Mischpult frage

C

Clyde Shelton

Gast
Hallo , ich hätte eine frage ..

mir wurde heute gesagt , das eine soundkarte nicht so gut ist zum betreiben einer pa anlage .

da mein laptop mit 2,5v rausgeht aus dem ausgange etc.

man solle lieber zu einem mischpult greifen ...

aber was ist denn nun genau daran so schlecht über eine soundkarte zu gehen (extern) .

dann wären ja usb mischpulte auch mist ;)

MFG
 
2,5V eher nicht.
Und ja, ein Mischpult hat in der Hinsicht prinzipiell keine Unterschiede.
 
Für den Betrieb einer PA Anlage ist in erster Linie der Geräuschspannungsabstand entscheiden. Der muss in jedem Fall bei 100db liegen, sonst hört man das Rauschen. Als 2. Wert ist entscheidend wie Übersteuerungsfest die Mikrophon-Vorverstärker sind, falls mal ein Mirko vor einem Gitarrenamp mit 200 Watt Leistung steht, oder jemand laut ins Mirko schreit. Als drittes ist entscheidend ob die Anlage Potential neutral ist, Eingänge entkoppelt sind. Wenn das nicht gewährleistet ist, hat man in der Praxis häufig das Problem, das irgend woher Störgeräusche wie Brummen kommen. All dies hat man bei Soundkarten in Rechnern und Laptops nicht. Es gibt allerdings Hardware aus dem professionellen Bereich die das kann.
 
ich hatte bei einer asus stx mal das problem, dass die einen gleichstromfehler produziert hat, der durch die PA anlage alles gekillt hat, was hinter dem verstärker kam. asus interessiert das nicht, dass durch diese schlamperei im design n vierstelliger schaden entstanden ist. hinterher konnte ich einen artikel finden, der bestätigt, dass die STX gegen den gleichstromfehler keine schutzschaltungen hat.

seitdem nutze ich nurnoch USB DACs aus dem HIFI / PA bereich - nie wieder probleme gehabt.
 
ja . 2,5 v klangen auch für mich komisch dachte ehr an 5 oder 12 v ... ehr 5 ;)

er meinte nur das es schlecht sei eine a anlage ohne mischput zu betreiben , wegen dem klang . und das mit einem poti das alles feiner eingestellt werden kann etc.

bin am überlegen daher ob mischpult oder externe soundcard .
 
Hallo allerseits,

ich vermute er meinte mit 2.5V die maximal mögliche Spannung des Audiosignals bei Vollaussteuerung, weiß nicht inwiefern das bei deiner Soundkarte zutrifft und würde das bei einer vernünftigen Signalkette auch als weniger kritisch sehen.

Trotzdem finde ich eine haptische Lautstärkesteuerung sinnvoll.
Wie einfach zieht man versehentlich an einem Fader/Poti und schiebt ihn auf Maximum oder Programme initialisieren sich auf 0dB, oder, oder, oder... Je nachdem wie viel kW am Audioausgang hängen und wie die restliche Kette aufeinander abgestimmt ist kann das schmerzhaft bis schmerzhaft und teuer werden.
Ein anderer Punkt ist, dass du bei der D/A Wandlung quasi Bittiefe verlierst sofern du digital dämpfst. Das fügt dem Signal mehr "Fehler" hinzu, welche sich in im besten Fall in etwas Rauschen bemerkbar machen.

Das alles hängt aber immer vom genauen Nutzen der Anlage und der Signalkette ab.

Grüße
 
Ein Mischpult muß es hier nicht unbedingt sein. Wichtig finde ich, wenn man eine größere PA ansteuert, dass man eine manuelle Kontrolle über die Lautstärke hat (Fader oder Poti). Sonst gibts schnell böse Überraschungen beim Ein-/Ausschalten und am Rechner ist auch nicht immer aufs erste ersichtlich welche Lautstärke gerade eingestellt ist. Es gibt ja auch Programme die am Windows Mixer vorbei gehen...
Im Grunde tut es hier aber auch ein Monitor Controller. Zur Not auch ein günstiger passiver, wenn sich die PA in ihrer Eingangsempfindlichkeit an die Signalquelle (Soundkarte) anpassen läßt, was in der Regel der Fall ist.

@diverse Verfasser obiger Posts: Eventuelle DC Offsets werden idR am Eingangsverstärker (egal ob Mixer oder Amp) eingangsseitig rausgefiltert. Man braucht auch bei weitem keine 100dB SNR um ein gefühlt rauschfreies Klangerlebnis zu bekommen, in der Praxis liefert das die Signalkette äusserst selten bis gar nicht. Und Mikrofone spielen hier doch gar keine Rolle...
 
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