News Netzwerk über Stromkabel: Devolos Powerline-Flaggschiff mit mehr WLAN kommt in den Handel

@Rickmer
In Wirklichkeit kommen bei Wifi 6 Netto auch nur 300-350 MBit/s an.
Ich hab das erst letztens ausgetestet, als ich zuhause alles auf Wifi 7 von Wifi 5 umgestellt habe. Das ganze Netzwerk inkl der AP hab ich auch auf 2,5 GBit Ethernet umgestellt.
Windows 11 zeigt vollen Empfang und 3000/3000 MBit/s mit Wifi 6 und 5GHz an und der Laptop ist Luftlinie 3 Meter von einem Wifi 7 AP entfernt.
Wenn ich dann einen sequenziellen Datentransfer auf oder von meinem NAS starte kommen maximal 40-41 MByte/s an. Im Schnitt sind es eher 37-38 MByte/s, also rund 300 MBit/s.
Sobald ein zweites Gerät zu funken anfängt und sei es nur der Aufruf einer Webseite wie CB über ein Smartphone, geht es runter auf 25-30 MByte/s und es dauert 20-40 Sekunden bis es wieder auf 37-38 MByte/s hoch geht.
Da hab ich wieder festgestellt, dass es einfach nix besseres gibt, als eine fixe LAN Verkabelung. Diese hohen Transferraten sind nichts weiter als Marketingquatsch.

@DLMttH
dieses Marketingbullshitbingo mit hohen Transferraten geht einem nur mehr auf die Nerven. Ich kann die Leute schon verstehen, warum die alle genervt sind. Kein Wunder das man sich hier in einem Technik Forum darüber aufregt.
 
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Power-LAN war bei mir tot, als ich zu VDSL gewechselt bin. Dort hatte ich, wenn Power-LAN aktiv war üble Instabilitäten.
 
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bensen schrieb:
Kommt da noch ne Begründung?
Bei meinen Eltern hat's sich mit dem VDSL gekabbelt und es hat dann beides nicht zuverlässig funktioniert... nachdem das Powerline ausgestöpselt wurde, war das Internet direkt wieder dauerhaft stabil.
 
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WinFan schrieb:
Es geht nichts über eine feste LAN-Verbindung ;)
Ja absolut. Genau deswegen rennen ja überall die Menschen mit USB 2 Ethernet Adaptern an ihren Smartphones und Tablets durchs Haus, weil das auch so unheimlich flexibel ist.

Natürlich ist ein LAN-Kabel - falls vorhanden - performancetechnisch die optimale Lösung. Das kann aber je nach Wohnsituation nicht immer verlegt und selbst im Eigenheim ziemlich aufwendig/teuer/hässlich werden.
Je nach Anwendungsfall kann eine Strecke auch nicht ohne Weiteres mit WLAN überbrückt werden. Dann kann Powerline (je nach Use-Case) eine kostengünstige Lösung darstellen.
Meine Waschmaschine, Trockner und Gefrierschrank benötigen z.B. für ihre Statusmeldungen kaum Bandbreite. Würde nicht im gleichen Raum die Fritzbox stehen, wäre da auch Powerline denkbar.

Ich habe bei mir im Haus zwar seit ein paar Jahren kein Powerline mehr im Einsatz (Kabel und WiFi mittels AVM Fritz Mesh), aber so schrecklich wie hier dargestellt war Powerline bei uns nie.

Bei WLAN ist Brutto übrigens auch nicht gleich Netto:
Unter optimalen Voraussetzungen liegen die Nutzdatenraten bei Wi-Fi 7 und Wi-Fi 6 bei ca. 60-65%, bei Wi-Fi 5 bei ca. 50% und bei Wi-Fi 4 bei ca. 40% der Brutto-Datenraten.
Quelle: AVM
 
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Bei mir kommt Powerline halt in den Keller, was ich mit WLAN nicht schaffe. Und in meiner Wohnung möchte ich das NAS nicht stehen haben. Und rund 300mbit/s in den Keller finde ich jetzt gar nicht so schlecht. Für meine Zwecke völlig ausreichend.
Da hadere ich mehr mit meinem WLAN-Mesh, welches am hinteren AP nur noch rund 80mbit/s liefert. Da muss ich mir eher Mal ein anderes Modell aussuchen.
 
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@DLMttH
Der Test war mit 160 MHz Bandbreite und 2x2
Er ging durch eine Wand. Das habe ich vergessen dazu zu schreiben. Die -63dBm Empfang sahen eigentlich gut aus. Bei Ubiquity kann man das alles ja gut nachschauen.
Ich kam trotzdem nicht auf mehr als 350 Mbit/s. Ganz kurz auch auf 400MBit/s.
Ergänzung ()

Ich hatte mal Powerline von einem Bekannte bei mir zu Hause getested, weil ich neugierig war.
Mehr als 40 MBit/s gingen netto nicht, obwohl die Devolo ~300 MBit/s als Verbindungsgeschwindigkeit angezeigt haben.
 
Bei meinem Bruder sind devolo dLAN 1200+ WiFi ac Adapter im Einsatz, das ganze Konstrukt ist von 2019 oder älter und lässt mittlerweile sehr zu Wünschen übrig, was Robustheit und Verbindungsqualität angeht; entsprechend spuckt das devolo Cockpit auch nur zweistellige Bandbreitenangaben aus.

Würde hier ein Austausch der dLAN-Adapter dank neuerer Technologie überhaupt mehr bringen oder wäre das rausgeschmissenes Geld, weil die Infrastruktur selbst das Problem ist?
 
Misdemeanor schrieb:
das ganze Konstrukt ist von 2019 oder älter und lässt mittlerweile sehr zu Wünschen übrig, was Robustheit und Verbindungsqualität angeht; entsprechend spuckt das devolo Cockpit auch nur zweistellige Bandbreitenangaben aus.
So wie ich das verstehe, war es anfangs besser? Oder sind inzwischen einfach die Anforderungen an die verfügbare Bandbreite gestiegen?
Die neuesten Adapter können etwas mehr als die alte Generation. Allerdings sind hier keine Wunder zu erwarten.
Falls möglich, wäre inzwischen ein guter WLAN Repeater wahrscheinlich die bessere Wahl. In diesem Bereich hat sich nämlich technisch mehr getan als im Powerline Bereich.
 
Ein Kunde von mir wurde nach Messungen aufgefordert, sämtliche PLC Adapter innert einer recht kurzen Frist ausser Betrieb zu nehmen. Dort waren devolo Magic 2 WiFi 6 Geräte im Einsatz.
Die Geräte werden legal verkauft, können aber (je nach Leitung?) illegal hohe Störstrahlung verursachen. Dann kannste alles wieder abräumen. Entschädigt wird man von niemandem.
Prüfbericht mit Kostenfolge des BAKOM (CH) liegt mir vor, also sicher keine Urban Legend.
Also eher Finger weg. Löcher bohren, Kabel ziehen.
LG
Bergi2k
 
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Ich habe die Magic 2 als Multiroom-Option (3 Adapter insgesamt). Bei mir schaffe ich maximal 185mbit. Das reicht aber auch, da wir eh nur alte Kupferkabel haben und dann sogar noch über eine überirdische Telefonleitung:-) Da sind die versprochenen 600mbit vom Provider dann auch Wunschdenken. Grössere Einbrüche bei Verwendung von Schwerverbrauchern habe ich nicht festgestellt und selbst Dauersessions mit VDI und parallel Teams und wenn noch wer parallel TV schaut (Auch über das Stromnetz), sind stabil/ohne Unterbrüche.

Wer mehr will, sollte aber defintiv LAN oder WLAN mit Repeatern verwenden. Leider erlauben gewisse Gebäude (Denkmalschutz...) leider keine Bohrungen, etc. Da darf man nicht mal Nägel verwenden, um Bilder aufzuhängen:-) Und gerade bei älteren Gebäuden gibt es häufig keine Pläne oder Rohre, welche eine einfache Verkabelung erlauben.
 
Creeping.Death schrieb:
So wie ich das verstehe, war es anfangs besser? Oder sind inzwischen einfach die Anforderungen an die verfügbare Bandbreite gestiegen?
Vom Anfang liegen keine Messergebnisse vor, daher ist das heute eher eine subjektiv gewordene Empfindung, hängt aber womöglich mit den gestiegenen Anforderungen zusammen; u.a. sind drei SONOS-Lautsprecher im WLAN dazugekommen, die Steuerung ist eine Katastrophe reine Glückssache ...

Vielleicht ist WLAN letzten Endes die bessere Alternative, noch leben die dLAN-Geräte und bleiben erst mal im Bestand, aber dann würde ich im Zweifelsfall beim Wechsel keine solchen Geräte mehr in Betracht ziehen – Danke.
 
Breitband-PLC ist einfach nur eins: Murks, der auch noch die Umgebung HF technisch verseucht ohne Ende.

Und ja, manche Hornochsen von Denkmalschutzämtern verbieten selbst kleine unauffällige Bohrungen - und wundern sich dann paar Jahre später, wieso keiner in solchen Häusern einziehen möchte und sie dann verfallen.
Denkmalschutz ist gut und wichtig, aber Dinge mit solchen Auflagen sind schlichtweg nicht bewohnbar. Spätestens wenn die Elektrik saniert werden muss.

Wobei man selbst in solchen Fällen mit klebenden Kabelschächten (die rückstandslos zu entfernen sind) + flaches Netzwerkkabel unter Türen arbeiten kann. Habe ich so selbst in 2 Mietwohnungen gemacht. In die Kabelschächte Kat 6 Flachkabel, bei den Türen dann nach Doppelkupplungen dünnes Kat 5e - habe ich v.a. gemacht, damit ich bei Beschädigungen nur dieses ersetzen muss. Musste ich nie^^ Gbit klappte problemlos.
 
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Kenjy schrieb:
Google kannst du hoffentlich bedienen.
Also nur dummes Gelaber. Hab ich mir schon gedacht.
Ergänzung ()

Rickmer schrieb:
Bei meinen Eltern hat's sich mit dem VDSL gekabbelt und es hat dann beides nicht zuverlässig funktioniert... nachdem das Powerline ausgestöpselt wurde, war das Internet direkt wieder dauerhaft stabil.
Und das rechtfertigt ein Verbot des Produktes?
 
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Rickmer schrieb:
Wofür denn 3 Gbit Wlan wenn durch das Stromkabel nur 100mbit oder so ankommen?
der kann 2.5gb/1gb über lan.
was du im kopf hast sind die einschränkenden homeplug av dinger mit einem fastethernet anschluss.
 
Wann wird dieser Dreck endlich verboten?

Diese Dinger schießen regelmäßig VDSL ab wenn du einen entsprechenden Vogel in der Nachbarschaft hast.

Und auch z.B. Hobbyfunk kann dadurch beeinträchtigt werden.
 
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