LikeHike schrieb:
Das ist der Teil, welcher nur schwer Nachhaltig geht, vor allem wenn die Kids nunmal mit Deko vom lokalen Weihnachtsmarkt wenig anfangen können und sich eher die Nintendo Switch wünschen.
Wie piddee?
Ich glaube du hast mich da falsch verstanden.
Bei der Deko dachte ich an "Weihnachtsdeko". Die Dinge, mit denen die meisten vor Weihnachten ihr Zuhause schmücken (oder wenigstens die "gute Stube", wenn's denn eine gibt).
Auf diesem Gebiet ist es viel nachhaltiger, auf lokalen Weihnachtsmärkten zu kaufen, als beispielsweise bei Temu oder Amazon was zu bestellen.
Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Kids das nicht cool finden, weil das so "Öko" ist. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass jemand Plastikldeko von der Stange schön findet.
Oft sind das Dekogegenstände aus leicht recyclebaren oder komplett biologisch abbaubaren Materialien (Metalle, Holz, Stoffe, Pflanzenteile).
Sterne aus Stroh halten ewig, wenn man sie ordentlich lagert.
Man kann mit den Kids sowas auch selber basteln (Sroh und Bindfaden sind ungefährlich und mit Bastelpappe und Schere machen die das in der Schule eh ständig).
Ich hatte in meiner Kindheit beides ... klassischen gekauften Weihnachstsschmuck mit Kugeln, Lametta, Engelchen, eine Spitze und Kerzen für den Baum, Große Strohsterne für die Fenster und kleine für den Baum, ein Adventskranz auf dem Tisch und eine Weihnnachstmnühle auf der Kommode ... mal mit normalen Kerzen, mal mit welchen aus Bienenwachs. Für weihnachtlichen Duft sorgte einerseits der Baum und andererseits mit (vor allem Zimt und Koriander - ganz) garnierte Orangenschalen auf den Fensterbänken im Wohnzimmer.
Und wir haben auch mal Jahre gehabt, in denen wir Dekogegenstände selbstgebaut haben, oder Dekogegenstände gemeinsam repariert haben.
Ich fand als Kind beides schöm ... und das gemeinsame vorher selber machen oder reparieren, gehört zu meinen schönsten Erinnerungen an Weihnachten ... der Rest war mehr so Pflichtveranstaltung, bis man endlich an die Geschenke kam.
Vieles davon ist total oldschool ... das hier beschriebene ist locker 40 Jahre her.
Geschenke sind natürlich problematisch, gerade bei Kindern, die ja zwangsläufig über Kita und Schule (vor allem die anderen Kids) mit jedem Mist versorgt werden, den sich irgendein "Kinderbedürfniswecker" ausgedacht hat. Das ist ein Aspekt, den man so gut wie garnicht kontrrollieren kann.
Das ist ja genau das Perfide daran ... die Hersteller, Händler und Werber wissen genau, dass wenige zu ihren Kindern gut "nein" sagen können ... gerade, wenn es um Weihnachten, Geburtstage oder andere "Geschenkereignisse" im Leben der Kinder geht.
Und die nutzen das aus (massiv) ... genau wie die Kids ... aber denen kann man das ja nicht übel nehmen.
Leider kann man auch dagegen wenig tun und eine nachhaltige Alternative zur Nintendo Switch gibts wohl auch nicht.