Mike Lowrey schrieb:
Mir scheint aac und auch alac haben eine größere Verbreitung z.B. unter nativen Codecs in Betriebssystemen (Win7/OS X) das ist z.B. etwas wo man FLAC gar nicht antrifft.
Natürlich, weil welcher Ottonormaluser mag schon 30 MB pro Lied "verschwenden"? Das wäre, wie wenn jeder sich die Ultimate Edition von Windows holt. Manche brauchen es nicht, manche kennen es nicht, manche sind zu geizig, manche ... Ich schätze, dass gefühlte 0,0001 % aller User ihre Musik auch wirklich archivieren. Die meisten schmeißen es als MP3 auf die Platte und das war es dann auch schon. In ein paar Jahren gibt es bessere Codecs und immer wieder wird hin- und hergewandelt und irgendwann ist alles Matsch. Und die Originale CD segnet so langsam aber sicher das Zeitliche...
Mike Lowrey schrieb:
Ist gibt nen ganzen Haufen an Geräten die das problemlos machen...
Ja, wenn Rechenleistung vorhanden ist, kann alles gemacht werden. Wenn ich nun aber auf einem MP3-Player FLAC und WMA Lossless abspiele, dann kann ich schon von vorn herein wissen, dass das Abspielen von FLAC zu einer längeren Akkulaufzeit führt. Wie groß diese ist, kann man natürlich nur schwer abschätzen, aber da die CPU-Belastung bei FLAC drei mal so gering ist, könnte man (Vorsicht Milchmädchenrechnung) drei mal so lange Musik hören.
Mike Lowrey schrieb:
Entscheidend ist das es unproblematisch läuft.
Aber wieso auf eine schlechtere Alternative ausweichen? Eine Ausnahme bildet hierbei natürlich, wie du schon gesagt hast, wenn das Gerät nichts anderes versteht. Aber wieso soll ich mich an etwas binden, wenn ich am PC sitze? FLAC wird dort von nahezu jedem Softwareplayer abgespielt, eine Konvertierung ist problemlos in jedes Format möglich, sowie gibt es in nahezu jeder Encoder GUI FLAC zur Auswahl.
Praktisch werde ich bei ALAC an iTunes gebunden (außer es gibt wirklich irgendwo einen Open-Source/Freeware-Encoder) und so etwas lasse ich mir zumindest nicht vorschreiben. Zumal ich iTunes auch als Pest sehe (früher mit dem iPod war es eine Qual, zudem es nur die Datenbank nutzte).
Mike Lowrey schrieb:
Nö. Mit dem Geld bezahlst du auch die Subscription für einige zum Teil sehr gute Datenbanken da kann freedb lange nicht mithalten.
Muss ich mir nochmal ansehen und mit EAC vergleichen. dBpa unterhält sich ja auch mit AccurateRip, richtig? Ich könnte die Rips zwar auch mit foobar verifizieren, aber das wäre wohl eher im Ripper besser untergebracht.