NAS Eigenbau

Basti__1990

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Servus Community,

ich war für nem Kumpel lange auch der Suche nach nem NAS, jetzt ist uns der Gedanke gekommen, einfach selbst eines zu bauen. Allerdings ist mir dieser Bereich des Zusammenstellen und -bauen unbekannt.

Würde das so funktionieren?
http://geizhals.de/?cat=WL-239704

Als Betriebssystem dachten wir an FreeNAS 8 oder eine normale Linux-Version.
RAID 5 wäre von Vorteil, da gute Mischung aus Sicherheit und Preis/Leistung.
 
Der E-350 macht tlw Probleme bei Vollbesetzung der Ramsteckplätze und massiv überdimensionierten Netzteilen.

Ansonsten: Es sollte funktionieren, kostet aber erheblich mehr als ein fertiges NAS und braucht mehr Strom.
 
Muss es wirklich so extra klein sein?
Wenn auch ein kleines uATX Gehäuse OK ist kann man das viel billiger bekommen.
Statt RAID5 würde ich mal RAIDz bzw. ZFS allgemein angucken. FreeNAS hat das schon von Haus aus dabei.
 
Meint ihr eine extra SSD lohnt ? Eigentlich läuft das Ding doch 24/7 und von daher ist bootzeit etc doch wayne ...
 
RAID ersetzt aber kein Backup das weist du ja hoffentlich
 
SSD kannst dir sparen ...das NAS kannst von nem 08/15 5€ USB-Stick booten
 
@Chemnitzer
ja weis ich :)

@micjun
das ist natülrich auhc eine gute idee.


RAM ist ja gerade sehr billig, ein aufstocken von 4GB auf 8GB bringt aber leider keinen Performancezuwachs oder?
 
Ich würde eher auf einen Intel Atom setzen. Und das aus ganz einfachen Grund. Fast alle großen NAS Hersteller (Synology, QNAP, "Thecus" ....) haben Intel Atom CPU's in Verwendung und erreichen damit bis zu 200mb/sec über Link Aggregation. Das Intel Board / CPU ist zudem für unter 90€ zu haben.

Mein vorschlag:

Intel atom D525 mit 2x 1,8 Ghz
4GB DDR Ram (billigsten)

Bei einem NAS würde ich auch auf SataIII Platten verzichten. Zu hoher Stromverbrauch, zu laut und zu viel Hitzeentwicklung.

Scheinbar gibt es preislich keine Konkurenz zu deinen Platten. Du könntest alternativ auf 4x2 TB Platten umsteigen. Hättest genausoviel Speicherplatz aber sparst paar € und die Hitzeentwicklung/Stromverbrauch/Lautstärke ist geringer

Als Betriebssystem spricht nichts gegen deinen Vorschlag.

@svenbra:

Wo kann ein QNAP Ts219P ein Raid5 realisieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kauf-NAS sind entweder teuer, scheiße/lahm, oder ein Selbstbau.

Wenns was ordentliches sein soll, bau selbst. FreeNAS als OS ist der letzte Müll, davon würde ich abraten. Das einzige was FreeNAS kann, ist langsam sein.

Wieviel Speicherplatz und welche Datenrate im LAN strebt ihr denn an?
 
- Lieber kein hardware-RAID. Wenn das Mainboard mal hinüber ist, woher bekommst du dann ein passendes Board mit RAID-Kontroller, das deine Platten erkennt? Außerdem müssen/sollten RAID-Kontroller gepuffert sein (^Stromausfall!).

- ZFS verwenden! Es gibt zurzeit nichts, was an das Dateisystem ran kommt. Stichworte: RAID5 write hole problem, snapshots, Prüfsummen, mehrfache Redundanz via "set copies=", wesentlich schnellerer Wiederaufbau eines RAID-Z gegenüber RAID5 bei Plattenausfall+austausch, ...

- ECC-RAM verwenden. Was machst du, wenn dir ein fehlerhafter RAM-Riegel später mal dein ganzes RAID(-Z) vollmüllt?

Schau dir den HP Proliant N40L mal an:
- hat ECC-RAM
- flott
- die Wechselrahmen sind unter Unix/Linux sehr wohl hotplug-fähig, man muss die Platten nur vorher unmounten und beim Rausziehen runterdrehen lassen.
- interner USB-Stick Steckplatz. Da passt das System drauf.
- mit BIOS-Modi: 5 SATA-Ports, (zB 5x 3,5" Platten)
- 2 PCIe-Steckplätze zB für USB3.0 Erweiterungskarte
- Fernwartung mit Remote Access Card: https://www.computerbase.de/preisvergleich/661523
- sehr leise
negativ:
- 2GB sind für ZFS eigentlich zu wenig. Aufrüsten auf 8GB-ECC: ~55,-
- die 250GB Platte ist natürlich ein Schmarrn
 
Lass das Raid weg. Zu teuer und unnötig für nen Privatanwender.
Lieber regelmäßig ein Backup der Festplatten auf extern machen ;)
 
@shh
Ich hab mein Hardware Raid über 3 Mainboards hinweggetragen und davon war sogar eines mit einem anderen Chipsatz ;)
 
Wieos unbedingt die ITX Platine von Car TFT ?

Von Foxconn ab 73€ (http://geizhals.de/?cat=mbson&sort=p) und mit normalem DDR3.

Im Grunde sollte auch ein Atom reichen, wenn ein Zacate reichen soll.

Ich meine aber mal gehört zu haben, das ein Atom als NAS nicht die volle Performance der PLatten ausschöpfen soll - kommt natürlich drauf an, was für Ansprüche man hat.

Ansonsten bringt der Zacate nur die bessere Grafik, die man in der NAS nicht braucht und einen nochmals etwas geringeren Stromverbrauch wenn ich mich nicht irre.

Vielleicht ist bzgl. Performance auch ein Celeron G530 (35€) + ITX S1155 Board eine Überlegung ?
57€ fürs Board und man ist auch deutlich unter dem von dir anvisierten Board:
http://geizhals.de/?cat=mb1ppga_ddr&xf=644_Sockel-1155&sort=p
Ist deutlich schneller, braucht vielleicht 5W mehr Strom, aber ist ja auch deutlich günstiger.
 
Hi,

würd auch eher zu einem "fertigen" NAS greifen.
Raid 5 wäre, wenn überhaupt, nur für die Sicherheit OK. Glaube kaum, das dein Netzwerk bzw. die Hardware den größeren Datendurchsatz bewältigen kann. Auch mit GBit LAN kann eine HDD alleine auch mehr als genug Geschwindigkeit liefern. Daher, max Raid 1 für die Ausfallsicherheit und, wie auch schon derChemnitzer meinte, externes Backup muss sein!

Den HP-Server finde ich auch super, der is günstig und hat, laut Bewertungen, sehr gute Performance.
 
Als OS kaeme eventuell auch OpenMediaVault in Frage. Es ist von einem ehemaligen FreeNAS Entwickler. ZFS kann es meines Wissens nach allerdings nicht.
 
@svenbra, das ist Handwerker-hotplug! :D
Unter BSD/Solaris/Linux geht das wenigstens, Windows Server schmeißt da nen blue screen.

@-Overlord-
Fein, wenn's geklappt hat, aber warum sich das Leben extra schwer machen? :)
Ein onboard-RAID-Kontroller? Die sind eigentlich immer ungepuffert. Was macht dein RAID-Verbund, wenn's einen Stromausfall gibt? Welches Dateisystem? ext3/4, xfs, ntfs? RAID1? Hast du ein USV?

Aber RAID weglassen geht natürlich auch, oder halt ein Software-RAID1(mirror).
 
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