Nachhaltigkeit im Alltag - Erfahrungen der Community

DerOlf schrieb:
So eine Alte Holzleiter, wie im link gezeigt, bekommt durch ein paar Farbtupfer vom letzten Renovieren nur noch mehr Charme.
Ja unbedingt! shabby chic ist ja immer im Trend ;)
Nilson schrieb:
(oder eben im Wald)
Bitte nicht willkürlich von Bäumen abschneiden. Ich sehe das so oft. Leute gehen spazieren, und bedienen sich wie selbstverständlich an der Flora. Ich könnte jedes mal .... arrrg
 
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Auf die Idee zu Kommen, am Weihnachtsbaum zu sparen, an dem Nichten ihren Spaß haben, würde mir nicht einfallen, da ist doch das Produkt eines Multis schwerwiegender.
 
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Weihnachtsbäume kommen bei uns nicht ins Haus. Keine Lust auf den Aufwand. Schleppen, aufstellen, schmücken und am Ende alles wieder noch einmal. Nur, damit wir ein paar Tage/Wochen etwas zu bestaunen haben und im Zweifel macht er noch Dreck. Den Geruch von echten Tannen muss man auch mögen.

Was wir uns jedes Jahr kaufen ist ein selbstgemachter Adventskranz vom Wochenmarkt. Kostet 20 €.
 
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@Skaiy
Statt Tanne lieber Titanwurz?
Für die meisten Wohnungen zu groß (Blütenstand bis zu 3m) und zu "geruchsintensiv" ... blühende Titanwurz lockt Bestäuber durch Verwesungsgeruch.

Bei mir gibts seit Jahrzehnten keinerlei Weihnachtsdeko mehr. Ich habe allerdings auch keine Kinder oder Großeltern, die irgendwie drauf bestehen würden, dass ich Weihnachten feiere.
Ich feiere lieber 3 Tage vorher die Wintersonnenwende, denn ab da werden die Tage wieder länger ... und das ist mMn ein viel besserer Grund zum feiern.
 
Wir hatten über die Jahre ein Kunstbaum, doch seit unserer Tochter ein Pupertier ist, stellen wir nicht mal mehr den auf.

Weihnachten und Sylvester ist dient doch nur der Gewinne umtriebiger Geschäftsmänner und die Umwelt leidet auch noch drunter.
 
Maui2015 schrieb:
Weihnachten und Sylvester ist dient doch nur der Gewinne umtriebiger Geschäftsmänner und die Umwelt leidet auch noch drunter.

Oder aber es ist eine Zeit und ein Fest der Besinnung, Zeit die man bewusst mit der Familie verbringt, in der man sich etwas gutes tut und anderen eine Freude macht.

Ich weiß, das ist jetzt keine "coole" Ansicht, aber ich finde diesen "das ist eh alles nur kommerz, ich bin ja so ein Rebell weil ich dagegen bin"-Gehabe mindestens genauso peinlich.

Aber um den Bogen zum Thema zu schlagen, Nachhaltig ist grundsätzlich nichts, was mit Dekoration und Geschenken aka. Konsum zu tun hat. Und trotzdem kann man kleine Schritte gehen. In dem man den Baum und Adventsschmuck lokal kauft. In dem man seine Geschenke nur noch in Werbe-Papier einwickelt und indem man den Festschmaus möglichst Bio einkauft.

Aber wegen Nachhaltigkeit auf die schönste Zeit im Jahr mit der Familie zu verzichten? Nein danke.
 
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LikeHike schrieb:
Aber wegen Nachhaltigkeit auf die schönste Zeit im Jahr mit der Familie zu verzichten? Nein danke.
Wenn es das Fest der Besinnlichkeit, Familie und Co ist, wozu brauchts da (Konsum-)Geschenke oder einen Baum? Widerspricht sich doch völlig. Zumal du hier komplett einen Strohmann aufbaust. Niemand sagt, dass du das Fest als solches ausfallen lassen sollst...

LikeHike schrieb:
Nachhaltig ist grundsätzlich nichts, was mit Dekoration und Geschenken aka. Konsum zu tun hat.
Natürlich hat es das. Die größtmögliche Nachhaltigkeit ist es, nicht zu verbrauchen. Sprich nichts zu konsumieren. Nachhaltigkeit hat direkt etwas mit Konsum zu tun.
 
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LikeHike schrieb:
Aber wegen Nachhaltigkeit auf die schönste Zeit im Jahr mit der Familie zu verzichten?
Davon, komplett auf die besinnliche Zeit mit der Familie zu verzichten, spricht niemand.

Es geht nicht darum, ob man das überhaupt feiert (ich mache es nicht, aber das hat persönliche Gründe), sondern darum, wie man es feiert.

Sich dem in unserer Gesellschaft mit jedem Fest verbundenen Kommerz nicht hinzugeben, steht doch eigentlich nicht im Gegensatz zu Besinnlichkeit und Familienzeit, solange es nicht Leute gibt, die das ohne Kommerz total doof finden (die gibts leider wie Sand am Meer) und dadurch erst garkeine Besinnlichkeit aufkommen lassen.
Ergänzung ()

Der Kommerz mit Werbe- und Konsumterror beginnt doch schon damit, dass etwas, das fast alle Menschen jährlich machen, natürlich einen extrem attraktiven Markt darstellt, in dem man ziemlich viel Geld verdienen kann.

Der Rest kommt dann fast automatisch, weil unsere Wirtschaft eben eines ganz besonders gut kann ... Bedürfnisse wecken.

Nachhaltige(re) Deko ist möglich ... aber die findet man nicht bei Amazon oder Temu, sondern eher an einzelnen Ständen auf den lokalen Weihnachtsmärkten. Damit unterstützt man auch gleich das lokale Kunsthandwerk.
 
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Erkekjetter schrieb:
Wenn es das Fest der Besinnlichkeit, Familie und Co ist, wozu brauchts da (Konsum-)Geschenke oder einen Baum? Widerspricht sich doch völlig.
Inwiefern widerspricht eine ruhige und Besinnlichkeit sich gegenseitig eine Freude zu machen?
Erkekjetter schrieb:
Zumal du hier komplett einen Strohmann aufbaust. Niemand sagt, dass du das Fest als solches ausfallen lassen sollst...
Nein, natürlich nicht. Aber die Meinung zu diesem Fest war in den vorherigen zwei Posts ja durchaus kritisch bzw. negativ, da wollte ich einfach einen Gegenpol zu aufstellen. Mehr nicht.
Erkekjetter schrieb:
Natürlich hat es das. Die größtmögliche Nachhaltigkeit ist es, nicht zu verbrauchen. Sprich nichts zu konsumieren. Nachhaltigkeit hat direkt etwas mit Konsum zu tun.
Gebe ich dir völlig recht. Habe mich da falsch ausgedrückt. Ich wollte genau das ausdrücken was du sagst, ein Fest das mit viel Dekoration, Geschenken etc. einhergeht, ist grundsätzlich erstmal nicht Nachhaltig, es ist also nicht oder nur schwer vereinbar.

@DerOlf
Da möchte ich dir garnicht widersprechen. Nur gehören auch Geschenke eben für viele Familien dazu, um sich gegenseitig eine Freude zu machen etc. Das ist der Teil, welcher nur schwer Nachhaltig geht, vor allem wenn die Kids nunmal mit Deko vom lokalen Weihnachtsmarkt wenig anfangen können und sich eher die Nintendo Switch wünschen. Aber das ist, aus meiner persönlichen Sicht, völlig okay.
 
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LikeHike schrieb:
Nein, natürlich nicht. Aber die Meinung zu diesem Fest war in den vorherigen zwei Posts ja durchaus kritisch
Das ist halt nicht wahr. Es ging nicht um das Fest als solches, sondern wie es zelebriert wird.
LikeHike schrieb:
Inwiefern widerspricht eine ruhige und Besinnlichkeit sich gegenseitig eine Freude zu machen?
Gar nicht. wurde nirgends behauptet. Die Frage war, wo es da Konsumgeschenke und einen Baum benötigt.
 
Erkekjetter schrieb:
Das ist halt nicht wahr. Es ging nicht um das Fest als solches, sondern wie es zelebriert wird.
Halte ich für Haarspalterei, aber wenn du dich daran störst, tu das gern.
Erkekjetter schrieb:
Gar nicht. wurde nirgends behauptet. Die Frage war, wo es da Konsumgeschenke und einen Baum benötigt.
Ich zitiere dich einfach mal:
Wenn es das Fest der Besinnlichkeit, Familie und Co ist, wozu brauchts da (Konsum-)Geschenke oder einen Baum?

Nochmal, wenn ich dem Brauch üblich zu diesem besonderen Fest meiner Familie eine Freude durch materielle Güter machen möchte, tue ich das.

Man kann sich auch über Non-Sense streiten...
 
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LikeHike schrieb:
Das ist der Teil, welcher nur schwer Nachhaltig geht, vor allem wenn die Kids nunmal mit Deko vom lokalen Weihnachtsmarkt wenig anfangen können und sich eher die Nintendo Switch wünschen.
Wie piddee?
Ich glaube du hast mich da falsch verstanden.

Bei der Deko dachte ich an "Weihnachtsdeko". Die Dinge, mit denen die meisten vor Weihnachten ihr Zuhause schmücken (oder wenigstens die "gute Stube", wenn's denn eine gibt).
Auf diesem Gebiet ist es viel nachhaltiger, auf lokalen Weihnachtsmärkten zu kaufen, als beispielsweise bei Temu oder Amazon was zu bestellen.
Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Kids das nicht cool finden, weil das so "Öko" ist. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass jemand Plastikldeko von der Stange schön findet.

Oft sind das Dekogegenstände aus leicht recyclebaren oder komplett biologisch abbaubaren Materialien (Metalle, Holz, Stoffe, Pflanzenteile).
Sterne aus Stroh halten ewig, wenn man sie ordentlich lagert.
Man kann mit den Kids sowas auch selber basteln (Sroh und Bindfaden sind ungefährlich und mit Bastelpappe und Schere machen die das in der Schule eh ständig).

Ich hatte in meiner Kindheit beides ... klassischen gekauften Weihnachstsschmuck mit Kugeln, Lametta, Engelchen, eine Spitze und Kerzen für den Baum, Große Strohsterne für die Fenster und kleine für den Baum, ein Adventskranz auf dem Tisch und eine Weihnnachstmnühle auf der Kommode ... mal mit normalen Kerzen, mal mit welchen aus Bienenwachs. Für weihnachtlichen Duft sorgte einerseits der Baum und andererseits mit (vor allem Zimt und Koriander - ganz) garnierte Orangenschalen auf den Fensterbänken im Wohnzimmer.
Und wir haben auch mal Jahre gehabt, in denen wir Dekogegenstände selbstgebaut haben, oder Dekogegenstände gemeinsam repariert haben.
Ich fand als Kind beides schöm ... und das gemeinsame vorher selber machen oder reparieren, gehört zu meinen schönsten Erinnerungen an Weihnachten ... der Rest war mehr so Pflichtveranstaltung, bis man endlich an die Geschenke kam.
Vieles davon ist total oldschool ... das hier beschriebene ist locker 40 Jahre her.

Geschenke sind natürlich problematisch, gerade bei Kindern, die ja zwangsläufig über Kita und Schule (vor allem die anderen Kids) mit jedem Mist versorgt werden, den sich irgendein "Kinderbedürfniswecker" ausgedacht hat. Das ist ein Aspekt, den man so gut wie garnicht kontrrollieren kann.
Das ist ja genau das Perfide daran ... die Hersteller, Händler und Werber wissen genau, dass wenige zu ihren Kindern gut "nein" sagen können ... gerade, wenn es um Weihnachten, Geburtstage oder andere "Geschenkereignisse" im Leben der Kinder geht.
Und die nutzen das aus (massiv) ... genau wie die Kids ... aber denen kann man das ja nicht übel nehmen.
Leider kann man auch dagegen wenig tun und eine nachhaltige Alternative zur Nintendo Switch gibts wohl auch nicht.
 
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LikeHike schrieb:
Oder aber es ist eine Zeit und ein Fest der Besinnung, Zeit die man bewusst mit der Familie verbringt, in der man sich etwas gutes tut und anderen eine Freude macht.

...
Peinlich ist Ihr Gehabe mir Dinge in meinem Kommentar zu unterstellen.
Ich will weder Ihnen noch meiner Familie Weihnachten verbieten.

Auch ich hänge Lichterketten auf und schmücke die Wohnung. Im Gegensatz zu meinen Nachbar wird es halt nur nicht immer mehr. Und was beleuchtete Weihnachtsdeko angeht, scheint es da jedes Jahr einen neuen Trennt zu geben, erst Beamer an der Hauswand und letztes Jahr beleuchtete aufblasbare Schneemänner.

Und bitte wieder nicht falsch verstehen, ich finde es gut sich das Abends bei einer Runde durch das Dorf anzusehen und so manch kreative Idee zu kopieren. Ich lasse mich da nur nicht mitziehen genauso wie zu Silvester. Ich lehne mich zurück und genieße die Show.

Und früher war mehr Lametta!
 
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@DerOlf

Genau das schrieb ich ja auch. Deko funtkioniert nachhaltig, beim Baum ebenfalls, Geschenke, die für mich und meine Familie aber dazu gehören, nunmal eher schwierig. Aber schön das wir da auf der selben Seite sind.

@Maui2015

Schön, dann genieß die Zeit, ich und meine Familie tuen das auch!
 
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DerOlf schrieb:
Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass Kids das nicht cool finden, weil das so "Öko" ist.
Sag das nicht, wir sind unseren Kinder vor ihren Freunden teilweise schon peinlich. :p Was ok ist, in ihrem Alter hat mich das Thema Nachhaltigkeit auch nicht interessiert.

Um mal ab vom Thema Weihnachten zu kommen, möge es jeder so nachhaltig feiern wie er es verantworten kann, der Hinweis auf eine App die wirklich eine gute Sache ist. Über "To good to go" machen mittlerweile sehr viele Händler mit, die Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen für schmales Geld in vorgepackten Kisten oder Tüten abgeben. Ob das der Bäcker von nebenan, die Tankstelle um die Ecke, oder der lokale Bio-Markt ist. Die App sucht in eurer Umgebung alle Händler die mitmachen, die Tüten werden online reserviert, abholen, essen. Die Inhalte haben in der Regel den 3-5 fachen Wert des Preises und was zuviel ist, holen sich die Nachbarn gerne ab.
Mittlerweile geben sogar Baumärkte darüber Topfpflanzen ab und auch im europäischen Ausland haben wir darüber schon oft eingekauft.
 
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DerOlf schrieb:
Geschenke sind natürlich problematisch, gerade bei Kindern, die ja zwangsläufig über Kita und Schule (vor allem die anderen Kids) mit jedem Mist versorgt werden, den sich irgendein "Kinderbedürfniswecker" ausgedacht hat. Das ist ein Aspekt, den man so gut wie garnicht kontrrollieren kann.
Man kann allerdings was "vernünftiges" schenken, also Dinge, die sowieso benötigt werden.
Meine Tochter (15 j.) bekommt z.B. Klamotten oder Schuhe, die sie ohnehin kaufen würde, und sie ist dann glücklich damit, wenn sie es geschenkt bekommt. Oder es gab auch mal eine Jahresabbo für einen Streamingdienst den sie unbedingt wollte. Oder in dem Alter natürlich Bares, das geht immer.
Bei kleineren Kindern ist das etwas schwieriger, aber auch hier kann man nützliches mit spaßigem kombinieren. Als Beispiel gab es letztes Jahr einen Superhelden Schlafanzug, für meinen Kleinen (7), er ist großer Fan davon und hat sich riesig gefreut, und einen neuen Schlafanzug hat er ohnehin benötigt. Ob der dann 5€ mehr kostet weil Spiderman vom Oberteil grüßt, spielt dann als Geschenk keine Rolle.
Oder für Hobbys, oder den Sport welchen die Kinder machen, kann man auch nützliche Geschenke machen, neue stylische Kickschuhe, anstatt die Standard-Treter die er sonst bekommen hätte oder Ähnliches.
Natürlich darf auch ein klassisches Spielzeug nicht fehlen, aber z.B. Lego oder Playmobil lässt sich auch wieder gut verkaufen wenn es nicht mehr bespielt wird, und ist daher auch relativ nachhaltig; oder gleich gebraucht kaufen. Allemal besser wie irgendein Einweg-China-Schrott der gerade im Trend ist.
Ergänzung ()

Buttkiss schrieb:
Kannte ich gar nicht, muss ich mir gleich mal angucken!
 
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"To good to go" ist in Städten toll. Aufm Land ist die Unterstützung leider oft mehhh....

Und man muss damit leben, dass die Deals oft zu den Randzeiten abzuholen sind. Ansonsten kann man da super Schnäppchen machen und aktiv Ressourcen schützen.
 
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Ich habe mir mal den Eröffnungsbeitrag durchgelesen.
Beim Unterpunkt Messer habe ich laut gelacht als gelernter Zerspaner.

In unserem Betrieb haben wir Werkzeuge und Bestecke hergestellt, auch viele Messer.
Je besser das Klingenmaterial ist, desto besser ist das Messer.
Vor allem die Langlebigkeit hängt extrem von dem Klingenmaterial ab.

Die größten Probleme gab es, den Edelstahl so dünn auszuwalzen in der Keilform, weil es da oft Dehnungsrisse gab durch den hohen Chromanteil.

Wer glaubt, ein hochwertiges Messer am einer Kaffeetasse schleifen zu können, dem gebe ich mal ein paar alte WMF-Messer mit.
Da gibt es Hornhaut an der Hand ... .

Die beste Schleifmethode ist immer noch Naßschleifen.
Da man das meist nicht zu Hause hat, nimmt man einen mittleren Schleifbock (400W) mit Blättchenscheibe.

Man versucht die Messer nur einseitig zu schleifen, dann verkleinert man den Schnittwinkel im Gegensatz zum zweiseitigen Schliff.

Als Schleifbock sind alte Profischleifböcke mit Dreiphasenanschluß am besten geeignet.
Die haben viel Kraft und lassen sich nicht durch starkes Drücken anhalten, wie die Einphasengeräte vom Baumarkt.
Außerdem sind da viel hochwertigere Lager und Wellen verbaut, so daß die Scheiben keinen Höhenschlag haben oder rattern beim Betrieb.

Leider sind die Teile teuer beim Neukauf und man muß auf Gebrauchtware zurückgreifen.
Aber die übertrifft immer noch jeden Baumarktschleifer.

Die Installation sollte ein Elektriker vornehmen, da liegen 400V an!
 
In der Kochausbildung hab ich noch gelernt, Messer einfach mit Wetzstahl zu schleifen. Mach ich bis heute, kam ich immer gut klar damit. Braucht eigentlich nur ein bisschen Übung. YouTube hilft dabei im Zweifle mit Sicherheit. Bestimmt nicht ganz perfekt, aber ich denke, für die allermeisten wird es ausreichen. In meiner Küche zumindest reicht es, und ich bin immer noch Hobbykoch! =D

Ich gebe aber zu, einiges in gute Messer investiert zu haben. Bei den ganz billigen lohnt sich das Schleifen oft gar nicht erst, egal mit welcher Methode. Die kommen, meiner Erfahrung nach, stumpf beim Kunden an und werden für immer stumpf bleiben. Reicht zum Brotschmieren und TK-Pizza schneiden aber letztlich auch. =P
 
Ich kann meiner Nachhaltigkeit nicht überall nachkommen. Die Papiertonnen im 5-Personen-Haushalt werden hier nur alle 4 Wochen geleert. Also kommt der Rest in den Kamin.
Wo die Nachhaltigkeit geht funktioniert ist verpackungsmäßig mit meiner 3 l Destille.
 
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