News Mozillas Nachlese zum Rücktritt von CEO Brendan Eich

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#2
So ergehts einem wenn man seine Meinung sagt....
 
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#3
Der Mann hat sich tatsächlich erlaubt, sich eine Meinung zu bilden.
Wie kann er nur.
 

Discord

Lt. Junior Grade
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#4
Der Mann hat nicht seine Meinung geäußert sondern aktiv versucht Homo-Ehen zu verhindern. Das ist ein Himmelweiter Unterschied.
 
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#5
Er ist aktiv, durch Geldspenden, gegen die gleichgeschl. Ehe vorgegangen. Sowas nennt sich Diskriminierung und nicht einfach 'eigene Meinung'.
 

Hauro

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#6

LGTT1

Lieutenant
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#7
Ich halte davon Persönlich gar nichts, seine persönliche EInstellung zu einem Thema sollte nichts mit seiner Arbeit in einem ganz anderen Bereich zu tun haben.

Zum Ende darf man als Vegetarier nicht mehr in der Gastromnomie arbeiten, Weil Gefahr besteht das ein Fleischliebhaber abgestoßen ist oder andersrum ja?
 

SemperFidelis

Lt. Junior Grade
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#8
"political correctness" auf die Spitze getrieben...
Mir tut der Kerl irgendwie Leid das er von den Medien z.T. so auseinander genommen wurde. Vor allem bei einer Petition vor ein paar Jahren.
Wenn er halt eher konservativ eingestellt ist was die Ehe angeht so soll man Ihn doch lassen? Er hat ja keine Hasstiraden verfasst und Schwule beschimpft?!
Eine persönliche Meinung als Strick für seine Karriere zu verwenden ist in meinen Augen nicht viel besser.

Aber mittlerweile ist es ja oft so das irgendwelche Sensationslüsternen Reporter Kram aus der Vergangenheit rauskramen und das dann mit Hilfe von einigen "extrem demokratischen und korrekten Menschen " aufbauen.

Da muss ich ja glatt Angst um meinen Job haben das ich mit 14 auch mal Onkelz gehört habe, bzw. es z.T. immer noch gerne mache. ja "Naziband"... steinigt mich... *kopfschüttel*
 
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#9
Ich finde es interessant dass gerade Menschen die sich Toleranz auf die Fahnen geschrieben haben in bestimmten Dingen sehr intolerant sein können.

Interessantes Detail am Rande. Einer der Mitbegründer der Bewegung die den Rausschmiss mit initiiert hatte hat selbst an einen schwulenfeindlichen Politiker gespendet. Quelle
 
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#10
Das ist das Ergebnis einer schmutzigen Hexenjagd. Man hätte Eich in der Position belassen sollen, allein um zu zeigen, dass man trotz Meinungsverschiedenheiten in der Arbeitswelt zusammen halten kann.
Nun hat man eher die Fronten verhärtet und die Extremisten gegen die Homo-Ehe benutzen diese Hexenjagd, um Anhänger zu gewinnen.
 

Ziustag

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#11
Ich finde die ganze Geschichte wirklich unglaublich. Eich ist nicht nur ein Gründungsmitglied von Mozilla, sonder hat auch noch JavaScript entwickelt. Was passiert als nächstes? Wollt ihr JavaScript aus Chrome und Firefox entfernen? Das wäre ja nur konsequent.
Die LGBT Community hat es nun endgültig zu weit getrieben und sie müssen sich nicht wundern, wenn Leute zunehmend wieder mit Ablehnung reagieren.
 

TNB

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#12
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#13
Richtig ... hier geht es nicht darum wer Recht hat, oder ob überhaupt jemand "Recht" hat.

Es geht einzig und allein darum, dass man sich persönlich keine Gedanken um Themen machen "darf", die von vorne herein von einer Masse (nicht mal zwingend "Mehrheit") festgelegt wurde.

Freiheit gibt es also nur, wenn man sich an das System hält.
Moment mal .. das hatten wir doch schon .. ach - wird schon nicht so wichtig gewesen sein.

mfg,
Max
 

Guest83

Lt. Commander
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#14
Ich versteh die Aufregung zu dem Thema hier in den Kommentaren nicht.

Natürlich hat Brendan Eich ein Recht auf seine eigene Meinung, genauso haben aber auch die Mitarbeiter ein Recht auf ihre Meinung und können diese genauso äußern. Niemanden wurde irgendein Recht verwehrt, niemanden wurde seine Gesinnung verboten oder sonst irgendetwas. Wenn nun zwei so unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen und zu einem Problem für das Unternehmen selbst werden, muss eine Lösung gefunden werden. Und in dem Fall war es eben einfacher einen CEO zu ersetzen als all die anderen Mitarbeiter.
 

Cr4y

Lt. Commander
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#15
Er ist aktiv, durch Geldspenden, gegen die gleichgeschl. Ehe vorgegangen. Sowas nennt sich Diskriminierung und nicht einfach 'eigene Meinung'.
Eine funktionierende Demokratie sollte es jedem Menschen ermöglichen, ohne Angst vor Repressionen die eigene Meinung kund tun zu können sowie auch zu versuchen diese mit legitimen Mitteln durchzusetzen. Die Demokratie bietet andere Instrumente um die Rechte eines jeden Menschen zu wahren, als jede nicht zum Zeitgeist passende und politisch nicht korrekte Meinung zu verteufeln und jeden Menschen der anderer Meinung ist per Shitstorm in die Arbeitslosigkeit zu bomben.

Das was du sagst ist schlicht, dass Spenden für Kampangen dann nicht in Ordnung sind, wenn die Meinung, die dahinter steht, politisch nicht zum Zeitgeist passt.
 
Zuletzt bearbeitet:

sverebom

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#16
Wir können ja Thilo Sarrazin zum Vorstand eines Unternehmens machen, das nicht so gerne als fremdenfeindlich und rechts-gerichtet angesehen werden möchte. Die Mozilla Foundation möchte nicht den Eindruck erwecken, man sei den Rechten und Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften ablehnend gegenüber eingestellt. So what? Jedes Unternehmen möchte ein gewisses Image wahren, und die Mozilla Foundation war nun mal in der Breite der Meinung, dass Eich dieses Image und die gelebten Werte nicht glaubwürdig vertreten kann.
 
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#17
Der Mann hat nicht seine Meinung geäußert sondern aktiv versucht Homo-Ehen zu verhindern. Das ist ein Himmelweiter Unterschied.
Er ist aktiv, durch Geldspenden, gegen die gleichgeschl. Ehe vorgegangen. Sowas nennt sich Diskriminierung und nicht einfach 'eigene Meinung'.
Ähm, nein, denn dann gehört jeder Umweltschützer, jeder Tierschützer, alle Atomkraftgegner ebenfalls verurteilt. Denn alle wollten etwas, was das Gesetz nicht hergibt. Sie alle wollten und wollen neue Gesetze, die bestimmtes erlauben oder verbieten. Die Ehe an sich ist diskriminierend, denn sie ermöglicht u.a. Steuererleichterung für einige, andere Erbschaftsrechte. Nicht verheiratete paare werden benachteiligt.
Und sollten diese Dinge bleiben, was spricht denn dagegen die Homoehe nicht zu erlauben, aber Homopaaren die gleichen Erleichterungen zu geben?
Wie kann man in einem Land nur aufschreien es sei eine Diskriminierung, wenn gleichzeitig staatlich verordnet werden soll, daß bei gleicher Qualifikationen Frauen bevorzugt werden müssen?
 

JDK

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#19
Die LGBT Community hat es nun endgültig zu weit getrieben und sie müssen sich nicht wundern, wenn Leute zunehmend wieder mit Ablehnung reagieren.
Die "Community" (die es ohnehin nicht gibt) hat damit wenig bis nichts zu tun. Das kam mal auf einschlägigen Seiten als Nachricht und dann war es das auch schon wieder.
Der Druck kam hauptsächlich von Mitarbeitern und wie ich vermute, von potentiellen Konkurrenten um den Posten.
 
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#20
Vollkommen zu Recht abgetreten. Wer mehr als nur eine Meinung vertritt und aktiv eingreift, sollte nicht in einer so verantwortungsvollen Position sein und dem Ruf des Browsers schaden. Firefox ist ein schönes Produkt aber mit dem falschen als Führung schadet sich das Unternehmen ehr.

Ich finde es korrekt so, da Minderheiten unterstützt werden sollten, wenn es um eine Gleichstellung geht. Allen Menschen gleiche Rechte. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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