News Netzkosten: Telekom hebt Preise älterer DSL-Tarife um 2 Euro an

Land_Kind schrieb:
Es gibt definitiv bessere Käufe als die Telekomaktie.

EUR 14.60 in etwa Ausgabepreis 1996
EUR 30.00 in etwa Stand Heute
ca. 70-80% summierte Inflation ab 1996 bis heute

Auch wenn man die Dividende hinzurechnet, ist mit dieser Aktie kein Telekomaktionär reich geworden...
Wer beim Börsengang eingestiegen ist und 3,5 Jahre später für 100 Euro verkauft hat, hat damals keinen so schlechten Schnitt gemacht...

Aber in der Tat hat die Telekom letztes Jahr z.B. 2 Mrd Euro ausgegeben um eigene Aktien zurück zu kaufen. Ähnliches ist für 2026 geplant.
 
Incanus schrieb:
Und wie soll ich dann von den so günstigen Preisen profitieren?
Indem du etwas tust, was viele Menschen bereits gemacht haben... Umziehen. :D


Natürlich gibt es Unterscheide in Punkto Löhnen, dieser ist zwar deutlich kleiner als der Faktor beim Abopreis für die Glasfaser-Leitung, aber der dominante Anteil entsteht durch die vielen bürokratischen Prozesse hier.
Natürlich könnte man das im Detail zerpflücken, aber ich habe meine Preisangabe mit Absicht mit einem Smiley versehen.
Es geht nicht nur um die Preise, sondern auch den Infrastruktur-Ausbau. Ein Teil meiner Familie entstammt dort einem 250 Seelen-Dorf. Dort gibt es seit Jahren FTTH (als ich 2004 das letzte mal unten war, gab es nichtmal eine asphaltierte Straße zum Ort).

Versteh meinen Beitrag also eher als "Andere EU-Länder bekommen den Ausbau schneller und für alle deutlich günstiger hin(Eben weil DE jedes Jahr mit knapp 30 Mrd Euro in EU-weite Infrastruktur investiert)", garniert mit einem fetten Schmunzeln.
 
Postman schrieb:
ich kenne noch die Zeiten als man jede Minute abgerechnet hat und schon ein Toilettengang Kosten ohne Auswahl hatte.
Kenne ich auch noch 0,06 DM pro Minuten und 40 DM Grundgebühr.
Dann werde ich mir das überlegen habe ja 90 Tage Zeit und mal gucken ob ich zu jemand anderen wechsel.
 
tusen_takk schrieb:
Das Ding muss laufen, und zu 90 % läuft alles. Bei Vodafone hatte ich via DSL fast alle 2–3 Tage Ausfälle.
Laufen tut die Telekomleitung, ja, und das auch recht stabil, aber die stabile Leitung bringt mir nichts, wenn ich aufgrund deren Netzpolitik große Teile des Internets schlicht nicht oder nur sehr schlecht erreichen kann.
 
naja, da zahlen die Leute für Netflix, Prime, Disney+,Paramount+, SKY, DAZN, HBO, AppleTV usw Unsummen im Montat - aber wehe die Preise der diese Dienste erst möglich macht, der Internetanschluss, wird 2 Euro teurer, ich verstehe es nicht ...
 
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Es wäres schön, wenn lange Bestandskunden >10 Jahre belohnt werden würden und 2 Euro weniger zahlen müssten.
 
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Irgendwer muss die KI bezahlen :)
 
Kurz nach der ankündigung, dass die Telekom 20k Nvidia Gpus für Ai geslope angeschafft hat :D .
 
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@Snoopy21
Du wirst belohnt wenn du kündigst, 150-200 Euro für 20 Minuten Sucharbeit und tippen. ;)
Einen besseren Stundenlohn findest selten.

Alte Verträge generell mal abchecken. Allein beim Handy sind die Datenvolumen ja schon von 2-3 auf >20 GB gewachsen.
Leider hat das in Deutschland keiner wirklich drauf, es gibt zwar hin und wieder Treueprämien die liegen aber regelmäßig unter den Neuabschlüssen.
 
punkydie schrieb:
Kann mir bitte jemand erklären, wozu wir Mindestlohnerhöhungen brauchen? Das, was man mehr verdient, gibt man dadurch auch wieder aus. Man hat nichts davon. Aber gut, das ist vielleicht etwas off-topic, sorry.
ne tut man eben nicht
 
Golden_ schrieb:
Was genau meinen immer alle mit schlechtem Telekom Routing/Peering? Mir fällt da bisher nix großartig auf..
Das betrifft ganz besonders kleinere Seiten (aber nicht nur) und welche aus dem Ausland, die nicht über ihr CDN direkt an das Telekom-Netz angebunden sind. Dann hat man um 20:00 auch gerne mal 50KB/s, während mit VPN die vollen 12MB/s+ durchkommen.
Eine Zeit lang waren sogar Downloads von Github auf diese Weise unbrauchbar.

Ist auch nicht nur etwas, was sich ein paar einzelne Nutzer herbeidichten: https://netzbremse.de/
 
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St3ppenWoLF schrieb:
Ganz einfach.
Die Telekom hat in Deutschland fast viermal soviele Mitarbeiter wie Vodaföhn und Telefonica zusammen (~75.000 vs. ~20.000) und die wollen auch angemessen bezahlt werden 🫠 außerdem wird die Instandhaltung vom Altbestand auch nicht billiger.
Du vergisst aber auch, daß die Telekom den "Altbestand" für eine (in Zahlen 1) lumpige symbolische deutsche Mark erhalten hat. Welche neugegründete Firma auf dieser Welt bekommt solche Startvoraussetzungen? Dann wandelt man das Ganze in eine AG, schmeißt Aktien auf den Markt, die dann erstmal unglaublich an Wert verloren haben (sehr viele meiner Bekannten haben damals viel Geld verloren). Dann hat man aber die Kohle, um in USA ein Mobilfunkunternehmen für einen Milliardenbetrag zu kaufen um dann kaputt zu machen, die damals 8 Milliarden als Verlust abzuschreiben. Dann läßt man sich in Deutschland den schnellen Ausbau des DSL auf Steuerkosten bezahlen und bleibt gleichzeitig der teuerste Provider am Markt. Und die Netzentgelte der anderen Anbieter kassiert man auch Jahrelang, bis andere überhaupt angefangen haben, eigene Netze zu bauen und im Gegenzug Entgelte aufrufen zu können. Ich schätze aber trotzdem, daß das Verhältnis der Netzkosten 80:20 zu Gunsten der Telekom ausgehen. Die wenigen, die in der Anfangszeit überhaupt ein eigenes Netz hatten, kannst an einer Hand abzählen. Die Telekom ist ein überbezahlter S**haufen, ich möchte gar nicht wissen, wieviele da noch verbeamtet sind und sich den ganzen Tag in der Nase bohren. Oder wie man schon hörte, Abteilungsleiter, die mit 3 Tageszeitungen untern Arm ins Office gehen und einen schlechten Tag hatten, wenn die Abends nicht durchgelesen waren, weil von der Arbeit abgelenkt. Daß es im Gegenzug Hotline-Mitarbeiter in Spanien oder Portugal gibt, die auf absoluten Lohn-Niedrigniveau im Namen der Telekom arbeiten, ist mir schon klar. Aber das dahinliegende Geschäftsmodell wird ja nur genutzt, Angebot und Nachfrage. Die werden ja nur angemietet, wie bei anderen auch. Nur bei den Aussendienstlern, mit denen hatte ich schon öfter zu tun, da sind noch einige gute dabei, welche die bemüht sind, Ahnung haben und freundlich sind, aber das werden auch jeden Tag weniger. Ich kenn da auch ein Autohaus, da war wegen unmotivierter Telekomiker 4 Wochen dicht im Schacht, nichts ging. Da half auch nur ein sofortiger Wechsel zu einem lokalen Stadtwerk Anbieter, damit der Laden nicht den Bach runter geht.
 
Copiegeil schrieb:
Du vergisst aber auch, daß die Telekom den "Altbestand" für eine (in Zahlen 1) lumpige symbolische deutsche Mark erhalten hat. Welche neugegründete Firma auf dieser Welt bekommt solche Startvoraussetzungen?
Oh, cool, diese Variante kannte ich noch garnicht. Wo hast du denn das ausgegraben?

Die Telekom kam dadurch an das Netz dass sie vom Staat gegründet wurde. Nach der Gründung gehörte die Telekom dann natürlich dem Staat, also dem Gründer. Wem sonst? Wäre weiter nichts passiert wäre die Telekom und ihr Netz noch heute zu 100% Staatseigentum.

Der Grund warum das nicht mehr so ist liegt daran dass der Staat seine Staats-AG etwas später teilweise an die Börse gebracht hat. Der erste Börsengang war eine Kapitalerhöhung, bei dem die Telekom neue Aktien ausgegeben hat die Geld in die Kasse spülen sollten. Denn die Telekom war mit 65 Mrd Euro Altschulden der Bundespost hoch verschuldet, die der Staat gleich mit privatisiert hat.
 
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Also bis jetzt haben ich nix bekommen, das Magenta Zuhause M bei mir erhöht wird. Wenn es doch passiert, dann zahl ich die 2 € halt.

Habe ja schon im März 2024 Glasfaser bei O² über UGG bestellt, aber außer dem PoP haben die noch nix ausgebaut. Dann tausche ich mieses Peering und maximal ausreichende Geschwindigkeit gegen 24h-Zwangstrennung und hohe Latenz, weil über Madrid; München oder sonst was geroutet wird.
 
Bei meinem Magenta XL mit 250/100 ist noch nix zu sehen, läuft aber auch seit eh und je mit 280 komplett ausfallfrei.
 
SadhooW schrieb:
naja wenn ich bei diesen routing oft hin und zurück geleitet werde anstatt direkt, was sehr wohl möglich ist. Bei direktem routing hab ich 20ping bei dem rotzrouting 60-80 zu google und cloud wohl bemerkt.
Kann jetzt nicht viel damit anfangen.
Wo genau befindet sich denn dein Anschluss?

o2 hat halt "nur" eine L3-Übergabe aus dem Telekom-Netz, aber grundsätzlich PoPs in Berlin, Düsseldorf/Hilden, Frankfurt, und München. Das sollte Deutschland eigentlich ganz gut abdecken. Durch die L3-Übergabe kann es natürlich gerne mal ein Stück in die eine Richtung zum Telekom-PoP und dann ein Stück in die andere Richtung zum o2-PoP gehen, je nach Region. 60-80ms RTT zu Google durch irgendwelches "hin- und herrouten" kann ich aber nicht nachvollziehen...

Das Peering bei o2 ist zumindest hervorragend, das sieht man alleine schon an den öffentlichen Kapazitäten.
 
Copiegeil schrieb:
Du vergisst aber auch, daß die Telekom den "Altbestand" für eine (in Zahlen 1) lumpige symbolische deutsche Mark erhalten hat.
T1984 schrieb:
Oh, cool, diese Variante kannte ich noch garnicht. Wo hast du denn das ausgegraben?
Ohne verlässliche Quellangabe würde ich mal "frei erfunden" sagen. :heilig:

Kommt der Wahrheit näher als haltlose Behauptungen:
  • Im Rahmen der Postreform II wurde zum 1. Januar 1995 aus dem Sondervermögen Deutsche Bundespost Telekom die privatrechtlich organisierte Deutsche Telekom AG.
  • Die Infrastruktur wurde auf das neue Unternehmen übertragen. Dabei handelte es sich nicht um einen klassischen Kauf für 1 DM, sondern um eine gesellschaftsrechtliche Einbringung, bei der die Telekom auch die damit verbundenen Schulden übernahm.
Die Supermärkte zocken uns ab, an der Tanke zahlen wir murrend die neuen Mondpreise, Strom & Gas sind teurer geworden... alles nehmen die Leute irgendwie hin. Aber wehe, der Telekommunikationsanbieter, der das Netz warten muss, legt seine Mehrkosten mal um, da geht das Geschrei los.
Jeder Outdoor-DSLM, Glasfaser-Vst oder auch die großen Netzknoten brauchen Strom, der teurer wurde. Und zwar nicht wenig... alleine ein normales MfG zieht im kW-Bereich.
Jeder Telekom-Techniker muss sein Dienst-KFZ betanken, auch da fallen ordentlich Mehrkosten an.
Dann soll nach Möglichkeit die gute, preiswerte Huawei/ZTE-Hardware aus China gegen sauteuren europäischen Stuff getauscht werden, weil die Politik ne China-Psychose hat.

Wer n bisschen tiefer denkt und v.A. noch fähig ist, anderen ebenfalls die Butter aufs Brot zu gönnen, wird das genauso sehen.
Für Schnäppchenhunter & Gratisprobenbesteller war die Telekom noch nie die Nr.1; diese Leute wechseln halt wegen drei Groschen weiter die Tarife und fühlen sich gut & clever dabei.
 
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