Mini PC für Bildbearbeitung

lukasg

Cadet 3rd Year
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Juni 2020
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40
Hallo Zusammen,

ich möchte mir einen Mini-PC zusammenstellen.
Vorlage habe ich ausgefüllt :)

1. Möchtest du mit dem PC spielen?
nein

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Bildbearbeitung. Adobe Lightroom.
Dateien liegen im Netzwerk ab (kann ich zum bearbeiten aber auch weg kopieren, falls das Netzwerk hier das Bottleneck ist)

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Mini-PC -> kleines Gehäuse. µATX(?)

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Einen HDMI-Monitor 24 Zoll.

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 500€. Wenn es Sinn macht auch ein bisschen mehr. Peripherie wie Tastatur, Monitor hab ich bereits.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Jetzt.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Selbst zusammen bauen.

Vielen Dank vorab!
Freue mich über jede Hilfe. Kenne mich aktuell gar nicht in PC-Hardware aus.


Viele Grüße,
Lukas
 
Asrock Deskmini A300 - dazu eine Ryzen-APU nach Gusto. Nicht zuwenig und nicht zu langsamen (und nicht zu billigen) Speicher nehmen, eine anständige SSD, da hat man viel PC auf kleinem Platz für wenig Geld.
 
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Würd auch in Richtung Deskmini gucken. Sprich also in etwa so:
Deskmini mit Ryzen 5 3400G

Der Noctua Kühler ist kein Muss, könntest also alternativ auch in eine größere SSD investieren. Da du deine Bilder aber eh auf Netzwerkspeicher liegen hast und sie zur Bearbeitung in den Arbeitsspeicher wandern, sollten die 500 GB für alle Schandtaten ausreichen.

Puget Systems (mal als Info-Quelle herangezogen) empfiehlt für Lightroom 16 GB Arbeitsspeicher als Minimum, Adobe selbst rät zu 12 GB+. Je nachdem wie deine Auslastung so aussieht, wären ggf. sogar 32 GB Arbeitsspeicher eine Option.

Wenn von dem Gerät dein berufliches Wohl und Wehe abhängt, dann wäre trotz Selbstbau-Ambitionen eine Lösung mit Garantie und Service eine Option.

Oder aber, man versucht (vernünftig) günstig auf ein "reguläres" System zu setzen.
Je nach Workload (Schwerpunkt Bearbeitung -> Takt, Schwerpunkt Exportieren -> Kerne) dann entweder mehr Takt, mehr Kerne oder beides.
Würde mir dann aber noch nen besseren CPU-Kühler besorgen.
 
EDIT: Midi-Tower ist auch ok.

Nachdem ich mit meiner Regierung gesprochen habe, ist auch ein Mini-Tower-PC i.O. :)
Es muss also kein Deskmini sein. Dadurch erhoffe ich mir noch ein bisschen mehr Leistung für das Geld. Das Limit muss leider bei ca. 500 Euro bleiben.

Mit den neuen Formfaktoren kenn ich mich aktuell gar nicht aus. Meinen letzten selbst gebauter PC hab ich vor ca. 10 Jahren gebaut :)
Von den Abmessungen her würde sowas voll passen:
Beispiel

Dabei kommen TriceOs Beispiele aus letztem Absatz durchaus in Frage
TriceO schrieb:
Oder aber, man versucht (vernünftig) günstig auf ein "reguläres" System zu setzen.
Je nach Workload (Schwerpunkt Bearbeitung -> Takt, Schwerpunkt Exportieren -> Kerne) dann entweder mehr Takt, mehr Kerne oder beides.
Würde mir dann aber noch nen besseren CPU-Kühler besorgen.
Allerdings hätte ich gerne mindestens 32 GB RAM. Dafür würde auch eine kleinere SSD reichen... aber die sind zum Teil gerade echt günstig.
Wichtiger ist der Takt als die Anzahl der Kerne und eine dedizierte Grafikkarte.
 
Ich weiß ja nicht, was du jetzt für nen Rechner hast oder was du an Leistung für Lightroom gewohnt bist. Aber mit der 500 Euro Grenze ergeben sich da als Neukauf nur ein paar Optionen:

1) Dann könntest du entweder weiter auf Deskmini mit 32 GB Speicher gehen und versuchen, notfalls per Overclocking noch etwas aus dem Ryzen 3400G herauszukitzeln.
-> Wunschliste (Stand jetzt: 490 Euro)

2) Oder mit günstigem Mini/Midi-Tower, etwa dem von dir genannten Fractal Core 1100,

a) Ryzen 3400G nehmen und 32 GB RAM und notfalls per Overclocking noch etwas aus dem Ryzen 3400G herauszukitzeln.
-> Wunschliste (Stand jetzt: 475 Euro)

b) Ryzen 3300X nehmen und 32 GB RAM und notfalls per Overclocking noch etwas aus dem Ryzen 3300X herauszukitzeln.
Der Matisse-Ryzen 3300X dürfte taktbereinigt gut 10% schneller sein als der Picasso-Ryzen 3400G. Und mehr Spielraum nach oben hätte er auch.
-> Wunschliste (Stand jetzt: 495 Euro)

Anders als beim vorher von mir genannten Define Mini C, solltest du dir für das Core 1100 aber noch einen Lüfter für die Gehäuserückseite zulegen.
 
Vielen, vielen Dank erstmal für die schnelle und ausführliche Hilfe!

Es ist schwierig mich zwischen einem Intel- und einem AMD-System zu entscheiden.

Folgendes hab ich jetzt mal zusammen gestellt. 16 GB sollten erstmal reichen. Erweitern kann ich vlt immernoch:
https://www.mindfactory.de/shopping...221d41b61554d00f78c02d56248317b3548381dd48d1c
be quiet! System Power, weil es auf Lager ist.
AMD Ryzen 3 3300X wegen Takt von 3.8 GHZ -> erweiterbar auf neue AMD APU.
Unsicher bin ich beim Mainboard MSI... scheint sehr günstig zu sein :D
Grafikkarte hab ich mal eine hinzugefügt.

Hoffentlich passt alles zusammen.

EDIT:
Jedes Mal wenn ich meine Fotos exportiere kann ich nichts anderes tun und der Laptop stürzt zum Teil ab. CPU- und RAM-Auslastung sind ständig bei ca. 100%. Der Laptop selber ist allerdings schon ca. 5 Jahre alt mit Intel Core i3 2005U und 4 GB RAM [IMG]https://extreme.pcgameshardware.de/images/smilies/biggrin1.gif[/IMG] Allerdings wollte ich zuerst ausprobieren ob das neue Hobby Fotografie und Bildbearbeitung mir Spaß macht, bevor ich weitere Euros in einen neuen Rechner investiere.
 
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