News Mobilfunkausbau: Deutsche Telekom bringt 145 neue LTE-Standorte ans Netz

Ganjaware

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@Wilhelm14 war eigentlich ironisch gemeint, sollte von CB doch obligatorisch bei Ausbau Mitteilung verlinkt sein. Leider wird mit der Karte weder der theoretische Speed, ob Empfang Indoor oder welche Trägerfrequenz angegeben, Dieser Karte traue ich nicht zu 100%. (schon zu oft angeschwindelt worden, unsere Kommune hat max. 2000kbit/s, seit ca. 2010 unverändert DSLlight)
 

tstorm

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Nicht nur das, ich würde Mobilfunk zum Grundrecht einstufen, was in letzter Konsequenz den ewigen Verweigerern die Enteignung androht, um endlich Masten aufstellen zu können.

Das es noch heute Regionen gibt, wo selbst mit Notruf Roaming über alle Betreiber hinweg kein Empfang existiert, ist ein Armutszeugnis
Einerseits könntest du mit deinen Äußerungen (Enteignungen für Mobilfunk) in Konkurrenz zu Erdogan und Kim J.U. treten und andererseits sprichst du von Grundrechten. Interessant. Muss ich nicht verstehen...
 

Autokiller677

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5G ist doch gar nicht fürs ländliche gedacht mit reichweiten um 500m. Soweit ich das verstanden habe wird dort 4G der standard.
Vielleicht in Deutschland. Grundsätzlich kann (und wird in anderen Ländern) 5G quer übers Spektrum genutzt, von Millimeter-Wave bis zu freiwerdenden 3G Frequenzen. Und da ist dann die Reichweit auch wieder deutlich höher.
 

senf.dazu

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Auf dem Land gibt es genug Gemeinden, die sich gegen einen Ausbau stemmen und alles unternehmen, um einen Masten zu verhindern.

IMHO sollten die MNO und auch die MVNO gezwungen werden, gemeinsam genau ein Netzaufbauunternehmen zu gründen und zu betreiben, dass alle Regionen erschließen muss.
Ich vermute ja das es auf dem Land genug Gemeinden gibt die noch nicht in der Glasfaserwelt angekommen sind. Und man deswegen auch keine Mobilmasten sinnvoll anbinden kann. Vielleicht wär das also der erste Schritt - der zweite folgt dann sogleich und ohne weiteren Backschisch ?
 

Hayda Ministral

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Deutsche Telekom

Das war die gute Sabine 😅
Da würde es sich natürlich anbieten dass Du hier mal über das Team von Telekom hilft öffentlich anfragst woran es denn hängt. Dann hätten auch andere etwas davon wenn es eine Antwort gibt.
Ergänzung ()

Ich vermute ja das es auf dem Land genug Gemeinden gibt die noch nicht in der Glasfaserwelt angekommen sind. Und man deswegen auch keine Mobilmasten sinnvoll anbinden kann.
Wieviele Terabit/s müsste denn Deiner Meinung nach eine Richtfunkstrecke liefern um einen Mobilfunkmasten sinnvoll anzubinden?
 

Hyourinmaru

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Mobilfunkausbau: Deutsche Telekom bringt 145 neue LTE-Standorte ans Netz
Werden diese dann auch von irgendwelchen Menschen in Brand gesetzt, so wie bei den 5G-Masten?! :freak:

@Topic: Find ich gut, nur leider nicht in meiner Region. Hoffentlich wirds dann irgendwann, was die LTE-Abdeckung angeht, keine weißen Flecken mehr auf der Karte geben. Komme geschäftlich derzeit viel bei uns in der Pfalz und im Saarland rum und bin immernoch zu häufig in Gebieten, wo gerade mal GSM oder Netz "für Notrufe" möglich ist. Wenn man dann mal eben etwa in GMaps irgendeinen Standort suchen oder gar ne Route aufbauen muss oder einfach mal nur einen Kollegen anrufen muss, kann ich erstmal 1, 2 Käffer weiterfahren und hoffen, dass ich mich da irgendwo hinstellen darf.:grr:

Frage: Wie sieht das eigentlich bei LTE+ (LTE-A) aus? Kommen da nochmal andere Antennen zum Einsatz oder werden bei neuen Mobfu-Standorten bereits LTE+-Antennen installiert?
 
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UrlaubMitStalin

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5G für die 20 größten Städte. Wo der Weg hingeht ist klar. Ländliche Gebiete bleiben weiter außen vor.
Ich hab lieber flächendeckend 4G als ein paar Flecken mit 5G.
Denn 5G ist lediglich ein AddOn zu 4G... Es wird wohl nie eine flächendeckende 5G Versorgung geben... dafür sind die Funkzellen viel zu klein. Bei 4G geht das schon eher...
Wäre schön, wenn man mal überall wo es nur 2G gibt bald LTE geben würde. Jedes Mal wenn man da runter gestuft wird, ist das wie von einem Überschalljet auf eine Rolltreppe zu bremsen.
 

Laphonso

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Zu Hause/privat bin ich seit längerer Zeit mit 3 LTE Flat Karten unterwegs, 1 für das Internet im Router für Gaming und Streaming auf das TV, 1 für das Smartphone und 1 für das Pad.

Man zahlt bei der Telekom die Höchstpreise mit teuren Langzeitverträgen. Aber ich habe nach vielen Providertests jetzt feststellen müssen, wiederhol, dass das Telekomnetz einfach unangefochten die beste - rein LTE leistungs-/performancetechnisch- und total mobile Lösing bietet, den Router kann ich überall mitnehmen. Sogar auf die Urlaubsreisen, und man ist völlig autark. Mein Pad ist im Büro, in Hotels oder unterwegs mit Taxi und Bahn frei vom WLAN anderer, was auch Sicherheitsaspekte und “Anonymität“ bieter.

Telekom Preis und Leistung = jeweils sehr hoch.
 

douggy

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@SV3N ich vermisse hier eine Quellenangabe oder Verweis auf die Originalnachricht.

Ist auch ein genereller Hinweis an die Redaktion, da ich das ab und an vermisse.
 

SV3N

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douggy

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@SV3N da stehen also u.a. die Quellen. Dann ist das Mysterium, warum ich ab und an die Quellen nicht finde, gelöst. Danke dir ;)
 

Hayda Ministral

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Das ist eine korrekte Beschreibung der gegenwärtigen Situation und wird auch eine Weile so bleiben. (nicht bezogen auf NSA vs. NSA sondern auf die "Grundversorgung")

Es wird wohl nie eine flächendeckende 5G Versorgung geben...
LTE wird noch lange das Rückrat bilden. Aber "sag niemals nie"

dafür sind die Funkzellen viel zu klein.
Welche Funkzellengröße würdest Du bei einer 600 MHZ Zelle in 5G erwarten?

Wäre schön, wenn man mal überall wo es nur 2G gibt bald LTE geben würde.
Ja, wünschenswert. Ebenso wie Weltfrieden.
 

Paradox.13te

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Freut mich das der Ausbau irgendwo vorangeht, trotzdem hätte man doch auch gleich 5G dazupacken können.
2 Fliegen mit einer Klappe schlagen und so....
 

senf.dazu

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Wieviele Terabit/s müsste denn Deiner Meinung nach eine Richtfunkstrecke liefern um einen Mobilfunkmasten sinnvoll anzubinden?
Ob es bei den Richtfunk "Terabits" Probleme gibt oder nicht ist vielleicht gar nicht der hauptsächlich ausschlaggebende Punkt - obwohl die Datenrate bei Wetter vielleicht wirklich einbrechen kann ? Sondern eher das einerseits Richtfunkmasten einerseits ne teure Technik sind, andererseits auch oft örtlich an bestimmten exponierten Stellen stehen müssen damit sie hinreichend freie Sicht auf die nächsten und die ganze nähere Umgebung haben, und darauf das der eine teure Richtfunkmast am Ort so sicher auch klobiger und höher und damit ungeliebter ausfällt als ein- oder mehr Standorte mit schlichten Miniantennen womöglich auf einem passendem Silo- oder Kirchendach. Letzlich muß je nach Gelände und Verteilung der Orte auch eine ganze Serie von Richtfunkmasten genau zueinander passend aufgestellt werden.

Die Anbindung an Glasfaser im Ort, wenn sie denn vorhanden wäre, ist einfach billiger und flexibler. Und unauffälliger.

Selbst Telekom sagt bei ihren Gewinnspielen (etwa sinngemäß) - bei Grundstück mit Glasfaser in ein paar Metern Entfernung und Mast ist man im Vorteil bei seiner Gemeindebewerbung - dann kostet das anschrauben der Basisstation nur 1/10 der "normalen" Kosten. Und auch von den Netzbetreibern (oder Huawei) hat man schon oft genug gehört das es ohne Glasfaseranbindung mit 5G nix wird.

Auch bei Internet für irgendwelche weißen Flecken hilft Richtfunk wohl nur selten wirklich gut. Dauerhaft schon gar nicht. Besonders preiswert ist's meist auch nicht. Bei schlecht versorgten Mobilfunkflecken hat man's durchaus oft erlebt - ah ich hab 3 Balken - toller Netzempfang. Aber Internet sagt Datenrate 0.
 
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Hayda Ministral

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[...]Richtfunk[...] obwohl die Datenrate bei Wetter vielleicht wirklich einbrechen kann ?
Nein, kann sie nicht. Die Richtfunkstrecken sind digital. Ebensowenig wie das Sat-Bild bei schwindender Empfangsqualität matchig wird sinkt die Bitrate der Richtfunkstrecke. Ebenso wie das Sat-Bild quasi (nicht wirklich, aber mit einem schmalen Übergang) von jetzt auf gleich Aussetzer hat und weg ist so auch die Richtfunkstrecke.

Und nun der reality-Check: Durch Planung und Bauart läßt sich die Verfügbarkeit der Strecke nahezu beliebig modellieren. Selbst unsere üblichen Wetterereignisse die an Weltuntergang denken lassen sind da eher weniger ein Problem.

Sondern eher das einerseits Richtfunkmasten einerseits ne teure Technik sind, andererseits auch oft örtlich an bestimmten exponierten Stellen stehen müssen damit sie hinreichend freie Sicht auf die nächsten und die ganze nähere Umgebung haben [..]
Ist ja alles richtig, Netze bauen ist eine teure Angelegenheit. Du hast aber offenbar keine rechte Vorstellung davon wie unglaublich exorbitant aufwändig und damit teuer es immer wieder mal ist eine Leitung zu legen. Erdrakete, Spülbohrung, Trenching, etc... alles nett und mitunter echte Gamechanger. Aber oft genug nutzt alles nichts und es muss ganz konventionell gegraben und gebaggert werden. Die Kosten dafür sind nicht automatisch astronomisch, können aber sehr leicht so hoch steigen dass sich eine Richtfunkstrecke künftig (auch da gibts Tendenzen 5G zu nutzen) dann doch wieder als die preiswertere Variante darstellt.
 

Exar_Kun

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5G für die 20 größten Städte. Wo der Weg hingeht ist klar. Ländliche Gebiete bleiben weiter außen vor.
Das stimmt zumindest bei Vodfafone nicht. Die haben in Bielefeld in einem Außenbezirk am Stadtrand ihren ersten 5G-Standort errichtet. Außerdem in Bad Oeynhausen, einem 50k-Einwohner Kurstädtchen und in Lage, einem 30K Einwohner Kaff im Lipperland.
 
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