NAS Eigenbau

bei nem raid 1 kann man in der regel ganz unabhängig on controller oder sonst was die daten an jedem beliebigen rechner auslesen. sofern das dateisystem unterstützt wird. von daher ist es für ottonormal user das einfachste sich so ein teil zusammen zu stellen. whs2011 und eben mit raid1 platten. reden ja immer noch von einer unprofessionellen und nicht max performance lösung!
 
Ein Softwareraid die die allerschlechteste Lösung die man überhaupt in punkto Raid einsetzen kann ;)

Rein aus Performance Sicht wo die CPU alles berechnen muss (bei einem NAS nicht unbedingt eine gute Lösung, da die CPU recht schmal ist und das NAS eine Menge Daten bewältigen muss). Vor allem würde ich bei so einer "kritischen" Sache wie ein Raid nicht auf eine Softwarelösung verlassen.

Ich hab seit 5 Jahren oder so ein Raid 0, über mehre Systeme gebracht, mehrmals war einfach der Strom weg (bekloppte Ex-Freundin).

Raid 0, NTFS, 2 Partitionen und keine USV. Schwer war die ganze Sache auch nicht, im Gegenteil.

In meinem Server werkeln 2 Raids - ein Raid 5 und ein Raid 0. Auch schon seit 3 Jahren 24/7 ohne Probleme - natürlich Hardware Raid.
 
@-Overlord-
Nichts für ungut, aber bzgl Datensicherheit ist das haarsträubend. :eek:
Und das mit Software-RAID war mal so. Die XORs beim RAID5/Z machen heutige CPUs mit Links, bei RAID1/0 muss gar nichts extra berechnet werden.
 
wo wir wieder bei dem thema wären wenn der controller kaputt geht...
wir reden hier wie gesagt von dem einfachsten und nicht von dem schnellsten.
selbst mit der konfig kriegt man genug leistung! bei dem raid 1 hat man eh nicht mehr power als die 1 platte und die cpu braucht da nix groß zu berechnen so das man sein gbit lan schon ordentlich einheizt. im normalfall werden wohl auch ned all zu viele auf einmal auf das teil zugreifen. imho preis/ leistung im auge behalten. mein erster homeserver war auch mit nem hardware raid controller. 3ware irgendwas. und nem ulv intel irgendwas. leider nurmit 100mbit lan. da hat das lan ohne ende gebremmst zumal ich nen raid 5 mit 4 platten hatte. imho total overpowered.
 
Vielleicht sollte der Threadersteller mal genauer schreiben was er mit dem NAS vorhat. Ich denke dass ein Heimanwender (sollte er nicht unbedingt mit einem kleinen Server rumspielen wollen) mit einem fertigen NAS von z.B. QNAP besser bedient ist. Ich hab selbst ein NAS von QNAP (TS-439Pro II+ mit Intel Atom) als Datenspeicher für zu Hause...und habe dort auch kein RAID eingerichtet, weil ich es nicht brauche ...viel wichtiger find ich, dass das NAS 1x Woche die wichtigen Daten auf eine USB Platte die dranhängt synchronisiert.
Über die Performance kann ich mich jedenfalls nicht beschweren beim schreiben sinds meist so 90MB/s (Anzeige Windows Kopiervorgang) und bei lesen 150MB/s
 
Zuletzt bearbeitet:
na ist nicht nur der basteltrieb...
bei dem fertig nas der unteren preislage kommt dann doch ganz schön wenig an leistung rüber... darum bin ich ja erstmal auf ein eigenbau nas gekommen.
 
ich würd dir auch zum atom raten wenns ein nas nur werden soll.

ich hab vor 2 jahren auch mit nem atom angefangen. bin dann irgendwann bissel schneller geworden weil die anforderungen doch größer geworden sind und letzt endlich beim windows home server 2011 gelandet.

das Gehäuse hatte ich auch mal. schickes teil nur der netzteil lüfter is sehr laut.
 
schau dir doch mal die fertigen NAS Systeme bei Geizhals an gib bei erweiterte suche noch "atom" an und klick an wieviel plattenslots du haben willst ...dann findest die schnellen systeme
 
ja meine Beschreibung war recht kurz.
Ich denke es wird doch auf nen kleinen Server rauslaufen mit Intel G530 als CPU. das rumbasteln, soll eben auch möglich sein.
 
dann nimm 40 Euro in die Hand und hol dir ne Lizenz vom Windows Home Server 2011. Bin echt sehr zufrieden.
 
Dem würde ich zustimmen. Dann hast wenigstens von der OS-seite ordentliche Geschwindigkeit. Als nächstes muss nur noch die Hardware stimmen :D
 
@ssh
Natürlich weiß ich, dass bei Raid 0 keinerlei Sicherheit gegeben ist ;) Nur benötige ich mein Raid 0 lediglich für Performance! :D Und was soll ich sagen, die Performance gibts schon seit einigen Jahren, ohne Probleme.
 
Bei einem NAS, gerade mit so vielen Daten (Basti möchte 3x3TB), sollte man sich schon etwas mehr Gedanken um die Datensicherheit machen. Deshalb wollte ich mal ein paar Hinweise darauf geben, was alles gern übersehen wird.
Im Grunde ist's mir ja egal. Jeder muss selbst wissen, wie wichtig einem die Daten sind.
So ein Speicher verleitet aber leider meistens auch dazu, seine Familienfotos dort abzuspeichern, und die komplette Musik- und Videosammlung. Oder große Backup-ZIPs, die sich nach einem Bit-Dreher nicht mehr entpacken lassen...
Ich möchte von meinen Daten nicht ein Bit verlieren. Und dafür ist es einfach enorm wichtig, in der ganzen Hard- und Softwarekette alle möglichen Probleme soweit es geht auszumerzen. Man glaubt es nicht, wann und wie der Murphy immer wieder zuschlägt. Irgendwann möchte man das einfach nicht mehr akzeptieren.
Dazu auch, zum schmökern: http://www.taobackup.com/

Nur mal so als Alternative:
OpenIndiana(=Solaris) mit napp-it GUI. Bequem via Web-GUI einzustellen, hat ZFSv28, und der Kernel-cifs-server ist um einiges schneller, als Samba vieler BSD- und Linux-Distributionen. Meine Win7-Maschinen liefern die Daten auch nicht schneller (GBit-LAN).
 
Habe auch einen kleinen Homeserver mit H61 Board und G530 laufen gehabt und war total zufrieden.

CPU kam nirgends an die Grenze und hat mit zwei HDDs 38 Watt beim Kopieren gebraucht (alte Platten...)
 
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