Ein Spotify-Nutzer generiert dem Unternehmen gerade mal 22 € Umsatz im Jahr, hört aber täglich im Schnitt 2,8h zu. Da kann gar nicht allzu viel an die Künstler ausgeschüttet werden.CastorTransport schrieb:Unbekannte "Künstler" bekommen lächerliche 0,5 Dollar Cent pro Abruf? Ich weiß ja nicht, aber das scheint mir sehr wenig.
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News Musiker gesteht Betrug: 12 Mio. US-Dollar Streaming-Tantiemen mithilfe von KI-Bots
nipponpasi
Lieutenant Pro
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😃👍...nicht zu verwechseln mit dem Musiker Michael W. Smith, bekannt für seine christlich-ausgerichtete Musik...
Cr4y
Commodore
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Gier frisst Hirn.mischaef schrieb:... resultierten daraus Einnahmen von über 3.000 US-Dollar täglich beziehungsweise fast 100.000 US-Dollar pro Monat.
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Trotzdem mit dem ganz klaren Vorsatz zu betrügen bzw. das System für seinen Vorteil auszunutzen. Aber ja, deswegen kam er am Ende auch damit durch und konnte die Kohle behalten.Hovac schrieb:der hat nur eine Lücke genutzt.
Nur weil etwas (rein rechtlich) legal ist (weil der Fall so noch nicht bedacht wurde oder das Gesetz Lücken hat /sich widerspricht etc.) macht es das noch lange nicht automatisch zum "nicht-Betrug".
Also juristisch eben schon, aber nicht im allgemeinen Sinne des Wortes Betrug.
Das hat der Kollege hier vermutlich teilweise auch gemacht (steht ja so nicht explizit dabei, ob er nur free oder auch bezahlte Konten verwendet hat)Hovac schrieb:Er hat viele zahlungspflichtige Abos abgeschlossen und nur von diese aus seine eigenen Titel aufgerufen. Abokunden können hören was sie wollen.
Das Vorgehen ist doch aber ganz klar vom Prinzip her das gleiche, nur eben in einem viel größeren Maßstab und mit zeitgemäßeren Tools.
"KI" hat ihm die Arbeit nur leichter gemacht, er hätte das exakt so aber auch ganz herkömmlich selbst Skripten/Slopen können.
Ob ich mir Slop per "KI" erstellen lasse oder Slop "manuell"/herkömmlich produziere, macht am Ende exakt null Unterschied.Hovac schrieb:Er war dazu der Urheber der Musik, keine KI.
"KI" vereinfacht nur den Prozess der Erstellung. Urheber bin ich in beiden Fällen gleichermaßen.
Er (der Bulgare) hatte diese Playlist mit ~00:30 min only Tracks ja eigens für diesen Zweck zu Effizienz-/Gewinnmaximierung produziert.
Falc410
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Ich verstehe das nicht ganz, wofür soll er genau verurteilt werden? Das System dieser Dienstleister sieht doch vor, dass jemand Musik hochlädt (egal ob selbst oder AI gemacht) und sich jemand diese Musik anhört (egal ob Mensch oder AI). Ich sehe da eher die Dienste in der Verantwortung ihre Künstler zu überprüfen. Hätte erwartet, bevor Geld fließt, muss man sich als natürliche Person authentisieren.
Wenn die so blöd sind und nicht merken, dass 1000 verschiedene Künstler, die selbe Bankverbindung nutzen, dann sehe ich da vielleicht eine Verletzung des Nutzungsvertrages aber keine Klage in Millionenhöhe. Als ob es das erste Mal wäre, dass jemand Bots einsetzt um Dinge zu automatisieren.
Wenn die so blöd sind und nicht merken, dass 1000 verschiedene Künstler, die selbe Bankverbindung nutzen, dann sehe ich da vielleicht eine Verletzung des Nutzungsvertrages aber keine Klage in Millionenhöhe. Als ob es das erste Mal wäre, dass jemand Bots einsetzt um Dinge zu automatisieren.
Mensch ja, AI nein.Falc410 schrieb:und sich jemand diese Musik anhört (egal ob Mensch oder AI)
Ganz pedantisch: Ein Zuhörer muss bei Spotify eine Person sein, da ein Bot keinen Endnutzervertrag abschließen kann. Er kann (im Augenblick) keine juristische Person sein.
Der Mann aus der News hat tausende Bots "zuhören" lassen und das ist eben nicht erlaubt.
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Das ist richtig.Krik schrieb:Der Mann aus der News hat tausende Bots "zuhören" lassen und das ist eben nicht erlaubt.
Der "Trick" dabei ist aber, dass es eben kein Verbrechen ist. Nur ein Verstoß gegen die Konten-Richtlinien/ToS der Streamingdienste.
u.A. deswegen kam der Bulgare damals mit der Nummer ja auch durch. Der hat ja auch nur seine vServer-Instanzen "zuhören" lassen.
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Exakt das hatte der Bulgare auch gemacht.Krik schrieb:Er hat sich damit aber als "Künstler" mit einer nicht vorhandenen menschlichen Hörerschaft Tantiemen erschlichen.
Siehe #44, das stelle ich ja überhaupt nicht in Frage ^^Krik schrieb:Das nennt man gewerbsmäßigen Betrug.
Komisch, wenn Unternehmen anfangen Steuerschlupflöcher zu nutzen und zu bescheissen wird nicht so argumentiert. Wieso gelten für einige Leute und für Unternehmen andere/laschere Regeln als für (Privat-)Personen?aspro schrieb:Dummer Spruch. Jedes "Spiel" braucht Regeln. Ohne Regeln ist es einfach nur Anarchie und dann "spielt" am Ende auch keiner mehr.
Beispiel?
Unternehmen nutzt Land X um wenig steuern zu zahlen oder Sachen günstig herzustellen -> Globalisierung, "Unternehmen müssen halt so handeln da die ihren Investoren maximalen Gewinn schulden".
Person X nutzt VPN um günstiger einzukaufen oder lokale Preise in Anspruch zu nehmen -> Erschleichen von Leistungen, Steuerhinterziehung, Betrug etc. pp.
Merkst selbst?
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War doch quasi schon immer so.Dramme schrieb:Wieso gelten für einige Leute für Unternehmen andere/laschere Regeln als für (Privat-)Personen?
Alle Menschen sind gleich.
Sehr Reiche/Mächtige Menschen sind gleicher.
Toast.Brot
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Ich möchte nichts beschönigen oder gutheißen, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ Menschen sein können, um neue Techniken für kriminelle Aktivitäten zu nutzen. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen.
Muntermacher
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Weil die Menschen auf Schrott stehen. Auch sprachlich.tomgit schrieb:Und warum kann man auf den Plattformen AI-Slop monetarisieren?
Der aus North Carolina stammende Musiker Michael Smith
Ist das denn wirklich ein Musiker? Oder hat er nur KI Songs erstellt?
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valider Punkt - gerade auch in Bezug zu der parallelen "was ist Kunst" Diskussion im DLSS5 Thread.
RollingStone, heise etc. schreiben alle auch nur von einem "Mann aus North Carolina".
Ich finde auch nach kurzer Recherche kein weiteres Schaffen im musikalischen Bereich zu diesem Namen.
Seine einzige Absicht war der Betrug. "Seine" durch "KI" erstellten Songs sind einzig mittel zum Zweck dieses Betrugs.
Das ist damit imho ein sehr klares Indiz, dass der Typ weder Künstler noch Musiker ist. Der ist einfach nur ein Betrüger.
Solltet ihr evtl. noch mal kurz selbst recherchieren und dann entsprechend den Titel/Artikel anpassen @mischaef
RollingStone, heise etc. schreiben alle auch nur von einem "Mann aus North Carolina".
Ich finde auch nach kurzer Recherche kein weiteres Schaffen im musikalischen Bereich zu diesem Namen.
Seine einzige Absicht war der Betrug. "Seine" durch "KI" erstellten Songs sind einzig mittel zum Zweck dieses Betrugs.
Das ist damit imho ein sehr klares Indiz, dass der Typ weder Künstler noch Musiker ist. Der ist einfach nur ein Betrüger.
Solltet ihr evtl. noch mal kurz selbst recherchieren und dann entsprechend den Titel/Artikel anpassen @mischaef
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würde mich brennend interessieren wie viel und wie oft von dem neuen zeug zeug tatsächlich angehört wird, und dann der CO2 Ausstoss für all den unnötigen Speicher und Aufwand xDKrik schrieb:@tomgit
Da wird viel zu viel gleichzeitig hochgeladen. So viele Prüfer könnten die gar nicht einstellen, wie sie dafür benötigen würden.
Nachtrag:
Daten aus 2025, Quelle
Zeitraum Neue Songs hinzugefügt Neue Podcasts hinzugefügt Gesamtstunden an Inhalten Täglicher Durchschnitt 60.000 2.500 12.000 Wöchentlich 420.000 17.500 84.000 Monatlich 1,8 Millionen 75.000 360.000 Jährlich 21,6 Millionen 900.000 4,32 Millionen
Wenn das stimmt, dann werden 8,3h Material pro Minute hochgeladen.
Kaufmannsladen
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Ganz im Gegenteil, in den 2010er Jahren hatte Deep Learning seinen großen Durchbruch. Das war damals der große Hype und alle wollten plötzlich neuronale Netze. OpenAi wurde nicht zufällig 2015 gegründet und DLSS 2018 eingeführt.Snapuman schrieb:(2018, war ja noch die pre-"KI" Zeit)
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@Kaufmannsladen äh ja stimmt, ich hätte vlt. konkreter formulieren sollen "pre-"ChatGPT"-Zeit". ChatGPT war ja der Punkt, wo "KI" plötzlich zum Massenphänomen wurde.
2018 gabs jedenfalls mir bekannt noch kein für die Masse zugängliches LLM-basiertes Tool was einem mal eben tausende Musikstücke produziert
2018 gabs jedenfalls mir bekannt noch kein für die Masse zugängliches LLM-basiertes Tool was einem mal eben tausende Musikstücke produziert