Mögliche Studiengänge

T

Thomson1

Gast
Hi, bei mir siehts im Moment folgendermaßen aus. Ich hab vorraussichtlich mitte nächstes Jahres mein Abitur wenn nichts dazwsichen kommt und ich denke es wird langsam Zeit (bzw vlt auch schnell) mich festzulegen was ich in der Zukunft machen möchte.

Ich stelle mir vor zu Studieren da ich mir mit einem Studium bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausrechne. Nur leider habe ich bis jetzt fast keine Übersicht davon was man so Studieren kann und besonders was man dann mit dem Studium anfangen kann. Deswegen wollte ich einfach mal hier nachfragen.

Ich verbringe eigentlich gerne meine Zeit gerne am PC und könnte mir auch was im Bereich Informatik gut vorstellen oder (habe ich grad eben in nen aktuellen Thread hier noch gesehen) was im Spiele/Medien bereich.

Schulisch liegen meine stärken in Mathematik, Englisch, Physik. Dementsprechend sind Mathe/English mein erstes und zweites Abiturfach, Physik mein drittes und Sozialwissenschaften mein viertes. Außerdem habe ich das Latinum (meiner Meinung nach unverdient :D)

MfG
Thomson
 
Dann biste doch fit für Info :), ich mach Wirtschaftsinfo das ist noch ein wenig eichter als rein Informatiker und ein wenig spezieller im bereich Wirtschaft, wie es der name ja schon sagt!

Würde dir evtl empfehlen Informatiker an einer berufsakademie zu studieren. Hier hast du die Möglichkeit im Dualen System permanent Geld zu verdienen sowie eine evtl. Festeinstellung dir zu sichern.
Praktische Erfahrung wird hier auch vermittelt also im großen und ganen eigentlich eine gute Sache.
 
Mathe, Englisch, Physik
Das schreit nach technischer Informatik. Darunter fällt zB Mikroelektronik und so ein Kram. Normale Informatik (die nicht unbedingt was mit Computern zu tun haben muss) ist natürlich auch dabei.

Und da du studieren willst, mach den Bachlor und gleich hinterher den Master. Danach hast du noch die Wahl, eine Promotion (Doktortitel) zu machen. Am Ende des Studiums bekommst du dann einen Haufen Kohle, wenn du eine gute Anstellung findest (zB AMD? ^^).
 
@e-laurin
Bist du bei AMD? ^^ Ich such auch noch nen ordentliche Firma^^ hab da so an SAP gedacht xD *träum*
 
Dies hier sind die Fächer, die in Deutschland am häufigsten belegt werden.
http://ranking.zeit.de/che9/CHE?module=Fach&tmpl=p201_faecherliste

Es gibt kein Grund, dass du unbedingt Informatik studieren solltest. Mit Englisch, Mathe und Physik (das sind auch meine Stärken) kannst du eigentlich fast alles machen. In der BWL oder VWL wird häufig ein analytischer Ansatz benötigt, gleichzeitig sollte man immer einen Blick für ganze haben. Wenn es dir um Arbeitmarktchancen geht, sind fast alle Studiengänge in den Naturwissenschaften eine gute Wahl - die Arbeitslosenquote unter Akademikern liegt bei unter 3%. Und zu den Akademikern werden auch die Geisteswissenschaftler gezählt...

Viel wichtiger als deine Vorkenntnisse ist deine Bereitschaft zur Selbstdiszplin. Trotz Bachelorisierung der meisten Studiengänge wird ein hohes Maß von Selbstorganisation erwartet. Daran, und nicht an den Vorkenntnissen, scheitern die meisten Leute.

PS: Der Stern bietet noch eine Jobampel an, wo man sich einen Überblick verschaffen kann. Ich habe damals meine Entscheidung danach getroffen.
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/539568.html
 
Zuletzt bearbeitet: (Jobampel)
Nee, bin nicht bei AMD. ;-)
Ich wollte damit nur die Richtung andeuten, in der man später gehen kann. Ich hätte auch Intel oder IBM sagen können.
 
Erstmal danke für die ganzen Antworten. Ich hab mich jetzt versucht bischen schlau zu machen und muss sagen BWL/VWL wäre nichts für mich. Das geht in eine Richtung die ich eigentlich garnicht interessant finde und ich glaube nicht das ich daran gefallen finden könnte.

Aber über Informatik habe ich mich weiter Informiert und hab auf der Seite der Universität Dortmund (wohne in Dortmund) gefunden was so alles zum Bachelor Studiengang in Informatik dazugehört und ich muss sagen das finde ich schon sehr interessant und passt eigentlich genau in den Bereich den ich gerne mache.
(http://dekanat.cs.uni-dortmund.de/Studium/Bachelor.html)
Besonders die Zyklen Hardware und Formale Grundlagen sprechen mich an. Bei den anderen fällt es mir schwer mir etwas darunter vorzustellen.

Aber kann mir jemand erklären was genau der praktische Unterschied ist zwischen ein Studiengang in Informatik und einem Studiengang in angewandter Informatik?

@Odium
Danke für die Links, sind sehr interessant obwohl ich mit dem ersten nicht soviel anfangen kann. Das mit der Selbstdisziplin ist ja immer so eine Sache, wenn es mir Spaß macht bzw ich mich dafür interessiere wird es mir wohl nicht so schwer fallen das auch zu durchzuziehen und am Ball zu bleiben.
 
Informatik beschäftigt sich mit Daten, Datenverarbeitung, -verknüpfung, -berechnung usw. Das Ganze ist eher theoretisch als praktisch.
Angewandte Informatik setzt das in Realität um, zB mit Computern. Es ist also mehr Praxis dabei.

Ich betone, dass Informatik nicht unbedingt was mit Computern zu tun haben muss! Computer sind nur ein Hilfsmittel dabei. Genauso geht es bei Mathematik ja auch nicht um Taschenrechner, sie sind auch nur Hilfsmittel.
 
Unterschätz das nicht, Thomson1. Du wirst zwar keine französischen oder italienischen Klausuren mehr schreiben müssen - falls du das gerade hast - aber jeder Studiengang hat Fächer, mit denen die Leute rausgeprüft werden. Die Anzahl der Plätze im Hauptstudium (sei es Diplom oder Master) sind begrenzt, die Durchfallquoten erreichen in einigen Fächern Durchschnittswerte zwischen 80-90%. Das ist natürlich Absicht. Wer sich ältere Prüfungen vom gleichen Prof im gleichen Fach ansieht, merkt, dass der Anspruch geringer war. 2001 gab es eben nicht so viele Studenten. Doch es kommt auch vor, dass das Niveau gesenkt wird, da ist alles möglich.
Der Stoff kommt einem am Anfang riesig vor und Selbstzweifel begleiten einen eigentlich ständig :D
Ich wollte auch mal Informatik studieren, weil ich gut mit dem Hilfsmittel Computer auskam. Viele denken so, und wenn man dann die erste Prüfung in C schreibt, wo der Quelltext auf Papier landet, sind überall lange Gesichter ;)
 
ohja ichweiß was du meinst ^^ ging mir mit Datenbanken so, ich bin eigentlich relativ gut bewandert in SQL und auch mit Datenbanken hab schon mit vielen systemen gearbeitet. Jedoch bin ich trotzdem in unserer Prüfung mit 4,1 durchgerauscht ^^, weil die Prüfung auf dem Papier statt fand, kaum SQL meist nur Strukturen ala normalformen... das is wirklich nervig!

Ich würde wie eben gesagt zu BA raten, bei uns sind im ganzen studium evtl gerade mal 6-7Mann rausgeflogen von 40! Obwohl es bei uns manche verdient hätten ;)
 
Das was in der Wirtschaft immer beliebter wird ist auf jeden Fall eine triale Ausbildung. Quasi eine Ausbildung mit normaler Berufsschule und du studierst nebenbei.
Das Studium wird dann im Normalfall auch bezahlt. Viele große Unternehmen aus den verschiedensten Branchen bieten das an: Thyssen, Materna, Plus, Aldi, Lidl, MAN usw.

Macht sich auf jeden Fall gut. Du verdienst dein eigenes Geld, kriegst das Studium bezahlt und im Normalfall ist der Zeitplan nur an drei Tagen in der Woche voll. Wenn man wie bei manchen Firmen (ich sag jetzt nicht wo ich bin ;) ) auch noch firmeninterne Seminare bekommt, dann wird das nochmal leichter, da man im Prinzip den Stoff schonmal hatte.
Ist zwar nicht das, wonach du explizit gefragt hattest, wäre aber eine Überlegung für dich wert, da man gleichermaßen Praxis und Theorie hat.

Studium neben der Ausbildung gibts bei der FOM.
 
Hey,

ich könnte dir Computational Engeneering Science empfehlen. Ist eine Mischung aus Mathematik, Informatik und Maschinenbau.
http://www.ces.rwth-aachen.de/

Die Informatik wird dabei wie die Mathematik als Werkzeug verwendet.
 
Robert Neumann schrieb:
ich empfehle dir Mathe-Diplom (Master):D
mußt aber mit etwa 13 Semester Studienzeit rechnen.

Und wahrscheinlich mit die höchste Quote an Leuten die nach einigen Semestern das Fach wechseln..es ist halt doch ganz etwas anderes als die Mathematik in der Schule. (Was eigentlich gut ist ;) )

Man vergleiche mal die folgenden Statistiken von http://www.uni-duisburg.de/FB11/Fakten/fakten.html:

http://www.uni-duisburg.de/FB11/Fakten/dmv13.JPG
http://www.uni-duisburg.de/FB11/Fakten/Math_Diplompruefung.JPG

Anfänger vs. erfolgreiche Abschlüsse


Alleine im ersten Jahr brechen fast 40% weg

http://www.uni-duisburg.de/FB11/Fakten/dmv21.JPG
 
Ich bin einer der vielen Informatik-Abbrecher :rolleyes:

Du musst in Mathe schon sehr fit sein und dich da ziemlich reinhängen.

Ein Info Studium (in meinem Fall an der Uni Göttingen) besteht zumindest am Anfang ausschliesslich aus Mathematik.
Am Computer sitzt man da so gut wie gar nicht.

Wenn ich noch mal anfangen würde zu studieren, würde ich folgenden Ratschlag, den mir damals viele gegeben haben, wirklich dringend befolgen:

Versuch mal, dir online einen Stundenplan zusammenzustellen, bei vielen Unis geht das ohne Anmeldung. Dann würde ich einfach mal einige Erst- oder auch Zweitsemester Vorlesungen mitmachen.
Auch Seminare gehen, die Dozenten sind da sehr aufgeschlossen.

Du wirst da wahrscheinlich wenig verstehen, aber es gibt einem schon einen sehr guten Eindruck.

Ich war damals einfach zu faul dafür, wurde dafür aber auch mit einem zweifachen Umzug und einer Menge Miete und Zweitverlust bestraft. :rolleyes:
 
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