News Microsoft krempelt Apple-Werbung um

nochmal @vista-ist-toll-rufer

wenn unter vista eine software nicht läuft, die unter xp noch astrein funktioniert hat, die aber ein vielfaches dessen wert ist, was vista kostet, was soll man da machen?
sollte man vista toll finden und viel geld dafür ausgeben, damit alles wieder läuft wie vorher? oder den betrieb einstellen?
unsere buchhaltungssoftware hat einen nt4.0 server, läuft auf windows 2000 und xp clients, sogar windows 98se auf dem azubi-rechner meckert nicht. aber windows vista, das offensichtlich beste, was microsoft entwickeln konnte, verweigert den dienst aus irgendwelchen gründen. und das bei hauseigener software.

'geht nicht' gibt's nicht?
doch, gibt's leider.

manchmal verbietet einem der gesunde menschenverstand, einfach mit dem strom zu schwimmen.
neu ist leider nicht immer besser; auch, wenn das viele so sehen wollen.
und manchmal sitzt das problem eben nicht 50cm vor dem bildschirm, sondern ganz wo anders.

ich persönlich würde z.b. mit windows 2000 wahrscheinlich noch ein jahrzehnt auskommen.
nur leider liegen die prioritäten mittlerweile nicht mehr bei den tugenden, die ich schätze.
 
Life without walls :freak:
MS macht sich schon wieder über sich selbst lustig.
Erst Vista und jetzt das :D
Ich prognostiziere den nächsten MS-Spot:
"Leben ohne Windows!"
Vielleicht sollte ja MS auch zu seinen Betriebssystemen immer eine Linux-CD packen..."life without walls" eben. :freaky:
 
@noskill oder eine Linux-CD + MacMini dazu packen... falls Windows wieder probleme macht, einfach mal Linux versuchen..wenn Linux zu kompliziert ist, weil der User nichts blickt, dann benutzt er einfach den MacMini und hat erstmal weniger probleme und kann im notfall auf dem MacMini nochmal windows versuchen zu installieren......
 
4lex schrieb:
Genau, da musste ich auch lachen :lol: :D

Ich finde den Slogan recht passen. Linux hätte sowas nicht verwenden können.
- Mist, da muss ich den Kernel neu kompilieren
- die Software muss man erst kompilieren
- Mist. Software, die sich nicht kompilieren lässt, weil sie Fehler enthält
- Hab ich den richtigen Compiler drauf?
- Gibt es die Software für Linux? Gibt es die als fertiges Paket? Ne, mist, nur für 5 andere Distris. Vielleicht die Sourcen? Ne? Mmh... vielleicht kann ich die anderen Pakete irgendwie nutzen. Mal googlen und mich in Foren herumschlagen, was ich dazu alles bräuchte
- Kann ich mir das Gerät kaufen? Gibt es Treiber dazu? Erstmal im Netz suchen....ne, gibt es nicht. Vielleicht irgendein OS-Projekt für einen selbstgemachten Treiber, der nicht richtig funktioniert, kaum Funktionen bietet, aus dem innerhalb von wenigen Monaten 12 unabhängige Forks entstehen, weil sich die 15-jährigen Entwickler über Bonbons gestritten haben und ein Treiber, der nach 5 Monaten mangels Lust nicht weiterentwickelt wird. Naja, vielleicht kommt in 3 Jahren ja die nächste Beta raus

Komisch. Solche Probleme kenne ich nur auf meinen Linux-System, nicht auf Windows.

Oder so lustige Sachen wie letzens: Xubuntu in VM installiert. Schriftart war aber viel zu groß. Einfach ändern? Nö, gibt nämlich kein Fenster dazu. Also google und Foren studieren in welcher Konfig-datei man denn nun wieder herumfricken muss. Komisch, die config-Datei gibt es bei mir gar nicht. Naja. Wozu sollte man sowas die Schriftgröße auch mit einer einfachen GUI ändern können bei einem System, dass von seinen Fans als toll und super egonomisch und benutzerfreundlich beworben wird.

Also mal ganz ehrlich: Linux hat ja schon so seine Vorteile, aber man sollte sich nicht selbst belügen und behaupten es sei bei Linux alles besser. Zumindest ist dort nur sehr weniges einfacher. Etwa alle 6 Monate mache ich mir Gedanken ganz auf Windows zu verzichten (OS beliebig oft installieren; kein Serial Key/Kosten/... etc.). Aber es dauert meist nur bis kurz nach der Installation einer Distri, dass ich feststelle wie unterentwickelt Linux in vielen Fällen noch ist und wie wenig benutzerfreundlich. Es tut sich viel, aber gibt auch noch eine Menge zu tun.
 
Ähm...moment mal, worum geht es in dem Thread nochmal ??

Hier entsteht gerade ein Glaubenskrieg der am Thema völlig daneben ist.
 
dadant schrieb:
Komplettzitat entfernt *klick*
Nur mal so als Frage, hast du Ahnung von Programmierung? Treibermodellen?`GUI-elementen? Hast du jemeals auf Vista programmiert, oder das Thema hier gelesen? Oder bist du nur da um Windows Vista schlecht zu reden? Kennst du noch andere Betriebssystem außer Windows? Hier hat einer schon gesagt: Windows XP und die Vorgänger Versioenn ermöglichten teilweise richtig dreckige Zugriffe auf das System, die so eigentlich nicht gedacht waren, aber möglich waren. Diese dreckigen Zugriffe sollten aber eigentlich nicht genutzt werden, da sie nur dem Administrator zu verfügung stehen sollten, und genau diese dreckigen Möglichkeiten, die eben auch viele Sicherheitslöcher boten, wurden gestopft oder eben nur noch dem Administrator zur verfügung gestellt. Daher sind viele Programme die eben die unsauber waren, besser eben diese dreckigen Dinge nutzen nicht mehr kompatibel. Zudem kann man nicht erwarten, das teilweise Programme die 8 Jahre oder älter sind, problemlos auf neusten System läuft. Das ist nämlich auch so ein Problem. Dem einen sind zuwenig Altlasten bei Vista entfernt worden, den anderen schon bereits zuviel.

Aber auch an die anderen, die wegen der UAC meckern, unter Linux, Unix oder MacOS habt ihr alle nie gearbeitet. Bei Systemkritischen Dingen werdet ihr auch nach eurem Passwort gefragt, und da gibt es sogar ein Sprichwort: Wer als Administrator/Root arbeite, hat keine Ahnung von der Materie.

Ihr alle seht immer nur Windows, aber weiter zu Blicken sind einige nicht Fähig. So und jetzt direkt eine bitte an dich: Hör auf den Leuten die Windows Vista loben, es madig zu reden. Die anderen haben deine Problem verstanden und du musst sie nicht alle 5 Beiträge wiederholen, da dir die Meinung der anderen nicht passt. Und wenn du keine neuen Kritikpunkte bringen kannst an Vista, lass es bei dem einen Beitrag, wir habens alle gelesen und verstanden und werden dir dazu unsere Meinung sagen, aber du musst auch mal die der anderen aktzeptieren. Wir aktzeptieren nämlich auch deinen. Und wenn du schon meckerst, warum es nicht geht, mach dich schlau, und wenn es dir nicht passt, lern Assembler, C++ und programmier dir dein eigenes OS. Viel Spaß bei der X86er Maschinencode Tabelle.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
vielen dank für die persönlichen worte, horst.
ich will weder programmieren lernen noch etwas madig machen.

vista ist toll.
 
@dadant: Auf der einen Seite wollen alle, dass ein Windows schlank, schnell, sicher und innovativ ist. Auf der anderen soll jede noch so spezielle Softwarelösung jedes Unternehmens von Anno dazumal unterstützt werden.
Dass diese beiden Forderungen sich irgendwie nicht vereinbaren lassen, sollte klar sein.
Und ich denke, wenn ein Unternehmen bis jetzt mit einem NT4.0-Server zurecht gekommen ist und der immer noch funktioniert, sollte es den vielleicht weiter verwenden, statt auf Vista umzusteigen. Wenn sowieso eine Leistungsfähigere Lösung her muss reicht nicht unbedingt einfach nur ein schnellerer Server.

@GameRsT: Bei *nix- oder BSD-Derivaten wird gefragt, wenn etwas Systemkritisches geändert werden soll. Das ist absolut sinnvoll und richtig. So ist der Nutzer wesentlich sicherer unterwegs, kann aber nach belieben für eine Aktion Administratorrechte erhalten.
UAC dagegen fragt, ob ich wirklich "Papierkorb" öffnen möchte und das u.U. noch drei Mal. Das ist auch das Problem dabei. Es ist einfach so extrem nervig bei jedem Klick gleich noch etliche Male zu bestätigen, dass man diesen Knopf auch wirklich anklicken wollte. Das einzige was das System dann bewirkt ist, dass Meldungen ungelesen weggeklickt oder der Mechanismus gleich deaktiviert wird (hab ich gleich nach der ersten Frage gemacht...). Dabei ist der größte Nutzen von UAC gerade noch, dass ein Nutzer standardmäßig eingeschränkte Rechte hat, wenn es aktiviert ist und das kann man auch ohne virtuelle Wurzelbehandlung erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
FredKune schrieb:
Ich finde den Slogan recht passen. Linux hätte sowas nicht verwenden können.
Doch natürlich. Du kritisierst in deinem Beitrag, dass bei einem Linux-System manche Dinge wesentlich komplexer sind als bei Windows, Grund dafür sind vor allem, dass unter anderem Linux selbst sich ganz anders verändert als Windows NT und vor allem keine langfristig stabile API vorhanden ist.

Hintergrund des "life without walls"-Slogans ist vor allem das, was Microsoft unter Freiheit versteht - zentral dabei sind vor allem stabile Schnittstellen, die über Jahre für eine hohe Kompatibilität sorgen. Auf Dauer gibt es deshalb besonders viel Software und Treiberunterstützung für Windows, die dem Durchschnittsnutzer viele bequeme Möglichkeiten geben. Keine "walls" eben.

Diesen Spruch könnte man aber sehr gut auch für Linux verwenden. Hier hat man aber eine andere Vorstellung von Freiheit, die sich stark vom mircosoft'schem Verständnis unterscheidet. Das Konzept ist eher technisch und sehr grundsätzlich: Es wird einfach gesagt, dass der Quellcode der Software frei verfügbar sein muss und nur frei weiterentwickelt werden darf. Das ist alles. Wenn in der Folge Chaos und Unordnung entsteht, gehört das dazu und ist nicht schlimm. Der User kann den Quellcode beliebig verändern, muss keine WGA-Prüfungen über sich ergehen lassen und keine NO-CD-Cracks einsetzen, aber einfach so eine .exe-Datei anklicken und fertig geht eben folglich nicht.
 
Ich weiss auch nicht was ihr für Probleme mit Vista habt. Das läuft genauso super wie mein XP vorher (nur dass Vista besser ist). Und XP wurde damals auch als "Schrott" abgestempelt und heute ists auf einmal DAS Windows überhaupt und von "langsam", "klickibunti", "überladen" etc. hört man nix mehr.... :rolleyes:



"Auch Coca Cola reagierte schon vor zwanzig Jahren auf den Konkurrenten Pepsi mit der New Coke, die einen „more Pepsi-like taste“ habe, also nach Pepsi schmecke."


Ja und mit NewCoke sind die mal sowas von auf die Fresse gefallen... :D



riDDi schrieb:
@GameRsT: Bei *nix- oder BSD-Derivaten wird gefragt, wenn etwas Systemkritisches geändert werden soll. Das ist absolut sinnvoll und richtig.[...]
UAC dagegen fragt, ob ich wirklich "Papierkorb" öffnen möchte und das u.U. noch drei Mal. Das ist auch das Problem dabei.


Also bei mir fragt die UAC nur bei systemkritischen Dingen nach, z.b. wenn ich ne Systemdatei oder eine aus einem Systemordner löschen/verschieben will, wenn ich was installieren will und wenn ich an den Systemeinstellungen was ändern will. Beim Papierkorb öffnen hab ich sowas nicht. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
ich finde es Gut, dass MS auf das Angebot von Mac eingeht.
Diese Werbekampagne konnten die Jungs aus Redmond einfach nicht so stehn lassen.
Würde gerne mal n spot sehn.

ach und btw: Der Joke mit den fenstern und der wand ist seit mindestens mitte seite 3 ausgelutscht....
 
riDDi schrieb:
@dadant: Auf der einen Seite wollen alle, dass ein Windows schlank, schnell, sicher und innovativ ist. Auf der anderen soll jede noch so spezielle Softwarelösung jedes Unternehmens von Anno dazumal unterstützt werden.
Dass diese beiden Forderungen sich irgendwie nicht vereinbaren lassen, sollte klar sein.
Und ich denke, wenn ein Unternehmen bis jetzt mit einem NT4.0-Server zurecht gekommen ist und der immer noch funktioniert, sollte es den vielleicht weiter verwenden, statt auf Vista umzusteigen. Wenn sowieso eine Leistungsfähigere Lösung her muss reicht nicht unbedingt einfach nur ein schnellerer Server.
die clients funktionieren leider nicht mit vista, der nt-server ist schnell genug.
im büroalltag bringen visuelle innovationen und wegklickbare sicherheit genau gar nichts.
schlank, schnell und abwärtskompatibel hätte gereicht, wenigstens optional.
 
Turrican101 schrieb:
Also bei mir fragt die UAC nur bei systemkritischen Dingen nach, z.b. wenn ich ne Systemdatei oder eine aus einem Systemordner löschen/verschieben will, wenn ich was installieren will und wenn ich an den Systemeinstellungen was ändern will. Beim Papierkorb öffnen hab ich sowas nicht. :rolleyes:
Das war überspitzt, entschuldige wenn du es nicht verstanden hast :o.
Btw versuche ich seit gestern UAC beizubringen, dass Rivatuner und CrystalCPUID keine phösen phösen Programme sind. Fruchtet nur leider nicht. Natürlich liegt es oft an schlecht programmierter Software, die unnötig oder unberechtigt Adminprivilegien einfordern, aber DAS soll eine Lösung sein? Typisch Windows, eine Mischung aus eigenständigen Tools und Commandline-gewurschtel :( *nixe bleiben sich da wengistens treu und machen alles per cli ^^

OSX macht sowas im übrigen automatisch. Die Installation einer Komponente erfordert das Nutzerpasswort. Ab dann wird ihr so lange vertraut bis sie geändert wird.

dadant schrieb:
die clients funktionieren leider nicht mit vista, der nt-server ist schnell genug.
im büroalltag bringen visuelle innovationen und wegklickbare sicherheit genau gar nichts.
schlank, schnell und abwärtskompatibel hätte gereicht, wenigstens optional.
Schlank und abwärtskompatibel allein ist schon ein Widerspruch. Wie kann ein System schlank sein, wenn haufenweise Steinzeit-APIs unterstützt werden? :/
Wenn ihr XP braucht: Jede Vista Business-Lizenz berechtigt zur Benutzung von XP.
 
Zuletzt bearbeitet:
MacroWelle schrieb:
Da, bitteschön:
...
Das ist ganz einfach: mit vorinstalliertem Windows kommen etwa 90% aller Rechner zum Konsumenten, ohne das die Frage nach dem Betriebssystem überhaupt gestellt wurde. Damit hat MS den Markt im Griff und so wird jede Form von Veränderung blockiert.
...
ich denke(bestimmt viele andere auch) das sich der marktanteil der bs sich völlig ändern würde, wenn apple sein os frei für pc's machen würde. deine aussage mit, das pc's mit vorinstalliertem win kommen, ist schon war, aber was sollen sie denn sonst nehmen? dell sowie andere pc kompletthersteller haben es erkannt und bieten ihre pc's nun auch mit ubuntu an. aber im grunde hat der end-benutzer, der ehh nur win kennt, keine wahl, als bei media-markt etc. nen komplettrechner zu kaufen mit win vorinstalliert.

wenn apple mal sein os freigeben würde(würde evtl. zu verlust beim verkauf von hardware führen), würde der os markt vielleicht anders sein. apple erlaubt ja auch win zu installieren(nativ) aber wieso nicht umgekehrt?

und nur so nebenbei: bin kein MS fanboy...
 
Zuletzt bearbeitet:
riDDi schrieb:
Das war überspitzt, entschuldige wenn du es nicht verstanden hast :o.

Verstanden schon, nur halt genauso "überspitzt" geantwortet ;)

Btw versuche ich seit gestern UAC beizubringen, dass Rivatuner und CrystalCPUID keine phösen phösen Programme sind. Fruchtet nur leider nicht. Natürlich liegt es oft an schlecht programmierter Software, die unnötig oder unberechtigt Adminprivilegien einfordern, aber DAS soll eine Lösung sein? Typisch Windows, eine Mischung aus eigenständigen Tools und Commandline-gewurschtel :( *

Was willst du denen denn beibringen? Dass UAC beim Starten des Programms nicht kommt? Das 2. Prog kenn ich nicht, aber Rivatuner kann Hardwareeinstellungen verändern, da machts also Sinn wenn da UAC meckert.

Wenns um das Gemecker beim Autostart geht, das kann man über Start->unten "Aufgabenplanung" eingeben beheben. Da n Eintrag fürs Programm machen, einstellen dass es um den Autostart geht und "mit höchsten Privilegien ausführen"
So mach ichs z.b. mit RMClock, ist ja was ähnliches.
 
FredKune schrieb:
Ich finde den Slogan recht passen. Linux hätte sowas nicht verwenden können.
- Mist, da muss ich den Kernel neu kompilieren
- die Software muss man erst kompilieren
- Mist. Software, die sich nicht kompilieren lässt, weil sie Fehler enthält
- Hab ich den richtigen Compiler drauf?
- Gibt es die Software für Linux? Gibt es die als fertiges Paket? Ne, mist, nur für 5 andere Distris. Vielleicht die Sourcen? Ne? Mmh... vielleicht kann ich die anderen Pakete irgendwie nutzen. Mal googlen und mich in Foren herumschlagen, was ich dazu alles bräuchte
- Kann ich mir das Gerät kaufen? Gibt es Treiber dazu? Erstmal im Netz suchen....ne, gibt es nicht. Vielleicht irgendein OS-Projekt für einen selbstgemachten Treiber, der nicht richtig funktioniert, kaum Funktionen bietet, aus dem innerhalb von wenigen Monaten 12 unabhängige Forks entstehen, weil sich die 15-jährigen Entwickler über Bonbons gestritten haben und ein Treiber, der nach 5 Monaten mangels Lust nicht weiterentwickelt wird. Naja, vielleicht kommt in 3 Jahren ja die nächste Beta raus

Komisch. Solche Probleme kenne ich nur auf meinen Linux-System, nicht auf Windows.

Oder so lustige Sachen wie letzens: Xubuntu in VM installiert. Schriftart war aber viel zu groß. Einfach ändern? Nö, gibt nämlich kein Fenster dazu. Also google und Foren studieren in welcher Konfig-datei man denn nun wieder herumfricken muss. Komisch, die config-Datei gibt es bei mir gar nicht. Naja. Wozu sollte man sowas die Schriftgröße auch mit einer einfachen GUI ändern können bei einem System, dass von seinen Fans als toll und super egonomisch und benutzerfreundlich beworben wird.

Also mal ganz ehrlich: Linux hat ja schon so seine Vorteile, aber man sollte sich nicht selbst belügen und behaupten es sei bei Linux alles besser. Zumindest ist dort nur sehr weniges einfacher. Etwa alle 6 Monate mache ich mir Gedanken ganz auf Windows zu verzichten (OS beliebig oft installieren; kein Serial Key/Kosten/... etc.). Aber es dauert meist nur bis kurz nach der Installation einer Distri, dass ich feststelle wie unterentwickelt Linux in vielen Fällen noch ist und wie wenig benutzerfreundlich. Es tut sich viel, aber gibt auch noch eine Menge zu tun.

Du hast ja richtig viel Erfahrung mit Linux nicht?

Also erstens: schonmal was von fertig kompilierten RPMs oder DEBs gehört?
Zweitens: wenn du etwas selbst kompilierst, dann läuft das auch auf deinem System...weil du es eben selbst kompilierst
Drittens: auch unter Windows gibt es fehlerhaften Programmcode und der führt bei Windows ganz schnell mal zu nem Crash -> Bluescreen
Bei Linux kackt dir vielleicht mal der XServer ab aber nicht gleich der ganze Rechner
Viertens: Die installation von einem Ubuntu-System ist seeehr viel einfacher und das nachträgliche installieren von Software die in den sehr umfangreichen Quellen vorliegt ist ebenfalls leichter!
Fünftens: Wenn du denkst Linux ist benutzerunfreundlich liegt das vielleicht auch daran, dass du komplett durch Windows geprägt bist und kein anderes System bedienen kannst.
Sechstens: Du kannst Linux in einer Form erweitern und modifizieren, die Microsoft in 10 Jahren noch nicht bieten wird, auch wenn es langsam modular wird...wo sind da also keine Mauern?
Siebentes: Die ganzen Microsoft Office Formate kann mann voll in die Tonne treten, weil sie völlig inkompatibel sind und die Spezifikationen nicht offen liegen. ->Da mauert sich MS ein um andere Betriebssysteme so blocken.
Achtens: Wenn es bei MS keine Mauern gibt warum gibt es dann DX10 nur für Vista???
Neuntens: Wenn es bei MS keine Mauern gibt warum läuft dann alte Software nicht mehr auf einem Neuen System? Bei Linux gibts solche Probleme nicht weil der Quellcode offen liegt und man für sein System neu kompilieren kann falls etwas mal nicht läuft.
 
riDDi schrieb:
@GameRsT: Bei *nix- oder BSD-Derivaten wird gefragt, wenn etwas Systemkritisches geändert werden soll. Das ist absolut sinnvoll und richtig. ...
Ich hab ein Linux, MacOS X und eben Windows Vista in Betrieb. Die von dir geschilderten Probleme habe ich nicht, wie du sie beschreibst.
Ich bekomm diese Sachen bei der Installation, beim Deinstallieren und gebene Falls wenn ich was an der Firewall machen will. Das es bei dir so ist, glaub ich dir gerne, und dass dich das stört, ich kann aber nur sagen, wie es bei mir der Fall ist, und bei *nix Systemen und genau so bei MacOSX (BSD-Derviaten habe ich ja nur das) werde ich öfters mal gefragt, ob ich was machen will oder nicht.

Wo rum es mir aber eher geht, die meisten die über Windows Vista meckern, kommen dann mit Windows XP ist soviel besser, Linux ist soviel besser. Und wenn man die dann fragt, warum denn? Kommt: "Ja die UAC" "Ja Aero" usw. Dann kommen ihre Totschlag Argumente XP und Linux, wenn man dennen dann aber nen Linux im Betrieb gibt, und sie irgend was machen wollen, kommt plötzlich: Bitte geben sie ihr Passwort ein.

Und genau darum gehts. Viele reden ohne Sinn und Verstand genau das nach, was sie mal gehört haben, ohne Ahnung von der Materie oder von den anderen Systemen zu haben.

Aber an anderen Useren sieht man auch eine andere Sache sehr schön. Abwärts Kompatiblität geht über alles, wenn dann was nicht mehr geht, ist das neue System scheisse, dabei soll es aber bitte schnell und sicher sein. Ach ja, neue Software und Innovationen brauchen wir nicht, wir sind damit zufrieden was wir haben und neue Sachen braucht keiner. Wenn jeder so denken würde, würden wir heute noch min DOS rumhängen. Und es gibt wahrhaftig Leute die sagen: DOS ist das maß aller Dinge und alles dannach ist Scheiße.
 
DrunkenKilla schrieb:
wenn apple mal sein os freigeben würde
Würden sich erst mal alle wundern, wie schlecht der Treibersupport ist. Kaum ein Hersteller wird sich bereit erklären nachträglich OSX-Support anzubieten. Nicht bevor der Anteil ein bestimmtes Maß übersteigt. Um das zu erreichen müsste aber erstmal Treibersupport da sein... Da grüßt das Ei die Henne und umgekehrt.

Turrican101 schrieb:
Verstanden schon, nur halt genauso "überspitzt" geantwortet ;)
Hehe :)

Turrican101 schrieb:
Was willst du denen denn beibringen?
Ich habe UAC beigebracht (mittlerweile gehts), dass Rivatuner und CrystalCPUID (Speedstep-Kontrolltool) ganz lieb sind und gern Adminrechte haben dürfen.
Der Compatibility Administrator ist durchaus ein mächtiges Tool, aber für eine so simple Aufgabe wie "Programm immer vertrauen" sollte es ein Bordmittel geben, z.B. eine entsprechende Aufgabe im Sicherheitscenter.

Aufgabenplanung ist ganz nett, aber nicht das, was ich wollte.

GameRsT schrieb:
Die von dir geschilderten Probleme habe ich nicht, wie du sie beschreibst.
Ich habe grade wegen einem Problem Winamp deinstalliert. Einige Dateien sind im Ordner verblieben. Um sie zu löschen musste ich unabhängig vom Dateityp immer bestätigen. Zum Glück macht man sowas nicht zu häufig, sonst würde UAC direkt wieder rausfliegen.

Es ist zwar nicht richtig vergleichbar, da es für OSX kaum solche Tools wie Rivatuner o.ä. gibt, aber die Rechteverwaltung gefällt mir doch wesentlich besser. Adium kann auf meine IM-Accountdaten im Schlüsselbund zugreifen, wenn ich meine Zustimmung gebe und zwar dauerhaft. Installiere ich aber ein Update, so muss ich den Zugriff erneut erlauben. Genau so sollte das auch mit UAC funktionieren. Ein Programm ist so lange vertrauenswürdig wie es nicht verändert wird.

GameRsT schrieb:
Abwärts Kompatiblität geht über alles, wenn dann was nicht mehr geht, ist das neue System scheisse
ACK, ich kann diese Einstellung zwar verstehen, aber sie zeugt nicht grade von Weitsicht.
Eine Welt ohne X86 wäre auch schöner. Aber statt wenigstens im mobilen Sektor einen modernen Befehlssatz zu etablieren breitet sich der Mist jetzt auch noch verstärkt da hin aus. Damit ich in Zukunft das Schreibprogramm von 1978 auf meinem Handy laufen lassen kann. Ach ne Moment, geht ja garnicht, falsches Betriebssystem :lol:
 
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finde ich gnnicht schlecht.

der weitaus größte teil derer, die immer auf windows und/oder pcs schimpfen (und diese dennoch selbst nutzen), plappert sowieso meist nur werbemeldungen nach oder schliesst sich dem "kampf gegen die großen" an.

lusstig sind auch die vertreter der meinung, dass "mit anderen architekturen/anderer software viel mehr und besseres hätte erreicht werden können". da wir nunmal nicht über zeitmaschinen verfügen ist diese ansicht nichts anderes als sinnfreies gejammer und eine erklärte sichtweise unserer welt. wäre es damals nicht die x86-architektur gewesen, die den durchbruch brachte, würden dieselben "profis" jetzt eben über das entsprechende pendant rotzen ... genauso wie bei unix und windows, hätten sie die zielgruppen getauscht. soweit wird aber meist nicht gedacht...

mit fanbois macht man eben geld. und die meisten konsumenten lassen sich auf diese art und weise gerne benutzen ;)
 
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