NAS für Bilder

heli.pictures

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Hallo,

da meine Bilder immer und immer mehr werden, und mir langsam der Speicher ausgeht habe ich mich mal mit dem Thema NAS beschäftigt.
Da mir die Lösungen von z.B. Synology nicht so gefallen, habe ich mir überlegt selber ein NAS zu bauen. Ich habe mit PC bau schon Erfahrung. Das Zusammenbauen sollte kein Problem darstellen.

In dieser Geizhals-Liste habe ich mal alle Komponenten aufgelistet. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

https://geizhals.de/?cat=WL-2528099

Schöne Pfingsten noch.
 
was soll es denn können? einfach nur bilder ablegen? da kannst du auch ne cloud nehmen und ggf. mit einem tool verschlüsseln. außer es handelt sich hier um TB an bilder...

wie schaut es aus mit Wake on Lan zum stromsparen?
 
Was gefällt dir an Synology nicht? Wenn man die Info hat kann man vielleicht eine passende Alternative finden.
 
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Der NAS ist es egal was Du drauf speicherst.
Was gefällt dir an den bestehenden Lösungen nicht? Gibt ja auch noch andere Hersteller
 
Das NAS soll nur Bilder speichern, nichts weiter? Also muss es absolut nichts können, nichts, bis auf eine Netzwerkfreigabe.
Wieso ist ein Synology- bzw. generell ein Fertig-NAS keine Lösung?

Ich meine eine DS220j + 2x 16TB wären günstiger und würde mehr als ausreichend sein.
 
genau, die Frage ist, was das Ziel ist und was an Synology nicht gefällt?!?
ohne weitere Angaben (außer Bilder), würde ich statt 2x8TB (vermutlich gespiegelt) lieber eine HDD und ein Backup (Raid1 ist KEIN Backup!) nehmen, externe HDD räumlich getrennt oder Cloud.
 
Synology hat die beste Software und durch Apps wie Synology Photos oder Synology Cloud kann man die Bilder auch sehr bequem verwalten.

Dafür reicht schon eine DS118 für ~160€.

EDIT: Stromverbrauch ist bei einem Fertig NAS idR geringer.
 
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Die Hardware ist bei einem NAS für den Hausgebrauch mittlerweile absolut zweitrangig. Du kannst dir z.B. einfach einen Leasingrückläufer-PC bei einem der diversen Shops für gebrauchte Hardware holen, 2 oder 3 große Platten reinkloppen und die Technik für dein NAS steht.

Was beim Thema NAS aber weitaus mehr Aufwand machen wird, ist die Software. Auch hier gibt es diverse Angebote wie TrueNAS Core oder Unraid - aber erwarte, dass du bei einem Selbstbau NAS immer deutlich mehr mit der Software basteln musst, als bei einem NAS von der Stange. Und genau das wissen auch Syno, Qnap usw.

Wenn also dein Ziel ist, dich mit Hardware und jeder Menge arkaner Software zu befassen und nebenbei noch Fotos zu speichern, go for it.

Wenn dein Ziel aber ist, Fotos zu speichern, nimm ein NAS von der Stange. Muss ja nicht Syno sein

viele Grüße!
 
Wenn der einzige Zweck das Ablegen von Bildern sein soll, dann ist das oben verlinkte System der totale Overkill - sowohl kosten- als auch leistungsmäßig. Diese Teile würde ich ohnehin nicht kaufen, vor allem das Mainboard nicht... Mit welcher Software soll das überhaupt betrieben werden? Außerdem glaube ich irgendwie nicht, dass da einfach nur Bilder rumliegen sollen - was ist sonst noch geplant?
 
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Ein NAS ergäbe dann einen Sinn, wenn du von mehr als einem einzelnen Gerät auf das Fotoarchiv zugreifst.

Wenn du nur einen einzelnen Nutzer hast, dann wäre vielleicht ein schlichtes Festplattengefüge per USB die günstigere Lösung. Es gibt auch USB-Gehäuse mit mehreren Festplatteneinschüben oder RAID.

(Aus irgendeinem Grund streikt bei mir derzeit Geizhals, sonst hätte ich einen schicken Link gesetzt.)
 
@heli.pictures :
Wenn Du einen Router hast, an den Du USB-Medien anstecken kannst, um darauf die Bilder abzulegen, könnte man auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen.
 
Bei deiner Zusammenstellung hat das Gehäuse nur Platz für eine 3,5 Zoll Platte.
Es ist ausserdem zu bedenken, das der komplette PC ein mehrfaches an Strom verbraucht, da die Hardware nicht dafür optimiert ist.
 
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heli.pictures schrieb:
mir langsam der Speicher ausgeht habe ich mich mal mit dem Thema NAS beschäftigt.
Wieviele Geräte sollen auf die Freigaben zugreifen u. welche?
Nur Bilder oder sollen zukünftig alle Daten auf dem NAS liegen u. auf den Clients nichts mehr?
Welche Dienste soll es bereitstellen?
Evtl. auch VMs?

heli.pictures schrieb:
Da mir die Lösungen von z.B. Synology nicht so gefallen, habe ich mir überlegt selber ein NAS zu bauen.
Kann man machen u. ist evtl. auch sinnig - allerdings eher nicht, wenn man nur Trivialitäten abfordert.
heli.pictures schrieb:
Ich habe mit PC bau schon Erfahrung. Das Zusammenbauen sollte kein Problem darstellen.
Und welche SW soll dann darauf laufen?
heli.pictures schrieb:
In dieser Geizhals-Liste habe ich mal alle Komponenten aufgelistet. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
Deine HW-Auswahl würde ich persönlich für ein NAS nicht wählen - für mich ist das weder Fisch, noch Fleisch.
Wie soll das Backup-Szenario aussehen?
 
Mir käme es nie in den Sinn ein NAS selber zu bauen. Das macht doch nur Sinn wenn man UNBEDINGT selber basteln will.
Das Feine an Synology & Co ist ja dass man - einmal korrekt eingerichtet - sich um nix mehr kümmern muss. Die Kiste läuft und läuft und läuft...und das mit einer perfekt auf den Nutzer zugeschnittenen Softwarelösung mit vielem sinnvollen Tools.

Mit der Geizhals Liste kann man zwar durchaus ein potentes NAS zum Laufen bekommen. Aber sollte man es auch? Ich bin mit meiner DS720+ sowas von happy! Das kleine Ding kann ne Menge Sachen. Nicht nur NAS. Plex Server, Mail Server, Web Server, Docker usw. Und kostet mit zwei 8 TB Platten genauso viel wie der Kram von der Liste. Und hat btw. eine bessere CPU als der Celeron auf der Liste.
 
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heli.pictures schrieb:
Da mir die Lösungen von z.B. Synology nicht so gefallen, habe ich mir überlegt selber ein NAS zu bauen. Ich habe mit PC bau schon Erfahrung. Das Zusammenbauen sollte kein Problem darstellen.
ich würde unbedingt davon abraten dir selbst eine nas zu bauen, das macht nur in ausnahmefällen sinn.

so ein geschnürtes gesamtpaket wie du z.b. von synology oder qnap kriegst, bekommst du selbst niemals gebacken.
 
@heli.pictures wenn es Dir wirklich nur um
  • Dateiablage auf einen Netzlaufwerk
  • ohne Internetzugang von aussen
  • ohne VM's
  • und sonstige NAS Funktionalitäten geht

Würde ich einen lüfter- und kopflosen (ohne Monitor im späteren Betrieb) Mini-PC mit linux (ubuntu)server und Samba Freigabe empfehlen.
Habe selber so was, läuft mit 4W im standby bei einer internen SSD.
Hatte zuerst eine externe Festplatte dran, die Startzeiten nach dem Standby sind aber zu nervig.
Mit interner SSD hast jederzeit am PC oder am Handy einen schnellen stabilen Zugriff.

Im Prinzip reicht Mini PC ab einer Intel CPU N4000
Die lastet Gigabit LAN schon voll aus.

Später kannst praktisch unendlich noch erweitern:
  • zeitgesteuert ein- und ausschalten
  • per WOL bzw SSH ein- oder ausschalten am Handy
  • Backups übers Netzwerk
  • Anwendungen wie zb eigenes wiki im Browser
  • etc
 
Ich denke es würde uns interessieren was genau dein Problem mit der Synology ist. Danach kann man sinnvoller entscheiden ob für dich ein Fertig-NAS oder doch ein Selbstbau in Frage kommen würde.
 
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