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News Metro 2039: Im Winter kehrt der Faschismus in Moskau zurück

Schade, dass es scheinbar so düster werden wird. Ich mochte diesen postapokalyptischen Freizeitpark‑Vibe von Exodus sehr, und auch die Vorgänger hatten doch oft wirklich heimelige Elemente, könnte man sagen. Ich erinnere mich immer wieder gerne an die Zugfahrten aus Exodus oder die Interaktionen mit Anna und den anderen. Wenn das wirklich so düster ist, werde ich den Teil vermutlich auslassen müssen.
 
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Blackland schrieb:
Wie willst Du es umsetzen?
Ich würde es nicht im Rahmen eines Shooters umsetzen, sondern als RPG. Da kann man die Atmosphäre durchaus besser einfangen und muss auch nicht immer etwas mit einem Gewehr lösen.

Bei den bisherigen Umsetzungen wurde eben - genre typisch - sehr früh ein "Schwarzer" vor die Flinte geführt, und das nahm der Spannung einfach viel zu viel weg die in den Büchern recht lange aufrecht erhalten werden konnte. Klar, man muss in einem Shooter auch irgend etwas vor die Flinte schmeißen um dem Prinzip gerecht zu werden ... aber das wird eben den Büchern nicht gerecht weil es eben keine Shooter typische Story ist.

Das ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Das jemand anderer Meinung ist kann ich ja auch nachvollziehen und ist ja auch gar ned schlimm. Nur ist es für mich keine Basis für einen Shooter ... also so gar nicht!
 
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Ich freu mich drauf. Die Vorgängerspiele waren schon richtig gut und jetzt kommt vielleicht noch Pathtracing zur Engine hinzu - und das Setting scheint auch sehr gut zu passen.
 
SilverShadow schrieb:
Schade, dass es scheinbar so düster werden wird.
Just saying, die Bücher sowie das Spiel von 2033 sind mit Ausnahme der großen "heimigen" Stations-Szenen auch alle "sehr düster". Dass hier passt voll zum "Vibe" von 2033 oder 2035 dem Buch. Gerade bei letzterem ist es ja eher ein Trip der Wahn, Schuld und Aufopferung in ein Buch kippt, dass mir deswegen auch gar nicht so gefallen hatte.


Finde den Trailer/Teaser tatsächlich ganz gut, Atmo ist toll und die Idee mit den Ketten ebenfalls. Hoffe, dass man im Spiel die Idee mit den Ketten im Wahn aufgreift, da diese ja zumindest hier im Trailer eine starke und gleichzeitig auch "unheimliche" Kern-Symbolik sind.

Abseits davon, stehe ich aber hinter meiner Meinung, Metro ist eigentlich auserzählt und von der Realität überholt. Der Kampf der unterschiedlichen politischen Strömungen innerhalb Russlands ist vorbei und der "Gewinner", auch wenn er den Krieg wahrscheinlich verlieren wird, steht fest. Alles was jetzt kommt, kann dementsprechend keine Warnung wie die Metro Bücher sein sondern nur ein Zeit-Zeugnis, welches wir aber genau so aus den Zahlen des Krieges sehen: letztes Jahr hat Russland min. 100.000 (!!!) Soldaten verloren und ca. 90% erreichen niemals die Front. Sowas ist kein Konflikt, sowas ist eine selbst gemachte Schlachtbank ohne Sinn und Verstand. Leider gab es genau sowas aber schon in Metro 2035, weswegen das "Zeit-Zeugnis" hier eigentlich nichts dem gesamten Thema hinzugefügt werden kann.


NovumVeritas schrieb:
Willst du. Die Bücher sind zeitlose Klassiker die sich genau so auf die heutige Zeit in DE anwenden lassen würden: auf der einen Seite die Na*is aka AFD, auf der anderen der stark fragmentierte Flügel der "Mitte", welcher sich von den Na*is treiben lässt weil er Angst hat und auf der anderen im Hintergrund die Neo-Liberalen/Möchtegern-Industriellen-Diktatoren die nur für ihr eigenes Wohl ins Bett mit egal wem springen. Und zwischen allem Auto-Normal, der nur sein Leben leben will ohne von dem System aufgefressen zu werden.

Sowas in Kombination mit dem tollen Setting ist definitiv ein Lesen wert, selbst wenn du damit dem Autor hier ein paar Rubel geben musst, trotz der verqueren Meinung hier.

Pass nur beim lesen der Kommentare in dem Thread auf, da sind Spoiler für den Ausgang von 2033 und 2035 drin, was man aber definitiv nicht wissen wollte, wenn man die Bücher liest, da sonst der Ark der Charakter-Entwicklung verloren geht.
 
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DonDonat schrieb:
Willst du. Die Bücher sind zeitlose Klassiker die sich genau so auf die heutige Zeit in DE anwenden lassen würden: auf der einen Seite die Na*is aka AFD, auf der anderen der stark fragmentierte Flügel der "Mitte", welcher sich von den Na*is treiben lässt weil er Angst hat und auf der anderen im Hintergrund die Neo-Liberalen/Möchtegern-Industriellen-Diktatoren die nur für ihr eigenes Wohl ins Bett mit egal wem springen. Und zwischen allem Auto-Normal, der nur sein Leben leben will ohne von dem System aufgefressen zu werden.

Sowas in Kombination mit dem tollen Setting ist definitiv ein Lesen wert, selbst wenn du damit dem Autor hier ein paar Rubel geben musst, trotz der verqueren Meinung hier.

Pass nur beim lesen der Kommentare in dem Thread auf, da sind Spoiler für den Ausgang von 2033 und 2035 drin, was man aber definitiv nicht wissen wollte, wenn man die Bücher liest, da sonst der Ark der Charakter-Entwicklung verloren geht.
Ich habe die Bücher nie von ihm gelesen, aber ich habe alle drei Spiele gespielt.
Aber danke für den Tipp und auch für deine ausführliche Antwort :)
 
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Mega, ich mochte alle Spiele und hab die letztes Jahr auch erst alle mal wieder gezockt. Hab auch Metro 2033 gelesen und muss sagen mit dem Spiel hat das nicht viel gemein.
Mir war es zu ruhig und langartig, leigt aber wohl auch daran das ich von den Spielen komme
Ob ich die anderen Büchern noch lese weiss ich nicht.

Hauptsache der neue Hauptcharackter spricht, es war einfach zu komsich das Artjom kein Wort gesagt hat :D
Gametwo hat es auch verarscht ^^
 
Macht einen guten Eindruck. Werde auf jedenfalls Reviews beachten und dann irgendwann im Sale zugreifen.

Ich habe alle drei Meto Teile gespielt, Metro Exodus tatsächlich erst vor ein paar Wochen. Das kleine DLC in Novisibirsk fand ich da am Besten. In allem fand ich die Spiele atmosphärisch immer gut.

Metro 2033 habe ich auch gelesen, super Buch. Ganz klar bedrückend aber mit "Shooter" hat das nicht viel zu tun. Könnte ich eigentlich wieder mal lesen.

Nicht sicher ob man sagen sollte "kudos" zu der eigenen Engine statt UE5. Wird sich in den Reviews zeigen.

Auch macht der Publisher/das Studio hier einiges richtig, man kündet das Spiel erst wirklich publik an wenn man einen guten Ausblick auf den Release hat. Sehr löblich.
 
Angesicht dieser Welt muss der Teil auch einfach düster sein.
Metro hat immer gezeigt zu was Faschismus und Sektarismus führen.
Auch mit einer Prise Humor und ja, auch mit einer Prise Optimismus und ich glaube, das wird auch in dem Teil nicht fehlen aber, Videospiele dürfen wie andere Medien eben auch gute Charaktere haben, sie dürfen einen auch traumatische Erlebnisse nah bringen, die Schrecken zu denen Menschen im Stande sind.
Bei Ego-Shootern wie Battlefield oder CoD und auch andere, da ist "Krieg" eine Fassade, ein Gimmick, wie ein unglaubwürdiges Kostüm wo jeder weiß das es eigentlich eine Verarsche ist und leider auch eher zynisch wirkt.
Metro hat das schon immer etwas anders behandelt und ja, es darf den Raum geben für Spiele, die eben nur ein Thema oberflächlich als Skin benutzen aber Metro darf auch anders sein.
Ich habe richtig Lust neue Charaktere in dem Universum kennen zu lernen, mit zu lachen, mit zu weinen oder auch nur wieder exzellente musikalische Untermalung in der Post-Apokalypse zu spielen.
Und ich mag eigentlich gar keine Shooter mehr aber Metro ist halt etwas mehr als nur ein Shooter.
 
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Die ersten beiden Spiele waren top, Metro Exodus leider nicht ganz. Es wirkt aber so, als würde der neue Teil wieder stärker an die Anfänge anknüpfen. Ich hoffe auch, dass sie die russische Synchro beibehalten. Obwohl ich nur ungefähr 60 % verstehe, hat sie viel zur Atmosphäre beigetragen. (Deutsche Subs haben ausgeholfen) Die ukrainische Vertonung in Stalker 2 wirkt dagegen auf mich fast so, als würde man sich Niederländisch anhören.
 
Ich bin seeehr gehyped.. habe in Metro Exodus über 800 Stunden versenkt. ^^
 
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Alphanerd schrieb:
Nicht, wenn man einmal ein Geschichtsbuch unter das Kopfkissen gelegt hat.
Ja, deswegen mein Absatz danach, der genau das thematisiert! ;)
 
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Na dann weiß ich schon was ich im Dezember kaufen werde :P
 
der erste war der beste. im zweiten war zuviel Licht aber die welt war super. beim dritten bekam man Aggrophobie.... viel zu viel Platz
 
Plonktroll schrieb:
Wow , der Dialekt schon alleine 👍 👍 wo und wann kaufen ....
Du meinst den (russischen) Akzent. ;) Dialekte gibt es natürlich auch, aber nicht in diesem Video.
Ich habe die 3 Vorgänger gespielt, wobei mir 2033, Last Light aber nur der Wolga-Level von Exodus gut gefielen. Ansonsten fand ich Exodus sehr langweilig. Gut, dass 2039 wieder in den Untergrund zurückkehrt und es wird interessant sein, ob die Entwickler das Spiel auch auf Russisch anbieten werden. Bei Stalker 2 war dies (verstänlicherweise) nicht der Fall.
 
aid0nex schrieb:
mit eigenen Engines und damit auch eigener Seele, nicht immer dieser Unreal Einheitsbrei!
Das ist ja der Witz. Die Unrealspiele sehen teilweise schon sehr gut aus. Also eigentlich so wie wir vor 20 Jahren geträumt haben. Und jetzt sehen die Spiele so aus und wir sind unzufrieden. Weil jedes Spiel im Prinzip so aussieht. Wir wollen doch keine Veränderungen, aber scheinbar doch.

Wir wollten früher Spiele mit einer riesigen begehbaren Welt, jetzt haben wir sie und stellen plötzlich das Open World Konzept in Frage. VIele Entwickler gehen wieder zu kleineren Spielen zurück.

Menschen muss man nicht verstehen.
 
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Es kommt auf das Genre und das Spiel an, sowie welche Geschichte erzählt werden soll und wie man diese erlebt. Bei Metro (Untergrund) macht eine völlig offene Spielwelt keinen Sinn, hier sind überwiegend lineare Abschnitte der bessere Weg.
 
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