News Netzkosten: Telekom hebt Preise älterer DSL-Tarife um 2 Euro an

Incanus schrieb:
Oder wohnt in einem Bereich, wo das gar nicht möglich ist. Das mit dem kündigen oder wechseln ist immer leicht gesagt, wenn man Auswahl hat, die ist aber nicht überall gegeben.

Genau so ist es bei uns. Entweder Netcom Kassel (keine öffentliche IPv4) oder Telekom Regio Anschluss mit jeweils max. 100Mbit/s.
Wenn wir zu o2 oder 1&1 wechseln wollen würden, bekämen wir ADSL 2000 geschaltet was für uns inakzeptabel wäre in der heutigen Zeit.
Würde gerne wechseln und die Aktionen mitnehmen wollen aber leider nicht möglich. Bei 16000 würde ich es mir noch überlegen aber so definitiv nicht.

Stellt sich mir immer noch die Frage ob Regio Tarife auch die Erhöhung bekommen aber ich denke mal ja.
 
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wuselsurfer schrieb:
Ich denke mal, daß die Leute es nicht können, den Anbieter zu wechseln, weil es zu kompliziert dargestellt wird.
In meinen Augen lassen die Anbieter den Wechsel oft nur kompliziert wirken, um eine künstliche Hemmschwelle einzubauen. Hinzu kommt leider eine große Unwissenheit: Viele haben immer noch die Sorge, dass sie beim Stromwechsel plötzlich im Dunkeln sitzen könnten – was rechtlich gar nicht möglich ist. Auch bei Kündigungsfristen ist vielen nicht bewusst, dass man nach der Mindestlaufzeit mittlerweile monatlich kündigen kann; ein Punkt, den viele Verbraucher einfach nicht auf dem Schirm haben.

Dennoch ist in meinen Augen die Faulheit – oder vielmehr die Gewohnheit – der Haupttreiber dafür, dass viele nicht wechseln oder sich zumindest ihre Verträge nicht einmal genauer anschauen.
Ich bin auch ganz bei dir, dass man nicht wegen 10 oder 20 Euro im Jahr den Anbieter wechseln muss. Trotzdem schadet es nicht, ab und zu die Fixkosten zu prüfen – mein Taschenrechner ist da meine stärkste Waffe.
wuselsurfer schrieb:
Bei der Telekom bin ich seit 35 Jahren und wohl einer der zufriedenen Kunden.
Andere Anbieter gab es zu der Zeit gar nicht.
Was die Telekom angeht, haben wir wohl völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Für mich ist der Laden – genau wie Vodafone – mittlerweile unten durch. Ein Bekannter hat dort neulich seinen Handyvertrag auf ein günstigeres Paket umgestellt. Was dann folgte, war ein echter "Staatsakt": Zwei Briefe, neue SIM-Karte, mühsame manuelle Aktivierung über eine Webseite mit Abgleich der alten und neuen Kartennummer. Warum man bei einer internen Tarifanpassung überhaupt die Hardware tauschen und so einen Aktivierungs-Zirkus veranstalten muss, erschließt sich mir nicht.

Bei meinen bisherigen Anbietern lief das bisher so: Man bekommt eine Info, dass am Tag X der neue Tarif gilt, und fertig. Und bei meinen bisherigen Anbieterwechsel, Karte rein, PIN eingeben, nach eine kleinen Wartezeit loslegen. Wenn es andere Anbieter schaffen, den Prozess so simpel zu halten, muss man sich schon fragen, warum die Telekom daraus so eine komplizierte Angelegenheit macht.

Aber dann sind wir in meinen Augen wieder an dem Punkt von oben: der Erschaffung künstlicher Hemmschwellen. Ich meine, wenn das schon so ein komplizierter Mist war, nur den Tarif zu wechseln, dann überlegt man es sich beim nächsten Mal dreimal, ob man sich das nochmal antut. Und genau das ist in meinen Augen kalkuliert. Zumindest hat es ein gewissen Gschmäckle.
 
@DLMttH
Warum dürfte man nicht Hybrid mit anderen Anbietern bzw. deren Technologien vergleichen. Du vergleichst ja schließlich auch nicht nur Vodafone DSL mit Telekom DSL, sondern zusätzlich Vodafone Coax mit Telekom DSL, oder Glasfaser vs DSL etc.
Es gibt nun mal Orte, in denen Glasfaser noch ein Fremdwort ist. In meinem Fall liegt hier bisher weit und breit nichts. Ausgebaut wird alles, nur nicht mein Teil vom Dorf und selbst das was ausgebaut wird hat ein Zieldatum zu 2028+ aktuell.

Coax Internet bekommt man natürlich mit allen tollen Eigenschaften eines nicht korrekt gewarteten und überbuchten Segments. Erst vor 2 Wochen ist wieder jemand rumgerannt und hat einen Rückstrahler gesucht. Leider natürlich, wie immer hier, nicht gefunden.
Der paketloss abends liegt gerne mal bei 30%, der Upload wird zu Zeiten erreicht, wo ihn niemand braucht und obwohl 1000MBit buchbar sind lohnt es sich kaum mehr als 50-100MBit zu buchen. (Ich bekomme es aus erster Hand noch mit, da im gleichen Haus die Verwandtschaft meinte ein paar Euros sparen zu können und jetzt das Gäste-WLAN von uns halt durchläuft, da es sich schlicht nicht lohnt es dauernd an und aus zu machen...)

So und nun zu Hybrid:
DSL kommt hier mit 80-90MBit Sync an. Hochstufen brauchst nicht versuchen, macht das Kabel nicht mit.

Ergo ist die einzige stabile Alternative DSL mit rund 93MBit...(und 20MBit Upload)
Nicht wirklich viel, weder im Download, noch im Upload.

Und nun kommt (mein alter) Hybridvertrag (Hybridteil ist entsprechend unbegrenzt) ins Spiel (siehe auch Signatur):
https://www.speedtest.net/result/c/c35112a1-2084-44a7-83da-4dddbaeb11ae

Es läuft seit Jahren stabil, der ping ist absolut in Ordnung (11ms zu computerbase), die Ausfallsicherheit (wenn hier mal wieder einer mein ein Kabel durchjagen zu müssen) will ich nicht mehr missen und ich habe so seit Jahren einen Download und Upload mit dem ich sehr sehr gut leben kann. Der Speed kommt dank Ausbau des Masten 3 Dörfer zu jeder Zeit an. Natürlich mit punktuellen kleinen Schwankungen, die kann man aber vernachlässigen. (Server zieht mit 61-68MB/s)
Probleme mit dem peering stelle ich sehr sehr selten fest inzwischen, früher hatte man es öfter, aktuell ist ganz ganz selten mal youtube betroffen, dann wird halt in der Shield Pro kurz doch der VPN aktiviert (der eh da ist). Passiert aber maximal 1x alle 2-3 Monate mal.

Und die Probleme, die man so von Hybrid in der Anfangszeit kannte (ping mies beim Spielen bzw. paketloss, sodass man diffserv/QoS nutzen musste), gerade vom ersten Speedport Hybrid, sind mit dem Smart4 und dem 5G Modul (SE) nicht da. Und ja ich hab alle Speedport Hybrid Modelle mitgemacht inkl. Antennenumbau beim Pro etc.
 
STangs schrieb:
Bei 16000 würde ich es mir noch überlegen aber so definitiv nicht.
Hatten hier mal bei internetproblemen vor ein paar Jahren ein Fallback Profil für ein paar Tage mit dieser Geschwindigkeit, unser moderner Haushalt war quasi wie lahmgelegt, besonders der Upload war auch nonstop ausgelastet, obwohl niemand vorsätzlich etwas hochgeladen hat, DL war auch nonstop am Limit, und der bufferbloat der damaligen 7590 hat dem Netzwerk dann zusätzlich den Rest gegeben. 🙈🤣

Ab 50Mbit/s DL und 10Mbit/s UL, und mit aktiver heimnetzreservierung auf Automatik in der FRITZ!Box, würde ich aus Erfahrung von einem funktionierenden Anschluss sprechen. 👌
 
nospherato schrieb:
Du vergleichst ja schließlich auch nicht nur Vodafone DSL mit Telekom DSL, sondern zusätzlich Vodafone Coax mit Telekom DSL, oder Glasfaser vs DSL etc.
Hier im Thread ging es halt einzig und allein um Telekom-DSL. Und da hast du, abgesehen von irgendwelchen absurden ADSL-Szenarios, immer eine Alternative, bei der nicht die Telekom dein ISP ist. Darum ging es.

VDSL mit knapp 100 Mbit/s dürfte für viele User ausreichend sein und muss eben nicht 50€ kosten.

nospherato schrieb:
der ping ist absolut in Ordnung
Zu ComputerBase vielleicht.
Zu Clouflare Free haben viele Telekomkunden seit einiger Zeit weniger Spaß.
 
@Engaged
Ja heutezutage ist es wirklich so, dass man 50Mbit/s als unteres Minimum ansehen muss, sonst macht das Internet keinen Spaß gerade bei mehreren Leuten Im Haushalt. Wir leben ja im Jahr 2026 und nicht im Jahr 2010.

Trotzdem blöd für uns, das wir so gekniffen sind was die Providerauswahl angeht aber nüchtern betrachtet bin ich froh über 50Mbit/s, die wir jetzt haben mit der Option auf 100Mbit/s falls nötig. Da ist die Providerauswahl das kleinere Übel. Internet ist einfach zu wichtig in der heutigen Zeit und Lebenszeit ist wertvoller als 2€.
 
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marcel151 schrieb:
Das musst Du mir genauer erklären. Auf welche "Vorleistung einmietet"?
Nicht überall ist die DSL-Technik von der Telekom, dementsprechend muss sie sich beim Netzbetreiber einmieten, wenn sie in dem Gebiet Kunden haben will.

Mit den Kupferkabeln, die ja doch deutlich häufiger von der Telekom sind, hat das nichts zu tun.
marcel151 schrieb:
Man hat doch ein Anrecht auf einen Anschluss.
Aber erstens muss der nicht bei der Telekom sein, zweitens nicht via DSL.
 
rezzler schrieb:
Nicht überall ist die DSL-Technik von der Telekom, dementsprechend muss sie sich beim Netzbetreiber einmieten, wenn sie in dem Gebiet Kunden haben will.
Es gibt wirklich Telefonleitungen, die nicht von der alten Bundespost kommen (und damit der Telekom gehören)?
 
marcel151 schrieb:
Die Telefonleitungen sind alle von der Telekom. Du musst von denen DSL bekommen.
Nein, muss ich nicht und täte ich nicht ;).
DLMttH schrieb:
Wenn du Telekom-Kunde bist, meine ich. Darum geht es doch hier, oder was meinst du?
Ja, ursprünglich ging es in diesem Thread um Telekom-DSL-Tarif, aber das ist ja lange vorbei ;).
Mir ging es um die Aussage man können jederzeit wechseln, das geht in vielen oder gar den meisten Gebieten sicher, aber manchmal ist man da doch ein wenig gebunden.
 
STangs schrieb:
Entweder Netcom Kassel (keine öffentliche IPv4
Ist halt auch wieder ein Sonderfall. Ich befinde mich nun in Jahr 2 von 3,5, in denen ich garantiert nur DS Lite haben werde und weiß genau, dass mir die öffentliche IPv4 nicht fehlen wird. Kommt halt immer auf die Nutzung an.

marcel151 schrieb:
Das musst Du mir genauer erklären. Auf welche "Vorleistung einmietet"?
Auf die Vorleistung eines anderen FTTC-Netzbetreibers. Es gibt so kleine Monopol-Inselchen von Stiegeler, inexio, Pyur, wo man dann nur VDSL über diese Anbieter bekommt und an langer Leitung von allen anderen Providern nichts mehr. Aber ziemlich selten.

nospherato schrieb:
Warum dürfte man nicht Hybrid mit anderen Anbietern bzw. deren Technologien vergleichen.
Ich finde, man darf alles vergleichen, insbesondere Äpfel und Birnen sind doch besonders gut vergleichbar. Aber hier ging's eigentlich um DSL und Hybrid ist nunmal ein Spezialprodukt und kein DSL. Unabhängig von den Telekom-Eigenheiten gibt's keine Endgerätefreiheit, keine nach TKG sinnvoll zu verwertenden Bandbreitenkorridore, es ist einfach eine andere Welt.

STangs schrieb:
Ja heutezutage ist es wirklich so, dass man 50Mbit/s als unteres Minimum ansehen muss, sonst macht das Internet keinen Spaß
Kommt echt immer drauf an. Ich hatte eine Weile mit einem streng geshapeten 25/5er Anschluss zu tun, gutes Peering und 6er Ping, Leitung stabil, war vollkommen ok. Der eine braucht unbedingt 100 Mbit/s, der Andere unbedingt einen Anbieter, der nicht Telekom heißt.

Gerade gestern abend gab es wohl besonders viele Nutzer, denen ein Telekom-Anschluss generell wenig Spaß gemacht hat. Da wäre in dem Moment Netcom wohl eher ein Segen gewesen.
 
marcel151 schrieb:
Es gibt wirklich Telefonleitungen, die nicht von der alten Bundespost kommen (und damit der Telekom gehören)?
Nicht Telefonleitungen. Aber es gibt Gebiete in denen andere Anbieter FTTC ausgebaut haben um VDSL anzubieten. Da gehören die Glasfaserkabel und die VDSL-Technik anderen Anbietern, und auch die Telekom muss dann für VDSL diese Vorleistungen nutzen. Was sie bei manchen Anbietern macht, bei anderen nicht.

In letzterem Fall gibt es dann von der Telekom bestenfalls ADSL. Was meines Wissens bis heute auch noch runter bis DSL light angeboten wird. Wobei es im Extremfall auch sein kann dass die Leitung selbst für DSL light zu lang ist, und es dann nur VDSL über die Technik des anderen Anbieters gibt.
 
marcel151 schrieb:
Es gibt wirklich Telefonleitungen, die nicht von der alten Bundespost kommen (und damit der Telekom gehören)?
Soll es geben, ja. Hatte ich bisher nicht mit zu tun, aber soll’s geben. Würde ich aber als absolute Randgruppe sehen.

Fremde DSL-Technik an Telekom-Telefonleitungen gibt’s dagegen häufiger, wenn auch deutlich seltener als Telekom-DSL-Technik.
 
Web-Schecki schrieb:
Zu ComputerBase vielleicht.
Zu Clouflare Free haben viele Telekomkunden seit einiger Zeit weniger Spaß.
Gehören halt immer auch 2 dazu wie man ja inzwischen weiß, Cloudflare will halt auch entsprechend seine Produkte verkaufen, so wie die Telekom auch. Pro Plan hat ja offensichtlich keine Probleme.
Da du mir leider kein explizites Ziel mitgeliefert hast habe ich mal Gemini nach einem Ziel gefragt, ob das so korrekt ist, kA.
Ping nach 172.67.206.142 liegt bei 27ms. Schränkt mich jetzt auch nicht wirklich ein, zumal das wohl in San Francisco liegt. (Zu alt um noch Pro Gamer zu werden ;) )

DLMttH schrieb:
Ich finde, man darf alles vergleichen, insbesondere Äpfel und Birnen sind doch besonders gut vergleichbar. Aber hier ging's eigentlich um DSL und Hybrid ist nunmal ein Spezialprodukt und kein DSL. Unabhängig von den Telekom-Eigenheiten gibt's keine Endgerätefreiheit, keine nach TKG sinnvoll zu verwertenden Bandbreitenkorridore, es ist einfach eine andere Welt.
Auch wenn ich bei dir bin und mir auch Alternativen wünschen würde, was den Router angeht, gerade in Richtung VLAN und Co. verstößt soweit ich weiß die Telekom hier nicht gegen die Endgerätefreiheit in dem Sinne, da es durch die Implementierung die entsprechenden Router (wobei es ja nicht 1 bestimmtes Gerät vorschreibt...auch wenn es in der Realität natürlich, wenn ich 5G mit drin haben will, den Smart 4 nehmen muss; frie Wahl ist anders) als technische Notwendigkeit verargumentiert.
Versteh mich nicht falsch: Ich würde mir das als offenen Standard wünschen.

Die Bandbreitkorridore gibt es schon, diese darfst du auch verwerten, aber es wird eben nur der DSL Anteil gezählt. Bei völlig überbuchten Zellen geht allerdings im Tunnelbetrieb auch das mal so weit runter, dass du auch hier mit Tickets um dich werfen kannst. (Selbst erlebt zu Anfangszeiten mit einer 800Mhz überbuchten Zelle)

Wobei inzwischen die Telekom hier ja deutlich konservativer die Zellen auslasten lässt mit Hybrid Verträgen.
Ich wüsste anderseits auch nicht, dass z.B. die Deutsche Glasfaser beim Mobilfunk Fallback da irgendwas garantiert.

Nur um klar zu stellen: Ich finde an sich keine der Firmen, die hier in der Gegend Internet anbieten, toll da alle ihre Wehwehchen haben. Telekom ist hier für mich von den Anbietern noch der mit den wenigsten Einschränkungen. (Und der Support ist dennoch, sofern man mit den ehemaligen CB Supportlern spricht, nach wie vor gut.)
Und wie man an Hand von anderen Beiträgen sieht, ist es auch eine Alternative für andere.
 
Incanus schrieb:
Nein, muss ich nicht und täte ich nicht ;).
Ich sage lediglich, dass Du von der Telekom was angeboten bekommen musst. Wie ich aber jetzt in den vorherigen Kommentaren lese, gibt es da wohl Randgruppen, bei denen das nicht so ist. Ob Du dazu gehörst weiß ich nicht. Jedenfalls muss es ansonsten von der Telekom immer die Möglichkeit geben, Internet von denen beziehen zu können.
 
marcel151 schrieb:
Ich sage lediglich, dass Du von der Telekom was angeboten bekommen musst.
Nein, das ist schon ne Weile vorbei. Inzwischen reicht irgendein Anbieter.
 
nospherato schrieb:
gerade in Richtung VLAN und Co. verstößt soweit ich weiß die Telekom hier nicht gegen die Endgerätefreiheit in dem Sinne,
Richtig, da Hybrid eben ein Spezialprodukt ist, für welches diese Regeln nicht gelten.

Die Telekom sperrt es aber, denn sonst wäre eine Nutzung z.B. mit der Fritz!Box 6890 LTE möglich bzw. man hätte daran gearbeitet, es zu ermöglichen. Ich bin fein damit, aber wenn ich drauf angewiesen wäre, würde es mich stören.
 
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@marcel151 Wenn das Kabel aber zu lang für gutes DSL ist nutzt dir das nichts und die Telekom ist dann auch nicht automatisch im Zugzwang. Koax oder Glasfaser tuns zudem auch.
 
nospherato schrieb:
Gehören halt immer auch 2 dazu wie man ja inzwischen weiß, Cloudflare will halt auch entsprechend seine Produkte verkaufen, so wie die Telekom auch.
Nein, da bist du leider auf die Telekom hereingefallen. Kein anderer ISP hat dieses Problem mit Cloudflare. Umgekehrt gibt es zahlreiche Medienberichte von anderen Diensteanbietern, die der Telekom miese Geschäftspraktiken vorwerfen. Die Sache ist ziemlich eindeutig.

nospherato schrieb:
Pro Plan hat ja offensichtlich keine Probleme.
Leider falsch. Vor kurzem sind auch die Pro-Dienste, die bisher Cloudflare unter enormen Kosten auch für Telekom-Kunden zugänglich gehalten hat, für ebendiese stark eingeschränkt gewesen. Würde mich nicht darauf verlassen, dass das zuverlässig funktioniert. Wenn du dich traust, stell gerne 1.1.1.1 als DNS ein. Kann es aber an einem Telekomanschluss nicht empfehlen.

nospherato schrieb:
Ping nach 172.67.206.142 liegt bei 27ms. Schränkt mich jetzt auch nicht wirklich ein, zumal das wohl in San Francisco liegt. (Zu alt um noch Pro Gamer zu werden ;) )
Cloudflare nutzt Anycast, die IP zeigt nicht auf einen festen Server in San Francicso. Cloudflare beantwortet die Anfragen von jedem Cloudflare-PoP aus, wovon es mind. zwei in Deutschland gibt. Genau dafür gibt es Cloudflare nämlich. Die wollen die Anfragen direkt in Kundennähe beantworten.

Wenn du 27ms RTT hast, dann wäre San Francisco auch schon physikalisch schwierig.
Praktisch erreichst du alle Cloudflare-IPs mit der üblichen Latenz, die du an deinem Anschluss nach Frankfurt oder Düsseldorf hast, oder sogar noch schneller. Vorausgesetzt, du hast einen vernünftigen ISP.
Bei der Telekom bekommst du wohl das berühmte Arelion-Routing über London. Völlig unnötig und regelmäßig überlastet. Zur Prime-Time würdest du da wie alle anderen Telekomkunden deinen Spaß haben.
 
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