Muss man Herr der Ringe (Filme) vor Ringe der Macht Serie gucken? (+ Drachen)

Tolkien hat mit den Werken „der kleine Hobbit“ und dem „Herrn der Ringe“ echte Meilensteine der Literatur im 20. Jahrhundert geschaffen.

„Der kleine Hobbit“ ist eigentlich nur ein recht schmales Buch, welches für die Kinoproduktion zu einem dreiteiligen Spektakel „aufgeblasen“ wurde. Es erzählt im wesentlichen die Ursache für die Auseinandersetzungen, die im „Herrn der Ringe“ beschrieben werden.

„Der Herr der Ringe“ ist eine Romantrilogie mit mehr als 1000 Seiten. Diese ist mit diesem filmischen Dreiteiler sehr schön umgesetzt worden.

Ich hab diese Bücher als Teenagern selbst gelesen. Diese Bücher zu lesen, das würde ich jedem prinzipiell empfehlen, denn nichts geht über die eigene Interpretation und die eigene Fantasie.

Die Umsetzung in einen Mehrteiler fürs TV/Streaming habe ich dagegen mir nie angeschaut.
Für das Erfassen der Geschichte ist es meines Erachtens nicht notwendig.

Hier eine Dokumentation von ARTE über den Schriftsteller, die zeitliche Einordnung usw.
 
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Dudde schrieb:
Hab vor vielen Jahren mal den ersten Film 2x angefangen aber bin jedes mal am Anfang eingeschlafen
Geht aber auch recht idyllisch los im Auenland. Ich würde aber dann nicht zur extended Version raten, die hat zwar ihre guten extra Szenen, aber auch ihre Längen.
 
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Danke für die zahlreichen Infos und Reihenfolgen.
Ich denke mir aber so das man die "Wow Effekte" wenn ein Charakter aus Filmen etc kommen, dann komplett fehlt.
Zumindest wäre das bei Breaking Bad und Better Call Saul der Fall.
Man kann Saul auch als eigenständige Serie sehen ohne die Charaktere zu kennen, aber ich fand es da doch besser diese "achwas der ist dabei/kam dazu Effekte" zu erleben.

Und ja die Serie wurde mir empfohlen zu gucken.
PS. Bücher lese ich auch gerne, aber HdR Bücher sind nun nicht so billig als das ich das Risiko eingehen würde die zu holen wenn es eigentlich nicht meine Genre ist. Sollten mir die Filme gefallen wäre das eine Überlegung wert, da Filme meist sowieso gegen Bücher abstinken und man den/die Filme dann automatisch schlechter findet. Deshalb gucke ich lieber erst die Filme bevor ich die Bücher dazu lese.

Hab mir durchs Bücher vorher lesen schon einige Filme kaputt gemacht und betreibe es seitdem andersherum 👍
 
Herr der Ringe ist nun echt keine Filmreihe die - von einer Sache die was mit der Farbe Weiß zu tun hat abgesehen - irgendwie Spoilermaterial enthalten würde.
Ist eine klassische Heldenreise und dabei sind Beginn (sieht man halt am Anfang der Filmreihe) und Ende absolut klar. Der Held überwindet alle Hindernisse und obsiegt, trotz Rückschlägen und Widrigkeiten, geht gestärkt aus seiner Queste hervor. Und allein das (dementsprechend offensichtliche) Ende hat SuperHeinz ”gespoilert“.
Wie er auch sagt, da ist absolut der Weg das Ziel…

Zur Serie: Gibt es da nicht eine Enthüllung die mehr Impact hat, wenn man die Filmreihe (und Charaktere) kennt?!
 
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TR2013 schrieb:
Bitte nicht in den falschen Hals bekommen aber Normalo sagt: Bücher langweilig
Bitte nicht in den falschen Hals bekommen, aber wenn Normalo sagt: "Bücher langweilig", dann Normalo nicht Normalo sondern Volldioto.

@Dudde
Die Serie ist weder alleinstehend, noch als Adaption irgendwas wert. Sorry, aber die ist Müll. Es kommen tatsächlich bekannte Charaktere vor, aber die werden von anderen Schauspielern gespielt und anders charakterisiert.

Ob du jetzt zuerst Filme oder Bücher liest, ist natürlich deine Sache. Ich hab damals erst die Bücher gelesen, kurz bevor die Filme rauskamen. Daher rate ich zu der Reihenfolge. Die Mehrheit wird die Bücher aber sicher erst gelesen haben, nachdem sie die Filme sahen. Das sind sicher auch glückliche Menschen.
 
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So ist das eben mit diesen Helden-Epen, wenn die kein gutes Ende hätten, würde sich kaum ein Mensch dafür interessieren. Bis zu diesem guten Ende eine tolle, abwechslungsreiche Geschichte mit zahlreichen Irrungen und Wirrungen zu finden, macht doch allein den Reiz des erzählten Weges aus.

Die Filme basieren auf den Büchern. Jedenfalls bei den Trilogien von "Der Hobbit" und "Herr der Ringe". Bei der Serie wurde auch viel ausgeschmückt und ergänzt, was man dem Silmarillion nicht entnehmen kann. Das ist manchmal doch arg eine Fantasie auf der Basis einer Fantasie. Aber eine nicht uninteressante Interpretation.
 
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Weirdo sagt: Die beste Adaption vom Herrn der Ringe ist immer noch das Lego-Spiel. 😎
 
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Ich habe die HDR-Bücher viel später nach den Filmen gelesen und muss sagen, dass die Filme doch auch einiges weggelassen haben. Gerade das Ende ist sehr viel ausführlicher, Bombadil wurde gar nicht verarbeitet und das Ende von Saruman ist auch ein ganz anderes.

Bin eher Lesemuffel, aber bei HDR habe ich alles gelesen, inkl. Simarillion. Das war echt klasse. Der Hobbit ist mir eher zu stark Slapstik (war ja auch eher ein Kinderbuch)...
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Zur Serie: Gibt es da nicht eine Enthüllung die mehr Impact hat, wenn man die Filmreihe (und Charaktere) kennt?!
Ja und nein. Es ist aber jeden Fall besser, wenn man die Bücher kennt. 😉
Ergänzung ()

Übrigens: Ich habe alle Bücher sowohl auf Papier, als auch auf dem E-Reader.
Nur mal so als Hinweis, für die Papier-Allergiker hier. 😁
 
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Garmor schrieb:
Die beste Adaption vom Herrn der Ringe ist immer noch das Lego-Spiel. 😎
Das hab ich tatsächlich noch nie gespielt. Ist das wirklich gut? Das sah für mich immer mehr nach einer Adaption der Filme statt der Bücher aus.
Ergänzung ()

SuperHeinz schrieb:
Nur mal so als Hinweis, für die Papier-Allergiker hier. 😁
Und für die, die aufs Geld schauen müssen... Bibliotheken!
 
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Topinambur schrieb:
„Der kleine Hobbit“ ist eigentlich nur ein recht schmales Buch, welches für die Kinoproduktion zu einem dreiteiligen Spektakel „aufgeblasen“ wurde. Es erzählt im wesentlichen die Ursache für die Auseinandersetzungen, die im „Herrn der Ringe“ beschrieben werden.
Stimme ich zu und ich fands persönlich zu "kindgerecht" im Vergleich zu HDR. Besonders die Zwischensequenzen à la Highschool Musical waren irgendwie befremdlich im düsteren Mittelerde.

Daher würde ich auch sagen, zuerst die Hobbitfilme und danach HDR.
Serie nur wenn du absolut Bock darauf hast.
 
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Wenn man das Ganze wirklich verstehen will MUSS man das Silmarillion lesen. Allerdings ist das keine leichte Kost, im Gegenteil. Dann der kleine Hobbit und dann die Herr der Ringe Trilogie.

Das Buch hat überigens kein Happyend.

Ich hab sowohl die Serie als alle Fime gesehen. Wie schon gesagt wurde, " Der Hobbit" ist fürchterlich aufgeblasen, geht aber dafür sehr in Details. Was irgendwo klar ist wenn man sieht dass bei Tolkien "Der kleine Hobbit" ein schmales Büchlein ist und "Herr der Ringe" 3 recht pralle Bücher füllt.

Die Serie fällt leider sehr sehr ab,was mich aber auch nicht wundert. Sie versucht Teile aus dem Silmarillion zu zeigen, lässt aber die Grundlagen (Wie die Erschaffung der Welt, der Elben.. den Auszug der Elben aus Valinor, die Erschaffung der Silmarillion, warum die Numenorer auf der Insel sind... und und und) vollkommen weg (Bis auf Andeutungen die der Nichtkundige nicht einordnen kann).

Die Bücher sind für Fans des Genres sicher ein Must... inklusive der von Tolkiens Sohn herausgegebenen Texte "Nachrichten aus Mittelerde", "Das Buch der verschollenen Geschichten" und noch einige mehr.
 
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die 3 filme gucken. hobbit und serie niemals anrühren.

ist besser so. trust me

natürlich sieht man auch bei der trilogie mitlerweile gut was greescreen ist und was eher weniger aber hobbit und die serie sind gefühlt 99% am computer gemacht worden.

vom politischen mal ganz zu schweigen.
 
Tevur schrieb:
Das sah für mich immer mehr nach einer Adaption der Filme statt der Bücher aus.
Ja, ist natürlich auf die Filme gemünzt. Die Lego-Spiele sind auch alle sehr ähnlich mit recht banalen Puzzeln und Hüpfeinlagen. Nichts Besonderes, aber nett und charmant.

Bei der Hobbit-Version waren sie so gierig, dass sie das Spiel schon nach dem zweiten Teil rausgebracht haben und somit das letzte Drittel fehlt. :freak:
 
Fürchterlich aufgeblasen sind alle Filme. Besonders was die Schlachten betrifft. Wenn man von denen in den Büchern liest, dann ist das manchmal kaum ein Geplänkel. Wohin gehend Peter Jackson bombastische Schlachtenszenarien ableitet, sodass man sich an die Monumentalfilme aus den 50er Jahren erinnert fühlt.
 
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Also ich würde es mal so einordnen:
Film-Fans: HdR Trilogie schauen und glücklich sein
Cineasten: Erst Hobbit, dann HdR Trilogie schauen
Fantasy -/ Herr der Ringe Fans: Erst HdR lesen, +evtl. der kleine Hobbit, anschließend RdM, dann Hobbit und anschließend HdR Trilogie schauen.
Tolkien Nerds: Das Silmarillion + alle losen Blätter und Ideen lesen, anschließend stundenlang in Internetforen philosophieren warum alle Filme und Serien Schei.. sind, anschließend elbisch lernen und die restlichen Bücher auf elbisch lesen.

Ps: Es gibt auch, aus den 80ern? glaube ich, einen schönen HdR Zeichentrick Film, welcher vor dem ganzen Hype entstanden ist, dieser lohnt sich mMn. Auch als HdR Fan.

Meine persönliche Meinung als Fantasy und HdR Fan, lohnen sich alle Filme und die Serie, sowie die Buch-Trilogie.
 
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Also die HdR-Bücher fand ich jetzt auch nicht sooo doll. Für meinen Geschmack ist da einfach zu viel drin. Weniger ist mehr.

Die drei HdR-Filme fand ich gut. Gut, dass man hier die Geschichte etwas gestrafft hat, sonst wäre es mir auch zu viel gewesen.

Der Hobbit (Film) hingegen fand ich furchtbar. Ich kann nicht sagen, was mich daran stört, aber es löst bei mir den vollen Uncanny-Valley-Effekt aus. Vielleicht sind es die 60 48 fps mit denen man das aufgenommen hat?

Die Ringe der Macht habe ich mir dann nicht mehr angeschaut, nachdem ich ein paar kurze Kritiken gelesen habe.
 
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Krik schrieb:
Also die HdR-Bücher fand ich jetzt auch nicht sooo doll.
Auch wenn's manche als Blasphemie empfinden, mich haben die auch nicht so begeistert. Wie du sagst, teilweise ziemlich zäh und unnötige Handlungsstränge. Ich habe die als Teenie vor 30 Jahren gelesen, war also nicht von den Filmen voreingenommen.
Krik schrieb:
Die Ringe der Macht habe ich mir dann nicht mehr angeschaut
Wenn man einige Fremdscham-Szenen ausblendet (z.B. Galadriel hoch zu Ross am Strand :freak:) fand ich es eigentlich ganz unterhaltsam. Hab es mir schlimmer vorgestellt, so wie das zerrissen wurde.
Krik schrieb:
Der Hobbit (Film) hingegen fand ich furchtbar
Da fand ich dafür das Buch super. Nett und kurzweilig, im Gegensatz zu den Filmen.
 
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Tevur schrieb:
Bitte nicht in den falschen Hals bekommen, aber wenn Normalo sagt: "Bücher langweilig", dann Normalo nicht Normalo sondern Volldioto.
Möchtest du das ausführen?
Ich bin damals mit 14 in die Gefährten gegangen (theater cut) und habe danach die komplette Tolkien Literatur genau einziges mal gelesen (einschließlich des silmarillion). Die Filme habe ich mir mehrmals angeschaut inkl. der extended Cuts.
Also wenn ich ehrlich bin: die Bücher sind im Vergleich zur Peter Jacksons Interpretation "zährender".
Das gleiche kann ich übrigens auch zu game of Throne sagen (zumindest zu den staffeln, die auch in buchform erschienen sind). Die erste Staffel angefangen und die bis dato verfügbaren Buchreihe verschlungen. Hätte man diese mit allen Pfaden umsetzen wollen, hätte man wahrscheinlich 30 teilgenommen staffeln erschaffen müssen (und hätte bestimmt nach den ersten 10 folgen mindestens die Hälfte der Zuschauer verloren).
Was habe ich bisher mit Freunden und Familie mehrmals wiederholt im Gegensatz zum anderen verfügbaren Medium?
Jetzt mit Kindern und noch weniger Freizeit wählt man sogar noch strenger seine Freizeit aus. Ich will nicht in Abrede stellen, dass ein Buch zu lesen ein aktiverer und bildender Vorgang ist als das passive konsumieren einer Serie.
Aber ich und Tolkiens erben und rechteverwalter werden wahrscheinlich zustimmen, dass es besser ist diese kunst überhaupt zu konsumieren, als überhaupt nicht.
Und seien wir mal ehrlich: Literatur ist auch nur immer wieder die Kopie einer Kopie einer Kopie. Mit einem gewissen Alter will man überrascht werden oder kehrt zu den kunstformen zurück, die einen erstmalig überrascht haben und Emotionen ausgelöst haben. Und da gehe ich aktuell immer den Weg das Produkt erst in zusammengefasster filmischen Form zu sehen, als zeitlichen Mehraufwand für ein buch aufzubringen, was einen hinterher enttäuscht.

Jeder befindet sich in einer blase. Meine liest mehr Fachliteratur und paper als belletristik. Und diese blase hat wahrscheinlich Herr der Ringe einmal im Leben gesehen, aber höchstens 10% haben die Bücher dann wirklich gelesen.

Ich habe zwischen den Feiertagen wieder die extended Edition geschaut einschließlich mid-life crisis Emotionen, da der Kram, wie auch ich, mittlerweile ein Viertel Jahrhundert älter ist.
Und man kann es immer nur noch würdigen wie gut die Produktion in allen belangen war, dass man ihr das Alter nicht anmerkt.

Um auf meine Frage zurückzukommen: um vom reißerischen Terminus "normalo" auszugehen, von dem man annimmt, dass dieser eine absolute Mehrheit zu einer Fragestellung einnimmt: ich stimme der Aussage zu. Die Mehrheit wird die Bücher langweilig (oder besser: langweiliger) finden im Vergleich zu den Filmen. Zumindest die Herr der ringe Reihe. Beim Hobbit wäre meine Auffassung genau umgekehrt. Da würde ich zur Not auch einfach das SWR/WDR Hörspiel aus den 80ern empfehlen, welches mMn die moderne Filminterpration (welche eindeutig nur cow milking war, da man sich auch noch weitere handlungsstränge ausgedacht hat, um die Anzahl der Filme zu rechtfertigen) in den Schatten stellt.

Ich bezweifle, dass der Autor der Aussage Bücher per se langweilig findet.

Und die Definition Vollidiot passt mMn überhaupt nicht zu dieser Aussage (selbst wenn der Autor sie vollumfänglich gemeint haben sollte).
 
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SaschaHa schrieb:
Ganz einfach:
  • 1) Herr der Ringe 1-3 zuerst
  • 2) dann Hobbit 1-3
Umgekehrt ist es richtig.
Zuerst die Hobbit-Filme, dann Herr der Ringe.

Dann versteht man vieles besser, zudem weiß man dann auch, was es mit den versteinerten Trollen in HDR auf sich hat ;-)

Wobei ich in dem Falle das Buch "der kleine Hobbit" (alte, bessere Übersetzung) empfehle. Das ist richtig niedlich.
 
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