NAS nicht mehr erreichbar

Retsam-Master schrieb:
Ja Raid 1 = MEHR SICHERHEIT....

Nein, Raid 1= Mehr Verfügbarkeit

Aber wenn das eh nur zum Speichern von Backups da ist, verusch platt zu machen und neu aufzusetzen. Die Daten sind ja alle an den Originalplätzen noch vorhanden.
Und wenn die Daten so wichtig sind, dass mehrere Backups vorhanden sind (ausser Haus zum Beispiel) ist es ja noch weniger ein Problem
 
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RitterderRunde schrieb:
Bei meiner 213j hatte ich mehrmals den Fehler im Leben.

Fritzbox und alle Switches offline genommen beziehungsweise Strom gekillt inklusive NAS.

Und siehe da! Alles ging dann wieder!

Wichtig ist nur alles auf einmal auszuschalten und nicht nacheinander.
Ich versuchs dennoch mal gegen den Abend... Wurde ja mehrfach als Tipp abgegeben.

Ost-Ösi schrieb:
In der Zwischenzeit sollte es aber denn doch schon allgemein auch in der letzten Reihe angekommen sein:

Weder ein NAS, noch ein RAID ist als Sicherung von wichtigen Dingen geeignet !!
Demon_666 schrieb:
Je nach Wichtigkeit der Daten reicht es aber nicht, nur ein Backup zu haben. Mindestens einmal sollte Redundanz vorhanden sein. Denn wie man ja sieht, erhöht sich er Aufwand beträchtlich, wenn bei so einer config das Backupsystem die Biege macht. Deshalb schrieb ich ja auch, dass wahrscheinlich der "schnelleste Weg" eine neue HW wäre. jetzt muss der TE mit Treibern etc. rumfummeln, um dann hoffentlich die Daten lesen zu können.

Edit: Und wenn alle Daten noch (verteilt) woanders liegen: Warum spart er sich dann nicht den Aufwand und erstellt einfach ein neues Full-Backup? Ich gehe davon aus, dass es wichtige Daten gibt, die nur auf dem NAS vorhanden sind. Sonst müsste man ja den Aufwand nicht machen. Und von den Daten gibt es dann nämlich kein Backup...

Es ist immer abzuwägen.
für einen "Privatanwender" ist ein Backup inkl. Raid mehr als genug.

Geschäftlich würde ich auch ein Hot-Hot zusätzlich schalten.

Oder Privat wen ich Anlagen habe wie Bitcoins würde ich auch anders vorgehen.

Ich schätze mit meiner Lösung bin ich sicherer als 99% aller Anwender.

Solange nicht alles gleichzeitig und alle Rechner zusätzlich abschmieren bin ich auf gutem Weg.
Ergänzung ()

Black_Eagle schrieb:
Nein, Raid 1= Mehr Verfügbarkeit

Aber wenn das eh nur zum Speichern von Backups da ist, verusch platt zu machen und neu aufzusetzen. Die Daten sind ja alle an den Originalplätzen noch vorhanden.
Und wenn die Daten so wichtig sind, dass mehrere Backups vorhanden sind (ausser Haus zum Beispiel) ist es ja noch weniger ein Problem
Raid 1 ist eine Spiegelung.
Mehr Verfügbarkeit habe ich dadurch nicht wen mein Controller defekt geht (in diesem Fall Synology)
Aber wen eine HDD defekt geht habe ich immer noch eine funktionierende mit allen Daten
 
Retsam-Master schrieb:
Ja Raid 1 = MEHR SICHERHEIT
Nope. Ein Raid1 erhöht lediglich die Verfügbarkeit und schützt gegen den Ausfall von einer Festplatte und erhöht die Lesegeschwindigkeit.

Würde auch mal Router, Switch etc neu starten, Verbindung per IP probieren. Ansonsten kannst die Disks mit jedem besseren Live-Linux auslesen und die Daten dann auf eine weitere Festplatte kopieren. Dann Werksreset der Synology, die zwei HDDs wieder rein, Backup der Synology Config einspielen sofern vorhanden und Daten wieder zurück kopieren.
Reagiert das Gerät gar nicht mehr: Trotzdem Daten von den zwei HDDs weg kopieren, neues NAS beschaffen, Disks wieder rein, NAS einrichten, Raid erstellen wenn gewünscht, Daten zurück kopieren.
 
Retsam-Master schrieb:
Raid 1 ist eine Spiegelung.
Mehr Verfügbarkeit habe ich dadurch nicht wen mein Controller defekt geht (in diesem Fall Synology)
Aber wen eine HDD defekt geht habe ich immer noch eine funktionierende mit allen Daten

Genau. Eine Spiegelung. Erhöht die Verfügbarkeit. Bei Ausfall einer HDD sind die Daten weiterhin sofort verfügbar, ohne den Zeitausfall beim Zurückspielen eines Backups.
Hat nichts mit irgendeiner Sicherung zu tun. Sobald eine Datei gelöscht wird (warum auch immer) ist sie sofort auf beiden (allen) Platten weg.

Natürlich - wenn der Controller aussteigt, dann ist das Pech. Um sowas abzufangen bräuchtest n HA-Cluster oder irgendwelche anderen Sicherungsmaßnahmen.
 
snaxilian schrieb:
Nope. Ein Raid1 erhöht lediglich die Verfügbarkeit und schützt gegen den Ausfall von einer Festplatte und erhöht die Lesegeschwindigkeit.

Nein.
Ich habe sogar eher Leistungsverlust da der Controller ausgelasteter ist.
Du verwechselst Raid 0 (Leistung) mit Raid 1 (Spiegelung)

Und "Verfügbarkeit" im warste Sinne des Wortes.... Da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.
Als nur wie ich die Festplatten schalte
Und wen mir dies wichtig wäre, würde ich auch eher ein anderes Nas mit Raid 5 wählen

TheManneken schrieb:
Ich hatte den gleichen Fehler einst bei meiner 215j. Ich kann nur sagen, dass bei mir damals der Tipp von @derlorenz funktioniert hat. Keine Neuinstallation des OS nötig und keine Daten verloren.

Dazu müsste ich aber auf das NAS kommen wen ich den richtigen Beitrag gelesen haben (was ich nicht komme)
 
Nö. Wie gesagt hatte ich den gleichen Fehler: NAS war "weg", ich kam nicht mehr drauf, Freigabe nicht erreichbar, kein Pingen möglich, etc.
Laut Synology gehen sogar bei beiden Rücksetzvarianten keine Daten verloren. Du kannst damit das NAS komplett zurücksetzen und neu einrichten, es erfolgt keine Neupartitionierung der Festplatten, keine Formatierung oder Ähnliches. Am Ende des Einrichtungsvorgangs sind die Daten in den bekannten Shares. Wenn du natürlich auch nach dem Zurücksetzen nicht aufs NAS kommst, bist du höchsten keinen Schritt weiter gekommen. Also imho kein Risiko
 
Retsam-Master schrieb:
Nein.
Ich habe sogar eher Leistungsverlust da der Controller ausgelasteter ist.
Du verwechselst Raid 0 (Leistung) mit Raid 1 (Spiegelung)
Tut mir Leid aber da muss ich dir eindeutig widersprechen.
Als Anfangslektüre: https://en.wikipedia.org/wiki/Standard_RAID_levels und die verlinkten weiterführenden Artikel und Quellen.

Raid 0: Es werden neue Blöcke abwechselnd auf die beteiligten Disks geschrieben. Höhere Schreibgeschwindigkeit. Beim Lesen kein Gewinn.

Raid 1: Es werden neue Blöcke auf beide Disks geschrieben. Kein Gewinn. Beim lesen können beide Disks antworten. Beim linearen lesen spielt dies keine Rolle. Bei zufälligen Lese-Operationen liest Disk 1 Block 1 während Disk 2 den Kopf schon zu Block 2 bewegen kann. Höhere Lesegeschwindigkeit bei nicht-linearen Zugriffen.

Deshalb nimmt man bei zufälligen Lese- & Schreiboperationen ja auch ein Raid 10 um höhere Lese- & Schreibperformance zu bekommen.

Bei der DS214se kann es der Controller sein oder auch die recht schwache CPU und der knappe RAM. Synology hat das Rad ja auch nicht neu erfunden und nutzt unter der Haube einen Linux Kernel und mdadm fürs Raid. Mdadm nutzt pro Raid einen CPU-Thread. Bei 2x Disks also ein Thread bei 4 Disks die je zwei Raid1 darstellen zwei Threads. Ein Raid 10 mit mdadm nutzt ebenfalls einen Thread. Lege ich jedoch zwei Raid1 aus je zwei Disks an und erstelle dann ein Raid 0 über die beiden Raid1 (also ein Raid1+0) werden insgesamt 3 Threads genutzt.
Retsam-Master schrieb:
Und "Verfügbarkeit" im warste Sinne des Wortes.... Da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.
Als nur wie ich die Festplatten schalte
Und wen mir dies wichtig wäre, würde ich auch eher ein anderes Nas mit Raid 5 wählen
Wieso? Ein Raid 1 erhöht die Verfügbarkeit des einzelnen Blockdevices. Fällt eine Disk aus funktioniert weiterhin der Zugriff auf die Daten genau so wie bei einem Raid 5. Vorteil des Raid 1: Der Rebuild geht deutlich schneller da nur linear die Blöcke gelesen werden müssen und keine Paritäten neu berechnet bzw. Daten anhand der Paritäten berechnet werden müssen. Dafür ist bei einem Raid 5 das Verhältnis brutto/netto eben besser.
Bei beiden Varianten kann dies natürlich weiterhin schief laufen wenn man einen nicht korrigierbaren Fehler beim Rebuild hat, dann ist mindestens ein Teil der Daten hin sofern der Rebuildprozess nicht komplett abbricht. Gegen dieses Problem kann man sich mit checksum nutzenden Dateisystemen wie z.B. ZFS, BTRFS oder ReFS schützen, im besten Fall in Kombination mit ECC Ram.
Ich sehe keinen Unterschied bei der Verfügbarkeit zwischen einem Raid 1 und einem Raid 5. Bei beiden dürfen je eine beliebige Disk ausfallen.

Betrachtet man natürlich allgemein die Verfügbarkeit z.B. der Freigaben dann muss man natürlich nicht nur das Blockdevice redundant auslegen. Klar kann man mehrere Lüfter, Netzteile etc nehmen aber SPoF bleibt das Mainboard. Also besser zwei Server nehmen, Daten spiegeln, z.B. ganz klassisch und old school per DRBD und den SMB Dienst per pacemaker/corosync mit floating IP. Dazu dann noch redundante Netzteile pro Server die an unterschiedlichen USVs hängen, redundante Switche, Server natürlich in unterschiedliche Brandabschnitte usw. usf. Alles das sind Maßnahmen gegen unterschiedliche Arten von Ausfällen und erhöhen eben nur in bestimmten Bereichen die Redundanz. Am anfälligsten sind nun einmal bewegliche Teile daher wird zuerst an Raid und ggf. zusätzliche Lüfter gedacht.
 
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TheManneken schrieb:
Ich hatte den gleichen Fehler einst bei meiner 215j. Ich kann nur sagen, dass bei mir damals der Tipp von @derlorenz funktioniert hat. Keine Neuinstallation des OS nötig und keine Daten verloren.

D.h. du hast das Gerät bereits mit einer Büroklammer an der in der Anleitung angegebenen Stelle resetet und kommst dennoch nicht an das Interface ran?
 
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