abbruch

Tgwardow

Ensign
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Hallo, ich habe schon seit längerem CRC-Fehler beim entpacken von Archiven.
Im Verdacht hatte ich den Arbeitsspeicher.
Habe also Memtest laufen lassen und Fehlermeldungen bekommen,
daraufhin habe ich verschiedene Einstellungen probiert, ohne Erfolg.
Danach habe ich die Riegel einzeln getestet - mit dem Ergebnis, dass ich bei einem Riegel zahllose Fehler hatte.
Und jetzt das Mysteriöse, der andere Riegel läuft Memtest bis Test 5 und 33%,
danach springt die Laufzeitanzeige auf 12:09 und... das wars.
Die Leiste ganz unten ist nur noch grau, und nichts passiert mehr.

Weiß jemand weiter?
 
Versuch mal unter "DRAM Configuration" / "1T/2T Command Timing" - stell hier "2T" ein
 
Hast du die Riegel mal in verschiedenen Ramslots getestet? Ich hatte auch schon ein Board in dem ein einziger Ramslot den Geist aufgegen hatte.
 
Die Einstellung "2T" solltest direkt einstellen - nicht "auto" und stell die RAMs auf den Wert, den der RAM-Hersteller vorgibt - evtl. in Bank 3+4 einsetzen - 5-5-5-18 (24) / 2T
 
Hab alles schon manuell eingestellt. Und Bank ändern hilft leider auch nich.
Einstellungen im Anhang... Hab aber im Moment nur einen Riegel drinnen, da der andere Definitiv Fehler produziert( nach 92 hab ich aufgehört)
Mich wundert ja auch eher, dass Memtest aufgibt...
 

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Setz das BIOS auf "default" - anschließend die RAMs so einstellen wie zuvor genannt - bei 2,0V oder wie vom Hersteller vorgegeben -
 
Eine Frage - tritt der Fehler ausschließlich unter WIN auf oder auch unter DOS - also Memtest nicht unter WIN ausgeführt ?

Die CRC-Fehler können auch von Fehlern auf der Festplatte entstehen - CHKDSK C: /F /R und dann WIN neu starten -
 
Also ich starte memtest über einen usb-stick, also noch bevor windows (7) geladen ist.
Wie mache ich das denn? Eingabeaufforderung?Ich habe 2 Festplatten mit 5 Partitionen, gibs da was zu beachten?
 
Nein, "Eingabeaufforderung" hier CHKDSK C: /F /R eingeben - PC neu starten - dieses kannst Du mit jeder Partition machen, wobei ein Neustart nur bei C:\ notwendig ist -

wenn Memtest über den Stick gestartet wurde, also Memtest ist NICHT unter WIN gelaufen, ist dieser sicherlich bootfähig gemacht worden - oder ?

EINEN RAM-Riegel in Bank-3 einsetzen - Memtest unter DOS bis "Pass-8" laufen lassen - mit "ESC" abbrechen - wenn keine Fehler gefunden wurden - RAM-Riegel entfernen - zweites Modul AUCH IN BANK-3 einsetzen - Memtest starten -

dieses bei 5-5-5-24 /2T bei 2,0V -

was sagt der RAM-Hersteller zur vCore der RAMs - wie müssen diese mindest sein ?

Ist anderer RAM vorhanden ? ( andere Module z. B. OCZ / Cosair o. a. )
 
Zuletzt bearbeitet:
ich muss mich glaub erstmal für deine Hilfe bedanken.
Checkdisk, läuft gerade auf einer Partition auf der definitiv Crc-Fehler entstehen, mal sehen was passiert.
Bank 3 werd ich dann gleich testen wenn er fertig ist (im Anschluss dann auch nochmal C:, wenn ich sowieso schon runterfahren muss)
Auf dem Riegel steht, 2,0-2,1 V bei 500Mhz, ich bin bei 2,05V hab ihn aber nur bei 400MHz laufen.

Kann leider keinen anderen testen, weil hier inner Wg sonst alle nen Laptop haben...
 
Bei "800" (400) (Original) setz die RAMs auf 2,1V - bei Dir 2,05 oder 2,15 - bei "2T" dann laufen sie wohlmöglich mit 4-4-4-18 / 2T auch - und das dann ohne Fehler - ansonsten 5-5-5-18 /2T und 2,xxV
 
So,
1. Erkenntnis: MemTesten ist nervig.
2. Erkenntnis: Ein Riegel funktioniert im 3. Slot fehlerfrei bei 5-5-5-18(24 kann ich nicht wählen)
3. Erkenntnis: Der andere Riegel spuckt im gleichen Slot bei gleichen Settings viele viele Fehler...
Also werd ich den wohl zurückschicken...

CHKDSK sagt nix auffälliges. mal schauen, ob das die CRC-Fehler behebt?
Gibt es vielleicht noch andere Möglichkeiten woran das liegt?
 
Dann das KIT zurückgeben - und anderes Fabrikat nehmen -

letzter Versuch - ein BIOS-Update machen -
 
Ärgerlich, das geht aber erst nach den Prüfungen...
Gehört zwar jetzt nicht mehr zum Thema, aber ich hab das Kit vor ziemlich genau einem Jahr gekauft, und da hat das ungefähr die Hälfte gekostet.
wenn ich das jetzt zurückschicke, dann bekomm ich doch nur das gleiche wieder zurück, oder?
 
So ist es - mach mal ein BIOS-Update - dauert weniger als einen Treiber zu installieren - welches ist jetzt drauf ? Haste einen Stick der in FAT-32 formatiert werden kann / ist - ?
 
Also laut CPU-z hab ich F5, das kann aber eig. nich sein, weil ich das Bios erst einmal aktualisiert habe, und das war auf F3.
Aber inzwischen gibt es schon F6

http://www.gigabyte.com.tw/Support/Motherboard/BIOS_Model.aspx?ProductID=2887 ,

meinst du denn das ändert etwas, denn ich hab ja keine AM3-Cpu.
USB-Stick hab ich, daran scheitert es also nich.
Ich werde gleich mal Prime laufen lassen und gucken was dabei rauskommt.
 
"F6" ist richtig - mit dem BIOS-Update wird auch meist die Kompatibilität zum RAM verbessert - die RAMs werden über den CPU internen Controller anders "angesprochen" - deshalb halte ich das BIOS-Update für eine Möglichkeit das Problem in den Griff zu bekommen - hatte mit meinem ASUS MB ein ähnliches Problem mit dem OCZ-RAM - wollte nicht im SLI-funktionieren und hatte mir Fehler angezeigt - nach dem Update keine Fehler und RAM-SLI-Funktion ging auch - OHNE RAM-Wechsel
 
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