Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

Hallo

@bruteforce9860
Dann schreib uns doch was du mit deinen eigenen Augen bei Produzenten in der Lebensmittelherstellung gesehen hast.
Du glaubst hoffentlich nicht ernsthaft das 500g Gulasch vom ALDI für 1,99€ nur feinstes fettarmes Bio Rindfleisch enthält.
Da du aber (wahrscheinlich) nur stänkern wolltest/möchtest wird wohl keine (sinnvolle) Reaktion/Antwort mehr kommen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Du möchtest eine große/gute Auswahl an Bio Produkten und gehst zum billig Discounter (LIDL) ?
Nicht nur, bin auch gerne bei Rewe oder Edeka, selten mal im Reformhaus, aber nur, wenn ich auf irgendwas Bestimmtes brutal Bock hab. Ansonsten will ich deren Esoterik-Quatsch nicht supporten.

Die Auswahl der Discounter hat aber deutlich zugenommen. Das ist was anderes als vor 25 Jahren und so weit vertraue ich unseren Kontrollmechanismen dann schon, dass bei Lidl auch Bio drin ist, wenn Bio draufsteht.

Mir geht es da auch nur um Tierwohl. Bei pflanzlichen Lebensmitteln ist mir das herzlich egal, da muss es nicht Bio sein. Dass die Verhältnisse in der Produktion nicht wie im Werbespot sind, ist mir klar. Aber ich vertraue darauf, dass die doch sehr strengen EU-Vorgabe dafür sorgen, dass es zumindest nicht übermäßig schädlich ist. Mal davon abgesehen, dass ich auch viel selbst koche. Und ob ich einen Salatkopf oder ne Tomate nun bei Lidl oder Edeka hole, ist mir echt herzlich egal.

Also keine Angst, mein Gewissen ist da relativ rein, ohne behaupten zu wollen, dass ich perfekt wäre.
 
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Hallo

OdinHades schrieb:
Mir geht es da auch nur um Tierwohl.
Mir geht es nur um Qualität und Geschmack.

OdinHades schrieb:
Bei pflanzlichen Lebensmitteln ist mir das herzlich egal, da muss es nicht Bio sein.
Ich möchte kein Obst und Gemüse essen wo beim Wachstum mit (zu viel) Chemie nachgeholfen wurde.

OdinHades schrieb:
Und ob ich einen Salatkopf oder ne Tomate nun bei Lidl oder Edeka hole, ist mir echt herzlich egal.
Gerade bei Tomaten schmeckt man einen großen Unterschied, Obst/Gemüse kaufe ich fast nur noch beim Bio Bauern.
Die billigen Tomaten vom Discounter/Supermarkt haben so gut wie keinen Geschmack, die sind das Geld nicht wert.

OdinHades schrieb:
Aber ich vertraue darauf, dass die doch sehr strengen EU-Vorgabe dafür sorgen, dass es zumindest nicht übermäßig schädlich ist.
Bei westlichen EU Ländern vertraue ich auch darauf, bei südlichen/östlichen EU Ländern läßt mein Vertrauen nach.

OdinHades schrieb:
Also keine Angst, mein Gewissen ist da relativ rein, ohne behaupten zu wollen, dass ich perfekt wäre.
Ich habe keine Angst, ich finde es nur interessant das ich Umweltsau lokal beim Bio Bauern kaufe und die die über Ihr reines Gewissen philosophieren sich Obst/Gemüse kaufen das um die halbe Welt transportiert und wer weiß mit welcher/wieviel Chemie behandelt wurde, das muss gefühlte Nachhaltigkeit sein.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe Bio-Zeugs bei LIDL und ALDI, auch bei REWE, nur der ist zurzeit wegen Umbau geschlossen :-P
 
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was ich immer erstaunlich finde, dass insb. bei Lidl viele ihre Eier in der allebilligsten Qualität, also Bodenhaltung kaufen
es ist meist nicht die eine einzige Packung, sondern es sind meist mehrere Packungen, wenn man schon so viele Eier verbraucht, finde ich menschenunwürdig, dass
a) man so mitmacht, da man auf jedes Tier dadurch "scheisst"
b) die EU einfach so weiter macht, jeden anderen Kram aber gerne einschränken will
 
whtjimbo schrieb:
[...]die EU einfach so weiter macht, jeden anderen Kram aber gerne einschränken will[...]
Schon mal von Käfighaltung gehört? Gab's mal in der EU, hat die EU dann aber beim einfach so weitermachen verboten.
 
danke für den Hinweis, habe ich tatsächlich schon vergessen, ich würde das nicht feiern, das ist ein lächerlicher Schritt
die EU will ja immer ganz vorne sein, ja gerade bei Eiern und Hühnerhaltung könnte sie viel, viel weiter sein
Freilandhaltung wäre schon das Minimum
Freilandhaltung ist gemeint, dass die Hühner jederzeit draussen sein können, und auch Grasflächen überwiegend vorhanden sind, also keine abskuren Definitionen
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei vielen Betrieben, bei denen es Freiland- und Massentierhaltung gibt, gehen die Hühner meistens auch nicht wirklich raus. Das erkennt man daran, dass nur ein sehr kleiner Radius um den Stall weggefressen und danach noch alles grün ist.
 
Das liegt daran, das Huehner offene Flaechen meiden. Gibt man ihnen Unterschluepfe auf der Flaeche verteilt, kommen die auch weiter raus auf die Wiese.
 
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Genau, ich hatte diesbezüglich mal ein Video/eine Doku gesehen und dort wurden von mehreren Betrieben Luftaufnahmen gemacht und überall war das gleiche Muster zu erkennen.

Zumindest die Freilandhaltung aus Massentierhaltung ist wirklich einfach nur für's Gewissen.
 
nein, habt ihr das mit eigenen Augen schon gesehen? in Norddeutschland ist anderes Verhalten mehr als häufg zu sehen, laufen halt überall so dass man sie fast von der Strasse wegjagen muss
ja Hühner picken alles weg, deswegen muss Gras&Co. neugesäht werden, aber Hühner bleiben keineswegs nur im Stall oder kleiner Umgebung, Büsche helfen auch aber auch eine gewisse Grasfläche wird massiv benutzt
Freilandhaltung ist das Minimum und nicht nur für das Gewissen sondern fürs Tierwohl
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin verwirrt. Was ist denn nun die beste Haltungsmethode? Freilandhaltung oder eine andere? Der Tierschutzbund schreibt doch auch von Freilandhaltung. Oder geht es um Freilandhaltung, jedoch ohne größere Mengen/Massen an Tieren?
 
whtjimbo schrieb:
nein, habt ihr das mit eigenen Augen schon gesehen?
Ja.

Leider nicht das, was ich damals gesehen habe, aber ab 2:39 sieht man das Phänomen.

whtjimbo schrieb:
Freilandhaltung ist das Minimum und nicht nur für das Gewissen sondern fürs Tierwohl
Bei Massentierhaltung ist das sehr wohl nur für's Gewissen. Selbst bei Bio-Eiern gibt es genug Schmu. Es gibt genug Videos auf YouTube davon.

Für's Tierwohl? Bitte einmal in einen Massenbetrieb gehen und sieh' dir die Hühner, ihre Umgebung und ihr Verhalten an.

(Das wirst du in der Regel nicht können, weil die dich nicht reinlassen würden, aus Gründen ..., deshalb müssen Tierschützer dort auch regelmäßig illegal einsteigen)
 
Skaiy schrieb:
Bitte einmal in einen Massenbetrieb gehen und sieh' dir die Hühner, ihre Umgebung und ihr Verhalten an.
Und da hört es halt auch nicht auf. Auch bei eigener Haltung im Garten oder "beim Bauern nebenan" sind es Qualzuchen, die um die 300x mehr Eier legen als Urformen.
 
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Skaiy schrieb:
Für's Tierwohl? Bitte einmal in einen Massenbetrieb gehen und sieh' dir die Hühner, ihre Umgebung und ihr Verhalten an.
klar, deswegen können wir doch gleich bei Freilandhaltung anfangen, anstatt illusorische Ziele vorgeben, an denen man scheitert
es scheitert meist am intersektionellen Kampf, weil "mehr als Mindestlohn auch sein muss", "Bionahrung vom Konzern XYZ ", "ein Siegel von ABC", und noch weitere Forderungen die den Tierschutz dadurch aushebeln
 

Was ist der aktuelle Stand bei der Vogelgrippe in den USA?​

Von einer Eindämmung des Ausbruchs kann keine Rede sein. Laut der Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) sind in der aktuellen Welle in den USA mehr als 12.500 Fälle bei Wildvögeln registriert worden. Rund 170 Millionen Nutzvögel wie Hühner oder Enten wurden gekeult. Zudem wurden Ausbrüche in fast 1000 Rinderherden in 17 Bundesstaaten nachgewiesen. 70 Infektionen bei Menschen wurden entdeckt.
Infizierte Rinder haben häufig weniger Appetit und geben weniger Milch. Den Behörden zufolge erfolgte die Ansteckung wohl meist über Wildvögel und wurde dann über Melkmaschinen und Euter weitergegeben.

Anfang des Jahres starb in den USA erstmals ein Mensch nach einer Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1. Der Bewohner des Bundesstaats Louisiana war nach Angaben der Behörden älter als 65 Jahre und hatte auch andere gesundheitliche Probleme.
https://www.spiegel.de/wissenschaft...r-h5n1-a-7dee891b-6040-4356-8f48-767ad981715d

Schweinepest in MV: 3.500 Tiere getötet​

Wegen Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest sind in einem Mastbetrieb bei Pasewalk 3.500 Tiere getötet worden. Wie das Virus in den Betrieb gelangen konnte, wird weiter untersucht.
https://www.ndr.de/nachrichten/meck...n-MV-3500-Tiere-getoetet,schweinepest642.html

Maul- und Klauenseuche: Todesurteil für ganze Tierherden​

Deutschland galt seit 1988 als frei von der Maul- und Klauenseuche (MKS). Doch nun ist das Virus in einer Herde Wasserbüffel in Brandenburg ausgebrochen. Laut der örtlichen Behörden waren zum Zeitpunkt des Nachweises bereits drei Tiere gestorben, der Rest der Herde sei getötet worden.
https://www.dw.com/de/maul-und-klau...d-todesurteil-für-ganze-tierherden/a-71284596

Es vergeht kein Jahr ohne solche Nachrichten. Und ja, solche Sachen treten auch in Biobetrieben auf. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Tierwohl und gleichzeitige Ausbeutung von Tieren sind nicht zu vereinbaren. Die Haltungsformen sind ein Versuch der Industrie diese zwei Gegensätze zu verbinden und dienen nur zur Auflösung der kognitiven Dissonanz des Verbrauchers. Sie sind nicht für das Wohl der Tiere sondern fürs gute Gewissen des Verbrauchers. Am Ende sind sie nicht das Papier Wert auf dem sie stehen.
 
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Reglohln schrieb:
Und da hört es halt auch nicht auf. Auch bei eigener Haltung im Garten oder "beim Bauern nebenan" sind es Qualzuchen, die um die 300x mehr Eier legen als Urformen.
und genau mit solchen Argumenten endet irgendeine Möglichkeit diese Billig.Eier.Brauche Ich.Weil.Man.Kochen.Für.GrossFamilie.Muss einzuschränken, aber ansonsten ist man ja so progressiv
 
Kannst du das noch einmal verständlicher formulieren?
 
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