Benmchmarking 2
TeamViewer Motive 4

NAS: Brauche Beratung

Jonny__

Cadet 4th Year
Registriert
Nov. 2012
Beiträge
74
Hallo,
ich nutze momentan ein kleines NAS-System mit 2 Tb von der Stange und bin damit recht unzufrieden (zumal voll).
Nun will ich mir zu Weihnachten ein neues Zusammenstellen.
Mit Gaming/Worhorse - Rechnern kenne ich mich ganz gut aus,
bei Servern aber habe ich mich einfach noch nicht genug Eingelesen
bzw mich bis jetzt eben nicht sonderlich dafür interessiert.

Ich währe also dankbar für zielführende Links zu aktuell geeigneter Hardware bzw Infoquellen.

Anforderungen sind:
-Gbit-Lan gut ausnutzen (große Datenpakete bestehend aus Fotos/Videos 100-200GB)
-Daten gesichert (RAID)
-ca8-10 TB Speicher (erweiterbar)
-Budget ca 500€

jonny
 
Raid gibt keine Datensicherheit, er minimiert lediglich Ausfallzeiten...
Bei 500€ Budget würde ich eine Synology 415+ kaufen. Software ist gut gemacht & Speed ist ausreichend flott.
 
Hier mal eine Selberbauvariante:

http://geizhals.de/fractal-design-node-304-schwarz-fd-ca-node-304-bl-a794687.html
http://geizhals.de/be-quiet-system-power-7-300w-atx-2-31-bn140-a871337.html
http://geizhals.de/asrock-q1900-itx-90-mxgrs0-a0uayz-a1102397.html
http://geizhals.de/corsair-valueselect-so-dimm-4gb-cmso4gx3m1c1333c9-a1003576.html

EDIT: RAM geändert, da hatte sich der fiese Fehlerteufel eingeschlichen


Ohne Festplatten ca. 200,- €

In das Gehäuse packst dann soviele Festplatten rein. wie du willst. Ich empfehle die hier für ein NAS.
http://geizhals.de/western-digital-wd-red-3tb-wd30efrx-a807343.html

Raid kann das Selberbau NAS nicht, aber brauchst du meiner Meinung nach auch nicht wirklich.
Zudem trägt ein Raid nicht unbedingt zur Datensicherheit bei. Am sinnvollsten wäre noch ein Raid 5, aber dann brauchst du nen anderes Board und andere CPU und das ganze wird teurer.
Wichtige Daten würde ich einfach separat auf einem anderen Rechner sichern. Windows kann das z.b. automatisiert (Systemsteuerung->Sichern und Wiederherstellen).

Das Board hat 4 SATA Anschlüsse. Falls du sechs Festplatten ins Gehäuse reinbauen willst, holst dir noch ne SATA-Controllerkarte mit zwei Anschlüssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke erst mal für die schnellen Antworten.

Die fertig Lösung ist bestimmt nicht schlecht, aber mir fehlt hier irgendwie die Möglichkeit einzugreifen/zu erweitern.


Da mich die Größe des Systems nicht sonderlich stört und ich auch noch einige Gehäuse herum liegen habe, habe ich nach größerer Hardware umgeschaut und bin auf das hier gestoßen:

https://www.mindfactory.de/shopping_cart.php/basket_action/load_basket_extern/id/82945a22006c2aab24b7a9e6e6f05d6b0904520adbd87a6c9bb


Die WD RED hatte ich auch schon länger dafür im Hinterkopf.

Wichtige Daten würde ich einfach separat auf einem anderen Rechner sichern. Windows kann das z.b. automatisiert (Systemsteuerung->Sichern und Wiederherstellen).

Naja das ist ja der "andere Rechner" auf dem ich die wichtigen Daten sichern will, sprich alles was da drauf ist, muss auch ein Festplattenversagen überleben.
Wie läuft das mit SoftwareRAID?
Als Betriebssystem dachte ich evtl an Freenas. Ist dass zu empfehlen?
 
Warum Selbstbau?
Synology 215 ist gut, sparsam und günstig. Raid ist keine Datensicherheit. Es reduziert Ausfallzeiten. Daher würde ich an deiner Stelle z. B. nur die neue Seagate 8TB einbauen, wenn die von Synology frei gegeben ist. Ohne Raid hast Du mehr Speicher als mit deiner Variante mit 3 x 3TB. Und es ist viel sparsamer. Und billiger. Und leiser.

Wenn der Spieltrieb wichtiger ist, dann kannst du natürlich auch selbst bauen. www.technikaffe.de wurde schon genannt und sollte dir diesbezüglich weiterhelfen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler vom Smartphone behoben ;-))
@D0m1n4t0r: Selbstbau is ja ganz nett, aber dann bestimmt nicht mit einem normalen ATX Netzteil, das hier in den Kleinlastbereichen (deutlich unter 10%) gefordert wird. Das Board braucht im Idle inkl. SSD und RAM etwa 10 - 11 Watt mit einer PicoPSU. Mit dem Power L7 sind es etwa 30-50% mehr. Die Last übersteigt nicht die 20 Watt, d.h. man ist immer noch bei unter 10% Last.
Gut hier kämen noch ein Paar Platten dazu, die im Idle aber auch nicht mehr als 10 Watt ausmachen.

Zudem passt dein RAM nicht auf das Board! und wenn schon lowvoltage (1,35V) nehmen. Macht sich bei 24h Systemen bezahlt.
Und RAID können selbstbau NAS durchaus, kommt auf die Software an. NAS haben idR immer nur ein SW-RAID (z.B. Xpenology). Gerade JBOD ist sehr interessant. Backup macht man ja sowieso. Und der ASMedia Controller wird von den meisten NAS OS unterstützt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der NAS-Selbstbau macht Sinn und eine PICOPSU ist nicht nötig, da auch das ATX-NT nicht viel mehr Strom zieht, wenn die Komponenten es nicht fordern.

So würde das funktionieren:

http://geizhals.de/biostar-a68n-2100-a1145810.html

50€

Mainboard mit 9W TDP. APU hat genug Leistung.

Zu beachten ist, dass du nicht zu wenig RAM nimmst.

Die Faustregel ist 4GB + 1gb / 1 TB Speicher, damit du eine ordentliche Übertragungsrate bekommst.

Deswegen: 16GB 90€

http://geizhals.de/crucial-ballisti...it-16gb-blt2cp8g3d1608dt2txobceu-a804586.html

Gehäuse würde ich das hier nehmen:

http://geizhals.de/inter-tech-it-9908-aspirator-a540890.html

17€

4x 5,25 die mit Adapter a.s 3,5" Einschübe genüutzt werden können:

Dazu: Ein Käfig mit 6x 3,5" Einschüben.

Netzteil mit 8x Sata-Anschlüssen, damit du keine Adapter brauchst. (Watt-Leistung ist zwar überdimensioniert, aber es passt wohl ideal).

http://geizhals.de/enermax-triathlor-eco-450w-atx-2-4-etl450awt-m-a1015668.html

55€


GGF noch eine SATA-Kontrollerkarte, wenn du mehr Festplatten einbauen willst:

http://geizhals.de/digitus-ds-30104-1-a956647.html

Dazu noch ein paar WD Reds - Größe und Anzahl je nach Belieben.

http://geizhals.de/western-digital-wd-red-3tb-wd30efrx-a807343.html

ALs Software einfach FreeNAS benutzen. Dieses wird über einen kleinen Flashspeicher laufen gelassen (USB-STICK).
 
Zuletzt bearbeitet:
Anforderungen sind:
1-Gbit-Lan gut ausnutzen (große Datenpakete bestehend aus Fotos/Videos 100-200GB)
2-Daten gesichert (RAID)

1) Selbst mein i3 knickt bei Übertragungen von 1000 - 2000 Fotos ein. Die Frage ist, was sind für die hohe Übertragungsraten? Für mich sind das Werte die immer über die 100Mbyte/sec liegen. Bei Fotos gehen die Raten bei mir auch mal ganz fix auf 50 - 60 Mbyte/sec. Das ganze liegt daran, dass bei vielen kleinen Daten auch extrem viel Overhead anfällt und der CPU viel zu rechnen hat. Bei einer großen Daten fällt nur 1x Overhead an und somit können diese Daten sehr viel schneller übertragen werden.

2) Wie hier schon ziemlich viele angemerkt haben ist eine Raid kein Backup. Die Beschreibung von whali finde ich zudem sehr gelungen und bringt es kurz und knapp auf den Punkt.

whali schrieb:
Es reduziert Ausfallzeiten.

Ein Raid sollte meiner Meinung nach nur im professionellen Bereich eingesetzt werden. Wenn z.B. ein E-Commerce System (Shopwebseite) aufgrund eines Festplatten defektes ausfällt und die Kunden nicht mehr shoppen können, dann verliert der Unternehmen Geld. Daher ist ein RAID hier sinnvoll, da der Kunde den Ausfall garnicht bemerkt und der Unternehmen / Serverhoster Zeit hat, die defekte Festplatte zu tauschen ohne dabei auf Einnahmen verzichten zu müssen. Bei dir im Heimgebrauch ist das wahrscheinlich nicht der Fall. Von daher kann ich auch hier nur "whali" nur zustimmen. Spar dir das Raid und nutze 100% deiner Platten.

Die einzige RAID was ich für den Heimgebrauch (SOHO) sinnvoll finde ist ein Raid5 ab mind. 4 Festplatten, aber auch nur, wenn du trotzdem sämtliche deine wichtigen Daten auf Backup Medien hast. Wie sieht denn deine Backup Strategie aus? Sind deine Daten wichtig oder kann der Verlust verschmerzt werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Dave: Wo hast du diese unsinnige Fausregel ausgegraben. Frage mich warum ich auf Anhieb zig Beispiele nennen kann, die das Widerlegen. Meine DS214 schafft mit 512 MB RAM erstaunliche 105 MB/s im eigenen Test. Ein Windows PC läuft mit SMB-Freigabe mit über 3 TB und 4 GB auch noch gut genug, um die 112 MB/s zu erreichen. Alternativ lese dir mal die ganzen NAS Tests hier durch. Bei Bonding kommen die sogar auf teilweise auf max. >200 MB/s und das auch nur mit 1 GB RAM und zig TB installiert. Selbst für SANs finde ich die Fastregel übertreben.

Bei vielen kleine Dateien, hat nicht nur die CPU viel zu rechnen, sondern der Ethernetoverhead wächst gewaltig, selbst mit einem 48 Core 10 GHz würde man da niemals die vollen 117 MB/s (maximale Rate mit Standardoverhead von 94%) erreichen, wenn man nur kleine (z.B. 30-30000 kB) Dateien überträgt.

Sehr wichtig sind auch noch die performante Quell- und Zielmedien, dass die beide die 100 MB/s schaffen zu schreiben. HDDs haben bei vielen kleinen Dateinen erheblich das Nachsehen. Die schaffen es nicht schnelle genug die Schreib/Leseköpfe schnell genug neuzupositionieren und müssen dann auch noch warten bis die passende Stelle des Platters unter ihnen durch rauscht. Immer das Gleiche bei rotierenden Speichermedien -> Positionieren, Warten, Schreiben/Lesen. Das kann nicht performant mit kleinen Dateien gehen. Vor allem dann nicht, wenn sie verstreut abgelegt sind.

Auf ein alten Zacate zu verweisen halte ich nicht für klug, denn erstens die TDP sagt garnichts über die Leistungsaufnahem des Systems (ohne HDD) im Idle aus. Wäre es nicht besser die Systemeffizienz zu betrachten? Ein modernes Baytrail oder Kabini System sind da schon die passenderen. Die schaffen mehr pro W und MHz.

Zum Thema Pico vs. ATX gibt es viele Tests, hier habe ich mal ein paar rausgefischt:
http://www.silentpcreview.com/article601-page4.html
http://www.heise.de/ct/artikel/c-t-Labs-1-Schritt-vor-2-zurueck-beim-Stromsparen-1947089.html Beleuchtet auch die Gesamtauswahl der Komponenten.
Hier genau das L7 300W im Vergleich: http://www.technikaffe.de/anleitung..._und_bequiet_system_power_7_300w_im_vergleich
Beim 24h Betrieb fällt das schon am Ende ins Gewicht, selbt 4 Watt * 8760h (=35kwh entspr. 10 €) mehr auf der Uhr oder nicht. Pro HDD kann man beim Booten 25 Watt, im Betrieb 5-7 Watt und im Idle 3-5 Watt rechnen, um das NT zu dimensionieren.
Und ein 450 Watt NT macht es nicht besser.

@kugelfisch, dass dein i3 die Fotos nicht schneller übertragen kann liegt nicht an der CPU Last, schaue dir mal deine CPU Last im Taskmanager an, wenn du sie überträgst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben