News Musiker gesteht Betrug: 12 Mio. US-Dollar Streaming-Tantiemen mithilfe von KI-Bots

mischaef

Kassettenkind
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Dass sich mit KI mittlerweile leicht Musik für den Alltagsgebrauch erstellen lässt, dürfte nicht neu sein. Gleiches, wenn mittels KI-Bots die Streaming-Zahlen künstlich erhöht werden. In Kombination kann daraus ein durchaus lukratives Modell entstehen – das für einen US-Musiker nun schwerwiegende Folgen hatte.

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Da hat sich jemand vom Bulgaren inspirieren lassen, der Spotify um 'ne Millionen betrug - der kam damals straffrei durch und wurde reich.
https://www.heise.de/news/Spotify-B...-in-Millionenhoehe-gefarmt-haben-3976780.html
https://www.spiegel.de/kultur/musik...-wurde-a-00000000-0003-0001-0000-000002127896

Ich muss gestehen, ich hatte damals (2018, war ja noch die pre-"KI" Zeit) auch mit dem Gedanken gespielt das zu probieren, es erschien mir dann aber doch zu komplex/aufwendig in der richtigen Umsetzung und auch zu risikoreich durch die nötige vorherige Investition in vServer und Accounts. Ohne ein gewisses Grundkapital an Spielgeld funktioniert sowas nicht potentiell lukrativ.
 
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Und warum kann man auf den Plattformen AI-Slop monetarisieren?
 
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Schöne neue Welt...
 
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@Glyphus Was eine unreife Aussage.

Betrug ist kein Kind der KI, sondern eine Konstante der menschlichen Geschichte. Jede neue Technologie/Erfindung bringt lediglich effizientere Werkzeuge für alte Absichten mit sich.
 
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tomgit schrieb:
Und warum kann man auf den Plattformen AI-Slop monetarisieren?
Ein Teil des Problems ist erstmal die Identifizierung, oder? Gut gemachten AI-Slop erkennt ein ungeschultes Ohr mitunter nicht.
 
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TnTDynamite schrieb:
Gut gemachten AI-Slop erkennt ein ungeschultes Ohr mitunter nicht.
Vielleicht sollten im Zertifizierungsprozess keine Laien sein?
 
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@tomgit
Da wird viel zu viel gleichzeitig hochgeladen. So viele Prüfer könnten die gar nicht einstellen, wie sie dafür benötigen würden.

Nachtrag:
ZeitraumNeue Songs hinzugefügtNeue Podcasts hinzugefügtGesamtstunden an Inhalten
Täglicher Durchschnitt60.0002.50012.000
Wöchentlich420.00017.50084.000
Monatlich1,8 Millionen75.000360.000
Jährlich21,6 Millionen900.0004,32 Millionen
Daten aus 2025, Quelle
Wenn das stimmt, dann werden 8,3h Material pro Minute hochgeladen.
 
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KI funktioniert in diesem Fall wie vorgesehen. Und nun beschweren sich die Firmen die den Slop ermöglichen und den Betrug, dass es sie selbst trifft.
 
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...und diejenigen die für die Werbung bezahlen sollten sich mal fragen, wofür sie eigentlich zahlen... :D
 
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Krik schrieb:
Da wird viel zu viel gleichzeitig hochgeladen
Wenn man mal die großen Labels weglassen würde, und keine größere Nachprüfung bei bereits freigegebenen Künstlern durchführen würde, wäre es überschaubar. Es gibt für das Zeug Möglichkeiten, wenn man nur wöllte
 
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Was ich hier nicht so richtig verstehe - zahlen die Dienste nicht nur aus, wenn zahlende Kunden die Songs streamen - sprich, hatte er auch für all die Bots eigene Konten mit laufenden Abos bei den Diensten angelegt?

Ich hatte bisher gedacht, wenn ich z.B. 10 € für ein Abo zahle, kann ein Künster nach einem Monat - selbst wenn ich nur durchgehend seinen Song höre - nicht mehr als die 10 € (-Gebühr für Dienstbetreiber) einstreichen...
 
tomgit schrieb:
Wenn man mal die großen Labels weglassen würde
Dann bescheißen eben die. Regeln funktionieren nur, wenn sie bei allen angewendet werden.
Ich verstehe, worauf du hinaus willst, aber die meisten Ideen scheitern in der Realität.
 
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Oppenheimer schrieb:
@Glyphus Was eine unreife Aussage.

Betrug ist kein Kind der KI, sondern eine Konstante der menschlichen Geschichte. Jede neue Technologie/Erfindung bringt lediglich effizientere Werkzeuge für alte Absichten mit sich.
Schöne neue Welt
 
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C2PA bzw Content Credentials gibts ja bereits für Fotos und Videos. Es wäre also eine Idee, so einen Standard und Zertifizierung auch für Musik einzuführen. Da müssen aber Softwarehersteller und Hardwarehersteller mitmachen. Und es gäbe immer noch Loopholes. Man könnte zB AI Generierte Musik über ein Mikrofon aufnehmen, welches das ganze Signiert und "echt" erscheinen lässt.

 
TnTDynamite schrieb:
Gut gemachten AI-Slop erkennt ein ungeschultes Ohr mitunter nicht.
Weiß ich nicht. Das klingt immer irgendwie blechern, die Stimmen hat man schon tausendmal woanders gehört und die Songs sind selten über 3 Minuten. Bei Spotify in den Wochenlisten ist leider fast nur noch diese Fließband AI Musik zu finden.
 
Frag mich wo das Problem ist? Machen doch die meisten! Sogar Politiker wurden schon erwischt, weil es halt lächerlich aussieht, wenn du dich auf ein Amt "bewirbst" und da 10 Follower steht. Kann man heute alles kaufen. Die großen wie der Kardashian Clan haben so auch Ihr Geld gemacht. Die Werbeindustrie weiß halt nicht wo hin mit ihrem Geld... Schade das die alle so viel Kohle verdient haben... das wenn die Show irgendwann zu ende ist. Es nicht auffällt das die nix können. Wenn mir einer gezeigt wird... mir völlig Unbekannt. Aber der hat 200000 Follower! Nur Kopfschütteln übrig... die atmen auch nur Luft. Nix geleistet. Noch nicht mal mit Ihrer Reichweite was gutes bewirkt! Nur immer mehr Geld! Das ist das was zählt. Kranke Welt!
 
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Glendon schrieb:
Ich hatte bisher gedacht, wenn ich z.B. 10 € für ein Abo zahle, kann ein Künster nach einem Monat - selbst wenn ich nur durchgehend seinen Song höre - nicht mehr als die 10 € (-Gebühr für Dienstbetreiber) einstreichen...
Nein, wie soll das funktionieren?
In der Realität gibt es den Einnahmentopf, aus dem X Prozent an die Künstler ausgezahlt werden. Anteilig nach den Streams.
Das heißt, wenn du sehr intensiv hörst, "steuerst" du u.U. mehr als deine eigenen 10€.

Das heißt auch, dass die Betrüger das Geld von den echten Künstlern klauen, nicht von Spotify / der Plattform.

In den letzten Monaten hatte ich sehr häufig KI-Musik in meiner "weekly discovery". Die Interpreten habe ich sofort komplett geblockt, aber das fühlte sich wie ein Kampf gegen Windmühlen an. Seit 2 Wochen jetzt ist die Playlist sauber und richtig gut - hoffe da hat sich im Hintergrund wirklich was getan und das sind nicht nur Ausreißer.
 
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Ich sag ja immer wieder...Lug, Trug und Sex...ist das tägliche Brot jeder KI und nichts anderes.
 
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Matthias80 schrieb:
Frag mich wo das Problem ist?
Denken sich OpenAI, Meta & Co. wahrscheinlich auch und stellen den Mann demnächst als "Chief Creative Director" oder sowas ähnliches ein. :D
 
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