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MoE08 hat schon recht was er sagt, das Kabel das er vorgeschlagen hat wäre natürlich das Optimum, nur ist das Kabel für Privatleute nichtmal gedacht und somit dementsprechend teuer. Und nur damit der Junge (nicht böse gemeint) schnell mal ein Kabel vom Haus seiner Oma zu sich in seine Gartenlaube () ziehen kann, halte ich die vorgeschlagenen Mittel für absolut ausreichend.
Es gehört eben nicht nur eine Profilösung dazu, sondern man muss auch abwägen ob der Zweck den Aufwand überhaupt lohnt.
Klar, es kann sein, dass es sein Job ist und er weiß, wovon er redet.
Aber wie Du sagst: die Mittel. Ich habe auch schon einiges installiert - mit einfachen Mitteln.
Richtfunk wollten sie keinen.
Also ich würde nicht "nur" normales Cat5 Kabel verwenden. Wie bereits geschrieben, mindestens eine dicke Ummantelung drumrum (In Baumarkt gehen, und vor allem auf Umweltverträglichkeit achten!), oder ein von Haus aus entsprechend dickes Kabel.
Und die 50cm Tiefe sind auch nicht verkehrt. Erstens ist es zusätzlich ein Isolierschutz, zweitens kann man dann auch mal reinharken ohne dass man die Leitung trifft (Glaub mir, nach spätestens einem Jahr weisst Du NICHT mehr genau, wo das Kabel liegt!).
Ansonsten waren die Vorschläge mit den Steckdosen oben ja durchaus brauchbar.
Das Thema "Potentialausgleich" ist zwischen verschiedenen Gebäuden unbedingt zu beachten. Es kann gar lustig werden, wenn die Geräte an beiden Enden des Netzwerkkabels an Steckdosen sitzen, deren Nullleiter auf unterschiedlichem Potential liegen. http://www.trinler.de/de/service/technik/nfaq.html
Bei einer Gartenlaube hat man natürlich die gute Chance, dass die mit Netzspannung direkt aus dem Keller des Hauses versorgt ist und eine Gebäudeerdung der Laube fehlt. Dadurch entfällt zwar ein möglicher Ausgleichsstrom zwischen den Nullleitern in Haus und Laube, aber im Gewitterfall kann natürlich eine mehr oder weniger große Gefährdung der PCs im Hause entstehen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, muss die Netzwerkverbindung zwischen Haus und Laube galvanisch trennen. Das kann mit einer Glasfaser-Übertragungsstrecke oder WLAN - Komponenten geschehen. Preiswerter dürfte WLAN sein, wobei man über 60m nicht mehr mit Standard-Antennen auskommt. Wichtig ist für WLAN eine freie Sicht zwischen Haus und Laube.
Cat5 - Kabel ist für eine Erdverlegung ohne Schutzhülle völlig ungeeignet.
Gewitter sind übrigens spätestens bei lockerer Bebauung sehr wohl ein Thema, wie ich aus eigener Erfahrung kennen lernen durfte. Einmal wurde bei einem Gewitter die Verbindung des Nullleiters im Gebäude zum Elektroversorger (Freileitung!) getrennt, was einige Glühbirnen in Nachbarwohnungen schlachtete, einmal himmelte es auf dem Grundstück "nur" einen zufällig gerade laufenden Fernseher. Bei letzterem Ereignis war der Radio+Fernsehhändler meines Vertrauens zwar etwas gestresst, aber insgesamt glücklich darüber, dass seine Kundschaft zig-fachen Ersatzbedarf hatte.
Erstmal ich bin CCNA und weiss wovon ich rede. Revoltierende Ströme sollten mit deiner Gartenlaube nicht das Problem sein da das Grundstueck bestimmt nur einen Erder, sowie einen Hausanschluss hatt. Mein Tipp: 0,5m in die Erde --> Wichtig, nicht wegen frost ... das is der Leitung sowas von egal. Aber 2 Spatenstiche tief! nich das Oma beim Garten umgraben oder vertikutieren dein Internet abdreht. Meine Empfehlung --> Schacht 0,5m Tief, Gartenschlauch Rein, Kabeldurch. Hab ich bei nem Bekannten zur verbindung zwischen 2 Haeusern im einsatz, laenge 90m, seit 4 Jahren einwandfrei.
jackass: Zumindest ich hab das nicht behauptet... Denn ich halt besser meine Klappe bei Sachen von denen ich keine Ahnung hab.... und das brauch ich auch nicht, mein Onkel is schließlich Elektromeister und hat nen Laden...
Und @werbeblock: Thema "Frost": Das kann sich sehr wohl auswirken. Bei uns werden 20m LAN Kabel von meinem Wohnzimmer aus in die Bibliothek geführt, wo der Router und der Telefonanschluss sind. Da wir keine Bohrungen in Räumen vornehmen wollten, haben wir das Kabel über einen (seit 23 Jahren...) noch nicht ausgebauten Dachboden geführt, der zudem nicht isoliert ist. Bei besonderer Hitze ist es schon des öfteren vorgekommen, das kein Netzwerk mehr über diese Leitung funktionierte... Der Rest hingegen einwandfrei.
Aber natürlich ist die Verlegtiefe für evtl. Gartenarbeiten etc. mindestens genauso wichtig.
Sag mal, hast du normal Strom in deiner Laube?
Kommt der vom Haus deiner Oma?
Wenn ja, dann versuchs auf jeden Fall mit so einem Steckdosen-Netzwerk.
Ich hab das mal bei meinen Brüdern getestet, ging total super. (Sogar zwischen
verschiedenen Wohnungen mit verschiedenen Zählern...)