Netzteile gehen mir am laufenden Band kaputt?

ViperOne

Ensign
Registriert
Mai 2022
Beiträge
137
Mir gehen Netzteile wirklich am laufenden Band kaputt und nun frage ich mich, ob das ein Problem bei mir ist oder es an den Netzteilen selbst liegt. Es sind alles Netzteile der Asus Thor Serie bzw. damit Seasonic, da Asus ja Seasonic als Unterbau/OEM nutzt. Ich bin mittlerweile schon beim vierten Netzteil, innerhalb von 3-5 Jahren. Alleine in diesem Jahr sind mir in meinem aktuellen 5090 System 2 dieser Netzteile kaputt gegangen, ich kenne auch einen Kollegen, der mit der Asus Thor Serie nur Probleme hat und ebenfalls ersetzen musste. Das Fehlerbild ist immer das selbe: Plötzliches ausschalten oder Reset bzw. Hardware-Neustart.

Da ich nicht der einzige in meinem Umfeld mit Problemen bezüglich Asus Thor bin, frage ich mich nun, ob es wirklich öfter Probleme mit Asus Thor/Seasonic gibt oder ob das mit dem Kollegen nur ein Zufall ist und bei uns in der Wohnung tatsächlich irgendwas falsch ist oder das wirklich einfach nur Pech ist?

Der PC ist gewöhnlich an der Steckdose angeschlossen und steht immer im selben Raum. Monitore und andere Geräte die an der selben Steckdose angeschlossen sind, zeigen seit Jahren keine Probleme. Einer der Monitore ist sogar über 5 Jahre alt und hat keine Probleme. Wir haben noch einen PC mit MSI Netzteil der nun schon ca. 3 Jahre alt ist und keine Netzteilprobleme hat. Sollte was mit der Steckdose sein, müsste das doch theoretisch auch die anderen Geräte die dort angeschlossen sind grillen?

Die Thor Netzteile sind neuere Modelle.

Fragen:

1. Ist Asus Thor/Seasonic wirklich so schlecht und habt ihr ähnliche Probleme mit diesen Netzteilen?
2. Was kann ich zwecks Diagnose tun? Ich bin kein Elektriker, kann also erstmal nur logisch schlussfolgern. Warum geht exakt immer nur das Netzteil kaputt und nichts anderes, was Strom aus der selben Steckdose bekommt? Schlechte Netzteile, Pech, oder wirklich was mit dem Strom?
 
Bei 4 Netzteilen innerhalb so kurzer Zeit hätte ich schon längst einen anderen Hersteller und eine andere Steckdose ausprobiert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: -MK, iron_monkey, xXDariusXx und 17 andere
Die Steckdose selber kann da nicht viel ausmachen - der Kontakt ist da, oder nicht. Ich habe mal eine Grafikkarte gehabt (damals noch eine Radeon 5850) die offenbar aber genau das verursacht hat: drei Netzteile, die plötzlich auch angefangen haben in anderen Systemen Probleme zu machen, nachdem ich sie damit betrieben habe. Erst nach dem Tausch der Grafikkarte war Ruhe. Was da konkret kaputt war, und wie das zusammenhängen kann, kann ich dir nicht sagen, ich würde auch davon ausgehen, dass moderne Grafikkarten/Mainboards und Netzteile eigentlich genug Schutzschaltungen haben, dass sowas eigentlich nicht mehr passieren kann (insbesondere im hochpreisigen Segment wie bei dir).
Aber wenn du die Möglichkeit hast mal mit einer anderen Grafikkarte zu testen, dann könnte das vlt eine Idee sein.
 
Wieviel Watt haben die Netzteile? Nicht das die am Ende des Tages nur zu klein dimensioniert waren und deswegen sterben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cscmptrbs
@ViperOne Schreib bitte mal auf wie das System aussieht abgesehen von der GPU. Also: Genauer Netzteiltyp sowie eben CPU & Co.
 
SaxnPaule schrieb:
Bei 4 Netzteilen innerhalb so kurzer Zeit hätte ich schon längst einen anderen Hersteller und eine andere Steckdose ausprobiert.
Die Netzteile wurden vom Händler immer wieder ersetzt, daher wollte ich nun nicht noch mehr Geld ausgeben als nötig.

Riesenmaulhai schrieb:
Ich habe mal eine Grafikkarte gehabt (damals noch eine Radeon 5850) die offenbar aber genau das verursacht hat: drei Netzteile, die plötzlich auch angefangen haben in anderen Systemen Probleme zu machen, nachdem ich sie damit betrieben habe. Erst nach dem Tausch der Grafikkarte war Ruhe. Was da konkret kaputt war, und wie das zusammenhängen kann, kann ich dir nicht sagen, ich würde auch davon ausgehen, dass moderne Grafikkarten/Mainboards und Netzteile eigentlich genug Schutzschaltungen haben, dass sowas eigentlich nicht mehr passieren kann (insbesondere im hochpreisigen Segment wie bei dir).
Aber wenn du die Möglichkeit hast mal mit einer anderen Grafikkarte zu testen, dann könnte das vlt eine Idee sein.
Danke für deinen Input und die Erfahrung. Das kann ich zum Glück mehr oder weniger ausschließen, da ich das Problem über mehrere Grafikkarten hinweg hatte. Ich hatte damals auch schon eine 3090, als mir ein Asus Thor gestorben ist.

Mojo1987 schrieb:
Wieviel Watt haben die Netzteile? Nicht das die am Ende des Tages nur zu klein dimensioniert waren und deswegen sterben.
Die letzten hatten alle 1.600w.

Child schrieb:
@ViperOne Schreib bitte mal auf wie das System aussieht abgesehen von der GPU. Also: Genauer Netzteiltyp sowie eben CPU & Co.
1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): Intel Core i9 Ultra 285k
  • Arbeitsspeicher (RAM): Corsair Dominator Titanium DDR5 7200mhz CL34 2x24GB
  • Mainboard: Asus Maximus Z890 Extreme
  • Netzteil: Asus Thor P2 1600w
  • Gehäuse: Phanteks Enthoo Elite
  • Grafikkarte: Asus Astral 5090 OC
  • HDD / SSD: 9100 Pro 4TB, 990 Pro 2TB
 
Riesenmaulhai schrieb:
Die Steckdose selber kann da nicht viel ausmachen - der Kontakt ist da, oder nicht.
Das kann man pauschal auch nicht beurteilen, ohne zu wissen, wie die Stromqualität beim OP ist.

Man bräuchte eine aussagekräftige Fehleranalyse des Netzteils. Was sagt denn Asus dazu - primärseitiger oder sekundärseitiger Schaden?

Mein erster Versuch wäre, einen anderen Hersteller zu probieren. (ich bin bis dato mit Corsair-Netzteilen immer gut gefahren, aber das ist auch subjektiv)

Wenn da auch wieder was passiert, eventuell einen Elektriker beauftragen, eine Netzqualitätsmessung durchführen zu lassen. Gerne die Messung auch ne Woche oder länger laufen lassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Krazee, iron_monkey und Ja_Ge
7eNd schrieb:
Das kann man pauschal auch nicht beurteilen, ohne zu wissen, wie die Stromqualität beim OP ist.

Man bräuchte eine aussagekräftige Fehleranalyse des Netzteils. Was sagt denn Asus dazu - primärseitiger oder sekundärseitiger Schaden?

Mein erster Versuch wäre, einen anderen Hersteller zu probieren. (ich bin bis dato mit Corsair-Netzteilen immer gut gefahren)

Wenn da auch wieder was passiert, eventuell einen Elektriker beauftragen, eine Netzqualitätsmessung durchführen zu lassen. Gerne die Messung auch ne Woche oder länger laufen lassen.
Die Netzteile wurden bisher über den Händler reklamiert. Langsam komme ich mir auch doof vor, schon wieder beim selben Händler ein Netzteil zur RMA anzumelden, dass die vorher schon getauscht hatten. 😅

Da ich Gewährleistung/Garantie habe, wollte ich auch nicht mehr Geld als nötig für ein anderes Netzteil ausgeben, da ich auch noch ein zweites als Ersatz da habe, für die Überbrückung.

Wenn wirklich was mit der Stromqualität nicht in Ordnung wäre, wie kommt das, dass exakt immer nur das Netzteil kaputt geht und alle anderen Geräte die an der selben Steckdose hängen seit einem halben Jahrzehnt laufen?
 
Riesenmaulhai schrieb:
Die Steckdose selber kann da nicht viel ausmachen - der Kontakt ist da, oder nicht.
Die Aussage ist nicht korrekt, es kann die Steckdose / Mehrfachsteckdose der Verursacher sein. Das muss man aber Prüfen, bzw. wenn man etwas erkennt direkt Tauschen da Fackel ich nicht Lange.
Grade diese Mehrfachsteckdosen können schnell Probleme bereiten. Netzteile können da schnell den geist aufgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010
Sieht mir nach vielen Überspannungsspitzen aus. Dagegen hift sowas.
 
sikarr schrieb:
Oder vielleicht für den Anfang ne USV oder Filter zwischen Steckdose und Rechner packen
Steckdose mit Überspannungsschutz versuchen, oder inwiefern Filter? Wenn das wirklich was mit dem Netz zu tun hat, frage ich mich immer noch wieso nur das Netzteil kaputt geht, aber nicht die anderen Geräte, die an der selben Steckdose/Leiste hängen?
Ergänzung ()

Joshua2go schrieb:
Sieht mir nach vielen Überspannungsspitzen aus. Dagegen hift sowas.
Ist ein Versuch wert. Hänge ich beim nächsten Netzteil mal dazwischen.
 
In Netzteile sind für gewöhnlich schon Varistoren eingebaut.
Ein solcher Steckdosen Adapter ist unsinnig.
Außerdem würde, wenn ein solcher Varistor durchgeht, auf Grund einer Spannungsspitze im Netz, der vorliegende Automat fallen und wenn eingebaut, auch der RCD.
 
Skudrinka schrieb:
In Netzteile sind für gewöhnlich schon Varistoren eingebaut.
Ein solcher Varistor brennt, bei Überspannungsspitzen nicht durch, sondern wird blitzschnell leitend. Bei Überspannungsspitzen im Microsekundenbereich zuckt die vorgeschaltete Sicherung nicht mal. Die Überspannung wird einfach nur, gegen Erde, abgeleitet.

Apropo Spannung....hast du mal die Spannung gemessen, die an der Steckdose anliegt. Sollten im Normalfall 230 Volt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt eben darauf an.
Fakt ist, in Netzteile sind Varistoren eingebaut.
Ein Steckdosen Adapter bringt hier nichts.
 
ViperOne schrieb:
1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): Intel Core i9 Ultra 285k
  • Arbeitsspeicher (RAM): Corsair Dominator Titanium DDR5 7200mhz CL34 2x24GB
  • Mainboard: Asus Maximus Z890 Extreme
  • Netzteil: Asus Thor P2 1600w
  • Gehäuse: Phanteks Enthoo Elite
  • Grafikkarte: Asus Astral 5090 OC
  • HDD / SSD: 9100 Pro 4TB, 990 Pro 2TB
Bei einem High-End System mit einem derartigen Wert und einem derartigen Stromverbrauch hätte ich längst ein anderes Netzteilmodell ausprobiert. Nicht auszudenken, wenn beispielsweise die RTX 5090, der RAM oder die SSDs Schaden nehmen. Dagegen sind die Kosten für ein anderes Netzteil Peanuts.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: -MK, xXDariusXx und rapanui
Riesenmaulhai schrieb:
Die Steckdose selber kann da nicht viel ausmachen - der Kontakt ist da, oder nicht.
Betreib mal an einer alten Steckdose einen Fön für ein paar Minuten, zieh den Stecker aus der Steckdose und schau, wie warm der Stecker geworden ist. Dann das ganze nochmal nach Abkühlen und nach Behandlung des Steckers und der Steckdosenkontakte mit Kontaktspray wiederholen.

Klar können auch bei Steckdosen oxidierte oder labbrige Kontakte einen Unterschied machen, von der Elektrik dahinter ganz zu schweigen.
 
Ist der Händler, der die defekten Netzteile getauscht hat, allseits bekannt?

Denn ohne genauere Kenntnis des Händlers würde ich nicht ausschließen wollen, dass die "neuen" Netzteile auch nur RMA-Rückläufer waren. Zumindest wäre das eine einfache Erklärung für diese Serie an PSU-Sterbefällen.

Ansonsten würde ich bei derlei Problemen auf eine (Online-)USV zurückgreifen. Alleine um Probleme mit Spannungsspitzen auszuschließen.
Wenn's damit immer noch Probleme gibt, ist der Kreis an Verdächtigen schon mal um ein großes Segment kleiner.
 
Warum zur Hölle kauft man auch Netzteile von ASUS?
Von ASUS kauft man maximal Grafikkarten und Mainboards, von dem ganzen anderen Schrott den Firmen wie ASUS oder auch MSI verkaufen sollte man die Finger lassen.
Im bestenfalls handelt es sich um normale Private Label Ware die von einem guten Hersteller hergestellt wurde und im schlimmsten Fall um billige White Label Ware.

Es gibt doch so viele gute Netzteil Marken und Hersteller die das ganze seit Jahrzehnten machen und man in der Regel weiß was man bekommt, da muss man doch kein ASUS Zeugs kaufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fr13del, -MK, Krazee und 2 andere
Gamescom
Zurück
Oben