News Nach Sieg gegen Apple: Epic Games bietet neues Bezahlsystem für Entwickler an

RAZORLIGHT schrieb:
Na wenn Mr. Einzeiler das sagt :daumen:
Na, nix dazu, dass ich dich scheinbar nicht trollen wollte und Android entgegen deiner Aussage nicht geschlossen ist und es einige alternative Stores gibt?

Nur das salty sein ohne Gründe?
 
RAZORLIGHT schrieb:
Wo verhindert Steam einen Preiswettbewerb?
Verhindern von Weitergabe/Verkauf eines Games, Und zumindest im deutschen Rechtsraum ist das eine legale Handlung, völlig egal was Steam und Co. gegenteiliges behaupten.

Abgesehen davon wurde dadurch der Spiele-Verleih, was früher durchaus üblich war (hab früher viele Spiele in der Videothek ausgeliehen) wirksam unterbunden, und Läden wie Verleihnix u.ä. vernichtet.

Aber das Wesentlichste überhaupt ist/war das man gezwungen wird einen Titel "freizuschalten". Das hat schon etwas von "Arbeit macht frei"-Zynismus. Denn durch diesen Vorgang wird ein Kauf auf eine Person fixiert, etwas was eindeutig gegen deutsches Recht verstößt, und trotzdem tut niemand etwas dagegen.
RAZORLIGHT schrieb:
Und früher waren die Spiele aber auch teurer und preisstabiler, bis auf die paar Titel bei der Softwarepyramide.
Sorry, aber das ist totaler Unfug. Ganz im Gegenteil. Denn früher wurden halt CDs/DVDs vor der Veröffentlichung gebrannt, und wenn dann das Game floppte fingen die einzelnen Händler schnell einen Preiskrieg an, und ein Game wurde dadurch schnell sehr viel billiger. Heutzutage diktiert man die Preise von oben herab und nur Steam und die Publisher diktieren den Preis. Ein Nachfrage-bestimmt-den-Angebotspreis existiert faktisch nicht mehr. Zu Zeiten als man noch physische Datenträger hatte bestimmten den Preis (sehr viele) Händler aufgrund der Nachfrage.
RAZORLIGHT schrieb:
Du verwechselst Fanboys mit Menschen, die für sich einfach das beste Produkt nutzen.
Ein Fanboy ist jemand, der etwas von Firma XY kauft/feiert auch wenn es schlechter als die Konkurrenz ist.
Steam wollte ich aber gar nie kaufen. Es wurde mir aufgezwungen. Abgesehen davon daß Steam/jedweder Launcher kein Produkt ist. Denn weder braucht das irgend jemand, noch ist es für irgend etwas gut. Und nur weil man Gegenteiliges behauptet wird es nicht wahr.

Wenn ich Spiel XY zocken will, dann brauche ich Spiel XY. Kein Steam, kein Epic und auch kein GoG. Nur Spiel XY.

Aber für dich ist wahrscheinlich auch der Windows-Kopierschutz ein Produkt das man braucht, nur weil MS behauptet es wäre zum Vorteil vom Anwender.
RAZORLIGHT schrieb:
Was hast du denn für Vorteile von und durch Epic?
Nicht Vorteile, sondern die wenigsten Nachteile. Zu allererst die freie Pfadwahl, was ich bei Steam absolut und zutiefst ablehne. Das ist ein so starkes NoGo, so viele Vorteile könnte eine Plattform gar nicht bieten um das aufzuwiegen.

Und von wegen EULA. Das Game zocke ich nicht, ich hab für Text-Adventures nichts übrig. Ist mir egal von welcher Plattform.

Apropos Plattform: Die Akzeptanz dieser von Leuten wie Dich, die denken daß dies kein Zwang, sondern ein Produkt ist, wofür man womöglich noch dankbar sein sollte, hat überhaupt erst zu dem Monopol bzw heutzutage zu dem Oligopol, und der völligen Vernichtung des freien Marktes geführt.

Da hat es auch nicht genutzt wenn einige wenige dies jahrelang boykottiert haben, die Masse an Unwissenden hat schlußendlich den Ausschlag gegeben.
 
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Viele hier schauen auch einfach nicht über den Tellerrand. Die Wenigstens App Entwickler haben Erfahrung wie man selber Zahlungen sachgemäß abwickelt oder wissen überhaupt wie man hier eine funktionsfähige Infrastruktur aufbaut oder Werbung macht. Die meisten sind halt reine Entwickler, sie müssen fast alles über Dritte abwickeln und dafür Bezahlen.

Viele App Entwickler nutzen somit doch bereits jetzt eh schon Dritt die für einen die Zahlungen abwickeln, Infrastruktur bereitstellen oder Werbung machen. Schaut doch mal nach was manchmal auf der Kreditkartenabrechnung, Überweisung oder bei PayPale steht. Diese Entwickler müssten dann auch noch ein Unternehmen für Werbung bemühen, kostet auch Geld.

Jede Dienstleistung dich ich nicht selber Erbringen kann kostet mich halt Extra Kohle. Selbst wenn ich all diese Sachen selber abwickeln würde kostet das mich auch Geld (Mitarbeiter, Zeit, Kosten für Infrastruktur usw.).


Sei es nun Apple, Amazon, Microsoft, Steam und ja auch Epic, alle verlangen alle mehr oder Weniger gebühren für Ihre Leistungen. Sei es Produkte im Shop zu platzieren, Zahlungen abzuwickeln oder gar die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen um die App/das Spiel zum Kunden zu Bringen.

Somit müssten diese Entwickler doch eh Geld in die Handnehmen ob Sie gebühren direkt an den Shop Betreiber abgeben oder ob sie dritte für diese Aufgabe bezahlen und oder gar Selbst Investieren.


Für den App Entwickler ändert sich doch je nachdem nur Marginal etwas und einer hält doch i immer die Hand auf. Habe ich evtl. mehr von App\Spiele Preis in der Tasche aber evtl. weniger Verkäufe wegen Dritt Anbieter Shop oder etwas weniger pro App\Spiel in der Tasche dafür aber wesentlich mehr Verkäufe und bessere Sichtbarkeit.


Es ist hier also nur Augenwischerei von EPIC bzw. Tim Sweeny, am Ende Interessiert es ihn nicht das Entwickler bei ihm Günstiger wegkommen (Kunden werden hier sicher nicht von Profitieren). Es geht ihm nur darum ein Stück vom Kuchen abzubekommen und eine etablierte Plattform (Hier iPhone, iPad und Co.) Kostenlos nutzen zu können. Es geht am ende immer nur ums Geld und um Wachstum des eigenen Unternehmens. Krümel machen auch Irgendwann satt.


Ob Apple Faire Preise hat oder nicht kann ich nicht Beurteilen da ich den Kostenaufwand der Hinter allem Steckt nicht kenne. Das gleiche gilt aber auch für EPIC, Steam, Microsoft und Co.


Ich Entscheide immer ob mir eine Plattform ein Mehrwert bietet und den sehe ich Persönlich für mich nicht bei EPIC. Somit kommen für mich Pauschal alle App\Spiele die über Plattformen von EPIC Angeboten werden nicht mehr in Frage. Macht das leben Einfacher und spart Geld.


Ich sehe das So > Mit der rechten Hand zur Faust geballt ruft EPIC/Sweeny zur Revolution auf und mit der Linken hinter dem Rücken hält er die Hand auf zum abkassieren. Mir gefällt die Art und weise nicht wie man sich als Held hinstellt aber kein Deut besser ist als Alle anderen.



icetom schrieb:
Ich lese immer wieder Steam hat so viel mehr Features. Und dann stelle ich immer wieder fest dass ich von diesen Features gefühlt 90% nicht nutze und auch kein Interesse habe. Die Oberfläche ist mittlerweile überfüllt mit Features.

Finde gut wenn Apple verliert. Auch im Hinblick auf die andere news wo der Manager vor Gericht gelogen hat

Mag sein das du die Features nicht braucht aber es gibt genug die es wertschätzen was man mit Steam und auch Dank Steam alles bekommen hat, wie zb. Steamdeck und das wesentlich verbesserte Gaming unter Linux.


Dennoch bezahlst du bei Epic das gleiche für ein Spiel wie in anderen Shops, meinst du wirklich die Mehreinnahmen durch geringere Abgaben an Epic landen beim Entwickler ? Oder greift hier eher der Publisher die Mehreinnahmen direkt ab ? Man sieht es doch an Steam das es oft nicht der Entwickler ist der direkt als Publisher auftritt, das sind meiner Wahrnehmung nach immer noch der geringste Teil und oft sind es Indie Entwickler die sich selbst Publishen.

Epic bietet null Mehrwert für den Kunden.
 
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DagdaMor schrieb:
STEAM und Konsorten machen auch nix umsonst.

Steak bzw Valve ist bei weitem nicht so Profitorientiert wie die ganzen anderen.

Was hauptsächlich daran liegt das Valve nicht Börsennotiert ist.

Und noch ein Punkt bzgl des 'ich nutze die Features nicht': Macht euch mal Schlau was Valve alles gemacht im der Spielelandschaft als ganzes zu helfen.
Kürzlich erst die Forderung das DLC und Season Pass von anfang an auf der Page aufgeführt sein müssen. Iirc sogar inkl Inhalt.
 
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RAZORLIGHT schrieb:
Valve erlaubt den Entwickler sogar kostenlos! Steam Keys zu generieren und anzu
Naja... Du hast keinen Anspruch darauf und Steam kann nach gut Willen Key-Requests annehmen oder ablehnen.

Das System ist undiskutierbar sehr nett von Steam. Und ernöglicht sogar einen ganzen Markt um Stean herun, z.B. Humble Bundle und Co. Man kann nur betonen, Valve müsste das gar nicht zulassen!

Dennoch, dies schmälert nicht die Marktmacht von Steam. Es ist einfach ein fest einkalkulierter Prozentsatz, den Valve bereit ist abzutreten - ich würde es sehr mit einem Werbebudget vergleichen.
Alphanerd schrieb:
Nochmal: wo ist Android ein geschlossenes System
Ihr habt beide recht; Android ist grundsätzlich offen, aber so wie es von der überwiegendeb Merheit genutzt wird, ist es ein geschlossenes System (und das ist von Google genau so vorgesehen).
 
Farrinah schrieb:
In Bezug auf Games müssen jetzt nur noch die Entwickler gezwungen werden ihre Spiele auch außerhalb des Monopolisten Steam zu Lokalisieren.
Oder sehen wir hier etwa mit Zwei unterschiedlichen Augen?
Ich kann auf der Plattform Windows - Steam, GOG, Epic oder auch keinen Launcher nutzen und wie früher zB vom Hersteller direkt beziehen.
Auf der Plattform IOS kann ich das nicht, Apple hat das Monopol und erlaubt es nicht.
 
xexex schrieb:
Ich bezeichne nicht Apple Nutzer als "Zombies", sondern diejenigen die sich durch Apple Geräte in deren "Universum" einsaugen lassen, und von Apple Cloud über iOS bis zu Facetime, so abhängig von Apple machen, das eine Rückkehr in eine offene Welt praktisch unmöglich erscheint.

Also ist für dich unter dem Strich jeder der sein Produkte von Apple voll umfänglich nutzt ein Zombie `?´ Was für ein Weltbild.

Aber jetzt komm ich um die Ecke ich nutze ein iPhone habe ein MacMini, ein iPad und AppleTV was mich nach deiner Definiton allein ja eintlich schon zum Zombie macht, da ich diese Systeme voll umfänglich nutze.

Wie erklärst du nun aber das ich ein gutes win11 \ Linux System habe ?

Auch nutze ich Raspberry Pi’s und habe sogar einen Linux File Server neben zwei Qnap NAS

Jetzt mal meine Nutzerverhalten:

Mac und Iphone für normale Real World Dinge die man auch mal auf Verschieden Geräten Synchroniesieren will:
  • Termine
  • Schriftverkehr
  • Email
  • Steuern
  • usw.

Dann legen die die Grundlegenden Dateien auf der NAS haben also nichts im Apple Ökosystem .

Das AppleTV und mein win11 System sind für meine Unterhaltung da wie Spiele, Filme & Musik (die ich neben CD's, BluRays auch mal bei Apple Kaufe)

Meine bei Apple gekaufte Musik kann ich Problemlos auch mit anderen Playern nutzen.

Bilder Nutze und Bearbeite ich an meinen win11/Linux System und ja das geht ohne Probleme und finde ich bequemer als mit dem Mac. (Ist halt meine Persönliche Wahrnehmung)

Auf meiner NAS sind alle Dokumente gesichert die Relevant sind auf meine Linux Server alles was mit Spielen und Unterhaltung zu tun hat.

Mein Rasberry Pi stellt mir Netzwerkdienste wie PiHole zu verfügung oder dienen als digitaler Videorecorder der meinen USB SatStick nutzt.

Wenn ich "wollte" kann ich das Apple Ökosystem einfach austauschen mit alternativen von Windows oder Linux und würde es nicht vermissen. Bis vor 15 Monaten war es auch so.

Ich "will" es aber nicht austauschen weil es einfach zu bedienen ist und mir einfach die Beste Erfahrung bietet die ich direkt „out of the box“ bekommen habe was Office tätigkieten angeht.

Somit nutze ich Persönlich nur das, was für mich das Beste aus allen Ökosystem ist.

Und ich glaube das viele das Persönlich auch so sehen oder machen.
Es geht hier nicht um gefangen sein, es geht hier um Bequemlichkeit und das alles einfach nur Funktioniert.

Natürlich war der Umstieg auf Mac ein bisschen ungewöhnlich für mich aber nach zwei drei Monaten hat man den dreh raus und viele Short Cuts die man brauch einfach drinn.

Und ich nutze Microsoft Produkt wie MS-Dos oder Windows seit über 30 Jahren und ich habe es auch geschafft aus dem MS Ökosystem wie Windows und Office auszubrechen (Siehste geht auch andersrum ;))


xexex schrieb:
Versuche du mal von Hardware und Services die komplett von Apple abhängig sind und mit keiner anderer Plattform funktionieren loszukommen. Nicht ohne Grund hat die EU Apple dazu verdonnert jegliche Hardware in der Zukunft auch für andere Hersteller zu öffnen.

Es gibt bestimmt keinen Google dienst der dich nicht genauso gefangen hält ?

Oder Gar einen von Microsoft ?

Aber kannst ja sicher Konkrete Beispiele nennen oder ?
 
CountSero schrieb:
Epic bietet null Mehrwert für den Kunden.
Also meine mittlerweile recht umfangreiche Sammlung von kostenlos auf Epic bezogenen spielen widerspricht dem Ganzen. Von Steam kriegt man aufgrund des quasi Monopols fast nichts mehr kostenlos.
 
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Haldi schrieb:
Leidest du unter Stockholm Syndrom?
Apple macht Milliarden an Gewinn weil sie Produkte überteuert verkaufen.
Würden die ihre Produkte so bepreise das sie nur noch 15% Roi hätten und nicht 60% wären die Produkte günstiger und Kunden würden davon profitieren.
Dein Problem wenn du es dir nicht leisten kannst. Ich habe gerade ein IPhone 13 Pro nach 3 Jahren für 600 Euro verkauft.
Ergänzung ()

RAZORLIGHT schrieb:
Dann wird die Hardware bestimmt darunter gelitten haben, so wie ich Apple kenne, aber vielleicht ist auch kurzzeitig die Hölle
Ne haben Sie nicht! Darauf bezog sich mein Satz. Aktueller A16 Chip. Nix zu meckern.
 
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RAZORLIGHT schrieb:
Typisch Sweeney, ihm ging es natürlich immer nur um das Geld, jetzt kassiert er 12% statt Apple 30...
Was für ein heuchlerischer Verein.
Sweeney ist ein Geschwür/Tumor in dieser Branche, denn bisher wurde durch ihn nichts besser, außer dein eigener Geldbeutel.

Woran macht IHR denn bitte fest, dass die Gebühren "sehr hoch" sind? Gefühl?
Zu Einzelhandelszeiten waren das weit über 30%!

Zumindest Steam bietet sehr sehr viel für die 30%, aber dauert sicher nicht lange, da beschweren sich die ersten auch über 12%, immer das gleiche Spiel.

Und nein, ich nehme Apple, Google etc. Nicht in Schutz, sind mindestens genauso schlimm wie Epic. Aber Pest durch Cholera zu ersetzen ist auch nicht die Lösung.
Vor allem nicht, wenn sich Cholera als etwas Gutes verkauft.
Der Einzelhandel muss aber auch Miete und Mitarbeiter bezahlen. Der Vergleich ist also unpassend.
 
RAZORLIGHT schrieb:
(...)

Schön für dich, jeder kann selber entscheiden.
Außer, wenn Epic meint, Spiel XY soll es nur Exklusiv bei ihnen geben (bei Titeln von Epic selbst ist mir das egal, damit können sie machen was sie wollen).
Exklusivität ist Steinzeit, das haben sogar die Konsolenhersteller erkannt.
Gott ich kanns nicht mehr hören...
10 Sekunden nachdenken bitte.
Steam hat mit Abstand das grösste Angebot an Spielen, was im Umkehrschluss bedeutet, viele Spiele gibt es nur bei Steam.
Wie nennt man das? Exklusivität.
Ganz kurz Nachdenken.

Und nein, kein profitorientiertes Unternehmen löst bei mir Symphatie aus. Steam, Epic, alles im Grunde nur fancy DRM Software und DRM war schon immer Dreck.
 
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FrittiDeluxe schrieb:
Plattformen leisten - verglichen mit der Arbeitslast der Entwickler - kaum einen Beitrag zum Spiel
Joa, die Plattformen stellen ein Bezahlsystem, Werbung, einfache Erreichbarkeit und die Downlodserver bereit.

Ist jetzt nicht nichts. Ohne Distribution bringt einem auch das beste Produkt wenig
 
Schinken42 schrieb:
Wie nennt man das? Exklusivität.

Diskutieren wir das echt immer noch?

Steam Exklusivität und EGS Exklusivität sind nicht zu vergleichen.

Die einen werden gekauft und Vertraglich dran gehindert auf die andere Plattform zu gehen, die anderen könnten aber wollen nicht.
 
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Das ist gut.

Hätte nur im Jahr 2010 passieren müssen. Hinterher bestrafen funktioniert in der IT nicht. Vorher durchregulieren schon. Und damit keiner unter der Bürokratie ächzt, kann man die Regeln ab bestimmten Nutzerzahlen immer schärfer anziehen.

Das Regulierung klappt hat AT&T bewiesen (UNIX, Open-Source, Dokumentation, C). Das Zerschlagung nicht bringt und sogar sehr schädlich sein kann, hat AT&T bewiesen (UNIX-Wars, Aufstieg der Softwaremonopole, BabyBells kauften sich gegenseitig wieder auf).

Daher Google ruhig Chrome lassen. Nur hockt dann jemand im Aufsichtsrat der alles verhindert was nicht allen Anwendern - speziell denen ohne Chrome - nützt.

Bei Microsoft hilft nichts ausser der Abwicklung. Deren Quellcode eignet sich immerhin als Negativbeispiel.
 
Alles ist gut, bis der erste von einem alternativen Webshop-Betreiber mal so richtig finanziell ausgeraubt, ähm, ausgenommen wird. Dann flennt man aber bittere Krokodilstränen.
 
Am liebsten wäre es mir, die Spiele würden gar keine In-App-Käufe brauchen...
Ergänzung ()

Gaming-Opa schrieb:
Die zwingen einen wenigstens nicht seine Spiele in einem Unterordner von Steam zu installieren.
Tut Steam auch nicht.

Dafür zwang mich der Epic Launcher immer wieder, Spiele erneut herunterzuladen, obwohl sie schon da waren..
 
Lasst euch nicht zu Advokaten von Softwarefirmen machen. Es ist auch egal, wie ihr das findet, oder meint was richtig ist. Am Ende geht es darum den Markt zu regulieren. Ganz egal, wer als Samariter oder Geldgeber Weltkonzern davon profitiert. Apple, Google oder Epic sind komplett irrelevant. Wichtig ist nur, dass der Markt unabhängig von denen funktionieren muss. Hier ist es egal, ob Epic oder wer auch immer Auslöser des Regulierungsvorgangs ist. Wichtig ist, dass er reguliert wird und zwar durch staatliche Stellen und nicht durch Privatkonzerne. Jeder der sich hier vor den Karren eines Weltkonzerns spannen lässt, sollte seinen Nachrichtenkonsum umstellen und sich der Manipulation entziehen. Jeder Konzern darf Geld verdienen. Die Gesellschaft macht die Regeln dazu und ist der Markt. Wer mitspielen will, muss sich dem unterwerfen. Ob das Sozialismus oder eine liberale Marktwirtschaft ist, entscheiden wir und nicht Apple oder Epic.
 
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Ich glaube, viele der Probleme haben mit der Ambivalenz zu tun mit der man Software (heutzutage) behandelt.
All diese Grenzen und Beschränkungen die man hat wird von den Herstellern auferlegt bekommt, werden damit irgendwie begründet, das man Software ja nur lizenziert und man lediglich ein Nutzungsrecht erwirbt.
Man ist also einem mieten viel näher als einem Eigentumserwerb (bei Services und Abomodellen sogar ziemlich direkt).
Treten Proleme auf, dann sieht es plötzlich aber anders auf. Dann ist ähnlich wie beim Eigentumserwerb das nur als AS-IS gemeint und Nachbesserung wird dann mehr oder weniger gönnerhaft verteilt aber ist eigentlich nichts, auf das man wirklich Anspruch hat. Noch düsterer siehts bei der Haftung aus.

OpenSystemFan schrieb:
Wichtig ist nur, dass der Markt unabhängig von denen funktionieren muss.
De-facto ist er das aber nicht. Weil große Konzerne mit entsprechenden (finanziellen) Mitteln auch einen größeren Einfluss (u.a. auch auf die staatliche Regulierung) haben.

Und einen funktionierenden Markt haben wir auch nicht, stattdessen einen klaren Trend hin zu Monopolisierung. Damit fehlt auch der Schutz- und Ausgleichsmechanismus, das wenn es ein Marktteilnehmer zu wild treibt kann ich zur Konkurrenz gehen, zunehmens weg.

Außerdem ist die Politik viel zu langsam, um mit dem was die Tech-Konzerne so treiben, mitzuhalten.

Die einzige realistische Chance ist, wenn die Konsumenten mit den Füßen abstimmen und Apple und Co links liegen lassen. Aber auch das ist im Augenblick noch eher nicht zu sehen, wenn man sich so die Gewinne von Apple und Co anschaut.
 
RAZORLIGHT schrieb:
Dieser Exklusivmüll war auf dem PC nie Thema (außer First Party Spiele die von Valve/Epic/EA/Ubisoft selbst entwickelt wurden)

Das ist einfach falsch.

Exklusivität am PC gibt es seit Steam damit begonnen hat!

Ich erinnere mich an frühe Third-Party-Titel wie das erste Total War: Empires, was plötzlich nur noch auf Steam verfügbar war. Selbst wenn man es im Laden gekauft hatte, musste es zum Starten auf Steam aktiviert werden. Es wurde weder von Valve produziert noch vertrieben.

Und wenn du jetzt sagst:
"Na Moment, damals gab es keinen anderen Online-Store auf dem PC, er wurde zum Kopierschutz benutzt. Im Gegensatz dazu bezahlt Epic ja für seine Exklusivität".

Dieses Argument ist haltlos, weil 1) es inzwischen eben mehrere Stores gibt und alle sollten gleich behandelt werden und 2) Steam zwingt die Entwickler nicht mit Geld, sondern mit ihrer Marktmacht in ihren Store. Das versucht Epic aufzubrechen.


PS:
Ich bin Steam-Jünger seit Anfang an (Account seit Day1), habe dort über 1200 Spiele und auch einige Hardware von Valve gekauft. Trotzdem begrüße ich seit Anfang an das bestreben von Epic, eine Alternative aufzubauen.
 
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