NAS für Labor gesucht

Spock55000

Commodore
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Hallo ihr,

ich arbeite an einer Hochschule und wir haben dort einige Probleme was unsere Datenspeicherung angeht. Wir haben aktuell drei Laptops, ein Linux und Windows PC und etliche Tablets. Alles ist verteilt und nichts wirklich gesichert.

Ich möchte nun mit meinem Professor die Daten sammeln und sortieren, am Ende soll jedes Endgerät im Labor Zugriff darauf haben.
Ein Zugriff von Außen wäre schön, sodass man quasi ein kleinen "Wolken"Speicher im Labor hat. Eine zusätzliche HDD wird sporadisch zur Sicherung dann angeschlossen, da reicht eine externe HDD von WD oder so.
Ach ja, nein unsere IT kann uns nicht helfen.


Wie genau kann ich das günstig bewerkstelligen?

Grüße
Spock
 
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Ganz ohne IT geht es nicht. Zumindest wenn ihr aus dem Uni-Netz oder gar von außerhalb zugreifen wollt (habt ihr ein VPN mit dem ihr ins Uni-Netz kommt?)
Ansonsten das übliche: Synology/Qnap mit entsprechend Apps/Diensten

Aber wenn es nur darum geht, Daten zu sammeln: Warum nicht ein Cloud-Dienst? Muss man sich nicht im die Hardware kümmern und ist von überall zu erreichen. Wenn ihr google/amazon/Microsoft nicht traut könnt ihr ja auch einen eigenen Nextcloud/Owncload Server mieten.

Um wie viele Daten (GB? / TB?) geht es denn?
 
Bis 1-2TB würde ich ein 2bay nas mit ssd nehmen. Raid kann, muss aber nicht.
 
Lass es die IT mache, dafür werden die schließlich bezahlt.
Wenn sie noch nicht einmal das nicht hinbekommen, wäre ein Gespräch mit dem Personalverantwortlichen angebracht...
 
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Zitat von Spock55000:
Ach ja, nein unsere IT kann uns nicht helfen - definitiv nicht! Die bekommen ja nicht mal vernünftiges WLAN hin.
Das sagt gar nichts aus. Zum einen sind meistens nicht die gleichen Leute für WLAN und Storage zuständig. Und zum anderen können die auch nichts machen, wenn Bugs in den WLAN-Controllern für Probleme sorgen, bis der Hersteller die fixt oder die Nutzer ihre WLAN-Treiber nicht updaten.

Ich sehe an unserer Einrichtung manchmal kleine Forschungsgruppen, die sich ein kleines NAS wie von Nilson beschreiben ans Netz hängen. Das läuft dann gut, bis ein paar Jahre später Probleme auftreten und keiner mehr weiss, wie es eingerichtet wurde, weil dort die Fluktuation nicht gerade niedrig ist.

Wenn eure Hochschule VPN hat, dann richtet die Firewall in eurem NAS so ein, dass nur Zugriff aus eurem Hochschulnetz möglich ist. Da ihr euch per VPN von außerhalb in das Hochschulnetz begeben könnt, ist schon mal etwas mehr für Sicherheit gesorgt, da diese Projektkisten irgendwann meistens ungepflegt vor sich hin laufen. Zudem benötigt ihr auch eine feste IP innerhalb des Netzes. Da müsst ihr auch die IT fragen.
 
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Eduroam läuft doch an jeder Uni und FH...
Und ja, ich hab in meinem HiWi Job auch gemerkt, dass alles was mit Rechnern zu tun hat, ohne das RZ nicht wirklich funktioniert.
Spätestend, wenn irgendwelche dritten auf den Speicher zugreifen müssen wirds lustig.
Und was passiert, wenn du mal nicht mehr an der FH bist? Wer kümmert sich dann drum?

Technik anschaffen ist nie das Problem, der Service macht den Knacks. Und da kommt wieder euer RZ ins Spiel.
 
Eduroam läuft nicht bei uns an der HS... nicht für HS Mitglieder nur für alle anderen Externen :hammer_alt:
damit wir das Hochschuleigene WLAN mit dem so extrem eingestellten Proxy nutzen, dass nichts raus oder reinkommt. WLAN ohne Internet quasi. Wir haben nicht mal ein RZ ;).

Und nein ich war schon bei der IT - die jammern nur rum dass unsere Rechner alle Adminkontos haben und wollen nicht helfen. Wenn ich mal nicht da bin, wird jemand wohl mit einem NAS umgehen können. Das Labor ist ein VR Labor - dort wird programmiert und soweiter... das wird schon.

Also welche Hardware kann ich erwerben, das soll ja nur im Labor stehen.
Ergänzung ()

Ups, irgendwie habe ich die anderen Antworten überlesen.

Zitat von Nilson:
Um wie viele Daten (GB? / TB?) geht es denn?

Das weiß keiner so genau - wurde über die Jahre alles zugemüllt.

Und was die anderen Punkte angeht, nein die IT schafft es nicht. Im Sommer wurden unsere Hochschulserver für mehr als eine Woche wegen Überhitzungsgefahr abgeschaltet. :hammer_alt:

Ja wir können per VPN ins Hochschulnetz rein.

Synology/Qnap - dachte ich auch, taugen die was?
 
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Solange der Datenumfang nicht bekannt ist, wird's schwierig - nimm 2x DS1819+ (1x aktiv u. 1x Backup) mit 8Bay passen wohl ausreichend Platten rein.
 
Oky, laut unserem Chef - haben wir extrem große Dateien und sehr viele Daten - mehrere TB.
 
Die Synologys sind gut. Dann kläre ab, wie viel genau, setz dich an den Synology NAS-Berater und wähle das geeignete Modell aus.
Macht euch Gedanken, wie ihr mehrere TB sichern könnt. Am einfachsten wohl wirklich mit einer identischen NAS in einer anderen Fakultät.

Hast du mal bei anderen Lehrstühlen gefragt, wie die ihre Daten speichern? Es kann ja kaum sein, dass eine gesamte Hochschule keine Speicherinfrastruktur hat. Das läuft ja an öffentlichen Schulen mittlerweile besser.
 
Das Problem ist, dass wir im Labor Rechner haben mit Admin-Accounts - und diese sind nicht im HS Internen Netz zugelassen - wir brauchen aber diese Rechte da das PCs sind die wir frei einstellen müssen für direkte Programmierkontrolle. Aber ja, die Speicherinfrastruktur im HS Internen Netz über VPN ist so heftig unstrukturiert...

Ich dachte erst an ein Synology NAS - zwei bis sechs Schächte und dann eine normale Externe HDD, die wir ab und an anschließen und dann wo anderes lagern.

Im Auge für das NAS hatte ich das hier: DS218+ oder DS718+
 
Ich würde eine größere NAS einsetzen - ab 6 Slots aufwärts. Kleine, günstige Lösungen machen nicht glücklich - gerade wenn man damit täglich wirklich arbeiten muss.
Normalerweise benötigt der Heimanwender kein Raid, aber gerade im Labor sollen deine Daten auch verfügbar sein, wenn man arbeiten möchte. Ergo ein Raid6/Raid10 (je nach Zugriffsverhalten) aufsetzen, wodurch man Festplatten "verliert".
Bei Synology, gerade im Arbeitsumfeld, eine NAS aus der leistungsfähigeren "+"-Serie.
Je nach Datenmenge und -beschaffenheit auf SSDs setzen.

Dann liegt man preislich bei ~2000 €. Sollte im universitären Kontext durchaus bezahlbar sein.
 
Mein Dozent meinte es solle im Rahmen von 600 bis 750 Euro bleiben. Wir schaffen uns gerade zwei neue Laptops mit je einer 2080 GPU an - die fressen den Großteil unseres Budgets. :heul:

Aktuell sind wir im Labor drei Verantwortliche und pro Semester drei bis sechs Projekte mit je 3 Leuten im Team.
Letztere haben ja die Arbeitslaptops - nur am Ende soll deren Projekt ordentlich auf dem NAS liegen.
 
Unter mehreren TB verstehe ich eine Datenmenge von 4 bis 6 TB. wenn man jetzt Speicher kauft und auch ein, zwei Jahre in die Zukunft denkt, sollte man dementsprechend dimensionieren.

Alleine 2x 6 TB Kosten dich 500 Euro. Und ein RAID1 bei der Plattengrösse ist sowieso Blödsinn. Das wäre mir aber wichtig, denn nichts ist schlimmer als auf Daten zugreifen zu müssen und vorher erst aus einem Backup wiederherstellen zu müssen.

Das sind meinen Gedanken dazu. Wenn es nickt mehr Budget gibt, dann ist das wohl so und dann musst du/ihr euch beschränken. Ob man damit glücklich wird, könnt nur ihr abschätzen. Wäre einfacher gewesen, wenn du das Budget direkt im Startpost genannt hättest.

Ich arbeite selbst im universitären Kontext und da sind meine Daten oder der Zugriff auf Dienste das A und O. Letzte Woche ist der halbe Tag die Sharelatex Instanz ausgefallen - da war Ende mit der geplanten Arbeit.
 
Also ich habe jetzt mit dem Dozenten gesprochen. Er will einmal was ausgeben und dann für Jahre Ruhe haben.
Ich habe mir das Angebot jetzt angeschaut:
https://www.notebooksbilliger.de/synology+diskstation+ds918+40tb+bundle

Dazu sollte eventuell noch ein kleine USV dazu, denn wir haben ab und an mal einen Stromausfall.

Das NAS wollte ich so einstellen, dass Platte 1 und 2 jeweils als separate Datenplatte eingestellt wird. Platte 3 und 4 als Sicherung, die das OS vom NAS inkrementell erstellen soll.
 
Die Sicherung sollte nicht auf das selbe Gerät erfolgen, sondern idealerweise räumlich getrennt auf ein anderes Gerät. Sonst wars das mit dem Backup wenn jemand das Teil mal vom Tisch schubst.

Vielleicht ist der Synology C2 Backup Service auch was für euch: https://c2.synology.com/en-us/backup
 
Cloudspeicher ist quasi nicht möglich - alleine Schon wegen dem Datenschutz.

Das Teil wird in ein Schrank gestellt in einen Bereich, in dem keiner Zutritt hat. Da wird nichts runtergerissen.
 
Ich hatte heute im Live Chat einen Berater von Synology - dieser empfiehlt das 1618 oder 1819+ mit einer 10 gBit Erweiterungskarte - damit alle Geräte gleichzeigtig im Laobr gut auf die Übertragungsgeschwindigkeit zugreifen können. Dazu meinte er dass bei 40 TB ein Ram von min 16 GB erforderlich wäre. Ist das beides überhaupt sinnvoll?
 
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