News Microsoft Project Silica: Gläserner Ewigkeitsspeicher wird günstiger und schneller

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Ich glaube ihr unterliegt einer falschen Annahme:
Es geht nicht darum, die Daten für 10.000 Jahre zu speichern. Die Zahl soll nur demonstrieren, dass es prinzipiell ziemlich lange gespeichert werden kann.
Es geht eher darum, die Daten auf einem Speicher sicher ablegen zu können und dann in 10, 20, 30 Jahren noch sicher sein zu können, dass diese auch einfach wieder gelesen werden können.
Das ist bei Festplatten und USB-Sticks gar nicht mal so sicher.
 
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@LachFlash Wenn du dich in Zukunft mal einfrieren lassen kannst oder so, dann willst du doch, dass deine Daten dann noch da sind, wenn du wieder aufgetaut wirst. Ist doch wirklich naheliegend. :D
 
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In der Star Trek Serie gab es einige Folgen wo schon solche (auch teilweise rotierenden) Glasscheiben als Speicher gezeigt wurden.... wie so oft waren die Drehbuchautoren oder auch Gene Rodenberry seiner Zeit voraus...
 
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Wird ja langsam was. Seit der letzten News Ende Dezember, könnte ich nun meine perönlichen Daten innerhalb von ca. 3 Tagen sichern, statt in 30.
 
Ich finde das Konzept super...
Wie man es in 10.000 Jahren dann wieder ausliest ist eine gute Frage, aber auch bei der Keilschrift finden sich nach 3000+ Jahren noch Leute die daran arbeiten herauszufinden wie man sie liest um Informationen daraus zu ziehen und aus der Vergangenheit zu lernen.
Und auch wenn Ton und Stein als hier genannte Beispiele sicherlich auch eine tolle Haltbarkeit bewiesen haben, ist die Informationsdichte darauf dann doch deutlich geringer als bei der Methode hier.
 
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zombie schrieb:
Und wie liest man in 10.000 Jahren die Glasspeicher wieder aus ? ? ?
Vermtl.mit der selbigen Kugel ;).
 
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LachFlash schrieb:
Welche Daten sollten denn so wichtig sein, das sie so lange gespeichert werden müssen?
Grundsätzlich würde ich kulturell und historisch relevante Dokumente vorschlagen. (z.B. Schiller, Goethe, Gauss, Verfassungen von Staaten…)
 
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Taigabaer schrieb:
Wahrscheinlich entwickeln Archäologen in 10 000 Jahren extra dafür Geräte um diese Dinger wieder lesen zu können.
Wir haben hier einen Optimisten! Du glaubst wirklich wir schaffen weitere 10.000 Jahre? ;-)

Und in 10.000 Jahren braucht man dafür nur einen kurzen Gedanken und Nanitenschwärme nehmen das Ding außeinander und archivieren es. Tsss. Kinderspiel. ;-)

Wahrscheinlicher (Idiocracy mäßig) "Höhö guck mal ein Fußball" "au, au, au, der pickt ganz schön"
 
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Zuvor setzte das Project Silica auf hochreines „Fused Silica“ (Quarzglas). Jetzt erfolgte der Wechsel auf Borosilikatglas, das zum einen leichter verfügbar ist und zum anderen auch weniger kostet.

Nicht "zum einen und zum anderen" !
Sondern weil es leichter ist, mit weniger Aufwand, da ran zu bekommen ist, ist es deshalb auch günstiger, billiger! Es ist keine Korrelation, sondern eine Kausalität lieber @MichaG :evillol:

Ein Diamant kostet deshalb mehr als Kieselstein, weil man den eben nicht einfach mittels Schaufel, überall aus den Boden bekommt, wo es mal nen Gletscher gab!

Hoher Aufwand = hoher Preis. Steigt der Aufwand, steigt auch der Preis dafür.

Ähnlich mit Quartzkristal. Das erfordert hochreines Siliciumoxid, was so in der Natur praktisch nicht gibt. Welches man bei mehrer tausengrat zum Kristal zieht. Das ist nicht zufällig "auch" etwas teuer, als "klassisches Küchengeschier", lieber Micha! ;)

Aber schön das sich da was bewegt. Ich träume noch immer vom ewigen nicht flüchtigen Datenspeicher die man einmal vollschreibt und immer da bleiben. Nie wieder sich sorgen machen müssen über seine alte Filmsamlung.
 
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"Die Speicherdichte wird mit 1,59 Gbit (knapp 200 MByte) pro Millimeter angegeben."

mm² ?
 
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Interessante Bilder. Da ich auch in Optiklaboren zu Hause bin, sind da ne Menge bekannter Komponenten zu sehen und ich kann mir sogar den Aufbau etwas herleiten
 
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icetom schrieb:
Also das Ding soll eine MegaKatastrophe überleben, aber wie lange würde man benötigen um dafür ohne die nötigen Informationen ein Auslese Gerät zu entwickeln?
Recht schnell. Das ist "nur" Mechanik und Optik.
Viel spannender ist die Frage, ob man nach der Katastrophe noch in der Lage ist, die gelesenen Daten zu dekodieren. Teils ist da jahrelange Forschung reingegangen und viele Millionen geflossen, um die Codecs zu entwickeln. Das wird man nicht so einfach nachbauen.

LachFlash schrieb:
Warum willst du deine Daten 10000 Jahre speichern?
Mir würden 100 Jahre reichen, aber das muss dann in 100 Jahren auch wirklich noch lesbar sein.

Eine Schreibgeschwindigkeit von ca. 10 MB/s reicht mir hier auch aus. Sooo viel hat man Zuhause ja meist nicht, was es wert ist, so lange aufbewahrt zu werden.
 
Wenn der Gläserne Speicher so gut wie das Betriebssystem von Microsoft ist, kann ich gerne auch darauf verzichten.
 
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