News Musiker gesteht Betrug: 12 Mio. US-Dollar Streaming-Tantiemen mithilfe von KI-Bots

Das ist immer das Problem mit diesen Flatrates.
Ein Kunde hört nur ein paar Stunden in der Woche und ein anderer rund um die Uhr. Und dann wird das Geld danach verteilt, welcher Künstler am meisten gehört wurde.
Damit subventionieren die Fans die selten hören, die Künstler die rund um die Uhr gehört werden.

Dazu kommt dann noch, das es unterschiedliche ABOs zu unterschiedlichen Preisen gibt. Aber alle Einnahmen werden einfach zusammen geschmissen.
Besser wäre es, wenn das Geld der Hörer nur an die Künstler geht, die sie auch gehört haben. Dann könnte kein BOT mehr Geld einbringen, als er selbst bezahlt hat.
 
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Hierfür ließ er hunderttausende KI-generierte Musikstücke erstellen, die anschließend auf den Plattformen hochgeladen und veröffentlicht wurden. Parallel setzte er automatisierte KI-Bots ein, um die Titel milliardenfach abzuspielen.
Ich verstehe nicht, wo da ein betrug sein soll, machen andere Firmen seit Jahrzehnten in krassen Umfang und werden nicht belangt.
 
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M.M.n. nicht schlimmer wie die Vermarktung von Taylor Swift. Beschiss überall.
 
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Schade, dass die Person erwischt wurde. Ich gönne das solchen Platformen.
 
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Dramme schrieb:
Komisch, wenn Unternehmen anfangen Steuerschlupflöcher zu nutzen und zu bescheissen wird nicht so argumentiert.
Whataboutism.
Dramme schrieb:
Wieso gelten für einige Leute und für Unternehmen andere/laschere Regeln als für (Privat-)Personen?
Es gibt keine unterschiedlichen Regeln. Du vergleichst halt komplett unterschiedliche Sachen. Der Typ hat keine Steuern hinterzogen, sondern hat betrogen.
Dramme schrieb:
Beispiel?
Unternehmen nutzt Land X um wenig steuern zu zahlen oder Sachen günstig herzustellen -> Globalisierung, "Unternehmen müssen halt so handeln da die ihren Investoren maximalen Gewinn schulden".
Person X nutzt VPN um günstiger einzukaufen oder lokale Preise in Anspruch zu nehmen -> Erschleichen von Leistungen, Steuerhinterziehung, Betrug etc. pp.
Nenn uns einen Fall, in dem jemand wegen VPN-Nutzung verurteilt wurde.
Dramme schrieb:
Ich merke nur, dass in deinem Post viel Polemik und wenig Substanz steckt.
Ergänzung ()

MaverickM schrieb:
Ganz ehrlich? Ich feiere den Mann.
Schlagt sie mit den eigenen Waffen. Geschieht ihnen recht so.
"Ihnen"? Du meinst die ehrlichen Künstler, die weniger verdienen, weil Tantiemen an Betrüger ausgezahlt werden und damit weniger Geld für den Rest zur Verfügung steht. Aber nächstes mal wird wieder gejammert, wenn Spotify die Preise erhöht? Jaja, feiere mal schön.
 
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aspro schrieb:
Du meinst die ehrlichen Künstler

Ja, die ehrlichen Künstler, die davon fast keinen Cent sehen. Klaro.
Könnte ich am Ende vielleicht jemand anders gemeint haben? :rolleyes:
 
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Glendon schrieb:
Was ich hier nicht so richtig verstehe - zahlen die Dienste nicht nur aus, wenn zahlende Kunden die Songs streamen - sprich, hatte er auch für all die Bots eigene Konten mit laufenden Abos bei den Diensten angelegt?
Auch Nutzer ohne Abo bezahlen fürs Streamen. Nur eben nicht in Nationaler Währung sondern mit Daten, Klicks für Werbung...ect
Ergänzung ()

DerMond schrieb:
Ich sag ja immer wieder...Lug, Trug und Sex...ist das tägliche Brot jeder KI und nichts anderes.
Das trifft auf Menschen zu, da die "KI" ein Kind der Menschen ist wird das zunächst auch auf die zutreffen.
 
Ich bin da zwiegespalten.

Die Geldstrafe wäre verdient da bewusst gegen Richtlinien verstoßen wurde und er erwischt wurde. Wenn er vorsichtiger gewesen wäre dann wäre es nicht aufgeflogen. Heißt für mich das viele andere schlauer sind und viel mehr und professioneller betrügen. Heißt ja auch das die Plattform es ermöglicht, Gründe wie mangelnde Sicherheitsmaßnahmen sind dabei irrelevant. Und wenn jemand den Betrug ermöglicht dann wäre der ja zumindest mit Schuld, jedenfalls juristisch gesehen.

Aber Knast wegen Betrug auf keinen Fall.
Wenn da einer betrügt ist es ja Spotify und sämtliche Streaming Plattformen, im großen Stil. Es sind 1000sende Fälle bekannt wo (Klein)Künstlern die Einnahmen unter fadenscheinigen Begründungen vorenthalten werden wo man genau weiß diese könnten sich den Klageweg nie leisten.
Fragt mal die ganzen Coverbands oder Folkmusiker. Und da steckt viel mehr System hinter als bei den 12Millionen.

Was bleibt wäre die Steuerhinterziehung aber da kann er ja mal bei Spotify nachfragen wie die das so machen..

Hauptsache die Gerechtigkeit der Reichen funktioniert, für alle anderen fühlt sich das leider nur so gar nicht gerecht oder im Namen des Volkes an.
 
aluis schrieb:
Und wie ist das nun rausgekommen?
Wie immer. Irgendwie, irgendwem fällt etwas auf, oder jemand verrät etwas, man schaut sich das an. Stellt fest, ups, schaltet Strafverfolgungsbehörden ein, Ermittlungen werden eingeleitet und schließlich wird Klage erhoben, das Verfahren abgewickelt und ein Urteil gefällt.
 
Hat er gut gemacht!
 
TnTDynamite schrieb:
Auch bei Bildern und Videos, sind wir doch gerade jetzt an dem Punkt in der Geschichte, in der viel AI von IT-affinen-Personen noch identifiziert werden kann. Aber das wird in einem Tempo schwieriger, dass doch klar ist, dass demnächst keine Unterscheidung mehr möglich sein wird. In meinen Augen macht es keinen Sinn mehr da jemanden zu schulen, das ist eh bald rum.
Und das heißt es schon seit 2 Jahren und wir sind noch immer nicht an dem Punkt angekommen, vor dem wir kurz davor zu stehen scheinen.
Und Bild mit Ton auf eine Ebene zu stellen ist auch ein abstruser Vergleich, da hier ganz andere Merkmale zählen - insbesondere bei der Musik.

Krik schrieb:
Dann bescheißen eben die. Regeln funktionieren nur, wenn sie bei allen angewendet werden.
Und wofür zahlt man als Kunde? Es ist ja nicht so, als würden Apple, Amazon und co die Streaming Dienste aus Altruismus betreiben.
Gibt genügend Möglichkeiten, wie die Dienste agieren können. Mit Suno AI abgleichen. Ein Konsortium bilden. Ab einer gewissen Größe - immerhin reden wir hier von 12 Millionen Dollar nach 4 Milliarden Abrufen - vielleicht mal nachfragen, wer oder was das produziert hat. Dass die Dienste vorher nicht mal nachgeschaut haben, sondern das über Jahre mitgemacht haben, ist entweder von Design her gewollt - dann ist hier keine Strafe -, aus der fehlenden Umsicht der Anbieter entstanden - dann ist hier auch keine Strafe - oder ein systematisches Problem - und dann sind bei den Anbietern Reformen gefragt.

Als Kunde fühl ich mich eher von den Anbietern ausgenutzt als von dem Typ, der das System nach den eigenen Regeln ausgespielt hat.
 
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Sehe da kein Problem.
ChatGPT raubt alle Inhalte und verkauft sie als die eigenen.
 
@Vulvarine
Naja wohl nicht so ganz, sonst würden sie ihn ja nicht verknacken.
Er hätte sich spätestens dann einen Plan für den Ausstieg aus dem "Heist" überlegen müssen als er merkte das läuft gut, und dann das wichtigste: Fresse halten und freuen...
Vielleicht kommt er ja auf die Idee im Knast ein Buch drüber zu schreiben wie ihn Spotify vorher ausgenommen hat und ihn quasi dazu trieb "kriminell" zu werden und dann die Rechte für den Film an Disney, dem größten Verbrecher neben Netflix was Ausbeutung von Arbeitnehmern ist im Filmgeschäft, verkaufen um damit seine Steuerschulden zu bezahlen und schon ist er rehablitiert.
 
tomgit schrieb:
Wenn man mal die großen Labels weglassen würde, und keine größere Nachprüfung bei bereits freigegebenen Künstlern durchführen würde, wäre es überschaubar. Es gibt für das Zeug Möglichkeiten, wenn man nur wöllte
Immer lustig wenn die Leute zu Hause auf der Couch das Geschäftsmodell und die daraus entstehenden Risiken, nebst Behebung im Falle eines möglichen Schadens, scheinbar besser zu kennen scheinen, als das Unternehmen selber.
 
aspro schrieb:
Ja genau, dann kommt wieder dieser Begriff. Danke, damit ist alles gesagt.

aspro schrieb:
Es gibt keine unterschiedlichen Regeln. Du vergleichst halt komplett unterschiedliche Sachen. Der Typ hat keine Steuern hinterzogen, sondern hat betrogen.
Hast du dich mal mit Aktien befasst? Schau mal was ein Kleinanleger für "Regeln" hat, und schau mal was jemand mit einem Depot von >250k für Vorteile (z.B. mit einer Holding) hat. Ich spreche aus Erfahrung, mein Vater bewegt sich zum Glück in diesem Bereich.

aspro schrieb:
Nenn uns einen Fall, in dem jemand wegen VPN-Nutzung verurteilt wurde.
In nahezu jedem Thread/Post, wo jemand auch nur halbwegs in die Richtung VPN Nutzung geht wird er - zumindest von der Community - verurteilt. Wegen der Person würden die Preise steigen, Künstler erhalten kein Geld blablabla.

aspro schrieb:
Ich merke nur, dass in deinem Post viel Polemik und wenig Substanz steckt.
Wenn dein moralischer Kompass nur Richtung dem wellbeeing der Firmen zeigt, ist ja okay.

aspro schrieb:
"Ihnen"? Du meinst die ehrlichen Künstler, die weniger verdienen, weil Tantiemen an Betrüger ausgezahlt werden und damit weniger Geld für den Rest zur Verfügung steht. Aber nächstes mal wird wieder gejammert, wenn Spotify die Preise erhöht? Jaja, feiere mal schön.
Wo hat dieser Betrogen? Er hat einfach einen anscheinend fehlerhaften Algorhytmus ausgenutzt. Gabs bei uns in der Uni während Corona auch, unser Prüfungstool hat den Desktop nicht aufgenommen. - Anscheinend ist BW das Prinzip von Multitasking nicht bekannt. Rest kannst du dir denken. Wie gesagt: Blame the game, not the Player.
 
aspro schrieb:
Der Typ hat keine Steuern hinterzogen, sondern hat betrogen.
Doch, natürlich hat es das. Oder hat er seine illegalen Einnahmen in der Steuererklärung angegeben? Steht sogar im Artikel. Setzt aber auch voraus, dass man diesen komplett liest und versteht. Wobei sich natürlich die Frage stellt, inwiefern Einnahmen aus diesen "Geschäften" der Steuerpflicht unterliegen können, wenn diese illegal sind. Evtl. bezieht sich der Steuerkontext auf einen weiteren Ermittlungsgegenstand.
 
Snoopmore schrieb:
Genau, weil das System so fehlerfrei läuft gibt es ja jetzt auch keine News dazu, wie es ausgenutzt werden konnte.

Immer lustig, wie Leute auf der Couch sitzen und meinen, Milliardenunternehmen, die einem absolut gar nichts bringen, noch verteidigen zu müssen. :freak:
 
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tomgit schrieb:
Und das heißt es schon seit 2 Jahren und wir sind noch immer nicht an dem Punkt angekommen, vor dem wir kurz davor zu stehen scheinen.
Und Bild mit Ton auf eine Ebene zu stellen ist auch ein abstruser Vergleich, da hier ganz andere Merkmale zählen - insbesondere bei der Musik.
Vor 2 Jahren gab es kaum ein AI-Video, das man nicht erkennen konnte. Inzwischen sind wir dort, wo man zwar die in 5 Minuten von irgendeinem Privat-Otto erstellten AI-Slops erkennen kann. Aber wenn sich da einer mit professioneller Herangehensweise undetwas mehr Zeit dran setzt, sieht das inzwischen ganz anders aus.
Die großen internationalen Presseagenturen haben Bilder und Videos zum Iran-Krieg veröffentlicht, die auch von großen Medienunternehmen übernommen wurden und erst nach einigen Tagen von Profis als AI-Quelle identifiziert wurden.

Und in wie fern ist der Musik-Vergleich abstrus? Ständig höre ich Zweifler, vor 2-3 Jahren hatte ich Kollegen, die behauptet haben, dass AI auf absehbare Zeit im Alltag der Menschen keine Rolle spielen wird. Heute gilt das für die meisten Leute nicht mehr. Von der Nutzung abgesehen, sind in manchen Branchen die Neueinstellungen zurückgegangen, weil Chefs abwarten, ob man den ein oder anderen nicht AI ersetzen kann. Auch wenn oft verfrüht, die Auswirkung ist da. Und bei Musik ist es auch faktisch so, dass vor 2-3 Jahren kaum AI-Musik auf den Plattformen war und inzwischen ständig sowas in Playlists auftaucht, wobei die Identifizierung immer schwerer wird. Aufgrund der Geschwindigkeit der Entwicklung frage ich mich, was da genau abstrus sein soll. Und in 10 Jahren wird wahrscheinlich keiner mehr über Erkennungsmöglichkeiten durch menschliche Wahrnehmung reden, egal ob bei Bild oder Ton.
 
Proxy One schrieb:
... und stellen den Mann demnächst als "Chief Creative Director" oder sowas ähnliches ein. :D
Frühestens wohl in 5 Jahren, so wie es aussieht. Höchstwahrscheinlich Entlassung mit Auflagen...keine Zugang zu Rechnern oder dem Internet für noch mal 5 Jahre. Bis dahin hat sich die Erde schon weitergedreht und wir spielen wieder mit Kieselsteinen oder schon Hologrammen.

Kurz, der Witz war öde.
 
Ist natürlich überhaupt nicht auffällig wen 100% der milllarden aufrufe alle über nen VPN kommen... :daumen: :evillol: :evillol: :evillol:
und praktisch alle nur einen Künster konsumieren.... tja, Gier...
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