Blutomen schrieb:
Ob ihr (als Familie) nun schon an ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln solltet und mal ernsthaft über nen Betreuungsverfahren nachdenken sollt (also sie unmündigt).
Man sollte es nicht gleich übertreiben, wir kennen das Alter der Mutter des TE nicht, und wie lebenstüchtig sie sonst so ist. Und mit Druck oder gar Drohungen erreicht man nur, dass sich die Person von einem abwendet.
Wichtig ist, herauszufinden ob die Mutter generell Gefahr läuft in eine esoterische Bubble abzugleiten, oder ob es nur eine zufällig aufgeschnappte Idee ist.
GRB221009A schrieb:
Deshalb hoffe ich ihr findet ein paar weitere rote Flaggen, die ich als Gegenargumente nutzen kann.
Wichtig ist auch, erst mal ihre Ängste ernst zunehmen, bzw. herauszufinden ob es wirklich eine ernsthafte Angst, bis hin zur Angsstörung, gibt, oder sie nur gerade die Idee von ihrer Freundin in den Kopf gesetzt bekommen hat.
Falls die Sorge ernsthafter ist, kann man ja auch konventionelle, wirksame Maßnahmen zur Verringerung der „Strahlenbelastung“ machen. Es ist ja unbestritten, dass elektromagnetische Wellen im Ghz Bereich wasserhaltiges Gewebe erwärmen, macht jeder Mikrowellenofen. Umstritten ist, ob der Effekt bei der Sendeleistung eines Handys eine schädliche Wirkung hat, oder ob es noch andere Effekte gibt.
Da diese nachweisbaren Effekte im Quadrat zur Entfernung abnehmen, ist schon die Nutzung des Lautsprechers oder eines Headsets um ein vielfaches besser, als das Handy ans Ohr zu halten. Abseits von Telefonie, die heute ja immer seltener genutzt wird, ist die Entfernung zum Kopf (wegen Angst vor Gehirntumoren oder Demenz…) eigentlich schon unkritisch. Man muss auch das Handy nachts nicht eingeschaltet neben den Kopf auf den Nachttisch legen, usw.
djducky schrieb:
Es ist leider unfassbar schwierig, davon beeinflusste Leute mit rationalen Argumenten zu überzeugen.
Wenn sie tief in einer Verschwörungs- und/oder Esoterikbubble stecken, nicht mehr. Wenn sie aber noch am Anfang stehen, geht es oft doch.
Eine Freundin meiner Frau fing irgendwann auch mal an, Attilla Hildmann Inhalte zu teilen, da konnte meine Frau sie zum Glück relativ schnell rausholen.