NAS für Plex

flik210

Ensign
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Hallo zusammen,

ich will mir bald einen NAS holen/zusammen bauen. Auf dem NAS soll ganz normal Daten drauf gespeichert werden, Nextcloud soll drauf laufen und vorallem soll der NAS als Plex Server fungieren.
Heißt, der NAS soll möglichst Stromsparend sein, aber genug Leistung haben, um über Plex mindestens 2 Videos in 1080p zu transcodieren.
Könnt ihr mir da was empfehlen?

Habe schon ein kleinen Versuch gestartet und mal Hardware zusammen gestellt, wo ich denke, das ist so ok. Wahrscheinlich geht es noch günstiger und Stromsparender und die Hardware ist etwas zu stark, aber deswegen frage ich ja hier.
https://geizhals.de/?cat=WL-808303

Preislich sollte sich das ganze um die 500€-600€ bewegen. (wenn weniger umso besser)
 
Zuletzt bearbeitet:
Netzteil viel zu groß dimensioniert, hier sollte eine gute 90W Pico-PSU die bessere Wahl sein.

Je nachdem wie wichtig dir Plex Transcoding ist solltest du dich eher auf den Seiten/Foren/Wikis von Plex rumtreiben um herauszufinden, wie viel Leistung du mindestens benötigst und das sollte dann deinen Einkaufskorb beeinflussen.

Damit hast du schon einmal die Hardware fertig.

Dann solltest du dich informieren welche Anforderungen der Plex Media Server an das zugrunde liegende OS hat. Wenn sich dieses nur auf bestimmte OS installieren lässt, z.B. Ubuntu, Debian und Windows so fällt z.B. FreeNAS weg, da es dort z.B. aktuell Quereleien gibt bzgl Jails/VMs/Docker etc.

Zu guter letzt solltest du dir Gedanken über das Thema Backup machen und dieses auch testen, am besten am Anfang mit noch wenigen Daten. Dazu gehören u.a.:
- Ausfall einer Platte > Wie richtig ersetzen inkl. Restore
- Fehler des verwendeten Raid-Verbundes sofern eingesetzt
- Verlust einzelner Daten & Restore aus Backup
- Komplettausfall des Dateisystems & Restore aus Backup
- Sonstige Problemfälle, die dir noch einfallen
 
Fehlt da nicht ne Festplatte oder wo soll das OS drauf?
 
95c6737b52.png

So sieht das System von dem geizhals link aus. Habe da 3 mal 3TB drin, die im Raid 5 laufen sollen.
 
Siehe Hinweis von hellF!re. Je nachdem welches OS es am Ende wird, benötigst du noch einen USB-Stick für das OS (FreeNAS) oder eine kleine extra Platte/SSD (z.B. OpenMediaVault) oder bei kompletter Selbsteinrichtung mit einem Debian Minimal nix weiteres.

Ganz ehrlich: Sieh dich bei den NAS-Herstellern wie Synology oder QNAP oder so um und nimm da ein Modell, dass deinen Anforderungen genügt. Ob und welche Modelle da ausreichend sind erfährst du entweder in div. Testberichten oder direkt beim Hersteller, einem vernünftigen Händler oder auf den Plex Seiten/Foren/Wikis.

Die Fertig-Lösungen sind für Anwender, die nicht das notwendige Knowhow haben, wesentlich einfacher einzurichten, wartungsärmer und auch stromsparender.
 
Also, wichtig ist, dass ich auf dem NAS Nextcloud, Plex und evtl. kleinere Java Programme im Hintergrund laufen haben kann.
Das transcoding brauche ich, weil ich mit Plex ja die möglichkeit habe auch von überall auf die Filme zugreifen zu können. Nun will ich ja nicht 1080p Filme in die weite Welt senden, sondern z.B. nur 720p.

Der Plex Server läuft auf einem normalen Linux wie Debian oder Ubuntu Server. Hier steht mehr drin: https://support.plex.tv/hc/en-us/articles/200375666-Plex-Media-Server-Requirements
 
Ja was denn nun? Im ersten Post schreibst du von mindestens 2x 1080p transcodings jetzt nur noch 720p.

Die Anforderung an die Anzahl der parallelen Umwandlung und auch die Auflösung sind aber DAS entscheidende Kriterium bei der Wahl der CPU da Plex keinen Gebrauch von QuickSync o.ä. macht. Aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen, dass der G4560 reichen sollte aber ich nutze auch kein Plex sondern Kodi.
Wie gesagt: du verlinkst ja schon die Antwort selbst. Auf der Requirements-Seite steht doch was Plex mindestens benötigt und gibt Hilfestellungen bei der Auswahl. Desweiteren solltest du dich durch die vermutlich unzähligen Erfahrungsberichte in den Plex-Foren wühlen, diese Arbeit wird hier wohl keiner für dich übernehmen.

Da du ja scheinbar ein Linux als Unterbau verwenden willst, brauchst du beim kompletten Selbstbau keine weitere Platte aber dadurch werden sich die Datenplatten auch nie schlafen legen sofern das System eingeschaltet ist.
Plex sowie Nextcloud könnte man dann wunderbar in kleinen LXCs betreiben ist aber kein Muss. Bedeutet zwar mehr Aufwand bei Einrichtung aber auch mehr Sicherheit wenn man die div. Dienste voneinander abschottet.
 
Habe ja eigentlich erwartet, dass es in einem Computer Forum ein paar Leute gibt, die zu Hause auch ein System stehen haben, worauf auch Plex läuft, und ein paar tipps geben können. Vielleicht hat jemand ein Nas, ist aber mit der Performance nicht zufrieden. Oder aber jemand hat so einen NAS und kann den voll und ganz weiter empfehlen.
Mein Selbst Bau System war ja nur so ein gedanke.
Aber wenn ich in einem Computer Forum gesagt bekomme, ich soll mich an ein anderes Forum wenden, weil in dem Computer Forum keiner Erfahrung mit NAS System hat, dann ist das wohl so.
 
Ja dann helfen wir mal. :)

Plex hat eine riesen NAS Liste und den Infos zum Transcoding.
Du findest die liste hier.

Stimmt schon, bei der Transcoding Performance ist das Quellmaterial ausschlaggebend, in diesem Falle 1080p.

Plex gibt für einen Sream 1080p/10Mbps 2000 PassMark an.
Also brauchst du sicher ein CPU mit min. 5000 PassMark.

Weitere Infos hier.

In Zukunft wird Plex auch das Transcoding über die Grafikeinheit anbieten (Hardware-Transcode), so können auch schwächere Intel CPUs (Beispiel J3455) 2-3 Streams problemlos umrechnen. Momentan gibt es eine Preview Version für PlexPass Member.

Mein Core i7-3770T im QNAP schafft gut 6-7 Transcodes (Software-Transcode).
 
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