News Musiker gesteht Betrug: 12 Mio. US-Dollar Streaming-Tantiemen mithilfe von KI-Bots

"Schöne" neue Welt, KI wird immer lästiger.

Betrug mit Zahlen gabs leider schon immer, mir fallen zum Beispiel bei YouTube immer wieder welche auf, die hohe Abo Zahlen haben, die auch immer höher werden, aber die Aufrufe auf deren Videos über Jahre hinweg quasi gleich oder ähnlich bleiben.
 
tomgit schrieb:
Vielleicht sollten im Zertifizierungsprozess keine Laien sein?
Auch bei Bildern und Videos, sind wir doch gerade jetzt an dem Punkt in der Geschichte, in der viel AI von IT-affinen-Personen noch identifiziert werden kann. Aber das wird in einem Tempo schwieriger, dass doch klar ist, dass demnächst keine Unterscheidung mehr möglich sein wird. In meinen Augen macht es keinen Sinn mehr da jemanden zu schulen, das ist eh bald rum.
Man muss Regelungen finden, Wasserzeichen, Selbstverpflichtungen...was auch immer. Ich fürchte nur, das wird alles nichts nützen, weil nicht alle Länder/deren Anbieter mitmachen werden. Und sobald z.B. eine chinesische AI den Rest der Welt unreguliert mit Inhalten zuballert, haben dir einen Wettbewerbsvorteil und sonst ist nichts erreicht. Vermutlich ist die Büchse der Pandora unwiederbringlich geöffnet.

DerMond schrieb:
Ich sag ja immer wieder...Lug, Trug und Sex...ist das tägliche Brot jeder KI und nichts anderes.
Das ist genau wie "the internet is for p0rn" - etwas übertrieben. Der Anteil wird erschreckend groß sein, aber selbstverständlich wird KI schon jetzt vielerorts produktiv genutzt. Ich selbst nutze auch KI und bisher für alles mögliche, aber nicht die von dir genannten Punkte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Ein Kumpel hat sich auch die Mühe gemacht bisschen Ai Slop Musik zu produzieren, sich dafür ein teures Abo gemietet und bezweifelt nach 3 Monaten, dass es überhaupt die Kosten wieder einspielt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
Enurian schrieb:
Das heißt auch, dass die Betrüger das Geld von den echten Künstlern klauen, nicht von Spotify / der Plattform.
Nicht ganz.
Du nimmst den Künstlern ja nicht etwas weg was sie schon haben -> das wäre klauen/Diebstahl.

Aber du betrügst Sie natürlich schon um potenzielle Einnahmen.
Und da die Plattform sich auch anteilig des Umsatzes an den Einnahmen bedient, wird auch sie um potenzielle Einnahmen betrogen.

DerMond schrieb:
Ich sag ja immer wieder...Lug, Trug und Sex...ist das tägliche Brot jeder KI und nichts anderes.
Nur dass es das schon immer gab, das hat also primär erstmal überhaupt nichts mit "KI" zu tun. Siehe mein Post #2 hier.
Was aber stimmt, dass "KI" durchaus ein sehr potentes Tool für diversen Betrug ist/sein kann und damit "das game" auf ein neues Niveau hebt bzw. auch die Anforderung/Einstiegshürde senkt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Hinweis von Enurian)
  • Gefällt mir
Reaktionen: flynn9
Kuristina schrieb:
Weiß ich nicht. Das klingt immer irgendwie blechern, die Stimmen hat man schon tausendmal woanders gehört und die Songs sind selten über 3 Minuten.
Maximal ein Jahr und alle die Merkmale sind verschwunden
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: emulbetsup
Ja, das wird wohl so sein. Aber dann kann Spotify auch selber solche Musik millionenfach kreieren und braucht keinen Dritten mehr anteilig zu bezahlen. ^^
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wagga
mischaef schrieb:
seit 2019 über 4 Milliarden Streams und 12 Millionen US-Dollar an Tantiemen
mischaef schrieb:
Um eine geringere Strafe zu erreichen, bekannte sich Smith inzwischen im Anklagepunkt der Verschwörung zum Telekommunikationsbetrug schuldig und erklärte sich bereit, 8.091.843,64 US-Dollar aus seinen illegalen Einnahmen zurückzuzahlen.
klingt gut, würde ich auch sofort machen, wenn das Strafmaß die restlichen 4 Mio nicht überschreitet :D
verbrechen lohnt sich eben
 
TnTDynamite schrieb:
Ein Teil des Problems ist erstmal die Identifizierung, oder? Gut gemachten AI-Slop erkennt ein ungeschultes Ohr mitunter nicht.
Warum sollte ich auch nichts damit verdienen dürfen? Ich kann ja auch ohne AI in 5 Minuten etwas hinrotzen und es kann monetarisiert werden. Ob das nun von einer AI kommt oder nicht ist irrelevant. Die sollten eher offen ob es ein Bot ist oder nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azdak
Snapuman schrieb:
Und da die Plattform sich auch anteilig des Umsatzes an den Einnahmen bedient, wird auch sie um potenzielle Einnahmen betrogen.
Die Einnahmen ändern sich aber nicht, nur die Verteilung des Künstleranteils. Also die Plattform hat keine Nachteile, nein. Bzw. bekommt sie vielleicht sogar ein paar € mehr, wenn die Bots bezahlte Accounts verwenden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snapuman
Ok stimmt da hast du wahrscheinlich recht.
 
Kein Mitleid.

(mit Spotify & Co.)

Unbekannte "Künstler" bekommen lächerliche 0,5 Dollar Cent pro Abruf? Ich weiß ja nicht, aber das scheint mir sehr wenig. Gut, wenn man als "Plattenlabel" wie früher die Künstler kennt - würde sowas heute nicht passieren. Aber die Gier der Konzerne ist zu groß, um eine echte Plattform für Künstler zu schaffen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aeri0r
Dramme schrieb:
Hate the game, not the player.
Dummer Spruch. Jedes "Spiel" braucht Regeln. Ohne Regeln ist es einfach nur Anarchie und dann "spielt" am Ende auch keiner mehr.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azdak
sehr coole Aktion, nur zu blöd wenn man den Hals nicht voll genug bekommt
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Quantität und Snapuman
fab.erg schrieb:
...und diejenigen die für die Werbung bezahlen sollten sich mal fragen, wofür sie eigentlich zahlen... :D
Für nun 99,9% echte Kunden anstatt 100%?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fab.erg
Krik schrieb:
@tomgit
Da wird viel zu viel gleichzeitig hochgeladen. So viele Prüfer könnten die gar nicht einstellen, wie sie dafür benötigen würden.

Nachtrag:
ZeitraumNeue Songs hinzugefügtNeue Podcasts hinzugefügtGesamtstunden an Inhalten
Täglicher Durchschnitt60.0002.50012.000
Wöchentlich420.00017.50084.000
Monatlich1,8 Millionen75.000360.000
Jährlich21,6 Millionen900.0004,32 Millionen
Daten aus 2025, Quelle
Wenn das stimmt, dann werden 8,3h Material pro Minute hochgeladen.
War ja damals bei RapidShare & Co auch kein Argument.
Ergänzung ()

Also er hat 12 Millionen eingenommen und muss jetzt 8 Millionen zahlen und fünf Jahre ins Gefängnis? Bei guter Führung vermutlich weniger. Also für vier Millionen Euro würde ich mir das auch überlegen 😇
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snapuman
KI Slop hält Einzug ja, aber die KI ist hier nun wirklich nicht Schuld dran, sie wird einfach instrumentalisiert. Dieses "Mantra" ist mittlerweile schon anstrengend...

Die Plattformen sollten lieber mal ihre Erkennungen verbessern und gleichzeitig richtige Künstler mal ordentlich entlohnen - ist ja schon gruselig zu sehen das vermutlich 99% quasi "nichts" kriegen.
Allein ein paar Instrumente damit zu finanzieren wird schwer, außer man spielt Blockflöte oder Triangel... :o
 
Und wie ist das nun rausgekommen? Die Masche ist ja nicht neu, will die Dunkelziffer garnicht wissen^^
 
Snapuman schrieb:
Da hat sich jemand vom Bulgaren inspirieren lassen, der Spotify um 'ne Millionen betrug - der kam damals straffrei durch und wurde reich.
...

Glendon schrieb:
...

Ich hatte bisher gedacht, wenn ich z.B. 10 € für ein Abo zahle, kann ein Künster nach einem Monat - selbst wenn ich nur durchgehend seinen Song höre - nicht mehr als die 10 € (-Gebühr für Dienstbetreiber) einstreichen...
Der hat auch nicht betrogen, der hat nur eine Lücke genutzt. Er hat viele zahlungspflichtige Abos abgeschlossen und nur von diese aus seine eigenen Titel aufgerufen. Abokunden können hören was sie wollen. Er war dazu der Urheber der Musik, keine KI. Grundlage der Funktion war die 10€ Frage.
 
Zurück
Oben