NAS / Homeserver

Phneom

Commander
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Hey,

da mir nun das ganze gefummel mit USB Sticks etc. auf den zeiger geht habe ich mir überlegt ein NAS zubauen.
Wenn ich schon eine Kiste Laufen lassen werde dann soll diese natürlich gut genutzt werden.
Bisher läuft bei uns eine Fritzbox die alles mit Internet versorgt und das wars also viel mit Netzwerk ist nicht außer das 1-2 LAN Kabel durch die Gegend laufen.
Mein Plan ist ist jedes TV Gerät im Haus zugriff auf mein Filmarchiv zu gestatten und den Rechnern im gesamten haushalt ein Verzeichnis mit begrenzten GB zu geben. Ein verzeichnis dann nur für mich also am besten mit passwort abfrage.

Folgende Fragen:

Kann der Server auch andere Aufgaben bei bedarf machen sprich mal ein Video konvertieren ?
Kann der Server Softwaremäßig h264 MKV's den Clients vorkauen oder ist das nicht möglich ?
Falls ja mit wie viel Aufwand ?
Ist ein Zeitgesteuertes Hoch & Runterfahren möglich ? Sprich 2Uhr Morgens runter und 10Uhr Morgens Starten ?
Wenn ich mein Drucker per USB anklemme, kann übers Netzwerk dann auch gedruckt werden ? Sprich per Handy eine Datei hochladen und drucken lassen ?
Wie gesagt solange ich am TV das Verzeichnis sehe und einen Film / Musik abspielen kann reicht mir das oder muss dann extra an jede Glotze ein HTPC ? Reicht dafür ein Raspberry Pi ?

Da ich demnächst wieder etwas Hardware übrig haben werde (Athlon X2 5200+) würde ich die gerne dann auch dafür benutzen.
Ich möchte dann einfach nur Zuhause nicht mehr mit USB Sticks rumfummeln müssen und die Externen Platten nur zum sichern verwenden und wenn ich mir schon so ein ding hinstelle soll der natürlich mir das Leben um einiges komfortabler machen.


mfg
 
Videos einfach mit beliebigem Rechner + XBMC oder Plex und Co. Damit wäre der Punkt Multimedia Zugriff erledigt.
Videos kodieren kann sich halt unter Umständen negativ auf die Wiedergabe und Bereitstellung von Dateien auswirken, je nach Prozessor natürlich.
Drucker müsstest du einfach im Netzwerk freigeben können und allen Geräten die Erlaubnis zum Drucken geben.
TVs müssten halt nur DLNA unterstützen damit das realisierbar wäre.
 
Budget hast demfall keins? Du willst also anstatt ein richtiges NAS oder zumindestens ein stromsparenden Mini-Server so eine kleine Heizung (+ vermutlich irgendein x-Jahre altes Netzteil) die ganze Zeit laufen lassen ja?
Und Du schreibst immer von "dem/der Server" - ja was denn für ein Server meinst Du denn?
 
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Am einfachsten wäre dafür ein HP Proliant Microserver N54L oder ein neuerer Gen8. Mein N54L hat im Leerlauf mit 6 HDDs (2x500GB 2,5" 7,2k und 4x3,0TB 3,5" 7,2k) ca. 37-42 Watt Verbrauch. Volllast liegt er bei ca. 80 Watt. Für Dein Einsatzgebiet wäre entweder der Windows HomeServer oder auch ein einfaches Win7/8 ausreichend.
 
Lawnmower schrieb:
Budget hast demfall keins? Du willst also anstatt ein richtiges NAS oder zumindestens ein stromsparenden Mini-Server so eine kleine Heizung die ganze Zeit laufen lassen ja?

Naja was heißt kleine Heizung, denke nicht das der Athlon ständig auf Vollast läuft demnach würde der ja runtertakten. Ist erstmal für den erstversuch später dann wenns läuft wird natürlich was besseres angeschafft ;)

@Topic

Also heißt das im Prinzip Server bauen, mit der Fritzbox verbinden und darauf dann Windows 7 / Windows Home Server.
Was ich natürlich noch erwähnen möchte ist das der natürlich einsam und verlassen in der Ecke stehen wird also könnte man den dann auch per Remote Desktop bedienen / Browser ?
Und an die Glotze müsste dann ebn der Client ? In dem Fall der Pi wenns geht.
Mit vorkauen meinte ich natürlich das der Server quasi dann streamt sodass der Client kaum noch Arbeit hat, ist das möglich ?

//Edit

@Lawn
Mit Netzwerktechnik hatte ich bisher wenig zutun und das ist jetzt wirklich nicht mein Spezialgebiet ;)
Naja gute Frage, will eben einen NAS Server und eben noch das mir das Teil noch Videos zu den Clients streamt wenns geht. Will eben das die Clients so wenig Rechnen müssen wie möglich das meine ich übrigens mit vorkauen ;)
Beim reinen NAS würde er ja nur die Dateien bereitstellen und das wars.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie es der Zufall will, habe ich mir vor 10 Minuten einen HP ProLiant 54L G7 bestellt.

Ich habe ebenfalls lange überlegt und gerechnet ob es nicht günstiger wäre, selber einen Mini-Server zu bauen. Allerdings kam ich immer über die 180€ welche ich nun für den HP gezahlt habe. Videos kodieren wird wohl mit dem Gerät nichts, da Prozessor viel zu lahm, aber dafür ist dieser einfach nicht gedacht.

Was hat mich überzeugt?
1. Top Preis-/Leistungsverhältnis
2. 4x 3.5" Einschübe (16 TB max) + Laufwerkslot
3. PCI 16x und PCI 1x (optimal um USB 3.0 und Grafikkarte nachzurüsten - Low Profile (!))
4. extrem geringer Wattverbrauch im Idle (30-40W) und unter Last
5. maximale Transferrate (Gigabit - kaum eine NAS unter 180€ schafft 100MB/s)
6. freie OS Wahl (!!)
7. RAM erweiterbar (DDR3)
8. jede Menge USB-Slots (6x)
9. ITX Gehäuse-Formfaktor für spätere Aufrüstungen
10. kompakt

HP ProLiant hat eine "pseudo"/virtual-KVM mit an Bord.
Mehr Infos zwecks Aufrüstungen und der KVM (Remote-Steuerung/Verwaltung) kannst Du hier nachlesen!

Unter dem Link findest Du alle Informationen bezüglich der Modellreihen, Watt-Verbrauch und sonstige hoch-interessante Informationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In eigentlich allen NAS Systemen kannst du Runterfahrzeiten und Startzeiten angeben.
Unter Windows kannst du das ganze über den Ruhezustand regeln oder per WOL. (Glaub im BIOS gehts auch).
 
Also ich habs so gemacht:
E350M1 Board mit 5 HDDS
Gestartet wird mit WakeOnLan bei Bedarf (Stromverbrauch gerade bei älterer Hardware interessant)
Freigaben einfach mit Windows Dateifreigaben (kannst dann ja einzeilne Ordner für verschiedene Benutzer freigeben, dann hat Jeder seinen Ornder) So kann auch jedes Smartphone usw darauf zugreifen.
Außerhalb Zugriff über Internet-Hamachi.
Herunterfahren und warten mit Teamviewer.

Günstiger geht es meiner Meinung nicht.
5-Bay Nas für ~100-150€
 
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