NAS oder was?

Bastian RM

Cadet 2nd Year
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Feb. 2013
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Hallo zusammen!

Ich stehe vor folgender Situation: Ich habe zwei Arbeitsrechner (Windows), meine Frau hat einen Mac und eine PC und die Kinder haben für die Schule Notebooks (Mac). Im Haus haben wir LAN.
Jetzt suche ich einen zentralen Speicher, auf den alle zugreifen können und der automatisch sichert.
Für mich selbst brauche ich ein großes Laufwerk im Netz (3TB), das gesichert wird. Beim Rest der Familie bin ich mir nicht sicher, ob es ein Netzlaufwerk sein soll, oder ein reines Backup-System, das im Hintergrund die lokalen Daten mit aufs Netz kopiert. Ein Laufwerk, auf das alle zugreifen können, zum Datenaustausch, wäre auch gut.
Ich dachte z.B. an eine Synology mit 4 Platten mit jeweils 4TB, im Raid1. Dazu ein weiteres System, das diese Daten Nachts zusätzlich sichert. Nur kenne ich mich nicht aus.

Unsicher bin ich beispielsweise, ob es so einfach möglich ist, mit PCs und Macs zugleich so ein System zu nutzen.
Dann: kann man in so einem System Ordner anlegen und als Laufwerke freigeben oder ähnlich vorgehen?
Bringt die Plattenspiegelung wirklich zusätzliche Sicherheit (Ich hatte mal eine Buffalo, da waren nach einem Stromausfall beide Platten zugleich weg!).

Es geht nur um Platz für Daten und deren Sicherheit. Medienserver, Internetfunktionen etc sind uninteressant.
Mit einer Ausnahme: wenn ich vom Büro aus über das Internet auf die Daten zugreifen könnte, wäre das natürlich Klasse, solange es kein Sicherheitsrisiko ist.

Ich weiß, dass das eine Menge Anfängerfragen sind, aber wenn jemand helfen könnte, wäre das Prima.
Ich hatte schon einmal hier eine Beratung zur Rechnerkonfiguration - an dem Gerät schreibe ich gerade und es ist eine tolle Kiste! Auf diesem Weg auch noch einmal danke dafür!

Viele Grüße
Bastian
 
Wie das mit den Netzlaufwerken unter Mac aussieht weiß ich nicht, unter Windows ist das kein Problem. Jede Freigabe kann als Netzlaufwerk ("Ordner") eingebunden werden. Jeder der Ordner kann man dann per Zugriffsrechte für Nutzer und Gruppen freigeben. Sofern man hier nur das UNIX-Rechtesystem nutzt gibt es auch keine Probleme hier wenn man Windows und Mac gleichzeigt nutzt.

RAID1/5/6 hilft nur bei einem Ausfall einer (oder mehrere) Platten, das damit die Daten weiterhin verfügbar sind. Ein RAID ist kein Backup.

Ich empfehle dir hier eine Synology DS213j + externe HDD (USB 3.0 oder esata) fürs Backup. Die kann alles was gebraucht wird (und sogar mehr), ist gut Dokumentiert und eine aktive Community für Fragen.

1 x Western Digital WD Red 4TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD40EFRX)
1 x Seagate Expansion Desktop New 4TB, USB 3.0 (STBV4000200)
1 x Synology DiskStation DS213j, Gb LAN

465 €
 
Zuletzt bearbeitet:
Nabbend. Sieh am besten hier mal nach. Die haben dort einige sehr fähige Mods die Dir 100% weiterhelfen können.
 
Bei Synology hast du 3 Möglichkeiten der Freigabe. Für Windows, Apple und Linux.
Alle 3 funktionieren gleichzeitig und können auf die selben Dateien zugreifen, da das zu Grunde liegende Linux die Zugriffe verwaltet.
Das Backup kannst du über eine Clientbasierte Software wie Acronis machen oder z.b. über die Cloudstation von Synology (So mach ich es).
Zugriff aufs NAS ist vom Web aus über WEBdav, FTP oder SFTP möglich.

Da natürlich alles was vom Web direkt aufs NAS geht ein gewisses Risiko darstellt, habe ich die Portweiterleitung im Router nur dann laufen wenn ichs brauche. Dafür läuft aber Teamviewer immer zuhause.
 
flo36 schrieb:
Bei Synology hast du 3 Möglichkeiten der Freigabe. Für Windows, Apple und Linux.
Alle 3 funktionieren gleichzeitig und können auf die selben Dateien zugreifen, da das zu Grunde liegende Linux die Zugriffe verwaltet.

Die unterschiedlichen Protokolle (SMB2/CIFS, AFP, NFS) sind auf der jeweiligen Plattform gebräuchlich, deswegen die Benamung. Es ist aber durchaus möglich z.B. lediglich mit SMB alles zu erschlagen. Nicht jeder Dienst muss für jede Plattform zwingend aktiviert werden. Ich bediene z.B. Linux und Mac Clients lediglich mit NFS.

Mit einer Synology machst Du nichts falsch. Alle gewünschten Features sind vorhanden und recht einfach zu konfigurieren. Zeitgesteuerte Backups von Clients im Netz sind genau so möglich, wie ein Backup der NAS auf eine externe Platte (oder ein weiteres NAS).
 
Hallo zusammen!

Vielen Dank für die Antworten!
@ Nilson: Du meinst doch sicher 2 von den Western Digital WD Red 4TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD40EFRX), weil das Gerät 2 Platten fasst, oder verstehe ich da etwas falsch?
Ich überlege, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und mir ein Gerät mit 4 Platten zu holen, als RAID1, und ein weiteres für's Backup. Dann habe ich 8TB ausfallsicher und gebackupt.
Ich lebe von meinen Daten - da sollen die es auch gut haben, sozusagen.
Welches Gerät wäre da sinnvoll?
Danke nochmals!

Bastian
 
Wenn dir die Daten so wichtig sind wären eventuell 2x 2Bay die sich Backupen interessanter als eines mit 4 Laufwerken?
Also kein Raid. Eine Synology mit 2x 4TB (Einzel-Modes, kein JBOD & Co) die nachts (oder öfters je wichtiger die Daten) alles auf eine zweite mit 2x 4TB spiegelt (optimaler weise Remote über Internet an einem anderem Standort).

Edit: Noch ein konkreter Vorschlag als Erweiterung zu oben:
HOME-Share + FAMILY-Share(s) auf HDD1, worauf alle per CloudStation zugreifen (Daten Gesynkt auf Lokale Geräte).
ARCHIV/BACKUP/PUBLIC-Share auf HDD2, Einteilung je nach Datenvolumen um beide HDDs gleichmäßig zu füllen.
HDD1 2x Täglich auf 2te Synology backupen, HDD2 nur 1x Täglich.
Alternativ beid HDDs als "Time Backup" auf die 2te Synology, dann hast du auch noch inkrementelle Backups (wobei ich hier dann die Inkementellen Backups der Clients rausnehmen würde).
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke!

Nur: davon verstehe ich einiges nicht. Anfänger eben...

  • HOME-Share + FAMILY-Share: Private Daten?
  • ARCHIV/BACKUP/PUBLIC-Share: Business-Daten?
  • Time backup: ?
  • Inkementelle Backups: ?

Und dann noch: ich habe leider viele und große Dateien. Das können schnell einmal einige GB sein, die am Tag geändert werden: Bilderserien. Die übers Internet zu kopieren, dürfte nicht einfach werden. Allerdings steht mir VDSL50 zur Verfügung - da ist der Upload sehr ordentlich.

Bastian
 
kann nur vom qnap reden, habe keine synonogy zuhause

1. zuhause daten teilen / einzelzugriff oder gruppe (familien) auf eigens erstellte ordner.
2. Archiv(datengrab) Backup (sicherung) Public-share (für alle zugänglich machen, mit passwort oder ohne)
3. Time backup (zeitliche sicherung) oder falls Timemachine-backup steht < macintosh automatisches backup
4. inkr. backup (nur die daten, die neu sind) full backup (alle daten werden gesichert)
 
Das von mir waren nur Symbolische Namen für Shares/Ordner .. kannst das nennen wie du willst und auch soviele machen wie du willst.
@chrigu: Alles Korrekt; Time Back nennt Synology sein System was genau wie Timemachine unter Mac auf der Synology läuft.

@Bastian RM: Wenn du damit überhaupt nichts am Hut hast aber so wichtige Daten solltest du dir eventuell ein (Semi)Profi holen. Hier im Forum gibt es so eine Vorort-Helfer-Liste.
 
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