News Netflix, Disney+ und mehr: Streamingdienste zu Investitionen in deutsche Filmindustrie verpflichtet

tidus1979 schrieb:
Was anderes sieht man doch in Deutschland kaum. Hauptsache möglichst viel Staat überall. Das Ergebnis kennen wir alle.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kai85 und MegaManX4
K1LL3RC0W schrieb:
ansonsten gilt: "einen gesehen, kennste alle"
Und was genau ist an dem amerikanischen TV Serien und Kino Zeugs anders...!?
Die Berieselungsindustrie ist doch genau darauf ausgelegt alles bis zur Kotzgrenze auszureizen und dem geneigten Konsumenten als 'Muss' zu verkaufen.
Wenn du nicht die 192. Folge von Hawaii Five-0 oder die 50. von GoT gesehen hast bist der Depp, hast aber de facto nichts versäumt.
Allenthalben wird mehr Unabhängigkeit von den USA gefordert aber wenn es um den TV Konsum geht, darfs dann gerne noch ein bisschen mehr sein....!?
Wenn die deutsche Filmindustrie einen größeren Teil der Wertschöpfungskette bekommt ist das natürlich zu begrüßen. Und zwar unabhängig von der Qualität!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hexenkessel schrieb:
Wenn die US-Firmen hinter den Streamingdiensten in Europa (Deutschland) auch Steuern zahlen würden, wäre im Staatssäckel vielleicht auch genug Geld um die Kultur zu finanzieren.
Aber dann spielt ja gleich der "orange König" verrückt, weil seine Finanz-Bros ihm die Ohren voll heulen.
Deutschland hat kein Einnahme Problem.
Die Menschen sollen die Kultur ausüben und entwickeln, der Staat hat sich da komplett raus zuhalten.
Deswegen Steuern runter Zwangsbeiträge abschaffen und Unternehmertum wieder freiraum geben.
Dann wird der Markt Anreize schaffen und die Schauspieler und Regisseure leben nicht vom ÖRR und co.
Tolle Schauspieler und Autoren gibt es hier.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MegaManX4
Crifty schrieb:
Wenn ARD und ZDF auch diese 8% abdrücken müssen, dann freut euch schon mal alle, die Rundfunkgebühren werden hoch gehen.
Wieso? Der Artikel besagt doch, dass der ÖRR längst über den 8% liegt?!
Ergänzung ()

Googlook schrieb:
Mehrwertsteuer wird ebenfalls bezahlt (völlig korrekt), mit den zusätzlichen 8% ist knapp ein Drittel des Abo-Preises Steuern welche die Konsumenten bezahlen. Nicht wundern, wenn Netflix hier eben mehr kostet als in anderen Regionen.
Weil andere Regionen keine Mehrwertsteuer haben?!

Übrigens zahlt Netflix schon seit 2021 20% in Frankreich
https://www.tagesschau.de/inland/ge...-weimer-digitalsteuer-netflix-amazon-100.html
 
Zuletzt bearbeitet:
"Dadurch soll der aktuell angespannten Auftragslage der Filmbranche in Deutschland entgegengewirkt werden,"


Was passiert denn mit dem GEZ geld? Immerhin haben wir ein paar Milliarden dafür zur verfügung das wir pseudo promis ihren lifestyle zahlen können.
Wieso nicht einfach die GEZ gebühr auf 100€ im Quartal. Das wünschen sich doch alle beteiligten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MegaManX4
ReactivateMe347 schrieb:
Wieso? Der Artikel besagt doch, dass der ÖRR längst über den 8% liegt?!
Das ist richtig, ich glaube aber weil der ÖRR ständig um Erhöhungen der Rundfunkgebühren bettelt, dass sie das neue Gesetz dafür nutzen werden um es wieder zu versuchen.
 
Raul99 schrieb:
Zum Glück leben wir nicht im kommunistischen USA
Wir sind schon seit einigen Jahren viel weiter... frei nach dem Motto: "Gestern noch standen wir am Abgrund - heute machen wir einen entscheidenden Schritt nach vorn!" Angie & Co. haben viele entscheidende Schritte nach vorn gemacht, die Auswirkungen spüren wir jetzt!
 
Ben99 schrieb:
Das Geld muss dann halt wieder in Produktionen fließen, die "kulturell wertvoll" und "Bezug zu Deutschland" haben und von politisch besetzten Gremien an die üblichen Verdächtigen verteilt werden.
Kurz: kann nur Mist bei raus kommen.
Den letzten Film mit deutscher Filmförderung, den ich gesehen habe, war
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_phönizische_Meisterstreich

Der hatte keine deiner genannten Kriterien. Wurde halt in Babelsberg gedreht

Fand den Film ein banger.
 
TitelDer phönizische Meisterstreich
OriginaltitelThe Phoenician Scheme
ProduktionslandUSA, Deutschland
OriginalspracheEnglisch

Will nicht abstreiten, dass er deutsche Fördermittel bekommen hat, aber weder Regisseur noch Schauspieler noch Drehbuch bzw. Drehbuchautoren hören sich für mich deutsch an 😅

Was ich nicht schlecht oder verkehrt finde! Aber wo dann die nächste Frage kommt, warum die Millionen nicht in eine deutsche Produktion geflossen sind... aber lassen wir das.

Mich triggert das Thema einfach, ich habe meine Erfahrungen mit "Förderungen" gemacht. Richtiges Parteibuch und/oder richtige Kontakte und/oder richtige politische Richtung (mehr "und" als "oder" = besser) - hier, wir scheissen dich mit Kohle zu, völlig egal was du kannst oder machst!

Tickst du einfach "nur" alle Boxen korrekt, kannst du es vergessen.

IMHO zu verkrustet und politisiert und am eigentlichen, ursprünglichen Zweck längst vorbei.
 
Der Artikel ist nicht ganz korrekt. Die Investitionen müssen in den europäischen Markt in Produkte mit deutscher Prägung fließen. Nicht zwingend direkt in den deutschen Markt.
Direkte Nachbarn wie Frankreich (20-25%), Spanien (5%) oder Italien (15-20%) haben übrigens auch ähnliche Gesetze, Gesetze die noch zusätzliche Dinge erzwingen.
Dazu soll es eine Öffnungsquote von 12% geben, ab der dann auch z.B. Investitionen in Spezialeffekte aus Deutschland, einen Standort oder einfach Material auf diese Quote angerechnet werden können. Koproduktionen wie z.B. John Wick oder Uncharted würden darunter fallen


Dazu, wenn Streaminganbieter die Preise erhöhen. Müssen die dann nicht auch mehr in Deutschland investieren? Ich glaube mich an die Schulzeit zu erinnern, ... da war irgendwas mit dieser Prozentrechnung ... ich weiß aber auch nicht mehr was ... Die Profis hier können mir das bestimmt erläutern.

Es gibt viele gute und hervorragende Produktionen, die aus Deutschland kommen oder eben mit deutscher Beteiligung entstanden sind. Hier im Forum wurden schon einige genannt. Ob die nun auf dem deutschen Markt Millionen an Zuschauern haben und dort eine Wertschöpfung haben oder international unterwegs und erfolgreich sind, ist doch egal. Auch ist es egal, was einzelne davon halten.

Mittlerweile glaube ich aber, dass die meisten einfach nur noch jammern, meckern, stänkern, rumheulen oder andere Menschen niedermachen wollen. Koste es was es wolle. Jemand in Deutschland könnte mit seiner Kunst Geld verdienen? Ohne das dabei jeglicher Gewinn in die USA abfließt? Bäh!
 
Zurück
Oben