Patrick_Star
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Okt. 2005
- Beiträge
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Ich habe gestern (01.10.2005) meinen Netgear SC101GR (99,- Eur)+ 2 Maxtor 250GB (á 96,- Eur) Festplatten von Reichelt geliefert bekommen.
Die Installation der beiden Festplatten in das SC101 verlief schnell und Problemlos, was man von dem notwendigen Update meines Desktoprechners auf das Servicepack2 nicht unbedingt behaupten kann(aber das gehört hier nicht hin).
Jedenfalls war mein Notebook nun mal schon ab Werk mit SP2 ausgestattet, weswegen ich die Installation des SC101 damit auch weiterführen konnte.
Als DSL- , Netzwerk- und WLAN-Router fungierte hier die allseitsbeliebte und (dank 1&1) bekannte und oft fälschlicherweise als 1&1-Router bezeichnete AVM FritzBox 7050 (DSL, WLAN, VoIP).
Nach der Installation und nötigen Update der Software (auf v.1.5.3) auf meinem Notebook folgte nach automatischer Überprüfung das Update der Firmware (auf v.4.12.0) des SC101.
Bei der darauffolgenden Konfiguration über das 'Storage Central Manager Utility' wurde mir eine gefundene Festplatte offeriert, auch weitere 'Scans' über das 'Storage Central Manager Utility' brachten als Ergebnis lediglich 1 gefundene Festplatte. Ich dachte an einen evtl. defekt einer Festplatte und versuchte die weitere konfiguration dieser Festplatte, also mit der Einrichtung einer Partition auf diesem Laufwerk. Am Ende der Versuche standen immer Fehlermeldungen daß das Laufwerk nicht mehr vorhanden sei.
An diesem Punkt wand ich mich erstmals der Software ab und vesuchte mich an der Hardware, wo ich zuerst (abwechselnd) nur eine Platte mit dem SC101 verband. Beide Platten wurden einzeln für sich gefunden, konnten aber wegen einem (mir) unbekannten Fehler nicht konfiguriert werden, es lies sich also keine Partition auf diesen Einrichten.
Nun schloss ich also beide Festplatten wieder an dem SC101 an und versuchte mich an anderer Hardware. Nach dem Blinken der Grünen LEDs am SC101 und der Fehlerbeschreibung von Netgear kam ich zu dem Schluss da es ein Problem mit dem DHCP-Server in der AVM FritzBox geben muss (An dieser Stelle den Hinweis (u.A. an Possi) daß ein Switch nicht zum erfolgreichen Betrieb im Netwerk ausreicht da wie schon von Netgear in den Spezifikationen erwähnt ein DHCP-Server notwendig ist, sowas finden man u.A. üblicherweise in Routern, nicht aber in Switchen).
Glücklicherweise besaß ich noch einen (derzeit unbenutzen) Netgear WPN824 der damals der Fritz.Box weichen musste (womit auch das nervende geflackere der 7 superhellen blauen LEDS verschwand).
Dieser Router musste nur noch entsprechend eingerichtet werden, also:
- keine DSL Einwähldaten
- WLAN ausgeschaltet (somit auch die blauen LEDs)
- DHCP-Server ein
- Als DNS und Routingadresse die IP der AVM FritzBox
Den WPN824 mit der FritzBox verbunden, auf der FritzBox (so wie vorher auch) den DHCP-Server ausschalten.
Desktoprechner und SC101 mit dem WPN824 verbunden.
Notebook kommuniziert (wie gehabt) per WLAN (mit WPA2) über die FritzBox mit dem über Kabel über den WPN824 verbundenen SC101. (hoffe das ist verständlich)
Das 'Storage Central Manager Utility' auf dem Notebook gestartet meldet sofort (nach nervender Update-Überprüfung) 2 (ZWEI) gefundene Festplatten. Die nun folgende Einrichtung einer (gespiegelten) Partition inkl. Passwortschutz und Änderung des Admin-Passwortes der SC101 verlief weitestgehend unproblematisch.
Der Zugriff auf diese neue Partition über den Windows-Explorer verlief dagegen weitestgehend nervendaufreibend.
Zum einen wurde der neuen Partition der nächstfreie Buchstabe (E) zugeordnet, obwohl ich lieber einen anderen Laufwerksbuchstaben hätte. Diesen kann ich zwar über die Datenträgerverwaltung von Windows ändern, dies wird aber spätestens nach jedem Neustart (Reboot) von Windows wieder zunichte gemacht und das Laufwerk bekommt wieder das 'E'.
Zum anderen kann es nach einem Aufruf bis zu 60 Sekunden dauern bis ich den Windows-Explorer zu sehen bekomme; ich denke da gibt es noch einige Probleme mit dem Netwerk-Protokoll, bzw. mit dem Laufwerkstreiber zu lösen.
Die Anschliessende Datenübertragungsgeschwindigkeit kann mit der einer externen Festplatte an einem USB1.0-Bus verglichen werden - eher noch Langsamer. Wenn man wie Netgear in einem Beispiel angiebt 4 x 500GB-Festplatten in 2 SC101 zu einem großen Laufwerk zusammenschaltet, wird sehr wahrscheinlich die Garantie von Netgear abgelaufen sein bis man die 2 TByte an Daten auf dieses Laufwerk gesichert (geschaufelt) hat.
Weitere Probleme sehe ich in der enormen Hitzeentwicklung des ungekühlten SC101. An der Oberfläche habe ich soeben (bei 20.52°C Raumtemperatur) eine Temperatur von genau 42.74°C gemessen, was auf eine weitestgehend höhere Oberflächentemperatur auf den Festplatten und eine somit noch höher Innentemperatur (an z.B. Kopf und Platten) an den Laufwerken schließen lässt. Wie man dabei noch von Datensicherheit sprechen kann weiß ich nicht, wo doch auch eine Spiegelung nichts bringt wenn beide Laufwerke gleichzeitig 'gegrillt' werden.
Weiterhin negativ fällt der immer gleichbleibend hohe Stromverbrauch des SC101 auf. Wo hingegen man einen Fileserver dahingehend darauf einrichten kann daß dieser zum einen nach gewisser Idle-Zeit in einen Standbymodus(Stromsparmodus) gehen kann oder evtl. Nacht- und Wochenendschaltung für Täglich evtl. 8-16 Stunden oder gar ein ganzes Wochende (Fr 18 Uhr bis Mo 8 Uhr) sich abschalten(Standby) kann, läuft das SC101 24 Stunden, 7 Tage die Woche, Jahr für Jahr beständig durch und verbraucht so im Jahr über 500 KW/Std. - also ob man dies noch als Sparsam darstellen kann, muss ich ernsthaft bezweifeln.
Ich hoffe mal das auch auf diese vielen negativen Aspekte des SC101 bei den bevorstehendn Produkttest hingewiesen wird und nicht nur (wie so oft) der Pressetext von Netgear veröffentlicht wird.
Hier nochmal eine Begründung, warum der Netgear SC101 unbedingt einen DHCP-Server benötigt und nicht mit 1 festen IP auskommen kann:
Der SC101 braucht für jede Festplatte und für jede Partition eine eigene IP-Adresse, fragt nicht warum, wahrscheinlich setzt dies das eigene Protokoll oder(und) der Festplattentreiber vorraus.
Bestimmt hätte Netgear es auch so lösen können daß man bei der Installation oder Konfiguration jeweils eine neue IP-Adresse von Hand vergibt, aber ich schätze aus (verständlichen) Gründen der Fehlervermeidung wurde davon abgesehen.
Mal davon Abgesehen hat z.B. die FritzBox 7050 auch mehr als nur eine IP-Adresse, intern werden zig IP-Adressen verwendet, wo ein (normaler) User keinen Zugriff drauf hat. (aber das gehört ja hier wieder nicht hin)
...
Gruß
Patrick
Die Installation der beiden Festplatten in das SC101 verlief schnell und Problemlos, was man von dem notwendigen Update meines Desktoprechners auf das Servicepack2 nicht unbedingt behaupten kann(aber das gehört hier nicht hin).
Jedenfalls war mein Notebook nun mal schon ab Werk mit SP2 ausgestattet, weswegen ich die Installation des SC101 damit auch weiterführen konnte.
Als DSL- , Netzwerk- und WLAN-Router fungierte hier die allseitsbeliebte und (dank 1&1) bekannte und oft fälschlicherweise als 1&1-Router bezeichnete AVM FritzBox 7050 (DSL, WLAN, VoIP).
Nach der Installation und nötigen Update der Software (auf v.1.5.3) auf meinem Notebook folgte nach automatischer Überprüfung das Update der Firmware (auf v.4.12.0) des SC101.
Bei der darauffolgenden Konfiguration über das 'Storage Central Manager Utility' wurde mir eine gefundene Festplatte offeriert, auch weitere 'Scans' über das 'Storage Central Manager Utility' brachten als Ergebnis lediglich 1 gefundene Festplatte. Ich dachte an einen evtl. defekt einer Festplatte und versuchte die weitere konfiguration dieser Festplatte, also mit der Einrichtung einer Partition auf diesem Laufwerk. Am Ende der Versuche standen immer Fehlermeldungen daß das Laufwerk nicht mehr vorhanden sei.
An diesem Punkt wand ich mich erstmals der Software ab und vesuchte mich an der Hardware, wo ich zuerst (abwechselnd) nur eine Platte mit dem SC101 verband. Beide Platten wurden einzeln für sich gefunden, konnten aber wegen einem (mir) unbekannten Fehler nicht konfiguriert werden, es lies sich also keine Partition auf diesen Einrichten.
Nun schloss ich also beide Festplatten wieder an dem SC101 an und versuchte mich an anderer Hardware. Nach dem Blinken der Grünen LEDs am SC101 und der Fehlerbeschreibung von Netgear kam ich zu dem Schluss da es ein Problem mit dem DHCP-Server in der AVM FritzBox geben muss (An dieser Stelle den Hinweis (u.A. an Possi) daß ein Switch nicht zum erfolgreichen Betrieb im Netwerk ausreicht da wie schon von Netgear in den Spezifikationen erwähnt ein DHCP-Server notwendig ist, sowas finden man u.A. üblicherweise in Routern, nicht aber in Switchen).
Glücklicherweise besaß ich noch einen (derzeit unbenutzen) Netgear WPN824 der damals der Fritz.Box weichen musste (womit auch das nervende geflackere der 7 superhellen blauen LEDS verschwand).
Dieser Router musste nur noch entsprechend eingerichtet werden, also:
- keine DSL Einwähldaten
- WLAN ausgeschaltet (somit auch die blauen LEDs)
- DHCP-Server ein
- Als DNS und Routingadresse die IP der AVM FritzBox
Den WPN824 mit der FritzBox verbunden, auf der FritzBox (so wie vorher auch) den DHCP-Server ausschalten.
Desktoprechner und SC101 mit dem WPN824 verbunden.
Notebook kommuniziert (wie gehabt) per WLAN (mit WPA2) über die FritzBox mit dem über Kabel über den WPN824 verbundenen SC101. (hoffe das ist verständlich)
Das 'Storage Central Manager Utility' auf dem Notebook gestartet meldet sofort (nach nervender Update-Überprüfung) 2 (ZWEI) gefundene Festplatten. Die nun folgende Einrichtung einer (gespiegelten) Partition inkl. Passwortschutz und Änderung des Admin-Passwortes der SC101 verlief weitestgehend unproblematisch.
Der Zugriff auf diese neue Partition über den Windows-Explorer verlief dagegen weitestgehend nervendaufreibend.
Zum einen wurde der neuen Partition der nächstfreie Buchstabe (E) zugeordnet, obwohl ich lieber einen anderen Laufwerksbuchstaben hätte. Diesen kann ich zwar über die Datenträgerverwaltung von Windows ändern, dies wird aber spätestens nach jedem Neustart (Reboot) von Windows wieder zunichte gemacht und das Laufwerk bekommt wieder das 'E'.
Zum anderen kann es nach einem Aufruf bis zu 60 Sekunden dauern bis ich den Windows-Explorer zu sehen bekomme; ich denke da gibt es noch einige Probleme mit dem Netwerk-Protokoll, bzw. mit dem Laufwerkstreiber zu lösen.
Die Anschliessende Datenübertragungsgeschwindigkeit kann mit der einer externen Festplatte an einem USB1.0-Bus verglichen werden - eher noch Langsamer. Wenn man wie Netgear in einem Beispiel angiebt 4 x 500GB-Festplatten in 2 SC101 zu einem großen Laufwerk zusammenschaltet, wird sehr wahrscheinlich die Garantie von Netgear abgelaufen sein bis man die 2 TByte an Daten auf dieses Laufwerk gesichert (geschaufelt) hat.
Weitere Probleme sehe ich in der enormen Hitzeentwicklung des ungekühlten SC101. An der Oberfläche habe ich soeben (bei 20.52°C Raumtemperatur) eine Temperatur von genau 42.74°C gemessen, was auf eine weitestgehend höhere Oberflächentemperatur auf den Festplatten und eine somit noch höher Innentemperatur (an z.B. Kopf und Platten) an den Laufwerken schließen lässt. Wie man dabei noch von Datensicherheit sprechen kann weiß ich nicht, wo doch auch eine Spiegelung nichts bringt wenn beide Laufwerke gleichzeitig 'gegrillt' werden.
Weiterhin negativ fällt der immer gleichbleibend hohe Stromverbrauch des SC101 auf. Wo hingegen man einen Fileserver dahingehend darauf einrichten kann daß dieser zum einen nach gewisser Idle-Zeit in einen Standbymodus(Stromsparmodus) gehen kann oder evtl. Nacht- und Wochenendschaltung für Täglich evtl. 8-16 Stunden oder gar ein ganzes Wochende (Fr 18 Uhr bis Mo 8 Uhr) sich abschalten(Standby) kann, läuft das SC101 24 Stunden, 7 Tage die Woche, Jahr für Jahr beständig durch und verbraucht so im Jahr über 500 KW/Std. - also ob man dies noch als Sparsam darstellen kann, muss ich ernsthaft bezweifeln.
Ich hoffe mal das auch auf diese vielen negativen Aspekte des SC101 bei den bevorstehendn Produkttest hingewiesen wird und nicht nur (wie so oft) der Pressetext von Netgear veröffentlicht wird.
Hier nochmal eine Begründung, warum der Netgear SC101 unbedingt einen DHCP-Server benötigt und nicht mit 1 festen IP auskommen kann:
Der SC101 braucht für jede Festplatte und für jede Partition eine eigene IP-Adresse, fragt nicht warum, wahrscheinlich setzt dies das eigene Protokoll oder(und) der Festplattentreiber vorraus.
Bestimmt hätte Netgear es auch so lösen können daß man bei der Installation oder Konfiguration jeweils eine neue IP-Adresse von Hand vergibt, aber ich schätze aus (verständlichen) Gründen der Fehlervermeidung wurde davon abgesehen.
Mal davon Abgesehen hat z.B. die FritzBox 7050 auch mehr als nur eine IP-Adresse, intern werden zig IP-Adressen verwendet, wo ein (normaler) User keinen Zugriff drauf hat. (aber das gehört ja hier wieder nicht hin)
...
Gruß
Patrick
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