News Netflix, Disney+ und mehr: Streamingdienste zu Investitionen in deutsche Filmindustrie verpflichtet

Ich habe bei "lippensynchronen" (also deutschen) Serien/Filmen eigetnlich immer schon den Finger auf der Stopp-Taste.
Hat bei mir dazu geführt, seit weit über 10 Jahren kein "normales ungestreamtes" Fernsehen mehr zu schauen.... und mir fehlt es an nix!
 
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Crifty schrieb:
Wenn ARD und ZDF auch diese 8% abdrücken müssen, dann freut euch schon mal alle, die Rundfunkgebühren werden hoch gehen.
Ich vermute mal, dass da deutlich mehr zusammenkommt, was ARD und ZDF über ihr Netz an Tochterfirmen investieren.
 
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@Klebezettelcity
Guter Punkt, trotzdem denke ich das es dann wieder eine Debatte um eine Erhöhung der Gebühren geben wird. Die öffentlich rechtlichen sagen dann „schaut her, wir müssen das jetzt abdrücken, wir benötigen mehr Geld“
 
Abgesehen vom zweifelhaften Weimer. Schon wieder wird Problemlösung über zwanghafte Umverteilung versucht. Wenn die dt. Filmindustrie anscheinend marktschwach ist oder arbeitet und sich dadurch nicht selber tragen kann, dann ist das doch deren Problem und nicht das verpflichtende Problem derjenigen, die erfolgreich sind ?! Umgekehrt hätte die dt. Filmindustrie sicher nicht Netflix und Disney gefördert. ;)
 
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Die Sache ist doch, dass die Investitionen woanders gemacht werden, das Geld damit aber hier verdient wird.

Nun haben Deutsche Produktionsstandorte einen Nachteil, weil sie zu teuer gegenüber dem Ausland sind.

Klingt für mich eher nach einer Art Zoll (ja, ist nicht Steuerrecht hier mit der Investition).
 
Minthera schrieb:
Nun haben Deutsche Produktionsstandorte einen Nachteil, weil sie zu teuer gegenüber dem Ausland sind.

Klingt für mich eher nach einer Art Zoll (ja, ist nicht Steuerrecht hier mit der Investition).
Machen die Amerikaner mit Autos doch bei uns genauso. Wir schlagen mit Filmen zurück.
 
Relict schrieb:
Abgesehen vom zweifelhaften Weimer. Schon wieder wird Problemlösung über zwanghafte Umverteilung versucht. Wenn die dt. Filmindustrie anscheinend marktschwach ist oder arbeitet und sich dadurch nicht selber tragen kann, dann ist das doch deren Problem und nicht das verpflichtende Problem derjenigen, die erfolgreich sind ?! Umgekehrt hätte die dt. Filmindustrie sicher nicht Netflix und Disney gefördert. ;)
Wie viele Blockbuster ließen sich denn mit der gesamten Filmförderung produzieren. Einer?

Und selbst die U, S und A produzieren in Kanada und noch lieber Osteuropa, wenn es nicht komplett vor dem Greenscreen geht, weil es billiger ist.

Ich würde die Relationen nicht ganz außer acht lassen. Ohne die Filmförderung würde hier gar nichts mehr gemacht. Und dann heulen noch mehr Leute rum, dass Ihr Lieblingsspiel nicht in deutscher Sprache vertont ist, weil Synchronsprecher nun mal sehr oft Schauspieler sind.

Allein die Netflix-Serie "Dark" hat knapp 9 Millionen Euro von der Förderung profitiert. Mancher würde sagen: Ohne Subvention gäbe es die Serie nicht.

Also zum Mitmeißeln: Deutsche Netflix-Produktionen werden subventioniert, um entsprechend die Quote zu halten. Das bringen die nicht mal wirklich alles netto selbst auf.
 
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Ich meine irgendwo gelesen zu haben das die dt. Filmförderung dann auch bestimmte Dinge vorschreibt bzw. bestimmte Dinge vorkommen müssen.

Manch internationale Filme wurden mit Beteiligung Deutscher Studios gedreht, z.B. Grand Budapest Hotel, Cloud Atlas und Inglourious Basterds fallen darunter.
Ist also nicht so das unsere Filmstudio keine gute Filme könnten aber der Markt ändert sich, andere Studios ziehen nach und ja Kosten sind natürlich auch ein Ding.
Generell tut sich Deutschland schwer damit, wenn man schon "teuer" ist, an anderen Punkten zu überzeugen, z.B. Effizienz, Service, Qualität. Zumindest Effizienz und Service verbinde ich nicht mit Deutschland und
Qualität nur ganz bedingt.

Reine Deutsche Filmproduktionen schaue ich ganz ganz selten. Da sind meine Vorurteile zu recht groß.
Also ich hab sozusagen von dieser Förderung kaum etwas.
 
Gut, dann können wir endlich neuen Til Schweiger / Matthias Schweighöfer / Elyas M’Barek
Content produzieren.

Die sollen lieber mehr in Südkorea investieren, die wissen, wie man Unterhaltung macht.
 
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Plonktroll schrieb:
Was kommt dann aller zwei Tage ein Kriegsfilm oder halbgare Satire keine Ahnung was das bringen soll.
Aber ganz wichtig ist, das deutsche weiße Männer immer nur die bösen sein dürfen, eg welches Genre. Sonst gibts keine Förderung
 
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Geht es um den Gesamtumsatz des jeweiligen Anbieters oder um den in Deutschland?
Und was passiert, wenn sich nicht dran gehalten wird? Drei Klöppelschläge auf die Finger und 10000€ Strafe?
 
pmkrefeld schrieb:
…Was hat dann die ach so wochtige dt. Filmindustrie geschafft in den letzen Jahrzehnten? Kann man Anhand der Finger einer Hand zählen...
Darum geht es auch gar nicht. Genau wie bei den NGOs geht es hauptsächlich um Geschenke für die Mitarbeiter*innen in diesen Bereichen, diese sind nämlich nicht nur Wähler sondern auch Meinungsmultiplikatoren und/oder oft privat verbandelt mit Parteifunktionären.
 
DerMond schrieb:
Es war noch nie so leicht und vor allem günstig Filme zu drehen, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wieso muss überhaupt irgendwas gefördert werden?

Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Film Produktion abseits der Schwedischen Western ist teuer wie nie
ganz besonders wenn man nicht gefördert wird
 
Ich als Netflix und Co würde das gesamte Geld in Produktionen investieren die Themen wie impf Korruption, Masken Affären, Massenmigration, cum ex Geschäfte... Darstellen mit Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen die nur rein zufällig sind, bis dann ebenfalls rein zufällig die Zwangsfinanzierung des deutschen Standorts wieder gestrichen wird.
 
mytosh schrieb:
Gut, dann können wir endlich neuen Til Schweiger / Matthias Schweighöfer / Elyas M’Barek
Content produzieren.
Vielleicht liegt es auch daran, dass deutsche Filme nicht mehr ankommen, wenn einem als bekannte Gesichter nur Leute einfallen, die seit Jahrzehnten am Markt sind – und das meine ich gar nicht despektierlich. Es fehlt noch der unverwüstliche Bully Herbig in der Aufzählung, der mit Kanu des Manitu nochmal um die Ecke gekommen ist.

Gefühlt bringt Deutschland keine neuen "Typen" mehr hervor und die meisten sind ebenso schnell vergessen wie austauschbar. Wer zieht denn heute noch die Leute an?

Was Serien angeht, so finde ich, dass wir deutlich besser dastehen und dass mit Stromberg, Pastewka und Tatortreiniger einige Perlen dabeigewesen sind.
 
das wird echt schwierig, aber vielleicht schaffen ja die Amis bessere deutsche Filme :)
siehe die Serie Ghosts, die US Version ist deutlich besser als die von DE und UK.
 
DeusExMachina schrieb:
Wie kommst du denn auf das schmale Brett?

Film Produktion abseits der Schwedischen Western ist teuer wie nie
ganz besonders wenn man nicht gefördert wird
Weil ich in der Branche arbeite. Netflix hat verifizierte Kameras die beginnen ab popeligen 1000€. Hat man einen guten Film, wird der gekauft.

Das sah damals noch ganz anders aus. Die moderne Technik hat Produktionen massiv vergünstigt, vor allem wenn man unabhängig arbeitet. Weniger Risiko, mehr Möglichkeiten für kreative Gestaltung weil man keine Förderungen mit massiven Vorgaben und Einschränkungen brauch.

Und wie kommst du auf das schmale Brett Produktionen seien so teuer wie nie? Kennst du nichts anderes als Marvel Filme mit 50 Millionen Gehältern?

Geh mal lieber auf (oder informiert dich zumindest) über kleinere Filmfestspiele und deren Teilnehmer. Die Budgets sind oftmals lächerlich gering.
 
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XCPTNL schrieb:
Let me get this right... weil kaum jemand den deutschen Müll (abgesehen von gaaaaanz wenigen Ausnahmen) sehen will und somit auch entsprechend weniger produziert wird, soll nun die deutsche Filmbranche subventioniert werden, indem man per Gesetz Anbieter dazu verpflichtet, in diesen Standort zu investieren? Deutschland wird echt jeden Tag etwas bekloppter.

crackett schrieb:
Wen wundert es da noch, daß dieser Staat pleite ist? Honecker läßt grüßen!

Zum Glück leben wir nicht im kommunistischen USA da wird diese Filmindustrie mit schätzungsweise 1,5 Milliarden Steuern gefördert. Sehr wirtschaftlich ;) wie ein Auszug aus diesem Artikel von 2013 zeigt

https://www.sueddeutsche.de/politik...-hollywood-kriegt-immer-was-es-will-1.1663732

Berechnungen zeigen allerdings, dass die Wirtschaftlichkeit der Subventionen umstritten ist: In Michigan beispielsweise standen Subventionen von 125 Millionen Dollar in den Jahren 2010/2011 Steuereinnahmen durch die Filmindustrie von nur 13,5 Millionen Dollar entgegen. Auch ein signifikanter Anstieg von Arbeitsplätzen in der Branche konnte dort nicht verzeichnet werden
 
Gandalf2210 schrieb:
Ich als Netflix und Co würde das gesamte Geld in Produktionen investieren die Themen wie impf Korruption, Masken Affären, Massenmigration, cum ex Geschäfte... Darstellen mit Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen die nur rein zufällig sind, bis dann ebenfalls rein zufällig die Zwangsfinanzierung des deutschen Standorts wieder gestrichen wird.
Zu Cum-Ex hat das ZDF eine sehr launige Serie gemacht! Kann ich wärmstens empfehlen.

https://www.zdf.de/serien/die-affaere-cum-ex-102
 
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